Akteneinsicht genommen. Habe ein paar Fragen. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

colonel

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Heute hatte ich ja Akteneinsicht und nun habe ich da mal ein paar Fragen an euch.

Erstmal habe ich das Gefühl das die Akte evtl. nicht vollständig ist.
Es fehlen nämlich sämtliche Widersprüche meinerseits. Ich habe nur ein Schreiben von meinem Anwalt gefunden was er Anfang des Jahres ans JC geschickt hat.
Dann habe ich ein Kontaktformular gefunden wo es um den 1 Euro job ging.
Da hatte der Träger dem JC telefonisch mitgeteilt das ich nicht erschienen bin, er mir aber noch eine weitere Chance zur Vorstellung gibt.
Ich sollte ja ein zweites Mal dort hin. Bin dann dort ebenfalls nicht aufgetaucht weil das Schreiben keine Zuweisung war.
Allerdings ist in der Akte dann nichts mehr zu finden. Keinerlei Kontaktformulare oder Gesprächsnotizen mit dem Träger.
Die Seitenzahl ist fortlaufend und scheinbar auch ohne Lücken. Sieht aufgrund der Seitenangabe nach elektronischer Akte aus.
Nur bei den älteren Sachen von Ende 2010 und Anfang 2011, war es noch eine Nummerierung per Stempel. Diese ist nicht fortlaufend.
Da fehlen Seiten. Da war z. B. Seite 000007 und plötzlich gehts mit Seite 000056 weiter.Das ist mehrere Male der Fall.

Zu den Protokollen die relevant sind.
SB bezeichnet meinen Beistand in einem Protokoll als korpulent.
Darf SB, unabhängig davon ob es der Tatsache entspricht, sowas in ein Protokoll schreiben? Finde ich persönlich ja schon beleidigend. Ich trau mich gar nicht das dem Beistand zu sagen.

SB schildert die Gespräche auch natürlich aus seiner Sicht.
Ich wäre ihr ständig ins Wort gefallen, was ich immer tun würde und würde sie auch nie zu Wort kommen lassen.
Wir hatten schon Diskussionen das wir uns mal aussprechen lassen sollten.
Denn mein SB fällt mir auch ständig ins Wort.
Ist echt wie im Kindergarten.

Dann werden in den Protokollen mehrere Dinge vom SB geschrieben die nicht den Tatsachen entsprechen.
So soll ich in einem Gespräch gesagt haben das die meisten Zeitarbeitsfirmen nicht an Verkäufern interessiert seien.
Ich habe aber tatsächlich gesagt, die Zeitarbeitsfirmen die sich ausschließlich auf den handwerklichen und gewerblichen Bereich festgelegt haben, suchen keine Kaufleute.
Da ging es um die Zeitarbeitsmesse wo mir an manchen Ständen direkt gesagt wurde das die keine Kaufleute suchen.

Auch wirft SB mir vor das ich in einem Gespräch lediglich das interesse an einem Bildungsgutschein kund getan habe.
Das ich mich weiterhin aktiv bewerbe ist nirgends zu lesen.
Die lügt doch wie gedruckt.

Nun gut. Ich habe viele Unwahrheiten gefunden.
Kann ich in Zukunft die Gesprächprotokolle sehen?
Denn hier wird ganz offensichtlich gelogen.

Und was meint ihr zu der Sache das da manche Dinge wohl fehlen?
Muss mein Beistand sich als kopulent bezeichnen lassen? Der Beistand ist übrigens eine sie.
 

kikos

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Warte auch auf Akteneinsicht nach 2 maliger Beantragung ohne Reaktion, werde nach nächstem Termin evtl. Klage prüfen.

So ein klein wenig erinnert mich das ganze schon an die Stasi-Akten, da wurde ja mitunter auch jeder erdenkliche subjektive Quatsch von selbstherrlichen machtgeilen Mitarbeitern zusammengetragen ob wahr oder unwahr - Nebensache.
Und wer´s dann nach der Wende lesen wollte mußte ja auch erst die "Akteneinsicht" beantragen. Ist schon sehr ähnlich.

Die Feststellung "korpulent" ist natürlich schon kurz vor einer Beleidigung und ich frage mich was diese Aussage in einer Akte der reinen Arbeitsvermittlung überhaupt zu suchen hat.

Einen Anspruch auf Korrektur hat man soweit ich weiß nicht, man solche auf jeden Fall aber seine Möglichkeiten der schriftlichen Richtigstellung zum Akteninhalt nutzen welche dann ja auch in den Akten abgelegt wird.
 
E

ExitUser

Gast
:biggrin:Ich habe entsprechede Sachdensersatz-Klage am laufen,wegen meiner Lügen-Akten nd unprofessionellen Psychologischen Gutachten beim JobCenter am laufen!
Wenn Du Dich in Deineme Persönlichkeitsrechten gedemütigt und verletzt fühlst,haste das Recht eine Scahdensersatzklage zu stellen!
Hierzu könntest Du ,
wenn Du bei allem einen Beistand mit dabei hattest,
Deinen Beistand als Zeugen bennen!:icon_kinn:

"Wie sagt man so schön,
probieren geht übers studieren und
ein Versuch macht Klug!"


...versuchen kann mans ja ,
nein;
sollte man meiner Meinung nach sogar ,
wenn man sich Ungerecht behandelt fühlt,
einfach mal machen ,
mit einer Klage auf Schadensersatz,
wir haben ja lat Lügen -Akte dann ja,
eh keinen Ruf u verlieren!:icon_twisted:
 
X

xyz345

Gast
Äh, ich gebe hierzu keine Ratschläge, will jedoch nur meine Meinung kundtun:

Was interessieren mich die Lügen, Verleumdungen und Gemeinheiten der argen Schergen? Von mir aus können die da rumschmieren, wie in einem Schweinestall.
Wichtig ist für mich, dass ich die mir zustehenden Leistungen bekomme und dass ich immer wieder in den Widerstand gehe, sobald sie diese mir streitig machen.
Was in den Schmierkladden steht, geht mir am A*** vorbei, denn dass die Rechtswidrigen eh nie die Wahrheit sagen und schreiben, liegt doch auf der Hand. :cool:

Über diesen Mist kann ich mich nicht aufregen, würde ich mir auch nicht anschauen wollen. Ist mir Wurscht. :biggrin:

Gruß an alle Widerständler :biggrin:
 

warpcorebreach

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Äh, ich gebe hierzu keine Ratschläge, will jedoch nur meine Meinung kundtun:

Was interessieren mich die Lügen, Verleumdungen und Gemeinheiten der argen Schergen? Von mir aus können die da rumschmieren, wie in einem Schweinestall.
Wichtig ist für mich, dass ich die mir zustehenden Leistungen bekomme und dass ich immer wieder in den Widerstand gehe, sobald sie diese mir streitig machen.
Was in den Schmierkladden steht, geht mir am A*** vorbei, denn dass die Rechtswidrigen eh nie die Wahrheit sagen und schreiben, liegt doch auf der Hand. :cool:

Über diesen Mist kann ich mich nicht aufregen, würde ich mir auch nicht anschauen wollen. Ist mir Wurscht. :biggrin:

Gruß an alle Widerständler :biggrin:

im grunde hast du recht aber unter dem gesichtspunkt das derlei geschmier in rahmen einer gerichtsverhandlung mal intressant werden kann muss man zumindest aufpassen. ich habe oftmal gedächtnisprotokolle von terminen gemacht und zu mir bekannt gewordenen vom jc eingereichten unterlagen sollte man gegebenenfalls ne stellungsnahme formulieren und einreichen.
objektiv betrachtet sind diese gesprächsnotitzen eines sb nur subjektiv (was für ein s.cheiss satz).
 

kikos

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Das sehe ich auch so, vor Gericht sind JC´s immer gern geneigt diese subjektiven Einschätzungen des einzelnen SB zur Tatsache erklären zu wollen. Ganz egal sollte es niemandem sein was da drin steht.
 
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