AGH (Entgeltvariante)

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AW: AGH (Entgeldvariante)

Will das genauer erläutern an einem Beispiel:
1 Euro Jobber scheitern regelmäßig bei dem Versuch den Tariflohn einzuklagen, weil der 1 Euro Job kein Arbeitsverhältnis begründet. (Ja, es gibt seltene Ausnahmen, wenn z.B. Facharbeiten auszuführen sind und der 1€ Jobber diesen Beruf erlernt hat, kann das Gericht zum Schluss kommen Ihm stände Tariflohn zu.)

Bei der AGH mit Entgeltvariante kommt es jedoch zu einem Arbeitsverhältnis (Arbeitsvertrag) und damit auch zu einklagbaren Rechten und Pflichten! Hier könnte man nur am Arbeitsvertrag was finden.
Somit sind an diese AGH's gänzlich andere Masstäbe anzusetzen als an 1€ Jobs.
Die Änderung des §16a hat damit neue Möglichkeiten eröffnet.
Theoretisch ständen 3 Leute am Fließband der Firma Meyer:
Der 1. (Stammbelegschafft) verdient 9,86€.
Der 2. (Manpower) verdient 7,67€.
Der 3. (AGH angestellt bei Träger X) verdient 6,98€

Das der 3. nur existiert weil Fördergelder fliessen steht auf einem anderen Blatt.

Der 1 Euro Jobber hat zumindest noch seine MAE, während der in der AGH mit Entg. aus dem Bezug ist, auch wenn Er nur 50 Cent monatl. über dem Regelsatz liegt.

Die Wenigsten haben das bisher mitbekommen, weil diese AGH erst in letzter Zeit eingesetzt werden (teuer) und man vorher lieber 1€ Jobs vergab. Da aber nächstes Jahr Wahlen anstehen und man die Statistik richtig drücken will, wird viel Geld in die Hand genommen und die gesetzl. Möglichkeiten wurden ja schon abgewunken.

Gruß
Kridlon
Das ist schon hoch interessant, was du da erzählst. Aber sag mal, rechtfertigt das eine nicht korrekt bestimmte Zuweisung?
 

kridlon

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AW: AGH (Entgeldvariante)

Hallo Mobydick, noch auf?
Wenn es denn eine Zuweisung ist?!
Laut Anhang ist es ein Vermittlungsvorschlag, bei Mario Nette, wie bei mir.
Das perfide ist doch, die AGH wird als ganz normaler Arbeitsplatz angeboten.
Da ja auch ein regulärer Arbeitsvertrag unterschrieben werden soll unterscheidet Er sich von einer normalen Stelle nur durch die Förderung.
Damit der Tariflohn nicht zu hoch ausfällt wird als Hilfsarbeiter/in eingestellt. Das ist in beiden Anhängen leicht zu vergleichen. Ich habe selbst erst mal dumm geguckt als mir das ins Haus flatterte und dachte es wäre 1€ Job. Es ist wie ein normaler Job anzusehen.
Da braucht es auch keine Bestimmtheit.
Denn wenn dich ein Hausmeister einstellt als Mädchen für alles, steht im Arbeitsvertrag auch nur "als Hilfsarbeiter oder Hilfstätigkeiten".
Zwischen Zuweisung in eine Massnahme und Vermittlung eines Arbeitsplatzes ist ein Unterschied. Das haben die clever geschnürt!

Gewundert hat mich am meisten, das die Änderung des §16a ganz still und unbemerkt vonstatten ging. In den Foren ist steht recht wenig dazu.

Die Arge übernimmt 75% Bruttolohn +. Arbeitgeberanteil der Sozialvers. Leistungen. Dazu kommt noch: Daneben können pauschalierte Kostenzuschüsse für eine begleitende Qualifizierung und in Einzelfällen Einmalzahlungen für einen besonderen Aufwand zum Aufbau von Beschäftigungsmöglichkeiten erbracht werden. Inkraft getreten am 01.04.08 (da gab die EU grünes Licht), merke §16a wurde zum 31.03.08 geändert! BMAS - JobPerspektive: Grünes Licht der EU


Der Träger(Arbeitgeber) bietet nun den Kandidaten in der freien Wirtschaft zu einem Spottpreis an und steckt den Minilohn als Gewinn ein.
Ergo: So wird aus einem MT ein Arbeitgeber und aus einer Zuweisung ein reguläres Stellenangebot.

So hat es in Weiden funktioniert. Und so geht es auch hier.

