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Ärztlicher Dienst Drogen Test

Brentano83

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Hallo zusammen.
Ein leidiges Thema für mich, aber ich brauche guten Rat.

Vorwort.
Ich bin Psychisch erkrankt, derzeit in keiner Therapie,
rauche glegentlich mal Cannabis und war heute beim Ärztlichen Dienst vom JobCenter.

Soweit so gut.
Die Ärtztin war recht nett, und ich erzählte ihr von meinen Problemen,
wie es mir so geht, und das ich langsam auf grund der ewig langen warte Zeiten o. Absagen bei Therapeuten schon am Resignieren bin.
Irgendwann meinte sie dann, sie würde mich gerne an einen Psychologen überweisen, und ob ich damit einverstanden wäre.
Erst danach würde sie ihr Gutachten abschließen.
Habe natürlich zugestimmt, den es steht außer Frage das ich einen Therapeuten brauche, und dem sein Gutachten sicher aussagekräftiger ist wie das einer Ärztin.

Gegen Ende meinte sie dann noch, sie würde gerne eine Blutprobe u. Urintest machen wollen, über ein Labor, Leber-Niere usw und ein kleines Drogen Screening. Als ich fragte wozu dies gut sei,
hieß es das wäre für das Psychologische gutachten.
Habe dem dann erst einmal zugestimmt, da ich dem Therapeuten eh ehrlich sagen würde das ich hin und wieder Cannabis rauche.
(Was mir keinesfalls schadet, und ich bin auch nicht süchtig, ich kann und habe damit auch schon öfter aufgehört und längere Pausen gemacht) Und dann hab heute auch nichts mehr Rauchen würde.
Wie dem auch sei, Plötzlich meinte sie, den Drogentest könne sie ja auch direkt vorort machen. Sollte also Urin lassen, was ich aber nicht gemacht habe. Jetzt soll ich morgen zwischen 8-14uhr zu dem Labor um dort die Blutprobe sowie das Drogenscreening zu machen.
Zuhause angekommen dacht ich mir jedoch wieso ich den Drogentest machen soll - ich weiß, hät ich wohl direkt ablehnen sollen oder es mehr hinterfragen sollen. Jedoch wusste ich nicht ob das auswirkungen auf meinen Leistungsbezug haben könnte.

Jetzt hab ich das Schreiben für das Labor mal auf gemacht um zu schauen was da eigtl drin steht.
Ich zitiere:
zur Feststellung der "Leistungsfähigkeit soll Herr **** von mir begutachtet werden. Zur abschließenden Beurteilung bitte ich Sie um Beantwortung folgender gutachterlicher Fragen:

GOT, GPT, GGT, CDT, Blutalkohol, kleines Blutbild und Drogenscreening ohne Sicht!

Ich bitte Sie, diese Untersuchungen durchzuführen und mir das Ergebnis zu übersenden.

_________________________________________
Die ganzen abkürzungen sagen mir rein gar nichts, also wenn mir die jemand erklären kann wäre ich sehr dankbar. Und auch frag ich mich wieso der Blutalkohol getestet werden soll - ich bin Psychisch erkrankt, nicht Suchtkrank!

Da sie auf jeden Fall abbauprodukte von Cannabis finden würden,
möchte ich das Screening nicht machen, da ich jetzt auch bedenken habe ob das seine Richtigkeit hat und das so alles ok ist,
und ob mir das nicht sogar zum verhängniss werden könnte!?
Mal davon abgesehen das dies nichts über meine Psyche aussagt.

Kann ich dem Screening Wiedersprechen aber die Leber, Niere und alles Checken lassen?! Oder soll ich dem generell Wiedersprechen,
wenn überhaupt möglich?!
Oder soll ich da morgen gar nicht erst hingehen?!
Welche Konsequenzen erwarten mich?!
Nachdem ich das Schreiben gelesen habe bekomm ich auch eher das gefühl das mein SB auf das Drogenscreening aus ist!?
Von dem ich mir eh ziemlich verarscht vorkomme.
Beispiel:
Er wollte den Sozial Psychiatrischen Dienst einschalten, und er meinte da käme dann jemand zu mir nachhause, und ich müsse nicht einmal dahin. Was ich erst einmal gut fand, da ich dachte es kommt dann ein Arzt o. Therapeut zu mir nachhause.
Als dann der Herr eines Tages zu mir kam, redeten wir ausgiebig,
ich erzählte ihm sogut wie alles, und irgendwann meint er:
Das kann ich nicht beurteilen, ich bin kein Arzt oder so,
ich bin Sozial Pädagoge!
Ich war erstmal Baff und habe den Herrn auch anschließend nicht mehr empfangen, da ich mir ziemlich verarscht vorkam!

Habe jetzt halt auch echt Angst das sie mich wegen dem Drogenscreening in eine Schublade stecken, nachdem was ich hier eben auf die schnelle so gelesen habe.
Ich will ja immerhin wieder Gesund werden, Arbeiten und am Leben richtig teilnehmen können.
Aber das erscheint mir jetzt alles etwas komisch. :icon_frown:

Was kann ich da jetzt noch machen?!
Muss ich dahin? Kann ich dem Wiedersprechen?
Was erwartet mich wenn ich das Screening mache und es auf Cannabis Positive anschlägt?!

Wäre euch sehr dankbar wenn ihr mir hier Tipps geben könntet.

Lg u. schon einmal danke!
 

Anna B.

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Die Abkürzungen, die in dem Schreiben stehen, betreffen die Leberwerte...

die will alles von dir wissen....d.h. ob auch Abbauprodukte von Alkohol- und Ddrogen in deiner Leber bereits Schäden hinterlassen haben...


bei mir waren die Leberwerte etwas erhöht...das kommt aber, weil ich aufgrund von ärztlicher Verordnung Opiate genommen habe...

im Umkehrschluß würde das bedeuten: wenn ich eine solche Begutachtung hätte, dann würden die mich als Drogenabhängig bezeichnen, obwohl ich die Opiate wegen einer chron. Schmerzerkrankung ärztlicherseits verordnet bekommen habe..

du siehst, nur der Wert...einfach so in den Raum gestellt, kann nichts über einen Menschen aussagen..

aber sie drehen das so, dass sie dann bei dir aussagen könnten: Alkohol und Drogen im Spiel...
 

Brentano83

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Ja habe eben mal im Internet gesucht wegen den Abkürzungen,
und das scheint an sich ja ein reiner Drogentest zu sein! :icon_motz:
Cannabis, Kokain, Giftige Pilze, Alkohol uvm.

Also wollen die aus mir einem Psychisch kranken,
einen suchtkranken machen, so fass ich es zumindest gerade auf.
Sauerrei!
Die Links schau ich mir jetzt mal an.
Falls ich dort nicht fündig werde. Muss ich dem nachkommen?!
Jetzt wo ich das gelesen habe will ich keinen dieser Tests machen,
ich glaub es hackt. Von wegen für das Psychologische gutachten. :icon_motz:
 

Brentano83

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Bei den Links kann ich zwei nicht aufrufen.
Die von Ihnen angeforderte Seite kann leider nicht dargestellt werden.
Bitte kehren Sie zu unserer Startseite www.arbeitsagentur.de zurück.
Stand09.01.2014

Also versteh ich das jetzt richtig,
wenn ich da morgen nicht hingehe,
oder dem ganzen Wiederspreche,
können die mir die Leistungen kürzen oder gar Sperren?!?!
 

