AfA fördert über 1.000 € zurück ... Hilfe bitte

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ExitUser

Gast
Hallo alle zusammen,

wieder mal ein Problem mit der AfA :)

Und zwar, meine Mama bekommt ALG 1 und ALG 2 aufstockend.
Sie arbeitet noch nebenbei auf 150,00 Minijob.

Letztens bekam sie ein Schreiben von der AfA da steht.

Sehr geehrte Frau....

mir wurde bekannt dass Sie Nebeneinkünfte erzieht haben ..
( sie arbeitet nur da!!! )

Ich prüfe, ob ich die Leistungsbeweilligung ganz oder teilweise für die Zeit vom 01. März 2012 bis 31. August 2012 aufheben muss und Sie die überzahlten Leistungen in Höhe von 1409,40 € erstatten müssen.

Sie können sich hierzu bis zum 12. März 2013 äußern. Sonst werde ich nach meinem Kenntnisstand entscheiden.


Mit freundlichen Grüßen.

Am 28. Februar 2013 haben wir einen Widerspruch vorgelegt mit Empfangsbestätigung.


Die AfA hat jedoch bis heute kein Geld auf das Konto überwiesen. :confused:


Kennt das jemand ? Habt ihr Erfahrungen ? Was habt ihr getan?
Könnt ihr mir bitte weiterhelfen ?


Lieben Gruß,
Gioia
 

JürgenK

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Sie hätte das dem Jobcenter mitteilen müssen mit dem 150eur. Minijob.

Hat sie dies getan???

Also 100eur. hätte sie behalten dürfen.Die anderen 50eur. wären angerechnet worden.
Hier ein Link:
Hartz IV ALG II Zuverdienst


Es werden sich noch andere melden,die mehr Erfahrung haben.
 

BlauerMolch

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11 März 2013
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Also wenn sie das nicht angezeigt hat mit ihrem Zusatzverdienst (150,-€) dann wird das für sie sehr schwierig.

So wie du es gepostet hast scheint sie ihren Zusatzverdienst nicht angezeigt zu haben? Warum nicht? Unwissenheit (schützt vor..)?
Die Prüfung wäre dann ja auch zurecht, schliesslich zahlt die AfA nur zu bestimmten grenzen, wer arbeiten geht, auch für Minijobs muss das melden und entsprechende Abzüge machen lassen.

Weil du schreibst "sie arbeitet da ja nur"... Was denn sonst? :icon_smile:
 
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Gast
Sie hätte das dem Jobcenter mitteilen müssen mit dem 150eur. Minijob.

Hat sie dies getan???

Also 100eur. hätte sie behalten dürfen.Die anderen 50eur. wären angerechnet worden.
Hier ein Link:
Hartz IV ALG II Zuverdienst


Es werden sich noch andere melden,die mehr Erfahrung haben.


Ja sie gibt jeden Monat die Gehaltsabrechnung ab, und es wird ihr angerechnet.
Hab den Leistungsbescheid vom jobcenter auch kopiert und bei der AfA abgegeben, um zu zeigen dass alles korrekt angerechnet usw wurden ist.
 
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Gast
Also wenn sie das nicht angezeigt hat mit ihrem Zusatzverdienst (150,-€) dann wird das für sie sehr schwierig.

So wie du es gepostet hast scheint sie ihren Zusatzverdienst nicht angezeigt zu haben? Warum nicht? Unwissenheit (schützt vor..)?
Die Prüfung wäre dann ja auch zurecht, schliesslich zahlt die AfA nur zu bestimmten grenzen, wer arbeiten geht, auch für Minijobs muss das melden und entsprechende Abzüge machen lassen.

Weil du schreibst "sie arbeitet da ja nur"... Was denn sonst? :icon_smile:


Bitte richtig lesen!
Ich habe geschrieben : " sie arbeitet nur da!!! "
 
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Gast
Der Widerspruch war also die Antwort zu der Anhörung?
Und welches Geld wurde nicht auf euer Konto überwiesen?


Jetzt für März von der AfA wurde nicht überwiesen - aber auch noch keine Antwort auf unsere Antwort auf die Anhörung.
Vielleicht bekommen wir bald noch eine Antwort.

Mein Problem ist nur dass ich den Weiterbewilligungsantrag Anlage EK ncht korrekt ausfüllen kann da ich nicht weiß ob von der AfA nun was kommt oder nicht.
 

Onkel Melker

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Der Agentur für Arbeit war wohl nicht bekannt, dass Nebeneinkünfte erzielt worden sind. Deshalb stellen die die ALG1-Zahlungen bis zur Klärung des Sachverhalts erst mal ein. Ein ganz normaler Vorgang.
Wenn Ihr alles unternommen habt um das aufzuklären, insbesondere der AfA nachweist, was Ihr denen schon gemeldet habt - und so lese ich das in Deinem Post - dann werden die Zahlungen nachgeleistet, davon gehe ich mal aus.
 
