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AfD Der rechte Weg

wolliohne

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#1
    1. Die AfD wollte sich lange nicht ins politische Spektrum einordnen lassen. Nun weiß man auch warum: Die Entwicklung einer rechtsradikalen Kraft sollte durch die Hintertür erfolgen und bürgerlich daherkommen. Jetzt sind alle Masken gefallen.
      Der Weg, den die AfD quer durchs politische Spektrum in knapp anderthalb Jahren zurückgelegt hat, ist bemerkenswert. Zunächst wehrte man sich dagegen, konservativ genannt zu werden, man sei vielmehr eine „Partei neuen Typs“, wie Bernd Lucke nicht müde wurde zu betonen. Das war damals natürlich schon glatt gelogen, die AfD sortierte sich von Anfang an stramm rechts neben der Union ein. Daher hört man heute Luckes Spruch auch höchstens noch von komplett realitätsbefreiten Parteilemmingen. Der Rest der Partei kämpft seit einiger Zeit eher darum, konservativ und nicht rechtspopulistisch genannt zu werden.
      Tatsächlich ist der Rechtspopulismus als Vorwurf falsch. Der beinhaltet nämlich zumeist noch eine gewisse mäßigende Komponente. Die AfD hat sich davon allerdings längst verabschiedet, weshalb man sie inzwischen eindeutig als rechtsradikal einstufen muss. Das ist natürlich ein heftiger Vorwurf, den man nicht einfach so äußern sollte. Noch schlimmer wäre es allerdings, vor dem Hintergrund existierender Belege die Augen zu verschließen.
      Quelle: The European
    2. Christlich, extrem, antieuropäisch – Rechte Graswurzeln
      An ihren Rändern verbünden sich AfD und CDU mit Abtreibungsgegnern und fundamentalistischen Christen. Entsteht eine deutsche Tea Party? [...]
      Inzwischen sind solche Töne in der AfD häufiger zu hören: „Gleichgeschlechtliche Partnerschaften sind keine Ehen”, sagt Frauke Petry, die Spitzenkandidatin der AfD in Sachsen, wo in einer Woche der Landtag gewählt wird. Die Partei dürfte dort laut Prognosen zum ersten Mal in einen Landtag einziehen. Die Bundespartei fordert einen Stopp aller staatlichen Maßnahmen, die auf die Gleichstellung von Mann und Frau zielen. Und AfD-Vorstand Bernd Lucke sagt Abtreibung sei ein „Frevel“. [...]
      egründet worden war die Partei im Februar 2013 eigentlich als Partei von Euroskeptikern, von Professoren, Journalisten und unzufriedenen CDU-Mitglieder, die nicht mehr für die südlichen EU-Länder zahlen wollten, von denen viele auch rauswollen aus der europäischen Gemeinschaftswährung.
      Eine ähnliche Entwicklung spielte sich vor fünf Jahren in den USA ab. Auch hier schlossen sich Unzufriedene wegen finanzpolitischen Forderungen – nach niedrigeren Steuern und gegen zu viel Geld für Krisenbanken – zusammen. Sie nannten sich Tea Party. Inzwischen geht es bei der Tea Party nicht mehr nur um Steuern, sondern vor allem um die Anliegen der christlichen Rechten: Demonstrationen gegen Abtreibung, gegen neue Gesetze zur Homo-Ehe, gegen Einwanderung aus Mexiko. Über die Republikanische Partei drang die Tea Party ins politische System vor.
      Quelle: taz Anmerkung JB: Die These von der AfD als deutscher Tea Party ist keineswegs neu und stammt von den NachDenkSeiten.
    3. AfD will Volksentscheid zu Abtreibung
      Parteivize spricht von „Überleben des eigenen Volkes“ – Drei Kinder wünschenswert.
      Die Alternative für Deutschland (AfD) fordert eine Volksabstimmung zur Verschärfung der Abtreibungsgesetze. Durch einen solchen Schritt könnte dem Kindermangel in Deutschland entgegengewirkt werden, sagte AfD-Sprecherin Frauke Petry der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
„Die deutsche Politik hat eine Eigenverantwortung, das Überleben des eigenen Volkes, der eigenen Nation sicherzustellen“, erklärte Petry, die Spitzenkandidatin der AfD für die Landtagswahl in Sachsen ist. Wünschenswert sei, dass eine deutsche Familie drei Kinder habe. Viele AfD-Mitglieder seien mit der Abtreibungsregelung im Paragrafen 218 nicht zufrieden, sagte Petry, die selbst vierfache Mutter ist. Dem Gesetz zufolge sind Abtreibungen in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft straffrei, wenn die Frau eine vorschriftsmäßige Beratung vorweist.
AfD-Chef Bernd Lucke zeigte gestern im ostdeutschen Wahlkampf Verständnis für die Ostalgie-Gefühle einiger Wähler. Es sei nachvollziehbar, dass Menschen in Sachsen aufgrund der gestiegenen Kriminalität das Gefühl hätten, „dass früher auch nicht alles schlechter war“. Zum Slogan der Sachsen-AfD „Volksentscheide über Moscheen mit Minaretten“ erklärte Lucke: „Es will ja sicher keiner, dass der Muezzin über Leipzig ruft.“
Bei der Wahl in Sachsen am 31. August hat die AfD gute Chancen, erstmals in einen deutschen Landtag einzuziehen. Auch bei den Wahlen in Thüringen und Brandenburg Mitte September hat sie Umfragen zufolge Aussichten auf ein Überspringen der Fünf-Prozent-Hürde.
      Quelle: Saarbrücker Zeitung Anmerkung JK: Fehlt nur noch die Forderung nach Wiedereinführung des Mutterkreuzes.
 