Brentano83

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Kann mag keiner mehr was dazu sagen welche Konsequenzen ich zu befürchten habe oder so?!
Wie gesagt, einer der Links geht auch gar nicht, also wirklich schlauer bin ich jetzt nicht.


Aber, ich werde da morgen nicht hingehen.
Werde zum Arzt gehen, ihm die Situation schildern
und hoffen das er mich Krankschreibt.
Dann warte ich bis ne Einladung zu dem Test kommt,
was hoffentlich dann erstmal ne Weile dauert,
damit ich Negativ da raus gehe. Wenn ich ihn den dann überhaupt machen "muss".
 

gila

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http://www.haufe.de/sozialwesen/sgb-recht-kommunal/arbeitsagentur-keine-drogentests-von-hartz-iv-empfaengern_238_202660.html

Drogentest durch ARGE: Nur bei konkretem Verdacht

Tenor:
...
Die 3. Zivilkammer des Landgerichts Heidelberg hat festgestellt, dass das Verhalten der Ärztin und der Sachbearbeiterin rechtswidrige Eingriffe in das allgemeine Persönlichkeitsrecht der Klägerin darstellen. Untersuchungen, die mit einem – wenn auch nur geringen – Eingriff in die körperliche Unversehrtheit verbunden sind (wie Blutentnahmen), dürften nur angeordnet werden, wenn dies auch tatsächlich zur Prüfung der gesundheitlichen Eignung geboten sei.
Untersuchungen auf eine Suchtmittelabhängigkeit seien nur dann veranlasst, wenn es aus dem Verhalten der Antragstellerin oder sonst zugänglichen Informationen konkrete Hinweise hierauf gebe

... und Link 2:

Rechtswidriger Eingriff ja, Entschädigung nein

Die 3. Zivilkammer des LG gab der Frau nur zum Teil Recht:
Zwar sei ihr allgemeines Persönlichkeitsrecht verletzt worden. Untersuchungen, die mit einem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit verbunden sind (wie Blutentnahmen), dürften nämlich nur angeordnet werden, wenn dies auch tatsächlich zur Prüfung der Erwerbsfähigkeit geboten sei.

Drogentests seien zudem nur dann möglich, wenn sich aus dem Verhalten des Betroffenen oder sonst zugänglichen Informationen konkrete Hinweise auf eine Abhängigkeit ergeben.

Meine Meinung:

Ich würde das ablehnen mit Hinweis: es gibt zu einer derartigen Untersuchung keine Veranlassung.
Diskussion Ende.
Abwarten.

Der ÄD kann nur auf Anweisung des SB handeln und keine eigenständige "Drohkulisse" (Sanktionen etc.) aufbauen.
Wenn w.o. dem SB keine konkreten Hinweise auf einen DrogenMISSbrauch/Abhängigkeit vorliegen und dein Verhalten ein solches nicht zeigt, kann das nicht einfach gemacht werden.

WENN hier was wäre, muss der SB das eben schriftlich begründen - dann kann man reagieren!
 

Brentano83

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Vielen Lieben dank, das hat mir sehr geholfen!

Dann lehn ich das dem SB gegenüber ab mit deiner erwähnten bergündung. -> es gibt zu einer derartigen Untersuchung keine Veranlassung.
Und dann mal abwarten und Tee Trinken.
Danke auch allen die sich hier beteiligen, ohne solch eine Platform hier wäre ich denen morgen Blindlinks ins Messer gelaufen.
Was wohl, wenn ich es so sagen kann/draf, meine Zukünftigen Pläne alle zu nichte gemacht hätten!!!
Die Angestrebte Ausbildung wie auch mein Führerschein hätten wohl auf dem Spiel gestanden, das wäre wirklich mehr als ärgerlich gewesen.
:icon_daumen::danke:

ps: Die Sportzigaretten sind ab jetzt Natürlich Tabu,
dafür sind mir meine Pläne und die Zukunft viel zu wichtig.
 
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Vielen Lieben dank, das hat mir sehr geholfen!

Dann lehn ich das dem SB gegenüber ab mit deiner erwähnten bergündung. -> es gibt zu einer derartigen Untersuchung keine Veranlassung.
Und dann mal abwarten und Tee Trinken.
Danke auch allen die sich hier beteiligen, ohne solch eine Platform hier wäre ich denen morgen Blindlinks ins Messer gelaufen.
Was wohl, wenn ich es so sagen kann/draf, meine Zukünftigen Pläne alle zu nichte gemacht hätten!!!
Die Angestrebte Ausbildung wie auch mein Führerschein hätten wohl auf dem Spiel gestanden, das wäre wirklich mehr als ärgerlich gewesen.
:icon_daumen::danke:

ps: Die Sportzigaretten sind ab jetzt Natürlich Tabu,
dafür sind mir meine Pläne und die Zukunft viel zu wichtig.

Was ist mit Ausbildung gemeint? Hat die Untersuchung auch etwas mit deiner zukünftigen Ausbildung zu tun?
 

gila

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ps: Die Sportzigaretten sind ab jetzt Natürlich Tabu,
dafür sind mir meine Pläne und die Zukunft viel zu wichtig.
Gute Entscheidung - zuviel smoke macht auf Dauer blöd :biggrin:

Büdde, gern geschehen - lass dich einfach auf keine Diskussion ein.
Bleib "leger" und bei diesem einen Satz.
Sollte da was an Bemerkungen kommen, dann: :icon_mrgreen: ... und evtl. sagen: Nun ... wie ich sagte: es gibt hierzu keine Veranlassung.
Im übrigen greift dies in meine Persönlichkeitsrechte ein. DAS MÖCHTE ICH NICHT...


sollte SB hier was "meinen" ... kannst du ruhig und freindlich bleiben und entgegnen: Wenn Sie meinen ... dann sind Sie doch bitte so nett und begründen dies schriftlich - ich habe dann die Möglichkeit, dies durch einen Anwalt prüfen zu lassen ...
 

Caso

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Kann mag keiner mehr was dazu sagen welche Konsequenzen ich zu befürchten habe oder so?!
Dann warte ich bis ne Einladung zu dem Test kommt,
was hoffentlich dann erstmal ne Weile dauert,
damit ich Negativ da raus gehe.
Oben hast du geschrieben, daß du der Ärztin gegenüber über deine Probleme gesprochen hast. Auch über den gelegentlichen Cannabis-Konsum?
Wenn ja, wird das schon genügen, einen Drogentest zu machen.
Aus welchem Grund hat man dich zum ÄD des JC geschickt? Soll deine Erwerbsfähigkeit festgestellt werden? Warst oder bist du lange krankgeschrieben?

Was dort beim Drogentest rauskommen, wenn du nur ab und zu mal Cannabis konsumierst und Sportzigaretten rauchst, erschreckt dich so?
Wenn es natürlich nur um deine psychische Erkrankung geht, ist der Drogentest irrelevant---meistens jedenfalls.
Natürlich kannst du dich krankschreiben lassen und den morgigen Termin nicht wahrnehmen. Dann warten, bis...ein neuer Termin kommt;-)
Warum aber bist du als psychisch Erkrankter nicht in Behandlung? und warum mußtest du heute zum ÄD??
Es paßt irgendwie nicht recht zusammen.
 