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Der Agentur für Arbeit war wohl nicht bekannt, dass Nebeneinkünfte erzielt worden sind. Deshalb stellen die die ALG1-Zahlungen bis zur Klärung des Sachverhalts erst mal ein. Ein ganz normaler Vorgang.
Wenn Ihr alles unternommen habt um das aufzuklären, insbesondere der AfA nachweist, was Ihr denen schon gemeldet habt - und so lese ich das in Deinem Post - dann werden die Zahlungen nachgeleistet, davon gehe ich mal aus.


Ja es ist der AfA und dem JC alles bekannt - sie wussten und wissen über die Einkünfte bescheid.

Auf dem Bescheid vom JC ist auch alles angerechnet usw. Alle Zahlen stehen drauf...

Hoffe meine Mama kriegt bald bescheid.

Aber was mache ich bloß mit dem ALG 2 Weiterbewilligungsantrag ? Anlage EK - was schreibe ich unter : ob weitere Einkünfte wie z.B ALG1 usw. sie bekommt. ?


LG
 

stummelbeinchen

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Hallo,

es ist ja einen Nebentätigkeit - von daher passt ja Nebeneinkünfte.

Wie viele Stunden arbeitet sie denn pro Woche? Weniger als 15 oder 15 und mehr? Das kann Auswirkungen auf die ALG 1-Zahlungen haben.
 
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Gast
Hallo alle zusammen,

ich hab Neuigkeiten - und zwar :

Am 28.3.13 hat die AfA für die letzten 2-3 Monaten das Geld überwiesen - welches sie davor nicht überwiesen hatten.

Und heute kam ein Schreiben vor der AfA.


Folgendes steht drin :


Aufhebungs - und Erstattungsbescheiid


Sehr geehrte Frau X

die Bewilligung von Arbeitslosengeld hebe ich für die Zeit vom 1. März 2013 bis 31. August 2013 teilweise in Höhe von 1.400.00 € auf.

Für diese Zeit durfte Arbeitslosengeld nicht in der ursprünglich bewilligten Höhe gezahlt werden (§48 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch) - SGB X in Verbindung mit § 330 Absatz 3 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch - SGB III )

Sie haben Nebeneinkünfte erzielt

Den überzahlten Betrag für die Zeit vom 1. März 2013 bis 31. August 2013 in Höhe von 1400.00 € müssen Sie erstatten (§ 50 Absatz 1 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch ).

Bitte überweisen Sie ......... bis zum 26. April 2013



Bankdaten





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Anhörung zur möglichen Aufrechnung gegen Ihren Leistungsanspruch


Sehr geehrte Frau X

Sie haben zu hohe Leistungen erhlten. Hierüber snd Sie bereits informiert. Es wird geprüft, ob und in welcher Höhe die Rückforderung in Höhe von 1400.00 € gegen Ijren Leistungsanspruch aufgerechnet werden kann. Ihr Anspruch kann höchstens bis zur Hälfte gekürzt werden. Wenn Se jedoch nachweisen können, dass Sie durch eine Aufrechnung hilfebedürftig werden, wird nicht aufgerechnet (siehe Anlage, §51 Abs. 2 Erstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB ! ) .

Sie sind hilfebedürftig nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II ), wenn Sie Ihren Lebensunterhalt und der Person, die mit Ihnen zusammen leben (Bedarfsgemeinschaft ), nicht oder nur teilweise selbst aus Einkommen bestreiten können. Bei der Berechnung wird der Bedarf aller Mitglieder der Bedarfsgemeinschaft einschließlich Miet - und Mietnebenkosten dem Einkommen gegenpbergestellt (siehe Beispiel in der Anlage).

Wenn Sie Vermögen haben, das die Freibeträge übersteigt, sind Sie nicht hilfebedürftig (siehe Anlage, § 12 SGB II )

Sllten Sie ALG II beziehen oder beantragt haben, legen Sie bitte den Bewilligungsbescheid vor oder geben Sie die Nummer der Bedarfsgemeinschaft an, unter der Ihr Antrag auf ALG II bearbeitet wird.



So das sind die Neuigkeiten...

Was sagt ihr dazu?

Ich werde dann gleich versuchen den Fragebogen auszufüllen...

ps es ist eine Wohngemeinschaft aber keine Bedarfsgemeinschaft so steht es auch auf den ALG II Antrag.


Lieben Gruß
Gioia
 

biddy

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Deine Mutter hat in der Vergangenheit monatlich nie mehr als 150 € verdient und nun ist für 6 Monate Arbeitslosengeld in Höhe von 1.400 € zu erstatten?

Wie soll das gehen bei einem Freibetrag von 165 € und wöchentlich unter 15 Stunden Arbeitszeit? :confused:
 
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Gast
Deine Mutter hat in der Vergangenheit monatlich nie mehr als 150 € verdient und nun ist für 6 Monate Arbeitslosengeld in Höhe von 1.400 € zu erstatten?

