AGH (Entgeltvariante)

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ethos07

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Moin kridlon,

ja so halb anwesend - da nächste Woche gleich nochmals weg und vorher viel privaten Kram zu erledigen ;-).

Okay, diese Neufassung des § 16 a von April ist gewiss auch Grundlage hier für den ÖBS. Nur anders als in Bayern, wird in Berlin eben mit Mitteln aus anderen Töpfen die Bezahlung für die Beschäftigen direkt so aufgestockt, dass diese am Ende 1300,00 brutto haben. Damit lässt sich erstmal leben, nicht? Sofern man keine Familie zu versorgen hat etc..

Eine längerfristige strukturelle Lösung für die Probleme des konkurrenzgetriebenen Arbeitsmarktes ist das natürlich genauso wenig wie die anderen Behelfskonstrukte - aber etwas menschlicher für die Betroffenen natürlich schon.
(Das haben wir irgendwo im Off-Topic zur Berliner DiLi-Politik mal ausführlicher diskutiert.)
 

kridlon

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Hallo Ethos, freu mich wieder was von Dir zu hören.

Habe heute Nacht weitergemacht und bin auf einige ungereimtheiten gestossen.
Eigentlich dürfte dies nicht als AGH bezeichnet werden. Es ist eine mit
einem Beschäftigungszuschuss nach § 16a geförderte
Arbeit. Zu ersehen im Bundesgesetzblatt unter Punkt 5.

Aber wenn der Lohn passt, ich würds machen. Da sieht bei uns hier schlechter aus.
Gruß kridlon
 

ethos07

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Aha, dann kann es natürlich schon sein, dass ich mich getäuscht habe - und das Jobcenter-Angebot für Mario doch nur ne miese AHG /Entgeldvariante ist. Auch hier ist dieser von der DiLi vor allem vorangebrachte ÖBS ja keineswegs flächendeckend und das wird ihm auch breit vorgeworfen.
Aber hören wir erstmal dann wieder was Mario nun vorhat.
 

kridlon

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Nee,nee das passt schon.
Es kommt rein auf die Förderung nach 16a an.
Sollte es so gefördert sein, ist dem SB bei der Formulierung ein Fehler unterlaufen.
Bei mir zumindest verhält es sich so.

Hier noch für Mobydick: Auszug aus Arbeitshilfe AGH
B 7.2 Arbeitsgelegenheiten – Entgeltvariante
· § 16 Abs. 3 Satz 1 SGB II
· erweiterte Einsatzgebiete möglich
· sozialversicherungspflichtige Beschäftigung
(1) Maßnahmecharakter
Es handelt sich um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen, bei denen der Hilfebedürftige
das übliche Arbeitsentgelt an Stelle des Alg II erhält. Die Arbeiten müssen nicht zwingend im öffentlichen
Interesse liegen und / oder zusätzlich sein (Mischformen möglich).

Gruß
kridlon
 

kridlon

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So, an alle Diskutanten:
Hätten uns viel Zeit sparen können, hätte ich gleich die richtigen Links gefunden:

5) Die praktische Ausgestaltung von Arbeitsgelegenheiten
Die Bundesagentur für Arbeit beschreibt drei grundsätzliche Varianten von
Arbeitsgelegenheiten.
5.1) Arbeitsgelegenheiten - Entgeltvariante
Für diesen Typus muss nicht unbedingt ein öffentliches Interesse und/oder
Zusätzlichkeit gegeben sein.
Es handelt sich in diesem Fall um ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis
für das ein übliches Arbeitsentgelt anstelle des ALG II gezahlt wird.


5.2) Arbeitsgelegenheiten - ABM
Bei dieser Variante muss an der Tätigkeit ein „öffentliches Interesse“ bestehen und
die Arbeit muss „zusätzlich“ sein.
Es handelt sich dabei um eine arbeitsvertraglich besiegelte ABM, d.h. ein
sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis, bei dem die Arbeitslosenversicherung
indes entfällt.
5.3) Arbeitsgelegenheiten - Mehraufwandsvariante
Auch bei dieser Variante muss an der Tätigkeit ein „öffentliches Interesse“ bestehen
und die Arbeit muss „zusätzlich“ sein.
Es handelt sich hier um ein so genanntes Sozialrechtsverhältnis. Die
Sozialversicherung besteht über den Bezug von Alg II. Ein Arbeitsvertrag wird nicht
geschlossen. Eventuell steht eine Eingliederungsvereinbarung im Hintergrund.
Durch die Ausübung der Tätigkeit werden Mehraufwendungen ausgelöst, die durch
eine angemessene Mehraufwandsentschädigung beglichen werden (s.u.).

aus:https://www.verdi.de/erwerbslose/aktuelles_aktionen/1-_-jobs_arbeitsgelegenheiten/data/handlungshilfe_arbeitsgel_


und

aus:https://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A01-Allgemein-Info/A015-Oeffentlichkeitsarbeit/Publikation/pdf/Arbeitshilfe-AHG.pdf

Gruß
kridlon
 
S

Sissi54

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Hallo !

Das alles rechtfertigt nicht solch einen unqualifizierten
Vermittlungsvorschlag, wogegen auf jeden Fall erst einmal vorgegangen werden muss.
 

kridlon

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Aber es beweist meine Behauptung das AGH mit Entg. und AGH mit MAE unterschiedlich sind.
Somit wäre eine Abwehr mit der Begründung der Job sei nicht zusätzlich ein Eigentor. Und das wollen wir doch vermeiden.
Im übrigen wenn Ethos recht hat, würde ich an Stelle von Mario Nette mir das überlegen und erst nachfragen was die zahlen.
Gruß
kridlon
 

redfly

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Seit 2 Monaten ist mein Ein-Euro-Job beendet. Ich war im Empfang einer Essener Fachstelle für Gemeinwohlarbeit (ich weiß, toller Name) eingesetzt. Mit den Festangestellten bin ich super klargekommen. Über den Job konnte ich mich nicht beklagen. Ich verurteile zwar selbst diese Art der „Beschäftigung“, aber manchmal bleibt einem ja gar keine andere Wahl. Und immer zu klagen ist bestimmt auch nicht der richtige Weg.

Die "Kollegen" wollten mich am letzten Tag gar nicht gehen lassen. Sie konnten auch nicht verstehen, warum ich vom Beschäftigungsträger nicht übernommen wurde. Versprechungen wurden vorher keine gemacht, dass muss ich hier ganz deutlich erwähnen.

Am Dienstag bekam ich einen Anruf von meiner zuständigen Fachkraft. Von ihr wurde ich während des Ein-Euro-Jobs betreut. Sie hat mir angeboten, in der Entgeltvariante dort weiter zu arbeiten. Der Verdienst liegt bei 1.250 Euro Brutto aus EU-Mittel. Muss das Jobcenter da eigentlich zustimmen, oder kann der Beschäftigungsträger darüber frei entscheiden?

Das ganze hört sich erstmal nicht schlecht an, vielleicht besteht sogar die Möglichkeit später vom Beschäftigungsträger übernommen zu werden. Was meint ihr? Für mich wäre es schon ein Traum dort zu arbeiten.
 

kridlon

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Hallo,
na das ist doch Super.
Der Träger regelt das sicher mit der Arge. Er muss ja die Förderung beantragen. Da wird schon was gelaufen sein, wenn er Dir das anbietet.
1250.-, das sind über 920.- Netto und der Job hat Dir gefallen.
Glückwunsch
 

Mario Nette

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Da das ja nur eine Maßnahme ist: Wie schaut es denn aus mit einem Wechsel, wenn ich während des Verlaufs einen Arbeitgeber finde, der mich unbedingt haben will und dessen Angebot mich interessiert? Darf ich dann einfach sagen: "Chef, ab nächste Woche bin ich nicht mehr da?" Ich frage das, weil Chef ja eine Förderung erhält und diese sicherlich an etwaigen Zielvorgaben der BA festgemacht ist.

Mario Nette
 

kridlon

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Da das ja nur eine Maßnahme ist: Wie schaut es denn aus mit einem Wechsel, wenn ich während des Verlaufs einen Arbeitgeber finde, der mich unbedingt haben will und dessen Angebot mich interessiert? Darf ich dann einfach sagen: "Chef, ab nächste Woche bin ich nicht mehr da?" Ich frage das, weil Chef ja eine Förderung erhält und diese sicherlich an etwaigen Zielvorgaben der BA festgemacht ist.

Mario Nette
Hallo, natürlich kannst Du umgehend kündigen.
5. Besondere Kündigungsrechte
(1) Das Arbeitsverhältnis kann vom Arbeitgeber ohne Einhaltung einer
Frist zu dem Zeitpunkt gekündigt werden, zu dem die Förderung
nach § 16 Abs. 7 SGB II aufgehoben wird (vgl. Kapitel 4).
(2) Das Arbeitsverhältnis kann ohne Einhaltung einer Frist vom Arbeitnehmer
gekündigt werden, wenn er eine Erwerbstätigkeit auf
dem allgemeinen Arbeitsmarkt aufnehmen kann (vgl. Kapitel 4).

Gruß
kridlon
 

kridlon

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Hallo !

Das alles rechtfertigt nicht solch einen unqualifizierten
Vermittlungsvorschlag, wogegen auf jeden Fall erst einmal vorgegangen werden muss.
Was ist das für ein Schwachsinn?
Was der Hilfesuchende machen muss, liegt bei ihm. Schon garnicht sollte Er Argumente benutzen die bewusst oder unbewusst Ihm fälschlich oder aufgrund mangelnder Information angeraten werden.
Er kassiert ja die Sanktion oder verliert einen Prozess.
Man muss auch mal zugeben wenn man unrecht hat.
Soviel zum Thema!
Ich habe fertig!!!
 

Mario Nette

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Das heißt, obwohl diese AGH mich in den allg. Arbeitsmarkt eingliedern würde, wäre sie dennoch nicht so "hoch" bewertet, wie ein regulärer Job auf dem allg. Arbeitsmarkt? Interessant ...

Mario Nette
 

ethos07

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Das heißt, obwohl diese AGH mich in den allg. Arbeitsmarkt eingliedern würde, wäre sie dennoch nicht so "hoch" bewertet, wie ein regulärer Job auf dem allg. Arbeitsmarkt? Interessant ...

Mario Nette
...passe er bloß auf, dass er nicht noch in einen Alphabetisierungskurs vergliedert wird (es soll ja in Berlin sehr, sehr viele Analphabeten geben):

"eingegliedert werden" ist doch etwas völlig anderes als "eingegliedert sein"! Und dieses Werden gilt dann auf Lebenszeit: eine Eingliederung besteht nämlich genau besehen aus den folgenden 3 Gliedern: dem Liegenlassen, dann Eingliederen und wieder Ausgliedern und dann Liegenlassens und dann wieder Eingliedern, Ausgliedern, Liegenlassen, Eingliedern, Ausgliedern, Liegenlassen, Eingliedern, Ausgliedern, Ausgliedern, Ausgliedern......
- weil bekanntlich auch die systemischen Scherpas genannt "Träger" was zu tun brauchen.

- und damit hätten wir auch grad wieder mal ein nettes neues Element für die Foren- Neusprech-Liste erfunden: "die Berufstätigen" nennen wir im Neusprech nun "die Eingegliederten".

... und erst wenn du vollbeschäftigt im Staatsdienst wärest (was du dir aber bittesehr gar nicht mehr erträumen brauchst), könntest du dich eingliedert wissen als
"Vollzeitäquivalent" - so offenbar Sarrazins gestriger Neusprech ( im Zusammenhang mit der Umsetzung des Urteils, das die Verschiebung von überflüssig gemachten Beamten in den Berliner Stellenpool untersagt).
 

kridlon

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Das heißt, obwohl diese AGH mich in den allg. Arbeitsmarkt eingliedern würde, wäre sie dennoch nicht so "hoch" bewertet, wie ein regulärer Job auf dem allg. Arbeitsmarkt? Interessant ...

Mario Nette
Für die Arge sicherlich.
Schon vor 20 Jahren gab es Einarbeitungszuschüsse, da kam noch keiner auf die Idee das als zweiten Arbeitsmarkt zu definieren.
Damals wurde nach Bedarf eingestellt und der Zuschuss mitgenommen. Wie die Argen das definieren wäre mir gleich, wenn ich einen Job habe der mir a.) Spass macht und b.) gut bezahlt wird. Dann fühle ich mich eingegliedert.

Zuschüsse (Subventionen) gab es immer. Waren die ganzen Kohlekumpel im 2.Arbeitsmarkt? Weil Sie Ihre Jobs nur aufgrund von Zuschüssen behielten?
 

silvan

Neu hier...
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Hallo Kridlon,
heute sagte mir meine Fallmanagerin, dass es bei einem Entgeltvariante - Job keine Arbeitslosenversicherung gibt. Weißt du, ob das richtig ist? Freue mich auf ein Info!
Silvan
 
E

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Hallo Kridlon,
heute sagte mir meine Fallmanagerin, dass es bei einem Entgeltvariante - Job keine Arbeitslosenversicherung gibt. Weißt du, ob das richtig ist? Freue mich auf ein Info!
Silvan
Gibts nicht, Du kommst nach der AGH (m. Entgeltvariante) sofort wieder in Hartz IV.
Wenn ALV bezahlt würde, dann hättest Du erst mal ALG1.

Auch ein falscher Ansatz der BA/Regierung, denn angeblich sollen die ALG1er besser "betreut" und auch schneller wieder in Arbeit gebracht werden.
 
E

ExitUser

Gast
Ich bin auch in der 16a Förderung, allerdings noch ohne Job. Hier in Lübeck sind ungefähr 600 Leute aufgenommen worden, 2 Mill. € stehen zur Verfügung. Im Angebot stehen etwa immer nur 20(!) Jobs. Die meisten Jobs liegen bei max. 7-8€ Brutto Stundenlohn. Also, wo man zusätlich noch Hartz IV bezuschussen muss. Wahnsinn. Die Leute werden in die Jobs gezwungen mit Androhung von Sanktionen. Wie ich erfahren habe sind zig so vermittelte Arbeitsverhältnisse aus den unterschiedlichsten Gründen bereits wieder geplatzt. Diese 16a Förderung ist für mich nur Augenwischerei. Um die Menschen geht es dabei nicht.
 

Spaghettirotweiss

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Gibts nicht, Du kommst nach der AGH (m. Entgeltvariante) sofort wieder in Hartz IV.
Wenn ALV bezahlt würde, dann hättest Du erst mal ALG1.

Auch ein falscher Ansatz der BA/Regierung, denn angeblich sollen die ALG1er besser "betreut" und auch schneller wieder in Arbeit gebracht werden.

Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente: Das ändert sich ab 31. Dezember 2008 in der Grundsicherung

Die wichtigsten Informationen:
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) für Arbeitslosengeld II-Bezieher gibt es nicht mehr. Gleichzeitig werden die Arbeitsgelegenheiten in der Entgeltvariante von der Versicherungspflicht zur Arbeitslosenversicherung befreit. (haben die sich wieder politisch prima zurechtgebastelt)

§ 434s
Gesetz zur Neuausrichtung
der arbeitsmarktpolitischen Instrumente
(1) Arbeitnehmer, die am 31. Dezember 2008 in
einer Arbeitsgelegenheit in der Entgeltvariante
versicherungspflichtig beschäftigt waren, !!!!!! bleiben
abweichend von § 27 Abs. 3 Nr. 5 Buchstabe b in dieser Beschäftigung versicherungspflichtig."




Früher war es so:

AGH (m. Entgeltvariante) = versicherungspflichtig in allen Pflichtversicherungen, also auch Arbeitslosen-Versicherung.

ABM: normal entlohnt, aber nicht versicherungspflichtig bei der Arbeitslosen-Versicherung.

Jetzt ab 1. Januar 2009 ist es so:

AGH (m. Entgeltvariante): normal entlohnt, aber nicht versicherungspflichtig bei der Arbeitslosen-Versicherung.

ABM. gibt es nicht mehr.




!!!!! gut aufpassen und widersprechen, falls man bei der ARGE natlos in ALG II stecken will, weil .... das ja ab Dez. 2008 entsprechend geändert wurde.
Es besteht noch der alte Anspruch
wenn die *Voraussetzungen erfüllt sind.

( * mehr als 9 Monate Beschäftigung in AGH m. Entgeltvariante )



SGB 3 - Einzelnorm

Gesetz ausdrucken und der ARGE auf den Tisch legen.
Zuerst mal das höher ? oder auch nicht höhere und mit AlgII aufgestockte Alg I kassieren, aus Prinzip :icon_party:, und solange nix mit 1Euro-Job.




Aufstocker ALG I müssen keine 1EURO-Jobs absolvieren :icon_evil::

Erwerbsfähige Hilfebedürftige, die neben Alg II gleichzeitig auch Alg I beziehen, sollen grundsätzlich nicht in Zusatzjobs zugewiesen werden.
Zusatzjobs für Aufstocker sind grundsätzlich kein adäquates Instrument zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Es ist davon auszugehen, dass dieser Personenkreis während des Alg I - Bezugs noch arbeitsmarktnah ist und daher andere Eingliederungsinstrumente geeigneter sind.
 

Drueckebergerin

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Aus aktuellem Anlaß ( Anfrage einer Freundin :icon_smile: ) hol ich diesen Fred mal wieder hoch.
 
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