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Ich würde mich da weigern.

Erkrankungen gehen in meinen Augen nur den potentiellen AG was an und nicht die Leute beim JC. Die "vermitteln" einen doch eh nicht, wenn da mal VV kommen, dann immer nur für Stellen, die schon aus offensichtlichen Gründen so gar nicht passen. Und die ich selbst in der Jobbörse schon selbst gesehen hatte und wo ich wusste: brauch ich mich nicht zu bewerben, ich habe keinen LKW-Führerschein.
Ein Anrecht was zu wissen, haben diese Leute meiner Meinung nach nur, wenn die auch wirklich in Arbeit vermitteln würden. Tun sie aber nicht. Und daher bin ich der Ansicht, dass jeder selbst einschätzen muss, welche Arbeit er mit welcher Erkrankung noch ausüben kann. Und dann bin ich dem AG verpflichtet, das mitzuteilen, wenn ich Einschränkungen habe. Aber sicher nicht dem JC.

Ich würde sowas grundsätzlich verweigern. Ich hab in der Hinsicht nichts zu verbergen, aber ein Drogenscreening würde ich schon aus Prinzip verweigern.

Was anderes ist es bei Ausbildung und Führerschein. Wenn der Ausbildungsbetrieb drauf besteht, muss ich das machen - oder eben damit leben, wenn die mich dann nicht nehmen wegen der Weigerung. Und beim Führerschein, wenn ich schon mal auffällig war, dann können natürlich auch Nachweise verlangt werden. Aber vom JC würde ich mir sowas nicht aufdrücken lassen. Geht die überhaupt nichts an.
 

gila

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Oben hast du geschrieben, daß du der Ärztin gegenüber über deine Probleme gesprochen hast. Auch über den gelegentlichen Cannabis-Konsum?

ne, ich verstehe den Satz "Habe dem dann erst einmal zugestimmt, da ich dem Therapeuten eh ehrlich sagen würde das ich hin und wieder Cannabis rauche ..." so, dass er einem (zukünftigen) Therapeuten dies sagen WÜRDE ...

Wenn ja, wird das schon genügen, einen Drogentest zu machen.

Sehe ich ehrlich gesagt nicht so - denn der ÄD kann nicht selbstständig ohne konkreten Auftrag des JC oder der AfA hier eigene Ermittlungen anstellen - es muss KONKRET ein Verdacht vorliegen oder aus dem Verhalten hervor gehen, dass hier eine Sucht dahinter stecken könnte.
Einfach so geht da nix..

Aus welchem Grund hat man dich zum ÄD des JC geschickt? Soll deine Erwerbsfähigkeit festgestellt werden? Warst oder bist du lange krankgeschrieben?

Was dort beim Drogentest rauskommen, wenn du nur ab und zu mal Cannabis konsumierst und Sportzigaretten rauchst, erschreckt dich so?
Jou - würde mich auch erschrecken, wenn ich psychisch krank wäre - da diese medizinischen LAIEN von SBs hier gleich Kopfkino anstellen und "mutmaßen" mit ihrer Küchenpsychologie!
Mollath lauert überall!
Bei meiner Tochter stand im Gutachten "SubstanzmittelGEBRAUCH" (wegen Tabletten) und ihr wurde "Drogenkonsum" von einer SB angedichtet.
Widersprüche, Protest, Briefe bis in alle Ebenen um Löschung dieser Aussage bzw. dieses Gutachtens gehen nun schon seit über 1,5 Jahren und liegen letztendlich als Klage vor Gericht....

.......
Es paßt irgendwie nicht recht zusammen.
Muss nicht passen (für uns) Frage war ja nur, ob er Drogenpipi "einfach so" abgeben MUSS :icon_mrgreen:
 

gila

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Ich würde mich da weigern.

Erkrankungen gehen in meinen Augen nur den potentiellen AG was an und nicht die Leute beim JC. Die "vermitteln" einen doch eh nicht, wenn da mal VV kommen, dann immer nur für Stellen, die schon aus offensichtlichen Gründen so gar nicht passen. Und die ich selbst in der Jobbörse schon selbst gesehen hatte und wo ich wusste: brauch ich mich nicht zu bewerben, ich habe keinen LKW-Führerschein.
Ein Anrecht was zu wissen, haben diese Leute meiner Meinung nach nur, wenn die auch wirklich in Arbeit vermitteln würden. Tun sie aber nicht. Und daher bin ich der Ansicht, dass jeder selbst einschätzen muss, welche Arbeit er mit welcher Erkrankung noch ausüben kann. Und dann bin ich dem AG verpflichtet, das mitzuteilen, wenn ich Einschränkungen habe. Aber sicher nicht dem JC.

Ich würde sowas grundsätzlich verweigern. Ich hab in der Hinsicht nichts zu verbergen, aber ein Drogenscreening würde ich schon aus Prinzip verweigern.

Was anderes ist es bei Ausbildung und Führerschein. Wenn der Ausbildungsbetrieb drauf besteht, muss ich das machen - oder eben damit leben, wenn die mich dann nicht nehmen wegen der Weigerung. Und beim Führerschein, wenn ich schon mal auffällig war, dann können natürlich auch Nachweise verlangt werden. Aber vom JC würde ich mir sowas nicht aufdrücken lassen. Geht die überhaupt nichts an.
Da irrst du in weiten Teilen - den SB gehen "vermittlungsrelevante Einschränkungen" sehr wohl was an - DrogenSUCHT ebenso bei KONKRETEM Verdacht.
Im übrigen stünde ein wirklich Suchtkranker dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung und hätte dann letztlich auch im SGB II nix zu suchen. Das wäre die Folge.

Dass ein Drogenscreening UND sogar eine BLUTENTNAHME nicht "einfach so" standard gemacht werden darf (Persönlichkeitsrechte), steht in den o.g. Links und im dazu gehörenden Urteil ja drin.
Das kann und sollte man sicher verweigern - ggf. auf SCHRIFTLICHE Benennung der Gründe bestehen, die eine solche Untersuchung notwendig machen sollen!
 

Anna B.

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Ist ja bei mir ähnlich...

in den zugemauerten Köpfen ist "Medikamente..Opiate..gegen chron. Schmerzen---Entzug dieser medikamente..Gleich: Suchtmittelabhängigkeit"...

diese Betonköpfe haben keine Ahnung von Medizin, dichten sich aber selber irgendwas zusammen..

von daher habe ich meine Opiate auch ganz für mich allein entzogen: seit gut einem Jahr habe ich meine täglich Dosis Oxicodon (Opiat) als Tablette Targin von täglich 60mg..auf nunmehr..seit vorgestern...0 mg..in Worten: Null mg..
reduziert..
kein Arzt, kein Krankenhaus, kein Gutachter hat diesen privat durchgeführten Medikamententzug (ja, es ist ein harter körperlicher Entzug..aber so wie ich es gemacht habe, war es auszuhalten) irgendwo in seinen Akten stehen und könnte ggf. sich eine "Drogenabhängigkeit" zusammenphantasieren...

im übrigen wäre ich vor knapp 14 Tagen bereits bei 0 gewesen..aber durch die Not-OP im Krankenhaus hab ich die Targin wieder erhöht..von 5mg auf 10mg täglich....beides ging nicht..die Schmerzen der akuten Erkrankung und die Entzugssymptome...nee, das hätte ich nciht ausgehalten...

also...Drogenpipi nicht abgeben....erst JC auffordern schriftlich mitzuteilen, welche Gründe vorliegen..

du bekommst sonst solche Vermutungen nie mehr aus deiner Akte...
 