Nachreichen möchte ich noch die Änderung des §16a vom Oktober 2007 durch §71 Bundesgesetzblatt. https://www.service-punkt-arbeit.de/fileadmin/internet/spa/downloads/Vergabe/Bundesgesetzblatt_2.AEnderungsgesetz_SGB_II.pdf
Letzte Seite davon: Jo, der Franz, der kann's!

Gruß
Kridlon
 
S

Sissi54

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Hallo,

die Nachtschwärmer waren ja tüchtig !

Also noch einmal zum Kernproblem "Vermittlungsvorschlag".
Es ist vermutlich doch eine rechtliche Grauzone.
Denn es wird nicht umsonst in der Arbeitshilfe der BA aus Gründen der Rechtssicherheit auf das Formular "Angebot Zusatzjob" hingewiesen.

Was ist ein Vorschlag ?
Eine Art Empfehlung, kann abgelehnt werden.

Vemittlung ?
Vermittelt wird man in Stellen, in AGH wird man gezwungen.

Bewerbung?
Bewerbungen sind üblich bei Arbeitgebern, nicht bei Maßnahmeträgern.
Geschieht aus eigenem Interesse, da ich um meine Person werbe. Bestimmt nicht bei AGH.

Im Anschreiben wird nicht auf die Rechtsfolgen hingewiesen. Ist eigentlich üblich im Schriftverkehr, weil sonst Anhänge nicht nachweisbar sind.

Fazit:
Entweder Stellenangebot (für sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse auf dem 1.Arbeitsmarkt)oder Angebot Zusatzjob (für eine Maßnahme nach § 16 SGB II)

Diese Denkweise hat mich bestärkt, so einen "Vorschlag" im Juli 2008 vollkommen zu ignorieren.
Bis heute keinerlei Reaktion, was nich bedeuten muss, dass es bei jedem klappt.
Diese Entscheidung muss jeder selbst treffen.

Wenn die Vorschläge nach Maßnahmebeginn erscheinen, ist das ein Zeichen, dass die Teilnehmerplätze nicht besetzt wurden.
Dann sucht man sich schnell neue Opfer.
Auch ein Zeichen, dass sich viele gagegen wehren.

MfG
 

kridlon

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Also noch einmal zum Kernproblem "Vermittlungsvorschlag".
Es ist vermutlich doch eine rechtliche Grauzone.
Denn es wird nicht umsonst in der Arbeitshilfe der BA aus Gründen der Rechtssicherheit auf das Formular "Angebot Zusatzjob" hingewiesen.
Diese AGH ist kein Zusatzjob

Vemittlung ?
Vermittelt wird man in Stellen, in AGH wird man gezwungen.
Diese AGH m. Entg. ist eine geförderte Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt (dazu noch sozialvers. pflichtig)

Bewerbung?
Bewerbungen sind üblich bei Arbeitgebern, nicht bei Maßnahmeträgern.
Geschieht aus eigenem Interesse, da ich um meine Person werbe. Bestimmt nicht bei AGH.
Der MT fungiert hier als normaler Arbeitgeber, die EU hat das genehmigt.

Im Anschreiben wird nicht auf die Rechtsfolgen hingewiesen. Ist eigentlich üblich im Schriftverkehr, weil sonst Anhänge nicht nachweisbar sind.


Fazit:
Entweder Stellenangebot (für sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse auf dem 1.Arbeitsmarkt)oder Angebot Zusatzjob (für eine Maßnahme nach § 16 SGB II).
Und genau da liegt die Änderung des 16a! Es ist ein Stellenangebot, soz. pflichtig, auf dem 1. Markt, gefördert nach 16a. Was vorher nur für MT galt, gilt seit dem 1.4.08 auch für gewerbliche AG.

Gruß
Kridlon
 
S

Sissi54

Gast
Hallo !

Das ändert aber alles nichts daran, dass ein solches Angebot, egal wie es sich nennt, bestimmte Kriterien zwecks Bestimmtheit zu erfüllen hat.

Und warum hat niemand eine Meinung zu der lose beigelegten Rechtsfolgebelehrung ?

Ist zu diesem Punkt die blaue Farbe ausgegangen ?
 

kridlon

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Hi Sissi54,
das wäre wieder ein anderes Thema. Hierbei kann es sich tatsächlich um einen Formfehler handeln.