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#2
Da fällt mir nur eines ein: der AfD ist in Deutschland, was die Salafisten in der moslemischen Welt sind....
 

Don Vittorio

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#4
Der Spuk wäre schnell vorbei,wenn die Politiker einmal für das Volk regieren würden und nicht für die Lobbyisten der Wirtschaft.
Aber es war eben schon immer so,dass Unzufriedenheit bei solchen Bauernfängern für Auftrieb sorgt.
 

XxMikexX

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#5
Der Spuk wäre schnell vorbei,wenn die Politiker einmal für das Volk regieren würden und nicht für die Lobbyisten der Wirtschaft.
Aber es war eben schon immer so,dass Unzufriedenheit bei solchen Bauernfängern für Auftrieb sorgt.
:icon_daumen::icon_daumen::icon_daumen::danke:
 
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Gast
#7
Nee ehrlich??? :eek: Ich bin bei so Sachen nicht ganz so up to date.

Aber ich denke ohne mir selbst ein Bild zu machen, da passt er irgendwie gut hin.

Ronald Schill, der Unsägliche, ist schon bei Big Brother gelandet und sieht aus wie ein Penner.
Vielleicht nimmt ja Bernd Lucke mal seinen Platz dort ein, in 3 Jahren.
Darf ich nun schadenfroh sein?:wink:
 

Maneki Neko

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#9
Ronald Schill, der Unsägliche, ist schon bei Big Brother gelandet und sieht aus wie ein Penner.
Vielleicht nimmt ja Bernd Lucke mal seinen Platz dort ein, in 3 Jahren.
vielleicht noch nicht mal in 2 Jahren ist der vergessen der Lucke
 

Jürgen3

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#10
Leider fallen Leute wie Schill immer weich.
Für seine 23 Monate als Innensenator erhielt er ein Übergangsgeld von 170.000 Euro.
Und von seiner Pension als Richter und Senator wird er auch nicht schlecht leben.
 

Don Vittorio

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#11
Leider fallen Leute wie Schill immer weich.
Für seine 23 Monate als Innensenator erhielt er ein Übergangsgeld von 170.000 Euro.
Und von seiner Pension als Richter und Senator wird er auch nicht schlecht leben.
Aber wenn der Mann mit dem Koks kommt,wirds immer teuer.Da geht man halt auch in den Container zum restlichen *******um etwas dazu zu verdienen.
 

Jürgen3

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#12
Die Frauen, die Schlange stehen, um Sex mit ihm zu haben, werden ihm sicher auch noch den einen oder anderen Schein zustecken.
 

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#16
Da fällt mir nur eines ein: der AfD ist in Deutschland, was die Salafisten in der moslemischen Welt sind....
Nun gut, aber es gibt auch radikale Christen in Deutschland

Extrem in ihren Äußerungen ist auch Gabriele Wentland. Die Leiterin der Freien Gemeinde Neugraben, einer freikirchlichen Pfingstgemeinde, sagt in einer Predigt: "… und bei Homosexualität und lesbisch sagt der Herr, es sei ihm widerlich, so steht es in meiner Übersetzung".

aus

Mission unter falscher Flagge - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste



Wer sich die Doku angucken sollte, wird auch darüber aufgeklärt, dass vorehelicher GV mit Steinigung bestraft gehört (ist das nicht immer der Aufreger, wenn man sich der islamischen Fraktion zuwendet?)


"Amen"
 

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#17
Leider fallen Leute wie Schill immer weich.
Für seine 23 Monate als Innensenator erhielt er ein Übergangsgeld von 170.000 Euro.
Und von seiner Pension als Richter und Senator wird er auch nicht schlecht leben.
Schill hat doch auch einen Nutzen:

Diese Person zeigt wie hoch die Latte für "Volljuristen bzw. für das Richteramt" hängt.

Sicher gibt es fähige Juristen, aber wohl auch so etwas wie den jurististischen Bodensatz.

Was er vom politischen Geschäft verstanden hat, dürfte ja auf der Hand liegen.
 
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#18
Wer sich die Doku angucken sollte, wird auch darüber aufgeklärt, dass vorehelicher GV mit Steinigung bestraft gehört (ist das nicht immer der Aufreger, wenn man sich der islamischen Fraktion zuwendet?)
Das sind aber kleine Sekten ohne jede Macht und nicht eine Bewegung wie die im Nahen und Mittleren Osten, die sich mit brutalster Gewalt die Welt untertan machen will.
 
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#19
^ Mit Sicherheit nicht. :biggrin:

Richter Gnadenlos bei der Arbeit:

https://www.youtube.com/watch?v=ISnBMZLsSgE

Schill (von sich ablenken wollend): "Beschäftigen Sie sich doch lieber mit Bismarck."

Journalistin: "Der hat aber nicht gekokst... "

:icon_mrgreen:

Ansonsten letztlich ein Beispiel, wie man Tausende von Euros an GEZ-Gebühren sinnlos versenken kann (Einfach mal in eine Millionemetropole fliegen ohne eine Adresse von dem Typen zu haben...)
 
E

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#20
Na, der AfD ist doch auch so "christlich fundamental" angehaucht. Steinigen von homosexuellen steht zwar noch nicht auf dem Programm, dürfte aber in so einigen feuchten Träumen durchaus sein stilles Kämmerlein haben. die liebäugeln doch auch mit den Kreationisten.
 

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#21
Das sind aber kleine Sekten ohne jede Macht und nicht eine Bewegung wie die im Nahen und Mittleren Osten, die sich mit brutalster Gewalt die Welt untertan machen will.
Wie dem auch sei - religiöse Extremisten jedweder Richtung waren/sind mir immer suspekt.
 
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#22
Wie dem auch sei - religiöse Extremisten jedweder Richtung waren/sind mir immer suspekt.
Der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman A. Mazyek zögert ja selten mit oft hanebüchenen Forderungen seiner Türkischen Muslime zu innerdeutschen "Zuständen". Wo er sich aber mit seinen Kommentaren merkwürdig zurückhält, ist die lange Liste bestialischer Verbrechen an allerlei Muslimen, besonders aber an anderen Gläubigen; Yeziden und Christen durch die IS Mörderbanden. Zeigt sich darin evtl sogar eine gewisse Sympathie Mayzeks und seiner Getreuen für die IS und deren Streben nach einem Kalifat??

Da traue ich den Wölfen in Schafpelzen von JEDER religiösen Seite nur übles zu.
Trotz aller berechtigter Kritik ist da die AfD ein zu vernachlässigendes Problem.
 

wolliohne

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#24
Alternative für wen?

Mit der Wahl in Sachsen hat sie es endlich geschafft: Die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) zieht in ein deutsches Parlament ein. Während die FAZ deswegen beunruhigt ist, konstatiert der Spiegel, dieser Erfolg mache vor allem klar: Diese Partei sei „gekommen, um zu bleiben“. Und tatsächlich deutet auch alles hierauf hin. Doch was ist von der AfD zu halten? Ist sie womöglich eine reale Alternative und Grund zur Hoffnung auch für fortschrittliche Kräfte im Land? Jens Wernicke sprach hierzu mit dem Soziologen, Autor und AfD-Kenner Andreas Kemper.
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#25
Na, der AfD ist doch auch so "christlich fundamental" angehaucht. Steinigen von homosexuellen steht zwar noch nicht auf dem Programm, dürfte aber in so einigen feuchten Träumen durchaus sein stilles Kämmerlein haben. die liebäugeln doch auch mit den Kreationisten.
Wären sie wirklich (!!) christlich, hätten also ein positiv-christliches Menschenbild, käme sowas gar nicht.

Mich wundert allerdings, dass die von den deutschen Unternehmern bekämpft werden. Gleich und gleich gesellt sich doch eigentlich gern.
 
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