Brentano83

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Ich zähl jetzt mal nicht alles auf, aber soviel das man sich ungefähr ein Bild machen kann.
Psychische erkrankung; Persönlichkeitsstörung, Depressionen,Angstzustände,Soziale Störung.
Daher Arbeitsuntauglich eingestuft.
Der ÄD sollte meine Erwerbsfähigkeit feststellen,
bzw ein neues Gutachten erstellen. War schonmal bei denen nachdem ich in der Klinik (Nervenzusammenbruch) war, und die haben quasi damals einfach nur bestätigt was in dem Gutachten der Klinik drin stand - oben erwähntes.
Zum Drogen Konsum wurde ich nicht befragt, allerdings wird es durch die Klinik wohl in meiner Akte drin stehen, nehme ich an.

Die erkrankung besteht auch schon länger, bin aber erst recht Spät zum Arzt, bzw in dem fall in eine Klinik.

In Therapie befind ich mich derzeit nicht, da ich bisher keinen neuen Therapeut gefunden habe. Und Ganz ehrlich, seid 2 Monaten Resignier ich auch allmälig bei den ganzen Absagen u. Wartezeiten von 6-8Monaten.
Allerdings hoffe ich das mich die Überweisung des ÄD mal wieder etwas voran bringt.

Mich erschreckt allein die tatsache das sie mich Testen wollen,
eben auch mit unter weil es um meine Psyche geht,
und weil ich weiß mit welchen vorurteilen man zu kämpfen hat.
Und wenn ich richtig Informiert bin heißt Kiffen = generell Arbeitsunfähig für die, oder vielleicht auch nur für manche SB,
aber ich will da einfach nichts Riskieren.
Außerdem könnte solch ein Ergbeniss meine Beruflichen Pläne ruinieren.
Und wenn es ganz Blöd kommt ggf sogar meinen Führerschein!?
Würdest du das aufs Spiel setzen wollen? Ich denke nicht.
Ich habe viel dafür getahn wo ich hin will, bzw sagen wir mal gelernt.
Aber ich bin jetzt gerade auch an einem Punkt wo ich mir sage Scheiß auf die Erkrankung, erstmal irgend einen Job her, hauptsache weg vom Amt und weiter einen Therapeuten suchen und dann den angestrebten Job in Angriff nehmen.

Und ich sehe es ähnlich wie pillepalle, das JC geschweige den meinen SB geht es nichts an was ich evtl zu mir nehme.
Bei jemandem wo klar erkennbar ist das er Suchtkrank ist,
und deswegen nix auf die Reihe bekommt könnt ich solch ein vorgehen ja noch irgendwo verstehen, aber bei jemandem der sonst auch schon gearbeitet hat, seinen Job immer gewissenhaft ausgeübt hat, ein in Taktes Soziales und gutes Umfeld hat
und wo die Erkrankung nichts mit irgendwelchen Drogen zu tun hat,
sondern rein Psychisch bedingt ist, Nein Danke, da lass ich mir keinen Stempel aufdrücken, den genau das würde passieren.
Das ganze Thema Cannabis ist auch was die Werte angeht noch gar nicht richtig erforscht, was man allein da dran sieht das wenn man Heute etwas Konsumieren würde, und in 5 Tagen in eine Verkehrskontolle kommt, der Führerschein weg ist wegen Trunkenheitsfahrt, und es ist wirklich so. Aber das ist ein anderes Thema.

Aber wie gesagt, ich werde da erst einmal nicht hingehen,
Zeit verstreichen lassen, und mache den Test dann meinetwegen gerne später.
 

Walter999

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Die Ärztin war recht nett......

Ob Ärztin, SB oder irgend ein anderer Mensch.....Frag dich mal, ob du einem unfreundlichen Menschen so viel erzählen würdest. Und dann denk nach :popcorn:

Gegen Ende meinte sie dann noch, sie würde gerne eine Blutprobe u. Urintest machen wollen, über ein Labor, Leber-Niere usw und ein kleines Drogen Screening. Als ich fragte wozu dies gut sei,
hieß es das wäre für das Psychologische gutachten.
Habe dem dann erst einmal zugestimmt, da ich dem Therapeuten eh ehrlich sagen würde das ich hin und wieder Cannabis rauche.

Der begründete Verdacht ergibt sich somit aus deinen Einlassungen. Du hast dem ganzen ja auch zugestimmt. Und nun wunderst du dich, wenn die das Ernst nehmen und der Sache nachgehen?
 
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Ich zähl jetzt mal nicht alles auf, aber soviel das man sich ungefähr ein Bild machen kann.
Psychische erkrankung; Persönlichkeitsstörung, Depressionen,Angstzustände,Soziale Störung.
Daher Arbeitsuntauglich eingestuft.
Der ÄD sollte meine Erwerbsfähigkeit feststellen,
bzw ein neues Gutachten erstellen. War schonmal bei denen nachdem ich in der Klinik (Nervenzusammenbruch) war, und die haben quasi damals einfach nur bestätigt was in dem Gutachten der Klinik drin stand - oben erwähntes.
Zum Drogen Konsum wurde ich nicht befragt, allerdings wird es durch die Klinik wohl in meiner Akte drin stehen, nehme ich an.

Die erkrankung besteht auch schon länger, bin aber erst recht Spät zum Arzt, bzw in dem fall in eine Klinik.

In Therapie befind ich mich derzeit nicht, da ich bisher keinen neuen Therapeut gefunden habe. Und Ganz ehrlich, seid 2 Monaten Resignier ich auch allmälig bei den ganzen Absagen u. Wartezeiten von 6-8Monaten.
Allerdings hoffe ich das mich die Überweisung des ÄD mal wieder etwas voran bringt.

Mich erschreckt allein die tatsache das sie mich Testen wollen,
eben auch mit unter weil es um meine Psyche geht,
und weil ich weiß mit welchen vorurteilen man zu kämpfen hat.
Und wenn ich richtig Informiert bin heißt Kiffen = generell Arbeitsunfähig für die, oder vielleicht auch nur für manche SB,
aber ich will da einfach nichts Riskieren.
Außerdem könnte solch ein Ergbeniss meine Beruflichen Pläne ruinieren.
Und wenn es ganz Blöd kommt ggf sogar meinen Führerschein!?
Würdest du das aufs Spiel setzen wollen? Ich denke nicht.
Ich habe viel dafür getahn wo ich hin will, bzw sagen wir mal gelernt.
Aber ich bin jetzt gerade auch an einem Punkt wo ich mir sage Scheiß auf die Erkrankung, erstmal irgend einen Job her, hauptsache weg vom Amt und weiter einen Therapeuten suchen und dann den angestrebten Job in Angriff nehmen.