Sissi, Du hängst Dich zu sehr an den Begriffen 1€ Job, Zusatz Job und Massnahme auf. Diese AGH ist nichts davon, sondern ein ganz reguläres Stellenangebot.
Warum kann man mir kein Stellenangbot zusenden:
Gesucht wird Hilfsarbeiter für Anlerntätigkeit in einer Bäckerei?
Gibt ein AG dieses Angebot in die Jobbörse ein, kann mir die Arge dieses als Stellenangebot zusenden und verlangen mich darauf zu bewerben oder nicht?


mfg
Kridlon
 

kridlon

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Um es weiter zu verdeutlichen:
Ein MT ist nicht nur Massnahmeträger sondern meist auch Arbeitgeber.
Sucht das BFZ z.B. einen Meister zur Betreuung von Alos und findet einen, schliesst dieser Meister einen Arbeitsvertrag mit dem BFZ. Somit ist das BFZ Arbeitgeber für Ihn und nicht Massnahmeträger. Ob nun dieser Arbeitsplatz gefördert wird durch Einarbeitungszuschuss oder nach §16a tut nichts zur Sache. Dieser Meister hat nun einen regulären Arbeitsplatz und führt im Auftrag des BFZ Teile der Massnahme durch.
Genauso verhält es sich mit den Verwaltungsangestellten des BFZ. Sie nehmen an keiner Massnahme teil sondern das BFZ ist Ihr Arbeitgeber!

In meinem Fall sucht das BFZ einen Hilfsarbeiter. Ich schliesse einen Arbeitsvertrag mit ihm und bin Defacto ein Arbeitskollege des Meisters. (Wir sind ja bei der gleichen Firma angestellt). Dass das Ganze gefördert wird nach §16a muss man mir nicht mal stecken!
Das ist Sache zwischen Arge und BFZ.
Da aber nun mal diese Förderung einem gewerblichen AG zugute kommt musste die EU befragt werden ob es sich hierbei um eine versteckte Subvention handelt. Diese gab grünes Licht und alles ist in Butter.

Um es klar auszudrücken: Eine AGH m. Entg. ist schlechter als 1€ Job, da weder zusätzlich, noch unter 30 Std. Woche, Bezahlung u.U. geringer als AGH mit MAE.
Beabsichtigt sind 100 000 dieser AGH's mit Entgeltvariante.

Ich schreibe das Ganze um die Leute zu warnen. Eine AGH mit Entgeltvariante lässt sich weit schwerer abwehren als 1€ Job. Da eine Weigerung einen regulären Arbeitsvertrag zu unterzeichen Folgen zeitigen kann. Hier müsste schon der Arbeitsvertrag direkt angegriffen werden und damit kenne ich mich nicht aus.

Gruß
Kridlon
 

Mario Nette

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Ist diese für mich vorgeschlagene AGH mit "Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt" beschreibbar, erfüllt sie also dieses Ziel?

Mario Nette
 

kridlon

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Hallo Mario Nette,
das merkst Du spätestens dann wenn Dir ein Arbeitsvertrag zur Unterschrift vorgelegt wird.
Unterschreibst Du diesen, bist damit in den 1. Arbeitsmarkt integriert. Du hast nun einen zeitlich befristeten Arbeitsplatz im 1. Markt.

Gruß
Kridlon
 
S

Sissi54

Gast
Hallo Mario Nette !

Welch ein Glück, 1.Arbeitsmarkt !

Wenn das klappt, das kostet eine Runde Selters ! :icon_party:
 

kridlon

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Oder Du hinterlässt einen so schlechten Eindruck, das der Träger/Arbeitgeber Dich nicht nimmt. Also viel Fragen.
So mir ergangen bei Transfer. Nachdem mir klar wurde das ich bei denen einen Arbeitsvertrag unterschreiben sollte, sagte ich dem Angestellten: Dann sind wir ja Kollegen. Was Er bejahte. Er nahm dann einen Personalbogen zur Hand und fragte mich aus.
Welche Hobbys haben Sie denn. Wie meinen Sie jetzt, meine Antwort.
Er genervt: Was machen Sie denn so den ganzen Tag?
Ich lese viel im SGBII.
Das hat gereicht, bei Hobbys hat er einen Strich gemacht, den Bogen in die Ablage und seitdem habe ich nichts mehr gehört.

Gruß
Kridlon
 
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ExitUser

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1. Arbeitsmarkt?

Allerdings miserabel bezahlt mit mit einer drastischen Einschränkung: Es werden keine Abgaben zur Arbeitslosenversicherung übernommen.
Bei Vertragsablauf fällst Du automatisch wieder ins Alg II-Gefängnis, auf zur nächsten AGH-Runde.

