AG Spak: Von der Alternativökonomie bis zum ÖBS...

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ethos07

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Seit vielen Jahren bündelt die AG Spak (Arbeitsgemeinschaft Sozialpolitischer Arbeitskreise) sozialpolitische Initiativen für mehr Selbstverwaltung, Selbstbestimmung und Selbstorganisation.

Ein Besuch der Website lohnt auf jeden Fall, denn sie gibt einen immer sehr informativen Einblick in den aktuellen Stand der politischen Sozialprojekte und der Diskussionen um alternatives Wirtschaften.

Auf dieser Seite zur Alternativökonomie findet man dann Lesefutter satt, quer durch den Dschungel an Konzepten, wie eine solidarische Ökonomie funktionieren kann oder könnte.

Und dies bis hin zu Grenzfällen der Alternativität.
So wird zum Beispiel auch ein betriebswirtschaftliches Handbuch für große Trägerfirmen - ähm sorry: soziale Beschäftigungsunternehmen vorgestellt.

In der Rezension wird bereits das Imageproblem solcher Betriebe angeschnitten:

Sozialversicherte Jobs statt 1-Euro-Jobs
Handbuch für soziale Beschäftigungsunternehmen


Soziale Beschäftigungsunternehmen leben von einer aktiven Arbeitsmarktpolitik der Behörden, von Bund und Ländern und der Arbeitsagentur. Bürgerarbeit, Kombilohn, Mindestlohn sind Stichworte des Dritten Sektors, was regelmäßig sehr unterschiedliche Reaktionen auslöst. Arbeitszwang! ist die eine, soziale Einzelfallhilfe auf der Basis von Erwerbsarbeit ist die andere. Radikalere Positionen lehnen die staatliche Arbeitsmarktpolitik ab, die historische Linke ruft aber immer nach mehr aktiver Arbeitsmarktpolitik. Doch auch hier zeigt sich die Gradwanderung zwischen mehr Freiheit und mehr Zwang für Arbeitslose. ....



 
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