Und ich sehe es ähnlich wie pillepalle, das JC geschweige den meinen SB geht es nichts an was ich evtl zu mir nehme.
Bei jemandem wo klar erkennbar ist das er Suchtkrank ist,
und deswegen nix auf die Reihe bekommt könnt ich solch ein vorgehen ja noch irgendwo verstehen, aber bei jemandem der sonst auch schon gearbeitet hat, seinen Job immer gewissenhaft ausgeübt hat, ein in Taktes Soziales und gutes Umfeld hat
und wo die Erkrankung nichts mit irgendwelchen Drogen zu tun hat,
sondern rein Psychisch bedingt ist, Nein Danke, da lass ich mir keinen Stempel aufdrücken, den genau das würde passieren.
Das ganze Thema Cannabis ist auch was die Werte angeht noch gar nicht richtig erforscht, was man allein da dran sieht das wenn man Heute etwas Konsumieren würde, und in 5 Tagen in eine Verkehrskontolle kommt, der Führerschein weg ist wegen Trunkenheitsfahrt, und es ist wirklich so. Aber das ist ein anderes Thema.

Aber wie gesagt, ich werde da erst einmal nicht hingehen,
Zeit verstreichen lassen, und mache den Test dann meinetwegen gerne später.
Wird deine zukünftige Ausbildung vom Jobcenter finanziert?
 

Caso

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Ich zähl jetzt mal nicht alles auf, aber soviel das man sich ungefähr ein Bild machen kann. ...
Aber wie gesagt, ich werde da erst einmal nicht hingehen,
Zeit verstreichen lassen, und mache den Test dann meinetwegen gerne später.
Das hättest du erst erklären sollen, was du alles hast.
Arbeitsuntauglich---gibts nicht. Es gibt Arbeitsunfähig= krank. Schreibt der Hausarzt oder Facharzt.
Es gibt auch erwerbsgemindert----teilweise oder voll und befristet oder dauerhaft.
Du bist also psychisch schwer erkrankt. Ursache erstmal egal. Schon länger und vielfach und jetzt soll ärztlicherseits erstmal festgestellt werden, ob du überhaupt noch der Vermittlung in Arbeit zur Verfügung stehen kannst---oder ob du eingeschränkt vermittelt werden kannst.
Endgültig stellt eine Erwerbsminderung sowieso nur die DRV und ein von da beauftragter Amtsarzt fest.
Aber wie auch immer. Ein SB war die Ärztin nicht.
Und das Labor, zu dem du nicht hingehst, ist auch kein SB.
Du kannst scheinbar die Personen und ihre Aufgaben oder Grenzen gar nicht zuordnen.
Aber recht deutlich wiederholst du, daß du nach einer Weile durchaus bereit bist, dich testen zu lassen. Nun ja, Brentano, was soll denn das überhaupt bedeuten?? So schwer isses ja nich zu lesen.
Es interessiert wirklich keine Sau, ob Cannabis erforscht wurde.
Und deiner SB (beim JC) hast du ja wohl nichts von deinem gelegentlichen Kiffen erzählt.
Eine Ärztin kann das durchaus einordnen.
 

Walter999

Forumnutzer/in

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Eine Ärztin kann das durchaus einordnen.
Klar, ein Arzt = eine Meinung. 2 Ärzte = 2 Meinungen :popcorn:

Hier mal, rein hypothetisch, 2 Beispiele:

Fall A:
Ärztin/Arzt hat eine Tochter/Sohn. Hat mit kiffen begonnen, dann andere Drogen und am Ende mit Spritze im Arm auf der Bahnhofstoilette tot aufgefunden.

Fall B:
Ärztin/Arzt hat eine Tochter/Sohn. Hat mit kiffen begonnen, nur gelegentlich auf Partys, nicht abgerutscht und steht heute fest im Leben.

Glaubst du ernsthaft, dass beide Ärzte diesem Thema gleich gegenüberstehen?

Ein weiterer Punkt ist natürlich, wo hat der TE das Zeugs her? Wenn ich richtig informiert bin ist der Verkauf, und auch der Kauf, in D illegal......
 

Caso

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Klar, ein Arzt = eine Meinung. 2 Ärzte = 2 Meinungen :popcorn:

Hier mal, rein hypothetisch, 2 Beispiele:

Fall A:
Ärztin/Arzt hat eine Tochter/Sohn. Hat mit kiffen begonnen, dann andere Drogen und am Ende mit Spritze im Arm auf der Bahnhofstoilette tot aufgefunden.

Fall B:
Ärztin/Arzt hat eine Tochter/Sohn. Hat mit kiffen begonnen, nur gelegentlich auf Partys, nicht abgerutscht und steht heute fest im Leben.

Glaubst du ernsthaft, dass beide Ärzte diesem Thema gleich gegenüberstehen?

Ein weiterer Punkt ist natürlich, wo hat der TE das Zeugs her? Wenn ich richtig informiert bin ist der Verkauf, und auch der Kauf, in D illegal......
Mein Gott, Walter. Es ging lediglich um:
Entweder Ärztin ODER SB vom Jobcenter.
Denn ich schrieb:
Und deiner SB (beim JC) hast du ja wohl nichts von deinem gelegentlichen Kiffen erzählt. Eine Ärztin kann das durchaus einordnen.

Dein weiterer Punkt ist gar keiner. Das interessiert hier üüüüberhaupt nicht.
Ebenso interessiert hier nicht, warum er diese ganzen psychischen Erkrankungen hat.
Bleib doch bitte bei der eigentlichen Frage---Drogentest ja oder nein morgen oder viel später ??
 

Walter999

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Ok, zurück zum Thema:

TE hat diese Einlassungen gemacht und er hat dem Test zugestimmt. So weit die harten Fakten.
Wäre jetzt noch interessant, ob jene Ärztin von der Schweigepflicht gegenüber dem JC entbunden ist oder nicht.

Zur Frage:
Drogentest ja oder nein morgen oder viel später ??

In dem Fall empfehle ich: Auf gar keinen Fall morgen zum Drogentest!

Und: So schnell wie möglich in Behandlung.

Es gibt Menschen, die denken wenn ein Mensch sagt: "Ja, gelegentlich trinke ich ein Bier", dass das nur die halbe Wahrheit ist.....
Verdrängung ist bekanntlich eine DER Stärken des Menschen....
 

Caso

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Wäre jetzt noch interessant, ob jene Ärztin von der Schweigepflicht gegenüber dem JC entbunden ist oder nicht.
Natürlich nicht.
Sie soll ein Gutachten zur Erwerbsfähigkeit erstellen. Sie meint, sie braucht dazu einen Laborbefund.
Was im Gutachten unter Teil A und Teil B stehen wird...weiß noch keiner.

Das JC muß nur letztlich wissen, wie und ob der TE der Vermittlung zur Verfügung steht und wenn ja, wie.
Was ist jetzt daran neu oder interessant?
 

Walter999

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Natürlich nicht.
Sie soll ein Gutachten zur Erwerbsfähigkeit erstellen. Sie meint, sie braucht dazu einen Laborbefund.
Was im Gutachten unter Teil A und Teil B stehen wird...weiß noch keiner.

Das JC muß nur letztlich wissen, wie und ob der TE der Vermittlung zur Verfügung steht und wenn ja, wie.
Was ist jetzt daran neu oder interessant?
Entschuldige bitte, ich wusste nicht dass du hier als Leumund für den TE agierst und über dessen Handlungen vollumfänglich unterrichtet bist.
Aufgrund der bisherigen Aussagen des TE gegenüber der Ärztin finde ich die Frage, ob er eventuell eine Schweigepflichtsentbindung unterschrieben hat, durchaus gerechtfertigt und daher auch interessant.
 

gila

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siehe rechtliche Infos #7 ...
weiter 10, 13 14 ...

Dass ein Drogenscreening UND sogar eine BLUTENTNAHME nicht "einfach so" standard gemacht werden darf (Persönlichkeitsrechte), steht in den o.g. Links und im dazu gehörenden Urteil ja drin.
Das kann und sollte man sicher verweigern - ggf. auf SCHRIFTLICHE Benennung der Gründe bestehen, die eine solche Untersuchung notwendig machen sollen!
 
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Ich weiss nicht ob man einen Drogentest verweigern kann wenn es darum geht das das Jobcenter eine Ausbildung finanziert.Von irgend woher müssen die Gutachter Bescheid wissen das er schon einmal Drogen genommen hat.Sei es durch eine Schweigerechtsentbindung.
 

alarmi

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Also ich würde den Drogentest verweigern.....

Ob du in deiner Freizeit 'Sportzigaretten' rauchst oder nicht geht das Jobcenter überhaupt nichts an :icon_stop::icon_stop::icon_stop:
 

gila

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Ich weiss nicht ob man einen Drogentest verweigern kann wenn es darum geht das das Jobcenter eine Ausbildung finanziert.Von irgend woher müssen die Gutachter Bescheid wissen das er schon einmal Drogen genommen hat.Sei es durch eine Schweigerechtsentbindung.
Nochmal: Blutabnahme, Drogen- und Alktests greifen in die Persönlichkeitsrechte ein.
Das mache ich FREIWILLIG bei meinem Doc - oder wenn ich was aufm Kerbholz habe bei der Polizei.
Jeder andere muss mir das KONKRET begründen, wieso er dies für angezeigt hält.
Ein SB ist weder Gott noch Mediziner und sollte SEHR vorsichtig sein, welche Verdachtsmomente er äußert!

Man stelle sich vor: beim Termin auf dem JC "meint" der SB, dein Mundwasser riecht nach Alkohol und verdächtigt dich, du trinkst regelmäßig Alk - er verweigert eine beantragte Leistung, schickt dich zum ÄD und "ordnet" eine Blutentnahme an, um dies zu "beweisen".

HALLO?

Schwuppdiwupp kriegst du vielleicht nur noch Lebensmittelgutscheine - denn nach § 24 SGB II ist dies durchaus eine Maßnahme, die auch durch das Gesetz gedeckt wäre:


(2) Solange sich Leistungsberechtigte, insbesondere bei Drogen- oder Alkoholabhängigkeit sowie im Falle unwirtschaftlichen Verhaltens, als ungeeignet erweisen, mit den Leistungen für den Regelbedarf nach § 20 ihren Bedarf zu decken, kann das Arbeitslosengeld II bis zur Höhe des Regelbedarfs für den Lebensunterhalt in voller Höhe oder anteilig in Form von Sachleistungen erbracht werden.


KEINE Aufweichung der (wenigen) eigenen Rechte durch zu schnelle Ja-Sagerei!
Mollath lauert überall!
 
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Nochmal: Blutabnahme, Drogen- und Alktests greifen in die Persönlichkeitsrechte ein.
Das mache ich FREIWILLIG bei meinem Doc - oder wenn ich was aufm Kerbholz habe bei der Polizei.
Jeder andere muss mir das KONKRET begründen, wieso er dies für angezeigt hält.
Ein SB ist weder Gott noch Mediziner und sollte SEHR vorsichtig sein, welche Verdachtsmomente er äußert!

Man stelle sich vor: beim Termin auf dem JC "meint" der SB, dein Mundwasser riecht nach Alkohol und verdächtigt dich, du trinkst regelmäßig Alk - er verweigert eine beantragte Leistung, schickt dich zum ÄD und "ordnet" eine Blutentnahme an, um dies zu "beweisen".

HALLO?

Schwuppdiwupp kriegst du vielleicht nur noch Lebensmittelgutscheine - denn nach § 24 SGB II ist dies durchaus eine Maßnahme, die auch durch das Gesetz gedeckt wäre:


(2) Solange sich Leistungsberechtigte, insbesondere bei Drogen- oder Alkoholabhängigkeit sowie im Falle unwirtschaftlichen Verhaltens, als ungeeignet erweisen, mit den Leistungen für den Regelbedarf nach § 20 ihren Bedarf zu decken, kann das Arbeitslosengeld II bis zur Höhe des Regelbedarfs für den Lebensunterhalt in voller Höhe oder anteilig in Form von Sachleistungen erbracht werden.


KEINE Aufweichung der (wenigen) eigenen Rechte durch zu schnelle Ja-Sagerei!
Mollath lauert überall!
Hmm. Sollte er aber beim Jobcenter wegen eine Ausbildung nachgefragt haben, ist es ja immer noch eine KANN-Leistung.Und eine Ausbildung kostet ja auch.Und da will man ja auch die Gewissheit haben das der Umschüler/Auszubildener die Ausbildung gesundheitlich auch in der Lage ist .
Und bei vielen schulischen Einrichtungen steht auch in der Hausordnung das bei Drogeneinnahme die Fristlose Kündigung erfolgt.

Und die Gutachterin hat sicherlich einen Anfangsverdacht vielleicht aus Arztberichten (Schweigepflichtentbindung).Er selbst hat ja in diese Richtung einen Verdacht geäussert.

Sicherlich er kann jetzt sagen, ich mache diese Tests nicht mit.Ob er dann vielleicht eine Ausbildung bewilligt bekommt das ist dann wohl zweifelhaft.

Er sollte sich mal äussern ob die Ausbildung vom JC bezahlt wird.
 

Franz04

Neu hier...
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Ich kenne jemanden, der hat von den Lebensmittelgutscheinen nur 0,33er Wasserflaschen gekauft und mit dem Pfand davon dann Weinbrand und Tabak sowie Mehl und Hefe auf die Bons gekauft. Brot selbst gebacken.

War ziemlich "witzig". Der war mal bei mir zum Grillen und er hat in meinem Ofen die Arche gebacken. Beide lachten wir über die Arche als Brot. Schmeckte auch voll gut die Arche neben dem Rindersteak. Er hat sich vom Bäcker beraten lassen, wie man am Besten die Arche backt.

Geht auch !
 

alarmi

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Sollte er aber beim Jobcenter wegen eine Ausbildung nachgefragt haben, ist es ja immer noch eine KANN-Leistung.Und eine Ausbildung kostet ja auch.Und da will man ja auch die Gewissheit haben das der Umschüler/Auszubildener die Ausbildung gesundheitlich auch in der Lage ist .
Und bei vielen schulischen Einrichtungen steht auch in der Hausordnung das bei Drogeneinnahme die Fristlose Kündigung erfolgt.
S.
Meine Fresse ....das ist ja echt zum :icon_kotz2:

Sag mal hast du Privat eigentlich auch

sone komische Art um Aggressionen zu betteln?

