Ahnungslos! betrifft eheähnlich

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

ichund du

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
Startbeitrag
Mitglied seit
15 Juli 2006
Beiträge
1
Bewertungen
0
Hallöle..
Ich bin mit einer Frau zusammen die zur Zeit Harz 4 bekommt. Sie hat zwei Kinder 12 und 14 ( eins schwerstbehindert) die noch zuhause wohnen.Da ich ende des Jahres aus meiner Wohnung raus muss überlegen wir zusammen zuziehen. Der Vater zahlt keinen Unterhalt für die Kids und Unterhaltsvorschuss ist auch weggefallen.
meine Frage lautet jetzt, wenn man uns als eheähnlich einstuft muss ich dann nur für meine Partnerin aufkommen? Oder auch für die Kinder meiner Partnerin..ich sehe nämlich nicht ein das ich einen Kerl unterstütze der sich schon Jahre immer irgendwie drückt unterhalt für seine Kinder zu zahlen.
MfG Markus :)
 
E

ExitUser

Gast
ichund du meinte:
Hallöle..
Ich bin mit einer Frau zusammen die zur Zeit Harz 4 bekommt. Sie hat zwei Kinder 12 und 14 ( eins schwerstbehindert) die noch zuhause wohnen.Da ich ende des Jahres aus meiner Wohnung raus muss überlegen wir zusammen zuziehen. Der Vater zahlt keinen Unterhalt für die Kids und Unterhaltsvorschuss ist auch weggefallen.
meine Frage lautet jetzt, wenn man uns als eheähnlich einstuft muss ich dann nur für meine Partnerin aufkommen? Oder auch für die Kinder meiner Partnerin..ich sehe nämlich nicht ein das ich einen Kerl unterstütze der sich schon Jahre immer irgendwie drückt unterhalt für seine Kinder zu zahlen.
MfG Markus :)

Laß es lieber... wenn du zu ihr ziehst, wird man entweder sofort oder nach einem Jahr eine eheähnliche Gemeinschaft annehmen... und dann mußt du dein Einkommen nicht nur für sie, sondern auch noch für die Kinder einsetzen.

Und ihr wird man auf jeden Fall den Alleinerziehendzuschlag nehmen.

Wenn zusammenziehen, dann heiraten: dann hast nicht nur die Pflichten, sondern auch die Rechte.

Wie wärs, wenn du dir ein preisgünstiges Zimmer in ihrer Nähe suchst?

Wär erstmal die unkomplizierteste Lösung...

Gruß
 

vagabund

Redaktion
Redaktion
Mitglied seit
22 Juni 2005
Beiträge
4.424
Bewertungen
694
Oder vorher bei der ARGE beantragen, Zustimmung zum Umzug unter Anerkennung der WG. Wenn du aus der Wohnung mußt, liegt ja ein Umzugsgrund vor.

Alles schriftlich geben lassen!
 

Cha

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
27 Juni 2006
Beiträge
869
Bewertungen
547
Mit den neuen Regelungen im "Fortentwicklungsgesetz" muss man jetzt in einer Bedarfsgemeinschaft auch für Kinder der Partner einstehen.

Ausnahmsweise eine kleine persönliche Anmerkung:
Ich bin der völlig altmodischen Meinung, dass man für seine Entscheidungen und Handlungen auch die Verantwortung zu übernehmen hat.
Das gilt für Väter, die für Kinder nicht zahlen wollen.
Es gilt aber auch für jemand, der zwar mit einer Partnerin zusammenleben möchte, aber sich vor deren Kindern drückt.

Wer nicht bereit ist, die Folgen zu tragen, sollte die Finger von solchen Entscheidungen lassen.

Cha
 

vagabund

Redaktion
Redaktion
Mitglied seit
22 Juni 2005
Beiträge
4.424
Bewertungen
694
Cha meinte:
Mit den neuen Regelungen im "Fortentwicklungsgesetz" muss man jetzt in einer Bedarfsgemeinschaft auch für Kinder der Partner einstehen.

Ausnahmsweise eine kleine persönliche Anmerkung:
Ich bin der völlig altmodischen Meinung, dass man für seine Entscheidungen und Handlungen auch die Verantwortung zu übernehmen hat.
Das gilt für Väter, die für Kinder nicht zahlen wollen.
Es gilt aber auch für jemand, der zwar mit einer Partnerin zusammenleben möchte, aber sich vor deren Kindern drückt.

