Akteneinsicht umfassend und äD (1 Betrachter)

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widerspruchx10

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hallo,

ich möchte einen Blick in meine Akte werfen. Wie kann ich den Antrag so gestalten, dass ich einen umfassenden Einblick bekomme. Denn laut §25 im SGBX und §83 SGBX muss ich die Art der Sozialdaten in die ich Einsicht nehmen möchte, näher bezeichnen. Das verstehe ich leider nicht so ganz. Oder reicht es aus einfach einen Antrag nach §25 SGBX zu stellen? Ich möchte nicht, dass das JC irendwelche Daten zurückhalten kann.

Eine weitere Frage: ich habe auch Einsicht in die Akte beim äD beantragt. Ich habe im §25 Abs2 gelesen, dass in bestimmten Fällen die Daten durch einen Arzt vermittelt werden. Wird das in diesem Fall so gemacht, oder macht das doch nur der "Gehilfe" dort?
 

widerspruchx10

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mh, danke erst einmal für die links. So ganz schlau bin ich aber nicht draus geworden. Beziehungsweise scheint es mir nicht abschliessend geklärt worden zu sein. Meine Interpretation geht dahin, dass es ein "einfach mal so in die Akten sehen", durchaus geben könnte. Denn wie sonst soll ich über zu Unrecht von mir gespeicherte Daten erfahren? Vielleicht ist das ein Grund? Im Sinne der informationellen Selbstbestimmung habe ich doch auch das Recht dazu über alle von mir gespeicherten Daten im Bilde zu sein.

z.B.

hiermit beantrage ich Akteneinsicht nach § 25 SGB X, sowie § 83 SGB X. Dies beinhaltet sowohl die Leistungsakte, wie auch die über mich gespeicherten Daten, sowie Gesprächsnotizen. Ich möchte mich davon überzeugen, dass keine zu Unrecht erhobenen Daten über mich gespeichert wurden.
 
J

James Bond 07

Gast
ich hatte Akteneinsicht beim SG beantragt, weil ich da sicher war, dass nichts fehlen kann.

Wenn du ein Verfahren am laufen hast, ist das für Dich eine Möglichkeit

fG JB07
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widerspruchx10

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ok, die Akteneinsicht umfasst alle Daten, das habe ich mittlerweile herausbekommen. Man muss die Art der Daten benennen. Ist gar nicht schwer, wenn die Antwort alles lautet. Ablehnung wird scheitern. Besonders wo noch neue Sachverhalte diese Einsicht erforderlich machen.

Ich hatte nun Akteneinsicht beim äD. Dort tauchte ein Brief auf, eine Stellungnahme hinsichtlich einer Beschwerde. Der wurde aber nie abgeschickt. So das ich keine Gelegenheit hatte zeitnah meine Rechte zu schützen. Und noch weitere Details sind in der Akte aufgetaucht, denen man rufschädigenden Charakter ohne weiteres unterstellen kann.
 
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