Wie soll das gehen bei einem Freibetrag von 165 € und wöchentlich unter 15 Stunden Arbeitszeit? :confused:

Sie hat bis Dezember 2012 auf 400€ gearbeitet ab Janur 150€
 

Onkel Melker

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Gioia, das verstehe ich nicht. In Deinem ersten Post geht es um den Zeitraum März bis August 2012 und jetzt in Deinem abgetippten Bescheid um März bis August 2013. Bisher haben wir über 150 EUR Nebeneinkünfte gesprochen, jetzt kommen nochmal 400 EUR ins Spiel.

Ich muss gestehen, ich hab den Faden jetzt verloren. Vielleicht kannst Du mal die Bescheide der Arbeitsagentur scannen und hier einstellen (persönliche Daten geschwärzt) und nochmal die Zeiten des ALG1-Bezugs und die Zeiten und Höhen der Nebeneinkünfte klarstellen.
 
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Gioia, das verstehe ich nicht. In Deinem ersten Post geht es um den Zeitraum März bis August 2012 und jetzt in Deinem abgetippten Bescheid um März bis August 2013. Bisher haben wir über 150 EUR Nebeneinkünfte gesprochen, jetzt kommen nochmal 400 EUR ins Spiel.

Ich muss gestehen, ich hab den Faden jetzt verloren. Vielleicht kannst Du mal die Bescheide der Arbeitsagentur scannen und hier einstellen (persönliche Daten geschwärzt) und nochmal die Zeiten des ALG1-Bezugs und die Zeiten und Höhen der Nebeneinkünfte klarstellen.


So steht es in dem Schreiben von der AfA März - August 2013 - ich denke es war ein Tippfehler.

Und meine Mutter hat bis Dezember 2012 auf 400 Euro gearbeitet. Da aber wenig los im Laden ist arbeitet sie weniger. Auf 150 Euro.
 

Onkel Melker

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Also, wenn das Nebeneinkommen für März bis August 2013 die 165 EUR nicht überschreitet, dann ist der Bescheid offensichtlich falsch. Dazu scheint es einen Anhörungsbogen zu geben, den würde ich entsprechend ausfüllen und nachweisbar zurückschicken.

Jetzt mal angenommen, die AfA hat sich in der Jahreszahl vertippt und meint tatsächlich 2012.
In dem Zeitraum hat Deine Mutter ja monatlich 400 EUR dazuverdient. Bei einem ihr zustehenden Freibetrag von 165 EUR, hätte sie also 235 EUR im Monat zuviel verdient. Bei den sechs Monaten von März bis August ergäbe das eine Summe von 1410 EUR, was ja der Rückvorderung der AfA entsprechen würde. Und die würde mir durchaus gerechtfertigt erscheinen, da Nebeneinkommen über dem Freibetrag auf das Arbeitlosengeld angerechnet wird. (Es sei denn, Deine Mutter hätte das Nebeneinkommen in dieser Höhe auch schon vor Eintritt der Arbeitslosigkeit gehabt).

Wenn die Agentur für Arbeit auch für die Monate September bis Dezember 2012 bisher nichts von denn 400 EUR Nebeneinkünften wusste, dann steht für die Monate vermutlich auch noch eine Rückforderung ins Haus.

Also:
1) Ich würde den Anhörungsbogen zurückschicken mit der Angabe, dass März bis August 2013 kein Nebeneinkommen über 165 EUR im Monat angefallen ist. Wie auch, es ist ja erst April. Dann sollen die erst mal einen korrekten Bescheid erlassen.

2) Gleichzeitig würde ich damit rechnen, dass für alle Monate, an denen 400 EUR nebenher verdient wurde, also März bis Dezember 2012, jeweils 235 EUR zurückgefordert werden.
 

biddy

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Das Blöde ist, hätte sie die ca. 400 € Verdienst der Arbeitsagentur 2012 gemeldet (hat sie, also wusste die Arbeitsagentur damals schon von dem Job, hatte nur "versäumt", den Verdienst anzurechnen?), hätte sie zwar weniger Alg I erhalten, dafür aber mehr aufstockendes Alg II. Durch die Rückforderung wird's jetzt nicht rückwirkend mehr Alg II geben.

Das Jobcenter hatte in 2012 aber den Minijobverdienst auf's Alg II angerechnet, ja?
 
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ExitUser

Gast
Ich bin mir sicher dass die AfA März - August 2012 meint.

Weil in das Schreiben davor steht März - August 2012. Es war bestimmt ein Tippfehler von denen diesmal.

Ja, natürlich wusste AfA als auch JC von den Minijob bescheid.

Ich meine dass von den 400 Euro damals - ihr über 200 Euro angerechnet wurden sind ... Muss mal in die Unterlagen schauen.


Bevor meine Mutter Arbeitslos wurde hat sie auf Teilzeit gearbeitet.
 
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ExitUser

Gast
1) Am 19. Februar 2013 bekam meine Mama ein Schreiben von der AfA wo sie die 1.400 € verlangten. Und da steht für das Datum März. 2012 - August 2012.
 
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