Viele Grüße,
angel
 

kridlon

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Noch schlimmer, Nürnberger
Also da sitzen die AGH'ler beim BFZ in der Werkstatt und machen Beschäftigungstherapie (Blödsinn).
Es kam ein Anruf von einer Firma (Gebäudereinigung, Gartenarbeiten, Hausmeisterservice, Schneeräumen etc.). Draußen schneite es wie der Teufel, Firma kam mit dem Schneeschippen nicht nach. "Schicke uns mal 3 Leute zum Schnee räumen".
Achtung: Einsatz. Die machten sich zu Fuss auf den Weg zum Bahnhofsvorplatz und räumten bis Mittag. Was die Firma nun dem BFZ an Obulus zahlte, ist Geheim!
Und so geht das weiter. Mein Fuhrpark wäre zu waschen (10 LKW'S), eine Zwangsräumung steht an, wie brauchen Leute zum Möbel tragen. Für den Unternehmer herrliche Zeiten. 2€ die Stunde, immer da, kein Vertrag, kein Kündigungsschutz, kein Urlaub, keine Kranken. Das Risiko trägt das BFZ wenn niemand abgerufen wird und dieses Risiko wird durch die Förderung des 16a minimiert. Ist der HE dann noch etwas:icon_hug:und willig, keine Probleme. Selbst erlebt!
Sobald aber die Förderung ausläuft platzt die Blase wie bei den Banken.

Also, schick mir mol a por Brotwerscht.
 

kridlon

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Hallo Mario Nette !

Welch ein Glück, 1.Arbeitsmarkt !

Wenn das klappt, das kostet eine Runde Selters ! :icon_party:
Meines Erachtens gibt es keinen 1. und 2. Arbeitsmarkt. Das ist reine Rhetorik und Polemik. 99% sind für den 1. Arbeitsmarkt fahig. Hier wird nur die Schuld der Arbeitslosigkeit auf den HE abgewältzt. Es gibt keine Rationalisierung, in dem Falle auch keine Globalisierung. Du sebst bist Schuld, wen Du nach 2 Jahren keine Arbeit findest. Irgendwie liegt das in Deiner Persönlichkeit begründet. Dich müssen wir fit machen für den ersten Arbeitsmarkt!

Spinnen wir mal die Logik weiter. Mein ehemaliger Chef ruft mich an (13 Jahre dort gearbeitet): Horch , der iiiii ist in Rente gegangen, kannst Du morgen früh bei uns zu den alten Konditionen(12,57) wieder anfangen?
Ohh, Yeah! Ich hätte zwar einen kräftigen Muskelkater, das stecke ich aber weg.
Aber leider muss ich absagen, da mein SB mich für den 1. Arbeitsmarkt nicht mehr für fähig hält und ich erst durch 3. Massnahmen soweit bin einer geregelten Arbeit nachzugehen. Ich möchte mal den Richter sehen wie Er sich dazu verhält. Bin ich nun fähig einen Platz im 1. Arbeitsmarkt anzunehmen oder muss ich erst durch zig Massnahmen darauf vorbreitet werden?

Gruß
Kridlon
 

Kerstin_K

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Noch schlimmer, Nürnberger
Also da sitzen die AGH'ler beim BFZ in der Werkstatt und machen Beschäftigungstherapie (Blödsinn).
Es kam ein Anruf von einer Firma (Gebäudereinigung, Gartenarbeiten, Hausmeisterservice, Schneeräumen etc.). Draußen schneite es wie der Teufel, Firma kam mit dem Schneeschippen nicht nach. "Schicke uns mal 3 Leute zum Schnee räumen".
Achtung: Einsatz. Die machten sich zu Fuss auf den Weg zum Bahnhofsvorplatz und räumten bis Mittag. Was die Firma nun dem BFZ an Obulus zahlte, ist Geheim!
Und so geht das weiter. Mein Fuhrpark wäre zu waschen (10 LKW'S), eine Zwangsräumung steht an, wie brauchen Leute zum Möbel tragen. Für den Unternehmer herrliche Zeiten. 2€ die Stunde, immer da, kein Vertrag, kein Kündigungsschutz, kein Urlaub, keine Kranken. Das Risiko trägt das BFZ wenn niemand abgerufen wird und dieses Risiko wird durch die Förderung des 16a minimiert. Ist der HE dann noch etwas:icon_hug:und willig, keine Probleme. Selbst erlebt!
Sobald aber die Förderung ausläuft platzt die Blase wie bei den Banken.

