Ärztliches Attest über Leistungsvermögen

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Seelchen

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Hallo,

ich habe derzeit Probleme mit meinem Knie und kann nicht allzu lange stehen und gehen.

Die ARGE verlangt nun von mir ein ärztliches Attest zu meinem Leistungsvermögen.
Vorhin hatte ich einen Termin bei meinem Hausarzt und ihn um ein solches gebeten, allerdings wollte er mir keines ausstellen mit der Begründung das die ARGE ihn selbst anschreiben und er von der Schweigepflicht entbunden werden müsse.

Nun bin ich ratlos was ich machen soll und weiß nicht, ob der Gang zu meinem Orthopäden zwecks eines solchen Attestes auch nur das gleiche Ergebnis bringt.

Ich hoffe jemand kann mir dabei ein wenig weiterhelfen...


Lieben Gruß vom Seelchen
 

münchnerkindl

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Ich habe schon öfters Atteste gebracht und selbstverständlich braucht es dazu keine Entbindung von der Schweigepflicht. Weil es bei dem Attest nicht um Diagnosen sondern nur um eine Auflistung der Einschränkungen der Arbeitsfähigkeit geht

Ausserdem gilt eine Entbindung von der Schweigepflicht ausschliesslich für medizinisches Personal wie Gutachter, eine Entbindung von der Schweigepflicht bedeutet daß alle Unterlagen über deine Gesundheit einsehbar sind. Und zwar eben für einen Gutachter, nicht für das Amt, das hat generell keinen Zugriff auf solche medizinischen Daten..

Also dein Hausarzt redet da ziemlichen Müll..
 

Kerstin_K

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Also ich verstehe das Problem Deines Arztes nicht wirklich. Er muss der ARGE ja keine Diagnose mitteilen. Und wenn er Dir das Attest gibt, braucht er keine Schweigepflichtentbindung. Was Du mit dem Schrieb machst, ist Deine Sache.
 

Seelchen

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Vielen Dank für deine Antwort.

Meinen Arzt von seiner Schweigepflicht entbinden nur wegen eines solchen Attestes will ich natürlich nicht, mir kam seine Aussage auch etwas seltsam vor...

Also hat es doch Sinn, meinen Orthopäden nach einem Attest über meine Leistungsfähigkeit zu fragen...?
 

Muzel

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Ich denke, dass das Problem deines Arztes dadurch herrührt, dass eine solche Bescheinigung keine Kassenleistung ist und er diese Bescheinigung nicht für lau machen möchte.
 

Muzel

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Wenn die Arge vom Patienten medizinische Daten wissen will, muss der Arzt von der Schweigepflicht entbunden werden. Will aber der Patient vom Arzt einen Nachweis haben, dann natürlich nicht. Allerdings muss dann die Kostenübernahme zwischen dem Arzt und der Arge geklärt werden, wenn der Patient im Auftrag des Amtes ein Attest will. Es ist eigentlich nicht einzusehen, dass der Arzt für die Arge zum 0-Tarif arbeiten soll. Wenn die Arge so ein Attest haben will, soll sie auch zahlen. Sie hätte doch auch die Möglichkeit dem Kunden zu glauben. Dann würden weniger Kosten anfallen.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,

ich habe derzeit Probleme mit meinem Knie und kann nicht allzu lange stehen und gehen.

Die ARGE verlangt nun von mir ein ärztliches Attest zu meinem Leistungsvermögen.
Vorhin hatte ich einen Termin bei meinem Hausarzt und ihn um ein solches gebeten, allerdings wollte er mir keines ausstellen mit der Begründung das die ARGE ihn selbst anschreiben und er von der Schweigepflicht entbunden werden müsse.

Nun bin ich ratlos was ich machen soll und weiß nicht, ob der Gang zu meinem Orthopäden zwecks eines solchen Attestes auch nur das gleiche Ergebnis bringt. zitatende

Hallo, ich habe derzeit daselbe, es geht darum, das der arzt gerne geld möchte für ein attest. das bekommt er,wenn das attest von der arge angefordert wird. dein SB gibt dir dafür ein formular!!! Gruss Ute
 
E

ExitUser

Gast
Dein PAP kann dich nicht verpflichten ein Attest vorzulegen.

Die Kosten für das Attest können dir vom Jobcenter nicht auferlegt werden.

Kommt es zu einer amtsärztlichen Untersuchung legst du dem PAP eine schriftliche Entbindungerlaubnis von der ärztlichen Schweigepflicht gegenüber deinem Hausarzt vor. Das Jobcenter fordert dann die entsprechenden Untersuchungsergebnisse an.
 
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