Wer nicht bereit ist, die Folgen zu tragen, sollte die Finger von solchen Entscheidungen lassen.

Cha

Die Entscheidung für eine Patchworkfamilie finde ich mutig. Wenn jetzt die Stiefväter in die Pflicht genommen werden, hm, ich weiß nicht wo das hinführen soll. :(
Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die leiblichen Elternteile für ihre Kinder verantwortlich sind.
Weigert sich der Stiefelternteil für die Stiefkinder aufzukommen, sind die leidtragenden wieder die Kinder :kotz:
Im Scheidungsrecht wird "zum Wohle des Kindes" entschieden; im Sozialrecht scheinbar gegen die Kinder!
 
E

ExitUser

Gast
Cha meinte:
Mit den neuen Regelungen im "Fortentwicklungsgesetz" muss man jetzt in einer Bedarfsgemeinschaft auch für Kinder der Partner einstehen.

Ausnahmsweise eine kleine persönliche Anmerkung:
Ich bin der völlig altmodischen Meinung, dass man für seine Entscheidungen und Handlungen auch die Verantwortung zu übernehmen hat.
Das gilt für Väter, die für Kinder nicht zahlen wollen.
Es gilt aber auch für jemand, der zwar mit einer Partnerin zusammenleben möchte, aber sich vor deren Kindern drückt.

Wer nicht bereit ist, die Folgen zu tragen, sollte die Finger von solchen Entscheidungen lassen.

Cha

Im Prinzip stimme ich dir zu, aber...

ich denk, man muß auch eine Zeit haben, wo man testen darf, ob es funktionieren kann.

Und in dieser Zeit sollte man noch nicht für den anderen einstehen müssen.

Denn wenn das verlangt wird, werden Mütter mit Kindern keine Chance haben, einen neuen Mann/Ersatzvater zu bekommen...

Es ist schwer genug, sich zusammen zu raufen, wenn einer Kinder mitbringt. Wenn dann auch das Geld an allen Ecken und Enden fehlt und der Verdienende durch die neue Liebe zum Sozialfall wird...

Gruß aus Ludwigsburg
 

Heide

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Juni 2005
Beiträge
106
Bewertungen
0
Es geht nicht darum, ob der Mann sich dann auch entsprechend verpflichten sollte, oder ob die Frau sonst keinen Mann findet für die Zukunft. Es ist womöglich unwahrscheinlich, dass man einen 'Mann für's Leben' findet, der in Zukunft auch mit für die Kinder einsteht, wenn frau zunächst einfach mal so mit ihm zusammenzieht.

Aber darauf kommt es meines Erachtens auch gar nicht an. Für mich stellt sich die Frage, ob die Frau, immerhin nach einer gescheiterten Beziehung, die womöglich erstmal in der richtigen Form verdaut werden muss, bereits in der Lage ist, sich selbst wieder zu binden.
Von einem anderen Unterhalt anzunehmen, bedeutet, wenn es nicht wirklich schief werden soll in der Beziehung, auch das Versprechen, für den anderen einzustehen, wenn er finanzielle Probleme hat, oder aber irgendeine andere Leistung zu erbringen, die nicht nur in dem Umstand besteht, dass eine Intimbeziehung besteht.

Wenn die Kinder wirklich für die Zukunft als gemeinsame Kinder betrachtet werden, dann ist da zumindest ein Projekt, dass man gemeinsam betreut und in das beide gemeinsam investieren. Aber vielleicht will Frau das ja (noch) garnicht.

Ist es gerechtfertigt, ihr diese Entscheidungsmöglichkeit zu nehmen ? Darf eine Mutter nicht auch in unverbindlicherer Form mit einem Mann zusammenleben ? Darf sie sich auch dafür entscheiden, mit dem Mann, mit dem sie in einer Wohnung lebt, zwar Sex zu haben, aber kein 'Familienleben' zu leben?
Welchen Grund gibt es, einer Frau diesen lebensentwurf zu verbieten? Wird eine Mutter dadurch denn nicht in der Position des asexuellen Wesens gehalten, die ständig nur auf der Suche ist nach 'dem neuen Ernährer' ?
 

Intimidated_1

Elo-User*in
Mitglied seit
3 April 2006
Beiträge
201
Bewertungen
1
Cha meinte:
Mit den neuen Regelungen im "Fortentwicklungsgesetz" muss man jetzt in einer Bedarfsgemeinschaft auch für Kinder der Partner einstehen.