Also, schick mir mol a por Brotwerscht.
Das hort sich ja fast an wie Zeitarbeit in Billigstvariante. Das wird mit Behinderten Menschen aber schwierig, die kann man oft nicht so variabel einsetzen, weil man ja jees Mal die individuellen Einschränkungen berücksichtigen muss.
 

kridlon

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Allerdings miserabel bezahlt mit mit einer drastischen Einschränkung: Es werden keine Abgaben zur Arbeitslosenversicherung übernommen.
Bei Vertragsablauf fällst Du automatisch wieder ins Alg II-Gefängnis, auf zur nächsten AGH-Runde.
Selbst Beiträge zur Alo Versicherung sind möglich. Die Förderdauer soll jedoch so angelegt werden das kein neuer Anspruch auf ALG I entsteht.
https://www.arbeitsagentur.de/zentraler-Content/A07-Geldleistung/A071-Arbeitslosigkeit/Publikation/pdf/p16a-Leistungen-Beschaeftigungsfoerderung.pdf
Stopp geändert stimmt nicht. Sorry 1.6



Gruß
kridlon
 

kridlon

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Ist diese für mich vorgeschlagene AGH mit "Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt" beschreibbar, erfüllt sie also dieses Ziel?

Hallo Mario Nette,
frage doch bitte nochmal nach ob es sich bei dieser AGH (Entgeltvar.) um eine nach §16a geförderte Arbeit handelt und ob Du dabei einen Arbeitsvertrag unterschreiben sollst.

Ist das der Fall, könnte man beim SB einen Fehler sehen.

Gruß
Kridlon
 

ethos07

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nach nem :icon_pause::
Mario, ich glaub ihr liegt hier alle gaaaaanz falsch ... und du standst etwas auf dem Schlauch... denn was dir da angeboten wird, das dürfte doch wohl sein... ein ??? Na, rate dreimal - wir sind hier nämlich in Berlin - und was wird denn da an wundersamen Neuem gerade heftig im Sozialmarkt beworben ?? Richtig... es dürfte ein ÖBS sein! Für Mario - juhuuu!

Bezahlung ließe sich dann ja halbwegs sehen, jedenfalls für auf dem Papier zu "Hilfsarbeiter" umdefinierte Akademiker...

Denn beim Berliner ÖBS werden eben die Mittel aus § 16a und anderem so zusammengebaut, dass hinterher ein leicht anständiger Lohn entstünde. Zwar auch keine volle Sozialversicherung wie angel schon sage, also ohne Arbeitslosenversicherung. Doch zweifelsohne nach ALGII und Schikanen schon ne finazielle und häufig auch inhaltiche Zwischen-Erleichertung, klar . (Nicht umsonst fiebern hier in Berlin zur Zeit ganz viele Aktive auch aus den harztIV-gegnerischen Initativen nach einem Halm aus dieser neuesten Hartz IV-Erfindung.)


Doch zurück zu deinem potentiellen Arbeitgeber IBS. Der Name kam mir irgendwie bekannt vor:
Ggf. wirst du dort zwar auf dem Papier als Hilfsarbeiter geführt, aber da die IBS durchaus auch qualitativ Gehaltvolleres zu tun hat, werden sie dich dort mit Handkuss bestimmt für geistig Anspruchsvollers einsetzen wollen - oder sie wären ja schön blöd ;-).

Ich kam eben auf die Idee, etwas genauer diese IBS anzuschauen, weil ich mich unbestimmt erinnerte, dass mal eine Uniteilnehmerin, als ich sie später zufällig wieder antraf, erzählte, dass sie nun beim IBS in irgendeinem Forschungsprojekt zu Arbeitslosen als ABM arbeiten würde [- - und ihr doch dort empfohlen worden wäre, ausgerechnet diesen Aufsatz mal als gutes Beispiel zu lesen - - ]
Da dachte ich damals: Nu ja, diese IBS ist halt auch so ein Berliner Querbeet-Schlawinerträgergewächs, wo raffiniert der Teufel mit dem Belzebue tanzt.

Tja, Mario, da hat dir dein Jobcenter m.E. eine wirklich schwierige Entscheidungsknacknuss hingeworfen: Sie haben dich nämlich, wenn meine 7 Sinne mich nicht täuschen, eingeladen, eine halbechte Berufskarriere im 2. Arbeitsmarkt einzufädeln...
Vermutlich will dir dein Jobcenter damit gar nix Übles. Sondern ganz im Gegenteil. Zumindest so aus ihrer Sicht.

Und wie siehst du das Angebot inzwischen?

edit: ach ja, die ABMler-in damals war gar nicht glücklich über den Job, ich glaub, sie fand's ein Akademiker-Massenbilligstall und die Forschung nicht wirklich gut.Aber genaues weiß ich nicht mehr. Und es kann heute auch alles ganz anders sein.
 
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