Ärztliches Attest zum Aufhebungsvertrag

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seekirchen

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Hallo zusammmen,
auf telefonische Anfrage wurde mir von einer Mitarbeiterin der AfA versichert,
das, wenn man ein Attest des Arztes vorlegt, in dem er es befürwortet, das die jetzige Arbeit aus medizinischer Sicht aufgegeben werden soll, es keine Sperrzeit beim Abschluss eines Aufhebungsvertrages geben.

Es würde auch von der AfA dieses Attest nicht weiter überprüft werden.

Mir kommt diese Aussage aber etwas komisch vor,
nachdem was ich bisher so gelesen habe.

Kann mir evtl. jemand seine Erfahrung mit solch einem Attest schildern.

Danke für eure Hilkfe.

Liebe Grüße
 

seekirchen

Elo-User*in
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Nachdem, was ich bisher so alles hiergelesen habe,
und selber noch nie arbeitslos war,
bin ich doch eher mißtrauisch, was die Aussagen am Telefon vom AfA sind.

Aber es wäre ja super, wenn es ohne anzweifeln vom Amt geglaubt wird.

Gruß
 

seekirchen

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Hallo ExitUser,

danke für deine Antwort.

Für mich war auch die Aussage der Mitarbeiterin sehr überraschend.

Sie tat gerade so, als wenn das AfA generell ein ärztliches Attest
ohne weitere Nachprüfungen akzeptieren würde.

Aber evtl. hat ja hier bereits jemand diesbezüglich eine positive Erfahrung gemacht.


Gruß
 

Doppeloma

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Hallo seekirchen,

Sie tat gerade so, als wenn das AfA generell ein ärztliches Attest
ohne weitere Nachprüfungen akzeptieren würde.

telefonische Auskünfte und Zusagen sind bei keiner Behörde irgendwas wert, der nächste SB sieht das möglicherweise schon wieder ganz anders.

Lass dir dazu eine schriftliche Bestätigung von der AfA geben, dass bei Eigenkündigung /Aufhebung wegen gesundheitlicher Probleme (und Bestätigung durch ein ärztliches Attest) keine Sperre erfolgen wird.

Nur dann bist du auf der sicheren Seite, es kann trotzdem sein, dass noch eine Überprüfung durch den ärztlichen Dienst der AfA erfolgen wird.

Aber evtl. hat ja hier bereits jemand diesbezüglich eine positive Erfahrung gemacht.

Schon möglich, dass hier Einige schon positive Erfahrungen gemacht haben, für deine eigene Angelegenheit bei deiner zuständigen AfA kannst du das aber nicht unbedingt als Sicherheit nehmen.

Die sind nicht daran gebunden genauso zu handeln, wie es in einem anderen Falle wo anders gemacht wurde.

Allgemein sehen die das nicht gerne, wenn man seinen Arbeitsplatz "freiwillig" aufgibt, bei gesundheitlichen Problemen gibt es schließlich auch die Möglichkeit sich AU schreiben zu lassen, viele AG beenden dann das Arbeitsverhältnis von ihrer Seite aus, man muss nicht zwingend selber der aktive Teil dabei sein.

MfG Doppeloma
 

Seebarsch

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Nach den Weisungen der BA zu § 159 SGB III werden ""Vorabentscheidungen"" zu Sperrzeiten nicht gegeben.
Im Übrigen hat auch niemand einen Anspruch auf derartige Vorabentscheidungen.
:cool:
 

Muzel

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Vorab Entscheidungen gibt es schon, deshalb schließen sogar Behörden untereinander Verträge ab um Unklarheiten vertraglich abzusichern. Aber das geht zwingend nur schriftlich. Auch für Zusicherungen von Behörden ist die Schriftform vorgeschrieben. Ohne schriftliche Bestätigung der Sb keinen Aufhebungsvertrag, auf gar keinen Fall. Leute, die einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, haben einen neuen Arbeitsvertrag in der Tasche.
 

hundefreundin

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also ich kenne mich mit paragraphen nicht aus, aber warum schlafende hunde wecken.....? wenn was nichtmehr geht, denke ich, muss ne krankschreibung her.

der rest ergibt sich dann.

bei mir kam dann nach langer krankschreibung der aufhebungsvertrag, dann weiter krankschreibung, begutachtuung seitens der afa.. und keiner hat mehr nach dem aufhebungsvertrag, der stattgefunden hatte nachgefragt. ging aber alles einher mit langer krankschreibung, reha, tagesklnik usw.

im vorfeld nachzufragen ist evtl. nicht so gut. es könnte als berechnung ausgelegt werden...

die fälle sind halt alle sehr individuell
 
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