"muss" :dampf: Wenn ich das schon lese könnte ich einen Anfall kriegen :kotz:

Wo bleibt das Recht eines Menschen, seine eigenen Entscheidungen zu treffen? :motz:

Die Verantwortung für Kinder sollte an erster Stelle von den Eltern kommen - und das nicht nur finanziell! Sicherlich gibt es genügend Beziehungen, in denen es selbstverständlich für den Partner ist, sich auch um das Wohl der Kinder zu kümmern die zu dieser Partnerschaft gehören - aber das sollte, IMHO, eine freiwillige Entscheidung sein!

Es wird immer krasser, wir sind umgeben von Zwang und die einzige Alternative ist verzicht. :dampf:

Unsere Politiker werden wohl erst zufrieden sein, wenn jeder HE wie ein Haufen Elend dasteht. Arm, isoliert, einsam, unglücklich, krank... :motz:

Übringens sind meine Worte kein Angriff an dich, Cha :hug:
 
E

ExitUser

Gast
Intimidated_1 meinte:
Wo bleibt das Recht eines Menschen, seine eigenen Entscheidungen zu treffen? :motz:

Das gibt es scheinbar nicht mehr, denn selbst wenn man auf Antragstellung "verzichtet" wird man in eine BG gepackt ...und dann wird man als Schmarotzer hingestellt , wenn man das fordert, was einem dann zusteht...


Gruß aus Ludwigsburg
 

Peppone

Elo-User*in
Mitglied seit
16 April 2006
Beiträge
140
Bewertungen
15
Worüber reden wir denn. Ich denke wir haben unlängst festgestellt, dass ein Hartzler i.d.R einen großteil an bürgerlichen Rechten verwirkt hat. Dieses haben wir bis heute in Kauf genommen ohne uns großartig dagegen aufzulehnen. also Whats up.
 
E

ExitUser

Gast
Ich denke wir haben unlängst festgestellt, dass ein Hartzler i.d.R einen großteil an bürgerlichen Rechten verwirkt hat.

Verwirkt ist jetzt nicht dein Ernst, Peppone????? :shock:

Weil ich jetzt auf die Hilfe der Allgemeinheit angewiesen bin, habe ich doch nicht meine bürgerlichen Rechte verwirkt!!!

Diejenigen, die die Macht ausüben, wollen sie mir nehmen, wollen mich kriminalisieren.

Dieses haben wir bis heute in Kauf genommen ohne uns großartig dagegen aufzulehnen. also Whats up.

Mit dem Rest hast du leider Recht. So wütend das auch macht. :motz:
 

Intimidated_1

Elo-User*in
Mitglied seit
3 April 2006
Beiträge
201
Bewertungen
1
Peppone meinte:
Dieses haben wir bis heute in Kauf genommen ohne uns großartig dagegen aufzulehnen. also Whats up.

Das sehe ich leider nicht ganz so wie du. Viele von uns, denen bewußt ist das wir es nicht so hinnehmen, und für unsere Rechte kämpfen müssen, haben sich, in der einen oder anderen Form, gewehrt.

Das Problem, so wie ich es sehe, ist das wir LEIDER noch immer in der Minderheit sind :( Um dies zu ändern, habe ich mir sogar schon überlegt ob ich nicht ein Beispiel an den Zeugen Jehovas nehmen sollte, und von Tür zu Tür laufen um - nur in diesem Falle nicht die Gute, sondern - die schlechte Nachricht zu verbreiten... :?:

Und auf deine "whats up" Frage, kann ich nur antworten das, egal wie sehr ich mir auch darüber im klaren bin das es so ist und bestimmt noch schlimmer kommen wird, kann ich mich immer und immer wieder darüber aufregen... :dampf:
 

michaelulbricht

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 Dezember 2005
Beiträge
1.030
Bewertungen
84
Alte Thema

Auch nach dem 01.08.06 mußt du nicht für die Frau und ihre Kinder aufkommen !!!!!! :| :| :| :| :| :| :| :|

Die Arge darf allerdings dein Einkommen mit dem Bedarf der Frau und den Kindern verrechnen. Aber nur wenn ihr eheähnlich seit.

Es liegt an dir ganz klar aufzuzeigen das du nicht bereit bist für die anderen aufzukommen.
Bekanntgeben und auch so handeln.

das neue Gesetzesänderungen sollen nur einschüchtern und verarschen.

Michael
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten