Ärztlicher Dienst - Meine Gesundheitsprobleme schienen ihn nicht zu interessieren

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romeo1222

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Endlich, nach 4 Monaten warten nach der Einleitung hatte ich heute den Termin beim Gesundheitsamt (Ärztlicher Dienst des Kreises), beauftragt vom Jobcenter.

Ich hatte Angst vor dem Termin, selbstverständlich, aber das es so abläuft hätte ich nie gedacht.

Vorweg hatte ich eine Schweigepflichtsentbindung unterschrieben, komischerweise hatte der Arzt bzw. das Gesundheitsamt aber gar nicht meine ärztliche Akte vom Hausarzt angefordert, sodass ich die selbst mitbringen musste.

Wegen meiner Gesundheit (Psychische Probleme, die auch teilweise körperliche sind durch laute Nachbarn) bin ich seit August krank geschrieben und hatte um einen Termin beim ÄD gebeten.

Termin hatte unter 20 Minuten gedauert, ärztliche Akte wurde gar nicht angeschaut von dem Arzt, und wegen meiner psychischen Probleme gab es auch keinerlei Fragen, lediglich wegen meinem kaputten Rücken wurde ich kurz untersucht, Blutdruck gemessen, sollte kurz meinen schulischen / beruflichen Werdegang erzählen und das wars.

Ein bisschen hatte ich auch über die lauten Nachbarn und die psychischen Probleme erzählt, aber dieses schien ihn einfach nicht zu interessieren.

Die Krönung des Ganzen war dann noch, dass ich ein Schreiben mit der Zusendung des Gutachten Teil A und B abgeben wollte. Er meinte daraufhin dass er es anders mache, und was im Gesetz steht ist ihm egal, er macht es einfach anders ohne Teil A und B.

Ein Gesprächsprotokoll habe ich jetzt nachdem Termin aufgeschrieben.

So wie ich diesen Arzt kennen lernte, wird er vermutlich an das Jobcenter schreiben voll erwerbsfähig.
Ob meine Hausärztin mich in Zukunft weiter krank schreiben wird, ist ungewiss, da es eigentlich nur bis zum fertigen Gutachten sein sollte.

Was kann ich denn machen, wenn er mich wirklich erwerbsfähig schreibt, ich es aber defintiv nicht bin, und meine Ärztin mich auch nicht mehr AU schreibt?

Beim Psychiater habe ich erneut ein Termin, diesmal bei einem anderem. Neurologe / Psychiater / Psychologe, bei dem ich damals war, meinte lediglich äußerer Einfluss, kann man nichts gegen machen, Tabletten wollte er auch nicht verschreiben.
 

AsbachUralt

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Mal so angemerkt, hast Du es schon mit Ohropax versucht. Das hält ganz viel Lärm außen vor. Und beim TV-oder Radio Kopfhörer verwenden.
Ansonsten ist es auch Sache des Vermieters für Ruhe zu sorgen.
Wenn es besonders laut ist, kann man Nachts auch die Polizei rufen.

Solche Begutachtungen verlaufen oft so, dass der Patient denkt es läuft alles schief, muss es aber nicht unbedingt.
Und wenn der Arzt Deine Unterlagen nicht sofort angeschaut hat, dann wird er sie meist ansehen, wenn er das Gutachten schreibt. Während der Begutachtung hatte ich auch nie erlebt, dass der Arzt sich meine Krankenberichte anschaut. Manche machen das auch vorher schon, jeder halt wie er mag.
Und ein eher ruppiges Verhalten ist oft auch als bewusste Provokation gedacht, gerade wenn Patienten über psychische Probleme klagen, um aus ihrem Verhalten dann Schlüsse zu ziehen.

Sollte das Gutachten für Dich negativ ausfallen, bleibt Dir der Weg des Widerspruches gegen den daraus resultierenten Verwaltungsakt.

Du könntest natürlich versuchen über Deine Hausärztin eine psychsomatische Reha bei der DRV zu Beantragen, zur Widerherstellung Deiner Erwerbsfähigkeit.

Wenn Dich aber sonst niemand mehr AU schreiben will, dann musst Du das akzeptieren, da führt dann wohl kein Weg vorbei.
 

