ärztlicher dienst (au )

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bac123

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hallo zusammen,
hatte heute folgendes schreiben des jc im briefkasten ( siehe anhang )

ärztlicher dienst bzgl. au

kurz zu meiner geschichte ...
hatte anfang des jahres sehr starke kopfschmerzen und war deswegen in neurolgischer behandlung ( cluster kopfschmerz !? konnte nicht genau diagnostiziert werden )

kurze zeit später bekam ich eine gesichtsrose ( gürtelrose )
die insgesamt 3 x zum ausbruch kam.
seit diesem zeitpkt. habe ich extreme schmerzen und bin nach einer odysee ( hausarzt, hautarzt, orthopäden, internist ... ) nun bei einem neurolgen / pschologen in behandlung.
ich bekomme z.zt. sehr starke medikamente ( gabapentin 2400 mg/tag + quetiapin actavis 50-100 mg/tag ) um von meinen zuvor verordneten schmerzmitteln ( tramadol, novalgin, tetrazepam ) wegzukommen...

ich hatte in der vergangenheit schon öfters ärger mit dem sb, mal sind meine au nicht angekommen,
musste eine wegeunfähigkeistbescheinigung vorlegen
und zuletzt kamen stellenangebote paketzusteller ( gefordert, körperl. fitness ) die ich zur zeit definitiv nicht habe.
ich bin au - 06.01.13 ...

hatte mich in den
https://www.elo-forum.org/schwerbeh...4722-sammelthread-aerztlicher-dienst-aed.html
schon etwas eingelesen...

habe aber noch einige fragen ...
1: der fragebogen geht direkt an ärztl. dienst und nicht an meinen sb, oder irre ich mich ?
2:moniert werden anscheinend die letzten au's ( 05.11.12 - 06.01.13 ) von meinem neurologen !?
sollte ich nur diesen arzt nennen ?
3: informationsblatt ärztl.d. steht das etwas mit mir besprochen wurde, was definitiv nicht der fall ist.
4: abgabe bis 28.12.12, ist unverschämt ...da ist doch keiner mehr zu erreichen ...

freue mich über euere antworten ! ( vielen dank vorab ! )
 

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Anna B.

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Hallo,

es geht hier nicht um die Feststellung ob noch AU vorliegt, oder überhaupt vorgelegen hat, sondern um eine Überprüfung deiner Erwerbsfähigkeit..

man will eine sozialmedizinische Beurteilung durch den ärztl.Dienst der Afa...

deine Post besteht aus dem Anschreiben der Agentur: wir wollen Ihre Erwerbfähigkeit prüfen..
desweiteren ist der mehrseitige Gesundheitsfragebogen beigefügt...
und 1 Blatt mit 2 Schweigepflichtentbindungen..

schau dir das genau an, dort steht, dass die Unterschrift auf den Schweigepflichtentbindungen freiwillig ist und dass die Schweigepflichtentbindungen 3 Jahre gültig sind (wenn du sie unterschreibst)..

schau dir das hier mal genau an..in Ruhe lesen und verstehen:

https://www.arbeitsagentur.de/zentr...09-2011-Einschaltung-Fachdienste-Anlage-1.pdf

und hier ist im übrigen der Vordruck zur Schweigepflcihtentbindung, die das JC eigentlich nehmen müßte:

https://www.arbeitsagentur.de/zentr...ung/Publikation/Schweigepflichtentbindung.pdf

auch bitte mal genau durchlesen...

dort steht oberhalb des Unterschriftenfeldes, dass deine angaben freiwillig sind und das ohne Unterschrift eine direkte Vorladung zum ärztl.Dienst notwendig wird..

so ist die Aussage richtig und gesetzkonform...

wenn du dann zum ärztl.Dienst geladen wirst, solltest du sämtlich Befunde deiner Ärzte, die sich um deine Erkrankung handeln, für den ärztl.Dienst mitbringen...
beim SB mußt du gar nichts abgeben oder hinschicken...wenn, dann alles zum ärztlichen Dienst..

beschäftigte dich mit den Links und mit den vielen Themen zu Schweigepflcihtentbindungen, die hier bereits bestehen...
 

bac123

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heute kam post ... ( siehe anlage )

hatte den fragebogen ausgefüllt ( aber nicht die schweigepflichtsentbindung ).
pers. gegen empfang abgegeben, adressiert und verklebt ( med. dienst ) .
wieso hat den jetzt mein sb ?:icon_dampf:
...soviel zum thema datenschutz ...
 