Bewerb dich doch einfach mal als Ober-Moralerpostel

und Überchecker beim Jobcenter....:icon_kotz:

Selber in die Schweiz auswandern und hier Verständnis für das Affentheater vom Jobcenter heucheln .....:icon_motz:
 
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Meine Fresse ....das ist ja echt zum :icon_kotz2:

Sag mal hast du Privat eigentlich auch

sone komische Art um Aggressionen zu betteln?

Bewerb dich doch einfach mal als Ober-Moralerpostel

und Überchecker beim Jobcenter....:icon_kotz:

Selber in die Schweiz auswandern und hier Verständnis für das Affentheater vom Jobcenter heucheln .....:icon_motz:
das einzige hier was zum kotzen ist,sind deine asozialen kommentare!:icon_tonne:
 

Muzel

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Den Alkoholtest hat das Gesundheitssamt auch ohne mein Wissen durchgeführt.
 

gila

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Den Alkoholtest hat das Gesundheitssamt auch ohne mein Wissen durchgeführt.
Drum gibt man dem ÄD auch nicht sein Blut ohne schriftliche Begründung, warum dies erforderlich sein sollte, ab!
Bluttest sind zur Erstellung eines Gutachtens nicht zwingend und ohne Grund notwendig.
 

gila

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Hmm. Sollte er aber beim Jobcenter wegen eine Ausbildung nachgefragt haben, ist es ja immer noch eine KANN-Leistung.Und eine Ausbildung kostet ja auch.Und da will man ja auch die Gewissheit haben das der Umschüler/Auszubildener die Ausbildung gesundheitlich auch in der Lage ist .
Und bei vielen schulischen Einrichtungen steht auch in der Hausordnung das bei Drogeneinnahme die Fristlose Kündigung erfolgt.

Und die Gutachterin hat sicherlich einen Anfangsverdacht vielleicht aus Arztberichten (Schweigepflichtentbindung).Er selbst hat ja in diese Richtung einen Verdacht geäussert.

Sicherlich er kann jetzt sagen, ich mache diese Tests nicht mit.Ob er dann vielleicht eine Ausbildung bewilligt bekommt das ist dann wohl zweifelhaft.

Er sollte sich mal äussern ob die Ausbildung vom JC bezahlt wird.

Du verstehst es noch immer nicht so ganz: natürlich KANN das, was du schreibst, alles sein - dennoch MUSS das Jobcenter als AUFTRAGGEBER für den ÄD hier genau begründen, warum er eine Blutabnahme, Alkohol- oder Drogentest für angezeigt hält und seinen "Verdacht" klar äußern!
Er muss die Hosen runter lassen - bevor du deine Vene aufmachst!

Und DAGEGEN, dass man für irgendwas "verdächtig" ist, kann man sich dann begründet wehren.

Nochmal aus dem o.a. Urteil:

Untersuchungen, die mit einem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit verbunden sind (wie Blutentnahmen), dürften nämlich nur angeordnet werden, wenn dies auch tatsächlich zur Prüfung der Erwerbsfähigkeit geboten sei.

Drogentests seien zudem nur dann möglich, wenn sich aus dem Verhalten des Betroffenen oder sonst zugänglichen Informationen konkrete Hinweise auf eine Abhängigkeit ergeben.


So - nun erklär mir mal, wie denn ein SB so einfach eine konkrete Abhängigkeit feststellen soll?
"Zugängliche Informationen" über medizinische Berichte darf er nicht erhalten - und aus dem "Verhalten" etwas heraus lesen, dürfte regelmäßig schwierig sein, es sei denn, man ist schon so drin im Alk und Drogenkonsum, dass es nicht mehr zu verbergen ist und die Erwerbsfähigkeit tatsächlich beeinträchtigt.

Der Ärztliche Dienst an sich darf nur auf Auftrag handeln und nicht selbst Untersuchungen durchführen, die nicht geboten sind.
Auch darf der ÄD selbst den Klienten nicht zu weiteren Untersuchungen nötigen - müsste dies begründen - und könnte auch nicht mit Sanktionen drohen.
 
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Du verstehst es noch immer nicht so ganz: natürlich KANN das, was du schreibst, alles sein - dennoch MUSS das Jobcenter als AUFTRAGGEBER für den ÄD hier genau begründen, warum er eine Blutabnahme, Alkohol- oder Drogentest für angezeigt hält und seinen "Verdacht" klar äußern!
Er muss die Hosen runter lassen - bevor du deine Vene aufmachst!

Und DAGEGEN, dass man für irgendwas "verdächtig" ist, kann man sich dann begründet wehren.

Nochmal aus dem o.a. Urteil:

Untersuchungen, die mit einem Eingriff in die körperliche Unversehrtheit verbunden sind (wie Blutentnahmen), dürften nämlich nur angeordnet werden, wenn dies auch tatsächlich zur Prüfung der Erwerbsfähigkeit geboten sei.

Drogentests seien zudem nur dann möglich, wenn sich aus dem Verhalten des Betroffenen oder sonst zugänglichen Informationen konkrete Hinweise auf eine Abhängigkeit ergeben.


So - nun erklär mir mal, wie denn ein SB so einfach eine konkrete Abhängigkeit feststellen soll?
"Zugängliche Informationen" über medizinische Berichte darf er nicht erhalten - und aus dem "Verhalten" etwas heraus lesen, dürfte regelmäßig schwierig sein, es sei denn, man ist schon so drin im Alk und Drogenkonsum, dass es nicht mehr zu verbergen ist und die Erwerbsfähigkeit tatsächlich beeinträchtigt.

Der Ärztliche Dienst an sich darf nur auf Auftrag handeln und nicht selbst Untersuchungen durchführen, die nicht geboten sind.
Auch darf der ÄD selbst den Klienten nicht zu weiteren Untersuchungen nötigen - müsste dies begründen - und könnte auch nicht mit Sanktionen drohen.
Wo habe ich geschrieben das der SB-Heini einen Drogentest fordert??? Der Gutachter hat ja anscheinend wegen einer Schweigepflichtsentbindung festgestellt das er in der Vergangenheit sei es beim Arzt oder Krankenhaus schon einmal mit Drogen in Berührung gekommen ist.ER äussert ja selber diesen Verdacht das die Gutacher das wissen.Und wenn so etwas in der Vergangenheit vorliegt wirst du AUTOMATISCH auf Drogenkonsum getestet,damit man dieses ja ausschliessen kann.Aber anscheinend haben hier die wenigsten Ahnung davon.

Sicherlich muss ja sich keine Tests unterziehen lassen.Das habe ich nirgendswo behauptet!:biggrin:
 

gila

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Wo habe ich geschrieben das der SB-Heini einen Drogentest fordert???

Nirgendwo :icon_knutsch: eben ... aber genau DAS wäre die Voraussetzung, dass der ÄD hier tätig würde. Mit KONKRETER Begründung, warum Brentano auf Drogen getestet werden soll und welche "Auffälligkeiten" und Vermutungen der SB hier hätte ...

Der Gutachter hat ja anscheinend wegen einer Schweigepflichtsentbindung festgestellt das er in der Vergangenheit sei es beim Arzt oder Krankenhaus schon einmal mit Drogen in Berührung gekommen ist.
ER äussert ja selber diesen Verdacht das die Gutacher das wissen.

Nein - hat der Gutachter nicht. Weiß man zumindest nicht ... Brentano schrieb in #16, dass er lediglich "vermutet" dass man durch Akteneinsicht in die Klinikbefunde hier auch erkennen könne, dass er gekifft habe.
Was NOCH LANGE kein Grund wäre, hier eine ABHÄNGIGKEIT zu vermuten, die eine Erwerbsfähigkeit beeinträchtigen könnte!


Und wenn so etwas in der Vergangenheit vorliegt wirst du AUTOMATISCH auf Drogenkonsum getestet,damit man dieses ja ausschliessen kann.

Nein - du wirst und kannst von niemandem "automatisch" auf Drogenkonsum getestet werden, wenn das JOBCENTER als Auftraggeber hier nicht den KONKRETEN Auftrag dazu erteilt und es BEGRÜNDET und der TE einverstanden ist.


Aber anscheinend haben hier die wenigsten Ahnung davon.

Was du nicht sagst ... aber Gesetze und Urteile lesen können die meisten...


Sicherlich muss ja sich keine Tests unterziehen lassen.Das habe ich nirgendswo behauptet!:biggrin:
Nein, das hast du SO tatsächlich nicht behauptet - aber mutmaßt aber mehrfach und ignorierst in deinen Postings immer wieder, dass eben diese nun mehrfach benannten Voraussetzungen beim ÄD vorliegen müssen, bevor er tätig werden DARF.

Da kann irgendein Gutachter wissen und vermuten was er will aus irgendwelchen Klinikberichten.
Maßgeblich ist die Einschätzung des auftraggebenden SBs.
 

Brentano83

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Sorry das ich hier jetzt erst wieder schreibe.
Also, es geht hier nicht um eine Arbeitsaufnahme, oder um eine umschulung.
Ich "bin aktuell arbeitsunfähig eingestuft auf Grund meiner psychischen Erkrankung.
Ich soll diesen Drogentest also nur machen damit ich anschließend zu deren Psychologen gehen kann, damit er das Gutachten abschließt.
Das ist alles, um mehr geht es nicht, keine Arbeit, keine Umschulung, keine Maßnahme, nichts, nur um meinen psychischen zustand.
Aus anderen Quellen habe ich inzwischen gelesen und gehört das diese Drogentest
Eigtl nur bei arbeitssuchenden gemacht wird oder bei Umschulungen.
Ich lasse es jetzt auch einfach drauf ankommen, morgen habe ich einen erneuten Termin bei meinem SB, und dann will er ne Entscheidung von mir.
Werde es wieder ablehnen und dann mal schauen was er macht,
Er will es ja angeblicb in die EGV mit einbinden, soll er mal machen,
Das einzige was er da von mir verlangen kann wäre das erscheinen bei deren Psychologen.
Auch wurde mir von jemand anderem gesagt, der ebenfalls zu deren psycho musste,
Das er keinen Drogentest dazu machen musste, er war beim ÄD und der nächste Termin war dann beim psycho.

Werde morgen nochmal berichten
 

hope40

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Es ist vermuten, das durch solche tests nicht nur der gebrauch von suchtmitteln ermittelt werden soll, sondern "durch die kalte kueche "die dosierung von , die arbeitsvermittlung einschraenkenden medikamenten(bei, die arbeitsfaehigkeit einschraenkenden erkrankungen)und so ein direkter rueckschluss auf den aktuellen gesundheitszustand gezogen werden kann und somit indirekt auf die "tauglichkeit "

Nun ja...jedes substanz hat ne "halbwertzeit ", aus deren ermittlung die aktuelle dosis geschlossen werden koennte...(medikamenteneinnahmen sind dem aerztlichen dienst ja bekannt/mitzuteilen )

Halbwertszeit ? PflegeWiki
















uebrigens :

cannabiskonsum ist nur ueber ne haarprobe ZWEIFELSFREI nachweisbar...wollten die dir haare rupfen:icon_mrgreen:


Drogentest auf Cannabis | Drogen-Aufklaerung
 

gila

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Sorry das ich hier jetzt erst wieder schreibe.
Also, es geht hier nicht um eine Arbeitsaufnahme, oder um eine umschulung.
Ich "bin aktuell arbeitsunfähig eingestuft auf Grund meiner psychischen Erkrankung.
Ich soll diesen Drogentest also nur machen damit ich anschließend zu deren Psychologen gehen kann, damit er das Gutachten abschließt.

Wenn es weder Grund noch Verdacht gibt, und dies auch nicht SCHRIFTLICH mal mit Angabe einer Rechtsgrundlage UND einer guten Begründung warum Drogen getestet werden sollen ergangen ist, benötigt "k.a.S." (Keine alte S.au :icon_mrgreen:) sowas um ein Gutachten abzuschließen. Ich empfinde das gerade in diesen Zeilen als sehr diskriminierend gerade bei psychisch Kranken davon auszugehen, dass die alle konsumieren!!!

Das ist alles, um mehr geht es nicht, keine Arbeit, keine Umschulung, keine Maßnahme, nichts, nur um meinen psychischen zustand.

Deinen "zustand" kann der Gutachter in einem Gespräch mit dir ersehen - deine Krankheitsbilder und Einschränkungen aus Befunden deiner Ärzte.

Aus anderen Quellen habe ich inzwischen gelesen und gehört das diese Drogentest
Eigtl nur bei arbeitssuchenden gemacht wird oder bei Umschulungen.

Nein - darf auch da nicht "generell" gemacht werden! Siehe Infos vom Sommer darüber weiter oben.

Ich lasse es jetzt auch einfach drauf ankommen, morgen habe ich einen erneuten Termin bei meinem SB, und dann will er ne Entscheidung von mir.
Fein - deine Entscheidung sollte lauten: NEIN. Auf Diskussionen, Drohgebärden oder sonstiges was die an SCHMARRN erzählen will, gehst du BITTE nur mit einem vorbereiteten Sätzchen ein wie "Sie wollten eine ENTSCHEIDUNG - ich habe sie benannt - Ende der Durchsage"

Werde es wieder ablehnen und dann mal schauen was er macht,
Er will es ja angeblicb in die EGV mit einbinden, soll er mal machen,

Soll er mal einbinden - ist gleich schon mal rechtswidrig und landet beim Anwalt!

Das einzige was er da von mir verlangen kann wäre das erscheinen bei deren Psychologen.

WARUM verlangt er dies? Du bist AKTUELL aus der Vermittlung raus? Gutachten existiert schon? Läuft die Frist ab???

Auch wurde mir von jemand anderem gesagt, der ebenfalls zu deren psycho musste, Das er keinen Drogentest dazu machen musste, er war beim ÄD und der nächste Termin war dann beim psycho.

Werde morgen nochmal berichten
Tu das, wir sind gespannt. Bleib in deiner RUHE und in deiner KRAFT und locker.
Teile ihm die Entscheidung mit und einer Diskussion weichst du aus.
Sag ihm einfach das regt dich maßlos auf und du bist ja nicht "krank".
Er soll alles schriftlich machen und du reichst es deinem Rechtsberater zur Prüfung ein.

Beantworte mal, warum da jetzt überhaupt Terz gemacht wird - wie lange gilt da dein letztes Gutachten oder so?
 
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