Buchfan

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Von August bis Juni krankgeschrieben ist ja eine ganz schön lange Zeit für Psyche mit Rücken. Rückenleiden sind oft Ausdruck psychischer Leiden und gleichzeitig verschlimmern die Schmerzen die psychische Befindlichkeit. Diesen Teufelskreis muss man versuchen zu durchbrechen. Ist denn da aus ärztlicher Sicht schon eine Strategie entwickelt worden? Es wäre doch Zeit genug gewesen!

Das Gutachten wirst Du wohl erstmal abwarten müssen. Was der Arzt aus Deiner Krankengeschichte macht, kannst Du noch nicht wissen. Und ob er über dem Gesetz schwebend befindet, wird man sehen. Am besten machst Du heute noch was schönes für Dich und vergißt den Spuk erstmal! :wink:
 

Zwergin

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Was kann ich denn machen, wenn er mich wirklich erwerbsfähig schreibt, ich es aber defintiv nicht bin, und meine Ärztin mich auch nicht mehr AU schreibt?
Wenn deine Ärztin dich auch für arbeitsfähig hält? Wieso will sie dich denn überhaupt nur bis zum Gutachten krank schreiben. Das verstehe ich nicht ganz. Entweder du bist arbeitsunfähig oder nicht. Wieso meint sie, nach dem Gutachten wäre das anders?


Beim Psychiater habe ich erneut ein Termin, diesmal bei einem anderem. Neurologe / Psychiater / Psychologe, bei dem ich damals war, meinte lediglich äußerer Einfluss, kann man nichts gegen machen, Tabletten wollte er auch nicht verschreiben.
Dann versuche es über einen anderen. Wenn denn die Probleme wirklich tiefer liegen als nur äußere Einflüsse wird der Arzt es sicher auch so sehen. Wenn es denn doch hauptsächlich an den Nachbarn liegt, wird dir kein Arzt helfen können :icon_evil:
 

Wutbuerger

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Wenn man krank ist und der Arzt einen nicht AU schreibt dann stimmt auch im Verhältnis Arzt-Patient was nicht- am besten einen anderen suchen. Ich kenne sie auch die "wo ich nix finde ist nix" Doktoren.
Schwamm drüber ...
 

romeo1222

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Mal so angemerkt, hast Du es schon mit Ohropax versucht.
Ansonsten ist es auch Sache des Vermieters für Ruhe zu sorgen.
Wenn es besonders laut ist, kann man Nachts auch die Polizei rufen.

Sollte das Gutachten für Dich negativ ausfallen, bleibt Dir der Weg des Widerspruches gegen den daraus resultierenten Verwaltungsakt.

Du könntest natürlich versuchen über Deine Hausärztin eine psychsomatische Reha bei der DRV zu Beantragen, zur Widerherstellung Deiner Erwerbsfähigkeit.

Ich sitze fast 24 Stunden am Tag in der Wohnung mit Ohrstöpseln udn die helfen leider kaum, laut Angaben der Hersteller ca. 30 - 40 Dezibel, aber wenn jemand meint mit über 100 Dezibel z.B. die Türen knallen zu müssen, helfen die leider gar nichts.

Vermieter machen hier nichts, Anwalt auch nicht. Alles schon durch. Auch mit Vorwohnungen, wo der Richter auf Seiten der Lärmverursacher war, und Zeugen und Nachweise nicht sehen wollte bzw. anhören wollte.

Polizei auch schon in den Vorwohnungen etliche male gerufen, aber wenn der Lärmverursacher dann ruhig ist, und erst weiter macht wenn die Polizei weg ist, wird es einem zum Boomerang.

Ok, danke, Widerspruch kann man auch dagegen einreichen, das wusste ich bisher nicht.
Wenn aber der Arzt kein bisschen auf die Psyche eingeht und keinerlei Fragen stellt, dann interessiert es ihn meiner Meinung nach einfach nicht.

Eine Reha würde ja nichts bringen, da man noch immer asoziale Nachbarn hätte. Und selbst nach einem Umzug, wenn ich irgendwann eine neue Wohnung finde, gibt es vermutlich auch wieder mindestens eine Partei die sehr laut ist, und sich nicht an die Hausordnung bzw. Ruhezeiten und die Gesetze (Nachtruhe) hält.

Ich bin eh langsam dabei, mit meinem Leben abzuschließen, noch bin ich nicht so weit, es fehlt aber nicht mehr viel. Aber ich kann einfach nicht mehr was diesen teilweise dauerhaften Lärm angeht...
 

romeo1222

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Von August bis Juni krankgeschrieben ist ja eine ganz schön lange Zeit für Psyche mit Rücken. Rückenleiden sind oft Ausdruck psychischer Leiden und gleichzeitig verschlimmern die Schmerzen die psychische Befindlichkeit. Diesen Teufelskreis muss man versuchen zu durchbrechen. Ist denn da aus ärztlicher Sicht schon eine Strategie entwickelt worden? Es wäre doch Zeit genug gewesen!

Das Gutachten wirst Du wohl erstmal abwarten müssen. Was der Arzt aus Deiner Krankengeschichte macht, kannst Du noch nicht wissen. Und ob er über dem Gesetz schwebend befindet, wird man sehen. Am besten machst Du heute noch was schönes für Dich und vergißt den Spuk erstmal! :wink:

Vergessen ist halt schwer, wenn man teilweise fast dauerhaft Lärm ausgesetzt ist.
Der Rücken ist auch gar nicht aktuell das Problem, habe eine schiefe Wirbelsäule mit ordentlichem Hohlkreuz, sodass ich nicht mehr in meinem alten Beruf arbeiten kann. Das ist auch ok in soweit, solange der Rücken nicht viel belastet wird, ist es auch ok.

Das mit der Psyche fing an, als ich noch in einem ruhigen Haus wohnte, wo man so gut wie nie was von den Nachbarn gehört hatte. Da war der Vermieter verstorben und seine Kinder die das Haus erbten, versuchten mich mit allen Mitteln rauszubekommen. Da fing es an, aber nicht wegen Lärm. Das war dann in der Wohnung danach, dann erneut umgezogen, wieder laute Nachbarn, wieder umgezogen, wieder laute Nachbarn die sich an keinerlei Hausordnungen halten bzw. die Gesetze, was Nachtruhe angeht, aber auch Sachbeschädigung (Fahrrad Reifen zerstechen), versucht die Treppe runterzuschubsen, Post klauen usw.

Die körperlichen Probleme sind dann eher wie Herzrasen, Nervenzusammenbrüche (Wobei das teilweise auch mit zur Psyche gehört bzw. im Großen und Ganzen), suizidale Gedanken und ähnliches. Evtl. habe ich jetzt auch eine Arthrose im Knie.

Jedenfalls Danke für diene Worte.

Eine ärztliche Strategie gibt es nicht. Hausarzt, Ohrenarzt, Psychiater / psychologe / Neurologe konnten bisher nicht helfen. Vielleicht immerhin der Psychiater Termin bei einem anderem Arzt. Aber irgendwie glaube ich nicht daran.
 

romeo1222

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Wenn deine Ärztin dich auch für arbeitsfähig hält? Wieso will sie dich denn überhaupt nur bis zum Gutachten krank schreiben. Das verstehe ich nicht ganz. Entweder du bist arbeitsunfähig oder nicht. Wieso meint sie, nach dem Gutachten wäre das anders?



Dann versuche es über einen anderen. Wenn denn die Probleme wirklich tiefer liegen als nur äußere Einflüsse wird der Arzt es sicher auch so sehen. Wenn es denn doch hauptsächlich an den Nachbarn liegt, wird dir kein Arzt helfen können :icon_evil:

Ich weiß es nicht ob sie mich arbeitsfähig hält. Am Anfang hatte sie mich auch immer im Monatstakt krank geschrieben, mittlerweile nur noch für 2 Wochen. Ein "Leben" lang wird sie es mit Sicherheit auch nicht mitmachen, bzw. bis ich vielleicht endlich mal eine Wohnung gefunden habe die dann auch relativ ruhig ist. Bezüglich bis zum Gutachten krank schreiben, so klang es bisher immer. Ich meinte zu ihr, ich hoffe das der Gutachter es genauso sieht und mich erst mal in die Sozialhilfe schickt. EM-Rente oder so auf Zeit wäre auch noch eine Alternative wie ich hier im Forum herausgelesen habe. Aber so wie sich der Arzt verhielt, gehe ich zu 99,9% davon aus, dass er mich vollerwerbsfähig schreibt und ich nicht zumindest in der Sozialhilfe lande.

Eben, davon gehe ich ja auch aus, dass mir kein Arzt helfen kann. Versuchen werde ich es dennoch mit dem anderem Psychiater-Termin.
 

romeo1222

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Wenn man krank ist und der Arzt einen nicht AU schreibt dann stimmt auch im Verhältnis Arzt-Patient was nicht- am besten einen anderen suchen.

Ja die Möglichkeit besteht auch. Aber leider haben die meisten Ärzte hier einen Aufnahmestopp (Auch meine jetzige Hausärztin), würde also sehr sehr schwer werden, einen neuen Hausarzt zu finden.
 

Zwergin

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Wegen meiner Gesundheit (Psychische Probleme, die auch teilweise körperliche sind durch laute Nachbarn) bin ich seit August krank geschrieben und hatte um einen Termin beim ÄD gebeten.
Ich finde es schon erstaunlich, dass du deshalb so lange krank geschrieben wurdest.

Eine Reha würde ja nichts bringen, da man noch immer asoziale Nachbarn hätte. Und selbst nach einem Umzug, wenn ich irgendwann eine neue Wohnung finde, gibt es vermutlich auch wieder mindestens eine Partei die sehr laut ist, und sich nicht an die Hausordnung bzw. Ruhezeiten und die Gesetze (Nachtruhe) hält.
Gut, wenn du das so siehst...

Die körperlichen Probleme sind dann eher wie Herzrasen, Nervenzusammenbrüche (Wobei das teilweise auch mit zur Psyche gehört bzw. im Großen und Ganzen), suizidale Gedanken und ähnliches. Evtl. habe ich jetzt auch eine Arthrose im Knie.
Ich würde mich um einen Aufenthalt in einer psychiatrischen oder psychosomatischen Klinik bemühen. Da kannst du die Probleme angehen und eventuell an deiner Stresstoleranz arbeiten. Und wenn es wirklich psychisch so schlimm um dich steht, hast du von dort auch einen Entlassungsbericht, der bei weiteren Angelegenheiten hilfreich sein könnte. Und dort kann man dich auch weiter beraten, was Psychiater usw. angeht.
 

Anna B.

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Ich kenne sie auch die "wo ich nix finde ist nix" Doktoren.
Schwamm drüber ...


Etwas off topic: mein Bruder hat einen Sehenanriss an der Achillessehne..die hängt nur noch an einem seidenen Faden. Er damit zur Hausärztin, weil er nicht wußte was das sein könnte. Die HA untersucht oberflächlich und sagt ihm doch glatt: mit der Achillessehen ist alles in Ordnung..das muß der Fußnerv sein !!! das nenn ich mal Ärztin..ohne Ultraschall, ohne Messung der Nervenleitgeschwindigkeit..ohne Röntgen..stellt die einfach so eine Diagnose.

Mein Bruder ist inzwischen von dieser Ärztin geradezu "geflüchtet"..die ist auch eine von der Sorte: wo ich nix finde ist nix
 

arbeitslos in holland

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Ich bin eh langsam dabei, mit meinem Leben abzuschließen, noch bin ich nicht so weit, es fehlt aber nicht mehr viel. Aber ich kann einfach nicht mehr was diesen teilweise dauerhaften Lärm angeht...

dann kündige deine wohnung und ziehe auf einen campingplatz !

ich höre hier nur die vögel singen :icon_pfeiff:

manchmal spielen die KIDS, aber das geht vorüber. wenn hier einmal die jäger mit ihren jagdhörner auftauchen, ist spätestens 22.00 uhr schicht.
selbst zur WM 2014 war verhältnismäßig ruhe(keine autocorsos auf'm platz)

fixkosten sind vergleichsweise niedrig, freiheiten maximal

körperlich musst du fit sein und es bei 18 grad celsius aushalten können, bei dauerfrost. wenn nicht, kannst du dir über den winter ein zimmer mieten und im sommer geniesst du die ruhe auf dem platz. :wink:

lärm ist, auf lange sicht gesehen, tödlich
 

Just1

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Das mit lauten Nachbarn kennt wohl jeder. Hab mich damls wie bekloppt bemüht in ein "Rentnerhaus" zu kommen. Ich sei zu "jung dafür" wollte der Vermieter mich ablehnen. Aber ich hab so gekämpft um diese exkrement Wohnung. Und nun? Inzwischen ist man (Vermieter) wohl der Meinung das ne gesunde Mischung nicht allzu schlecht sei und setzt mir so nen Techno-Deppen in die Wohnung obendrüber.
Ich raste hier noch aus! Ich kann dich also voll und ganz verstehen! Das hält man nicht auf Dauer aus!
 

Buchfan

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Hallo Romeo, so wie Du die Problematik schilderst, hört sich das wirklich so an, als wenn es um dauernden Stress durch Laerm geht. Aber das weißt Du ja auch selbst.
Ich brauche auch Viel Ruhe und habe mir mein Lebe. entsprechend eingerichtet. Dafür habe ich auch meinen Lebensmittelpunkt von der Großstadt aufs Land verlagert. Hier komme ich von der Ruhe und Lebensqualität auf meine Kosten. Überleg doch mal, ob bei Dir nicht auch eine grundlegende Veränderung ansteht! Man muss immer etwas loslassen, damit etwas Neues entstehen kann.

Einen Aufenthalt in der Psychiatrie ist keine Lösung, wenn man sehr ruhebeduerftig ist. Dort ist wenig Rueckzugsraum.

Depressionen haben immer auch mit Aggressionen zu tun, die nach innen gerichtet werden, weil kein angemessener Weg gefunden wird, sie zu äussern. Das koennte durch die langjährige Erfahrung durch Laermbelaestigung nachvollziehbar sein.

Als kurzfristige Lösung eine Campingplatz z.B. im Wald finde ich keine schlechte Idee. Ich waere sel hat auch beinahe mal fuer ein Apple und ein Ei in ein luxurioeses Anwesen gezogen. Sry, vom handy
 

Muzel

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Mich wollen die Ärzte auch immer abschieben. Gestern habe ich bei einer Triam- Spritze in die Kniee wieder bekommen und wieder einmal gezittert und da hat mein Orthopäde geschimpft. Aber gegen das Zittern kann ich nichts machen.
 

romeo1222

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dann kündige deine wohnung und ziehe auf einen campingplatz !

ich höre hier nur die vögel singen :icon_pfeiff:

körperlich musst du fit sein und es bei 18 grad celsius aushalten können, bei dauerfrost. wenn nicht, kannst du dir über den winter ein zimmer mieten und im sommer geniesst du die ruhe auf dem platz. :wink:

lärm ist, auf lange sicht gesehen, tödlich

Ein Campingplatz ist leider sehr außerhalb, sodass man ohne Auto leider keine Einkäufe oder Erledigungen des Alltags erledigen kann. Das macht es natürlich schwerer, aber klingt auf jeden Fall nett.

Friere allerdings auch schon teilweise bei 22°C, vielleicht auch durch die Ohrstöpsel die ich trage. Hatte es mal bei meiner Hausärztin angesprochen, sie meinte das kann gut dadurch sein.

Normaler / nicht verhinderbarer Lärm stört mich auch gar nicht so, wohne direkt neben einer Bahnbrücke, sodass auch Nachts im Minutentakt die Züge extrem laut längst fahren. Das kann man halt nicht verhindern, dass ist auch so ok, obwohl man die Züge teilweise trotz dicker Wände und 3-fach verglasten Fenstern und trotz Ohrstöpseln auch mal hört. Oder ich wohne auch neben einem Spielplatz, der stört mich im Grunde auch nicht, außer die spielen Fußball und schießen über Stunden gegen die Hauswand, schön mit harten Lederbällen, sodass teilweise sogar der Fußboden in der Wohnung wackelt.
 

romeo1222

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Ich raste hier noch aus! Ich kann dich also voll und ganz verstehen! Das hält man nicht auf Dauer aus!

Auch danke für deinen Beitrag. Sowas können leider nur Leute nachvollziehen, die selbst schon Probleme mit lauten Nachbarn hatten. Bei meiner Freundin meinte eine Kreismitarbeiterin (Eingliederungshilfe - Ambulante Betreuuung) das man Nachts nicht wach wird, wenn man richtig schläft, egal wie laut es ist. Da frage ich mich dann, wie diese Mitarbeiterin es mit den Kindern im Babyalter gemacht hat, die ganze Nacht durchschreien lassen? Oder wozu es Rauchwarnmelder gibt, wenn man davon nicht gewarnt werden könnte? Oder sie müsste jeden Tag verschlafen, schließlich dürfte sie ja auch ihren Wecker dann nicht hören?

Bezüglich dem "Rentnerhaus" so habe ich eher mit älteren Leuten schlechte Erfahrungen gemacht, so ab 50 Jahren (Der Alkoholiker und den der täglich Partymacher sind mal ne Ausnahme vom Alter her). Und dann immer das Uneinsichtige, rumlügen (Auch vor Gericht), Beweise fälschen (Bundeswehr als Arbeitgeber meinte die Person würde da immer arbeiten, obwohl man täglich während der angeblichen Arbeitszeit Fenster auf und zu sah, die Person immer gesehen hat und natürlich dazu auch gehört). Wenn man gegenüber dem Vermieter den Lärm leugnet, aber dann doch sein Verhalten ändert, wäre es zwar auch nicht korrekt, aber damit könnte ich leben.
 

romeo1222

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Einen Aufenthalt in der Psychiatrie ist keine Lösung, wenn man sehr ruhebeduerftig ist. Dort ist wenig Rueckzugsraum.

Depressionen haben immer auch mit Aggressionen zu tun, die nach innen gerichtet werden, weil kein angemessener Weg gefunden wird, sie zu äussern. Das koennte durch die langjährige Erfahrung durch Laermbelaestigung nachvollziehbar sein.

Ich selbst wohne in einer Kleinstadt (30.000 Einwohner), vorher in einer Kleinststadt (10.000 Einwohner), das ist für mich auch nicht das Problem, da ich zum Beispiel weiß, dass ich nicht neben eine Schule ziehen würde oder neben eine Kirche. Oder an eine Hauptstraße würde für mich auch nicht in Frage kommen. Klar, das ist auch Lärm der nicht vermeidbar ist, aber an einer Hauptstraße fahren tagsüber und auch Nachts sehr oft und viele Autos längst, Kirche mit der Uhr bimmelt alle 15 Minuten teilweise extrem laut oder Schule bimmelt auch sehr regelmäßig die Schulglocke. Bei der Zugbrücke sind zum Glück nicht alle Güterzüge / Personenzüge so extrem laut, nur manche. Bei manchen versteht man auf dem Balkon nicht sein eigenes Wort, und in der Wohnung mit Fenster auf kipp muss man den TV auf Pause machen bei Zimmerlautstärke. In der nächsten Wohnung, wenn ich denn eine finde, will ich aber auch weg von Bahngleisen / der Bahnbrücke. Ich gehe davon aus, dass es mich doch irgendwann extrem stören könnte.
Aber auf zumindest so eine Kleinstadt bin ich schon angewiesen ohne Auto. Außerdem will man ja auch mal was erleben, mal in den Club gehen, ein Fest besuchen oder in der Kneipe ein bisschen darten.

Ich denke auch das eine Psychatrie keine Lösung wäre, weil ja das Grundproblem nicht angegangen wird. Viele verschiedene Medikamente habe ich ja auch schon eingeworfen, die alle nicht halfen.

Ja Aggressionen habe ich auch extrem viele, gerade in Bezug auf diese asozialen Nachbarn. Was ich mir da schon für schöne Sachen in meinen Gedanken ausgemalt habe, was ich mit denen mal gerne machen würde. Ich werde es nicht machen, aber der Gedanke ist halt da (Von wegen Auge um Auge - Zahn um Zahn).

Teilweise reicht auch eine Kleinigkeit, um sich dann mit meiner Partnerin (Der es im übrigen genauso geht wie mir, außer das sie lediglich gegen Bassgeräusche eine Phonophobie hat, dafür aber Borderline hat) dann extrem zu streiten. Und das leider auch fast täglich. Ist natürlich auch sehr belastend für die Beziehung, aber natürlich auch für die Psyche / Gesundheit.
 
E

ExitUser

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Auch danke für deinen Beitrag. Sowas können leider nur Leute nachvollziehen, die selbst schon Probleme mit lauten Nachbarn hatten. Bei meiner Freundin meinte eine Kreismitarbeiterin (Eingliederungshilfe - Ambulante Betreuuung) das man Nachts nicht wach wird, wenn man richtig schläft, egal wie laut es ist.

Das ist doch immer wieder derselbe Humbug. Die kassieren Geld für ihre Arbeit, wissen aber nichts zu einer Lösung beizutragen und dann kommen solche selten blöden Sprüche und am Ende liegt es immer am Betroffenen selbst. Habe ich auch alles durch. Auch der Vorschlag aufs Land zu ziehen war dabei. Campingplätze sind übrigens inzwischen nicht mehr als Erstwohnsitz erlaubt.

In der REM-Phase wacht man leicht auf. Schlafmediziner predigen eine gute Schlafhygiene. Dazu gehört auch die richtige Temperatur, Ruhe und Dunkelheit. Letztendlich muss man als hochsensitiver oder durch schlechte Erfahrungen geprägter Mensch Kompromisse eingehen, weil man diese Bedingungen kaum noch vorfinden wird ...

Ich arbeite solange mein Schlaf nicht erholsam ist nur halbtags.
 

Buchfan

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@romeo
Es ist ja nun nicht so, dass wenn man schläft unter Lärmbelästigung, man nichts mehr merkt. Ich habe mal über Studien gelesen, die Menschen untersucht haben, die in Einflugschneisen wohnten und starke Stresssymptome zeigten und erkrankten. Die hatten wohl z.T. auch Schlafstörungen, aber viele hatten sich an den Lärm gewöhnt und schliefen. Trotzdem wurden viele krank. Soweit ich weiss, forscht man diesbezüglich noch herum. Aber für mich ist klar, dass die Sinne abschalten können und die Reizverarbeitung ins Unterbewußte verlagert wird.

Ein eindrucksvolles Beispiel ist der Geruchssinn. Bei plötzlicher bis anhaltender Stinkerei schaltet der innerhalb von Sekunden bis Minuten einfach ab, je nach Intensität. Die Reize sind zu stark, also setzt unmittelbar ein Selbstschutz ein. Der Geruchssinn ist der entwicklungsgeschichtlich älteste Sinn und saß zu Meereszeiten ganz vorn im Strömungswiderstand. Hier wurde blitzschnell über Freund und Feind entschieden. Das haben wir Menschen auch heute noch rudimentär. Stinkt uns was, so werden wir sauer.

Wenn nun durch Reizüberflutung welcher Art auch immer es zu Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Depressionen uswusw. kommt, hat man bereits den Absprung verpaßt. Es gibt immer Warnsignale des Organismus, die zeigen: Jetzt ist genug. Viele merken das aber leider nicht, sondern meinen bei Erschöpfungsanzeichen noch eins drauf setzen zu müssen: Stimulantien. Stattdessen müßte man sich üben: TV aus, PC aus, alles aus, was das strapazierte Nervensystem zusätzlich zu den unvermeidbaren Belastungen fordert. Wenn man's auf den Ohren hat, kann man nichts mehr hören.

Regelmäßige Bewegung, besonders an frischer Luft, läßt Ruhe einkehren, baut Streßsymptome ab und fördert die Gesundheit. Besonders nett in guter Gesellschaft! :wink:
 

arbeitslos in holland

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@romeo

ja, meine autos und motorräder möchte ich nicht missen :wink:

@en jordi

in deutschland gilt noch immer: wer die musik bestellt, der zahlt sie auch. die klammen kommunen haben kein interesse, leute von den plätzen zu jagen, weil sie dann ersatzwohnraum anbieten müssten !

im gegenteil: die ordnungsämter kontrollieren häufig neuankömmlinge, nach ihrem erstwohnsitz. kein erstwohnsitz bedeutet zwangsanmeldung auf dem platz, nebst saftigem bussgeld.
:wink:
 

romeo1222

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Stattdessen müßte man sich üben: TV aus, PC aus, alles aus, was das strapazierte Nervensystem zusätzlich zu den unvermeidbaren Belastungen fordert. Wenn man's auf den Ohren hat, kann man nichts mehr hören.

Regelmäßige Bewegung, besonders an frischer Luft, läßt Ruhe einkehren, baut Streßsymptome ab und fördert die Gesundheit. Besonders nett in guter Gesellschaft! :wink:

Ich finde es eigentlich recht entspannend, wenn der TV an ist (Mittlerweile auch ein bisschen lauter als früher, da ich durch die Ohrstöpsel sonst gar nichts verstehen würde / Wenn man zu zweit oder mit noch mehr Personen schaut sind Kopfhörer leider keine akzeptable Möglichkeit.) Jedenfalls bekomme ich dadurch dann auch weniger vom Lärm mit.

Ich bin jemand der sich ungerne in der Natur aufhält, insbesondere spazieren gehen. Und abschalten kann ich dann leider auch nicht, weil ich weiß das ich gleich in die Hölle zurück muss. Allerdings kaufe ich mittlerweile mehr als früher, sprich früher war ich nur einmal pro Woche einkaufen. Mittlerweile 2-3mal, um halt dann auch mal rauszukommen, aber die Zeit auch effektiv zu nutzen (Also spezielle Angebote nutzen, die es dann nur an einem Tag oder so gibt, wo ich früher mir sagte, nee, bin ich zu faul, dann lasse ich das Angebot Angebot sein).
 
R

Rübennase

Gast
Bei uns darf man Zweitwohnsitzsteuer zahlen wenn man auf dem Camingplatz wohnt. Auch wenn man keine andere Wohnung oder Meldeadresse hat. Finde ich schon sehr einfallsreich von der Stadt. Ansonsten ist ein Leben auf dem Campingplatz fast wie Urlaub wenn man einen guten Wohnwagen hat. Im Winter hat man natürlich viel Gasverbrauch.
 

romeo1222

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Gutachten ist fertig, aber hatte mir der ärztliche Dienst (Gesundheitsamt) natürlich nicht zugeschickt.

Hatte daraufhin angerufen, und gefragt wie das jetzt aussieht. Erst hieß es mehrmals ich müsse beim JC nachfragen, bin aber stur geblieben und meinte ich habe zumindest ein Recht auf Akteneinsicht. Dann hatte die Dame mit ihrem Arzt geredet, und mir dann mitgeteilt, dass ich morgen Einsicht nehmen kann.

Na dann mal sehen was dort drinnen steht.

Termin beim JC habe ich Ende nächster Woche bezüglich der Besprechung des Gutachten, dadurch habe ich auch erfahren das es wohl fertig ist.

Ansonsten ist heute die Nachbarin mit ihrem über 50 mal wieder ausgerastet, alle paar Minuten, teilweise Sekunden, Wohnungstür extrem laut geknallt, dazu noch irgendwas im Treppenhaus geschrien, in unsere Richtung vermutlich. Aber würde man die anderen Nachbarn fragen, wären wir das natürlich mit dem extrem lauten Geknalle der Wohnungstür :icon_frown:

Dazu hat sie sich heute mir extra in den Weg gestellt, als ich die Wohnung verließ, bzw. wollte mich umrennen. Bin zur Seite gegangen, natürlich sie dann noch nen Schritt extra in meine Richtung und dann mit ihrer Tasche leicht gegen mich gehauen. Unabhängige Zeugen gibt es auch dafür (Betreuerin von meiner Freundin), aber wenn selbst der Versuch einen die Treppe runterzuschubsen legal ist, ist das mit Sicherheit erst Recht keine Straftat.

Gibt aber auch eine kleine Nachricht die ein bisschen Hoffnung macht, gab eine Wohnungsbesichtigung, Vermieterin war nett, Wohnung natürlich kein Traum (Sehr kleines Wohnzimmer, Dielenboden, Haus wurde 1900 gebaut), aber es gibt in dem Haus lediglich eine Mieterin unter sich, dazu 2 Wohnungen im Anbau, von denen man vermutlich nichts bzw. so gut wie nichts hören würde. Obwohl ich derzeit krank geschrieben bin und arbeitslos konnten ein paar Mitbewerber, die Arbeit haben, ausgestochen werden, weil so ein guter Eindruck bei der Vermieterin hinterlassen wurde. Aber leider hat sie noch ein paar Besichtigungen die nächsten Tage und ihr Mann muss natürlich auch ein Mitspracherecht haben, der bei der Wohnungsbesichtigung nicht dabei war. Also mal hoffen, dass die Vermieterin sich für mich bzw. uns entscheidet, und es wirklich eine ruhige Nachbarin ist, die unter einem wohnt. Dann wäre auch das Gutachten total egal, was dort drinnen steht.
 
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