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AGH + 400€ Job - geht das?

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sperare

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#1
Guten Tag,

die ARGE hat mir einen 1€ Job verschafft für nächste Woche und sandte mir heute einen 400€ Job zu.

Muss ich versuchen beides zu kombinieren?
Und wenn es nicht geht, was von beiden hat Vorrang?

Was mich noch interessiert, bei dem 400€ Job, hätte ich Fahrtkosten im Monat von 108€. Ich weiß jetzt nicht genau wie das mit der Anrechnung geht. Aber könnte es sein, das ich letztlich nur für die Fahrkarte arbeiten darf?

Danke im Voraus für Eure Antwirten.
 

Demim

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#2
Bei einem 400€ Job gibt es nur den Freibetrag von 100€ + 20% vom Rest. Ein erhöhten Grundfreibetrag kann man nur bei Jobs >400€ geltend machen. Was heißt, dass dir der 1€ Job verschafft wurde, machst du den freiwillig?
 

sperare

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#3
Das Hinkommen ist ein wenig blöd, aber ja, den 1 € Job würde ich freiwillig annehmen, da es mir zusätzliche Qualifikation einbringen würde. (Vorausgesetzt ich mache das, was beschrieben ist.)

Und da ich meines Wissens für die Annahme eines Vollzeitsjobs jederzeit kündigen darf, wüsste ich für mich auch keinen guten Grund einen Widerspruch einzureichen.

Edit:
Nur würde ich gerne das eine oder das andere machen. Wobei der 1 € Job für mich herausfordernder wäre.
 

Fotoz

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#4
Guten Tag,

die ARGE hat mir einen 1€ Job verschafft für nächste Woche und sandte mir heute einen 400€ Job zu.

Muss ich versuchen beides zu kombinieren?
Und wenn es nicht geht, was von beiden hat Vorrang?
Hallo,

die Frage, wie man das mit dem Kombinieren zweier Tätigkeiten hinbekommen soll, soll mal der Ansprechpartner darlegen, was ich so pauschal mal gedacht, er gar nicht kann.
Denn geringf. Beschäftigungsverhältnisse sind unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass man relativ kurzfristig zur Arbeit gerufen wird und dazu zu ganz flexiblen Arbeitszeiten.
Dazu kommt noch, dass weder der Arbeitgeber Rücksicht auf die Arbeitszeiten des Ein-Euro-Job nimmt, noch bei der AGH sich nach den "Freizeiten" des Ein-Euro-Jobobers sich richten würden.

Ausserdem stellt sich mir die Frage, welche Qualifikationen man bei einem Ein-Euro-Job bekommen kann und wobei die Herausforderung bei der AGH besteht?
Ich frage nur, da eine AGH weder eine Berufsausbildung noch sonst etwas sein kann oder darf, sondern den Erwerbslosen nur an die Arbeit herangeführt werden soll und um wieder einen geregelten Tagesablauf zu bekommen (die Aussagen der ARGE finde ich übrigens unter aller S.. bzw. Würde)

Kurz gesagt, jede Arbeit, ob geringf. etc. hat von einem Ein-Euro-Job Vorrang, da nachweisbar die AGH keinen Erfolg und Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt bringen noch gebracht haben.
Oder noch einfacher ausgedrückt, nach 6 Monaten ist immer die AGH zu Ende.
Bei ein bisschen Glück hat man von dem 400 € Job etwas länger und auch wenn es Hilfsarbeiten sind, ist es eine Arbeit.
 

sperare

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#5
Der Gedanke des Fallmanagers liegt wohl dort, das die AGH in Ingelheim ist und der 400€ Job in Gau-Algesheim. Pranktisch nebeneinander.
Das funktioniert aber nur, wenn die sich aufeinander abstimmen, denn sonst darf ich mehrfach ca. 20 km (einfach) hin und her gondeln.

Der andere Gedanke, die AGH ist mit 30 Stunden beziffert. Der 400€ Job liegt im Durchschnitt bei 15 Stunden in der Woche. Das wären ja 45 Stunden bei einem Entgelt wo man nicht weiß ob man weinen oder lachen soll.
Aber beides eigentlich sehr interessant - nur zusammen eben etwas viel.

Mein Fallmanager denkt ich sollte es im Kaufmännischen versuchen. Hab zwar keinen kaufmännischen Beruf, aber aufgrund von Hintergrundwissen, etc. mit Office soll ich da mal mein Glück versuchen.

Edit:
AGH = Energieberater
400€ = Bürohilfskraft im med. Bereich

Ausserdem stellt sich mir die Frage, welche Qualifikationen man bei einem Ein-Euro-Job bekommen kann und wobei die Herausforderung bei der AGH besteht?
Ich frage nur, da eine AGH weder eine Berufsausbildung noch sonst etwas sein kann oder darf, sondern den Erwerbslosen nur an die Arbeit herangeführt werden soll und um wieder einen geregelten Tagesablauf zu bekommen (die Aussagen der ARGE finde ich übrigens unter aller S.. bzw. Würde)
Bei der letzten AGH hat sich jemand SAP für die kaufm. Bereiche angeeignet.
 

sperare

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#6
Kurz gesagt, jede Arbeit, ob geringf. etc. hat von einem Ein-Euro-Job Vorrang, da nachweisbar die AGH keinen Erfolg und Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt bringen noch gebracht haben.
Oder noch einfacher ausgedrückt, nach 6 Monaten ist immer die AGH zu Ende.
Bei ein bisschen Glück hat man von dem 400 € Job etwas länger und auch wenn es Hilfsarbeiten sind, ist es eine Arbeit.

Habe eben bei der ARGE angerufen und diesbezüglich dort nachgefragt.

Die nette Dame am Telefon sagte mir, dass die AGH Vorrang hat. aber eigentlich, dass beides gemacht werden muss.

Auf meine Frage ob (da ein 400 € Job ja bis zu 15 Stunden pro Woche beinhalten kann) es noch rechtlich zulässig ist jemanden zu einer insgesamt bis zu 45 Stunden Woche zu verpflichten antwortete sie ausweichend.
Falls es dazu kommt, könnte man ja das an den Fallmanager weiter leiten......

Wisst ihr wie hier die Rechtslage ist?
 

gelibeh

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#7
Die nette Dame am Telefon sagte mir, dass die AGH Vorrang hat. aber eigentlich, dass beides gemacht werden muss.
Stimmt nicht. Alles was Deine bedürftigkeit verringert hat Vorrang. Und das ist nun mal der 400€-Job, denn da spart die ARGE bis zu 240€. Also hat der Minijob Vorrang. Alleine dürfte sich der wohl kaum lohnen, da Du nur 160€ behalten darfst.
 
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