Ärztlicher Dienst: Fragen zur Schweigepflichtentbindung

Mausi35

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Hallo zusammen,

ich habe ein paar Fragen zur Schweigepflichtentbindung welche man ja für den ärztlichen Dienst unterzeichnen muss, wenn SB einen dorthin schickt.

1. Ich möchte keine Schweigepflichtentbindung unterschreiben. Was passiert, wenn ich dies ablehne? Erfolgt eine Sanktion oder können die Leistungen komplett eingestellt werden?

2. Mal angenommen, ich unterzeichne die Schweigepflichtentbindung doch, gehe ich richtig in der Annahme, dass der Amtsarzt wiederum selbst an eine Schweigepflicht gebunden ist und spezielle Informationen, welche mein Arzt über mich hat (ich vertraue ihm persönliche Dinge an), nicht an SB weitergeben darf?

3. Welche Informationen gibt Amtsarzt an SB weiter?

4. Ich habe eben hier im Forum gelesen, dass jemand sowohl zum MDK als auch zum Amtsarzt geschickt wurde. Was ist der Unterschied zwischen Medizinischer Dienst der Krankenversicherung und Amtsarzt?
 

Kerstin_K

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Du musst keine SPE unterschreiben, Das ist freiwillig.

Deine SB erfährt keine medizinischen Daten oder Diagnosen.

Das Gutachten besteht ais 2 Teilen. Teil A enthält Befunde, Diagnosen usw. und bleibt beim Ärztlichen Dienst. Du jannst dort aber eine Kopie für Dich anfordern.

Teil B geht an den SB. Das stehen keine DIagnosen oder so drin, nur Dein Leistungsbild, also wie lange du täglich noch arbeiten kannst, dannAusschlüsse wie kein Schichtdienst, kein Publikumsverkehr, nicht schwer heben, solche Sachen, damit Deine SB weiss, in welche Art von Arbeit sie Sich noch vermitteln kann.

wenn Du keine SPE abgeben möchtest, ist es empfehlenswert, dem Ärztlichen Dienst wenigstens ein paar aussagekräftige Befundberichte Deiner Ärzte zur Verfügung zu stellen.
 

Tiefleger

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Schweigepflichtsentbindung

Gibt es keien, wird der ärztliche Dienst ggf. weitere Untersuchungen durchführen müssen.
Ob das Ergebnis dann passt?

Zumeist ist es für den Kunden bequemer und erfolgreicher dem ärztlichen Dienst Befunde und Gutachten von andreren (Fach-)Ärzten zu übergeben.

Man sollte vorher mit den behandelnden Ärzten, die ggf. befragt werden könnten, beraten. So wird das erwünschte Ziel eher erreicht.
 
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