AG verweigert Zeugnis, was ist dann mit Arge-Bescheinigung A

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Roxanne

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Hallo,
mir ist nach jahrelangen Mobbing im Oktober nach Verhandlung am Arbeitsgericht gekündigt worden. Jetzt warte ich auf mein Zeugnis, der AG weigert sich bzw. verschleppt die Sache- mein Anwalt hat jetzt Zwangsgeld beim Arbeitsgericht beantragt, damit die mein Zeugnis endlich herausgeben. Mein Chef ist mir vor ein paar Tagen über den Weg gelaufen, als er mich sah, ist er schnell auf die andere Straßenseite geflüchtet; ich war so überrascht, dass ich ihm nur "Lauf nur weg" hinterhergerufen habe.
Bei Bewerbungen sieht das nicht so toll aus, wenn ich das letzte Zeugnis nicht beilegen kann, ich las jetzt im Forum auch etwas von Schadensersatz ?? Gilt das auch in einem solchen Fall?
Außerdem brauche ich bald die Bescheinigung vom Arbeitgeber für das Arbeitslosengeld 2 - was soll ich tun ,wenn sie das auch verweigern???? ERstmal vielen Dank für Eure Antworten, viele Grüße Roxi :)
 
E

ExitUser

Gast
AG verweigert Zeugnis

Hallo Roxanne, Dein Arbeitgeber ist verpflichtet, Dir nach Beendigung deiner Tätigkeit ein Arbeitszeugnis auszuhändigen.In wie weit er zum Schaden ersatz verantwortlich gemacht werden kann, werden dir hier bestimmt noch Andere beantworten.

Bei Antrag auf ALGII ist auch eine Bescheinigung von Deinem Arbeitgeber auszufüllen, schicke dieses Schreiben vielleicht gleich zu seinem Lohnsteuerberater und bitte um Rücksendung. In einem ähnlichem Fall sind wir auch so verfahren .

Hier kannst Du noch mal nachlesen,welches die Pflichten der Arbeitgeber sind. https://www.elo-forum.org/search/379.html
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,
grundsätzlich hast du schon mal einen Anwalt. Das ist gut und der sollte eigentlich auch eine Antwort haben auf diese Fragen.
Das Arbeitsamt hat auch von sich selbst aus die Möglichkeit an deinen Exarbeitgeber heranzutreten und den - äh- zu überzeugen, die letzten Lohnberechnungen herauszugeben. Solange sollte dein Kontoauszug reichen, der ja aussagt, wieviel dir konkret überwiesen worden ist. Denn nur und alleine darauf beruht die Rechnung des ALG 2. Sollte etwaig noch etwas nachgezahlt werden, wird das dann aktuell auf die laufenden Zahlungen des ALG 2 abgerechnet. Du musst dich unverzüglich atrbeitslos melden, rückwirkend gibt es nichts und es kan sogar bei verspäteter Meldung eine Sperre geben.
Wegen des Arbeitszeugnisses- das muss er erstellen und trägt zudem dummerweise auch noch die Anwalts- und Gerichtskosten. Es wird schon kommen, aber evtl. musst du ihn wieder verklagen, wenn dies nicht korrekt ausfällt aus Rache.
Es gibt zudem versteckte Codes, Formulierungen, die sich gut anhören, wo aber jeder Personalchef sofort weiß, dass er DIESEN Berweber lieber nicht einstellen sollte.
Achte da bitte drauf, wenn das Zeugnis kommt :
https://www.coolmen.ch/arbeitszeugniss/Test.html
 
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