AfA - Vermittlungsvorschlag mit Belehrung (1 Betrachter)

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Lilastern

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Rechtsfolgenbelehrung: Wenn Sie ohne wichtigen Grund
die ihnen angebotene Beschäftigung nicht annehmen oder nicht antreten oder

das Zustandekommen des Beschäftigungsverhältnisses durch ihr Verhalten verhindern (z. B. in dem sie sich nicht vorstellen)

tritt eine Sperrzeit ein (Sperrzeit bei Arbeitsablehnung § 144 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 drittes Buch Sozialgesetzbuch - SGB III

Sie dauert längstens 12 Wochen Die Sperrzeit dauert
3 Wochen bei dem erstmaligen versicherungswidrigen Verhalten
sechs Wochen bei dem zweiten versicherungswidrigen Verhalten

Ein versicherungswidriges Verhalten in diesem Sinne liegt vor, wenn Sie eine Arbeit oder berufliche Eingliederungsmaßnahme nach ihrer persönlichen Arbeitssuchendmeldung angelehnt oder eine berufliche Eingliederungsmaßnahme abgebrochen haben. Während der Sperrzeit ruht ihr Anspruch auf Leistungen (Arbeitslosengeld, Arbeitslosenbeihilfe, Teilarbeitslosengeld) Das heißt, Leistungen werden nicht gezahlt. Ihr Anspruchsdauer vermindert sich um die Tage einer Sperrzeit.

Hinweise dazu, unter welchen Voraussetzungen ein Anspruch auf Arbeitslosengeld erworben wird und wann eine Sperrzeit eintritt.


Aber ich verstehe nicht, weshalb bei diese Belehrung dabei ist, wenn ich keine Leistung beziehe.

Muss man nicht richtig darauf hinweisen, was dann für mich gilt- Geld können sie keines sperren, wenn ich keines bekomme.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Vermittlungsvorschlag mit Belehrung

Wovor hast Du Angst, wenn Du von niemandem was bekommst?
 

Herbert Schnee

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AW: Vermittlungsvorschlag mit Belehrung

Ich vermute mal, dass zum einen eine Sanktion trotzdem ausgesprochen werden könnte - zwar ohne direkte folgen, aber mit indirekten. Denn eine Sanktion bleibt ja immerhin 1 Jahr lang relevant für weitere Sanktionen. Also wenn man innerhalb des Jahres ab Ausspruch der Sanktion doch noch im Leistungsbezug landet, kriegt man bei folgenden Sanktionen gleich 60 bzw. 100% abgezogen.
 

Lilastern

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AW: Vermittlungsvorschlag mit Belehrung

Dies kann ja bei mir nicht zutreffen. Ich beziehe weder ALG 1 noch ALG 2. Also Arbeitslos ohne Bezug.

Und um Anspruch auf ALG 1 zu haben muss ich ja wieder 12 Monate also ein Jahr gearbeitet haben.
 

Herbert Schnee

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Naja, wie gesagt. Wenn meine Vermutung stimmt, und innerhalb eines Jahres doch mal der Leistungsbezug statt findet (Geld wächst ja immerhin nicht auf Bäumen ;)), dann könnte es sein, dass die "alte" Sanktion einbezogen wird.
 
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