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Anna B.

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Hallo

sofort den Datenschutzbeauftragten einschalten...

entweder direkt in Bonn....

poststelle@bfdi.bund.de

oder in deinem jeweiligen Bundesland..

außerdem Nürnberg anschreiben und saftig beschweren...

Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de

es handelt sich hier m.E. um eine eklatanten Datenschutzverstoß..

außerdem noch einmal darauf hinweisen, dass die Schweigepflichtentbindungen freiwillig sind und du bereit bist, Befundunterlagen beim ärztl.Dienst vorzulegen..

nimm auch eine Kopie der Schweigepflichtentbindungen und füge sie als Anlage bei...außerdem kennzeichne die Schweigepflichtentbindungen damit klar erkennbar ist, dass du nicht auf die Freiwilligkeit hingewiesen worden bist.

Die haben klar gegen den Datenschutz verstoßen...

führe in deinem Beschwerdeschreiben auch den § § 35 SGB I Sozialgeheimnis

auf, insbesondere Absatz 3....

dort ist eindeutig geregelt, dass eine Abgabe gesundheitlicher Sozialdaten nicht gefordert werden kann....

außerdem auch noch dieses beifügen...den Passus mit den Schweigepflichtentbindungen:
https://www.lda.brandenburg.de/sixcms/media.php/4055/Ratgeber_2012.pdf

es ist eine Frechheit wie ungeniert hier Sozialdaten von Leistungsempfängern unter Androhung der Leistungseinstellung gefordert werden..

notfalls solltest du dir auch einen Anwalt besorgen, Beratungsschein oder Rechtsschutz oder Gewerkschaftsanwalt..

unglaublich, dass die immer dreister werden...
 

Wirrkopf

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hab den selben Fragebogen und Schweigerechtsentbindungsformulare wie bac123 erhalten mit der Aufforderung diese ausgefüllt zurückzubringen unter Hinweis auf && 60,66SGB I
(bei mir mit Frist bis zum 24.01.2013)

Zusätzlich ne Eingliederungsvereinbarung mit dem Sätzchen:

"Die Unterlagen für den Ärztlichen Dienst sind bis zum 24.01.2013 ausgefüllt dem JobCenter vorzulehen, damit ein Ärztliches Gutachte erstellt werden kann."

als Geschenk am 22.12. im Briefkasten...eigentlich ist da doch alles falsch....nur hab ich übergaupt keine Kraft mehr.

Würde mir bei sowas der SovD helfen wenn ich da jetzt eintrete (und kann man die in Bln empfehlen ?) gerne auch PN

Danke
 

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Die ärztlichen Entbindung der Schweigepflicht ist freiwillig.

Wenn Du den Gesundheitsfragebogen unterschreibst, Unterschreibe den unter den Vorbehalt das die Datenschutzrichtlinien einbehalten werden, und die ärztliche Schweigepflicht.
 
G

gast_

Gast
hab den selben Fragebogen und Schweigerechtsentbindungsformulare wie bac123 erhalten mit der Aufforderung diese ausgefüllt zurückzubringen unter Hinweis auf && 60,66SGB I
(bei mir mit Frist bis zum 24.01.2013)

Wie gesagt, nur direkt dem med. Dienst übergeben - nicht am Empfang abgeben oder dem SB geben.
Der Fragebogen ist wie schon gesagt freiwillig - muß man nicht ausfüllen!


Zusätzlich ne Eingliederungsvereinbarung

die du hoffentlich nicht unterschrieben hast...

mit dem Sätzchen:

"Die Unterlagen für den Ärztlichen Dienst sind bis zum 24.01.2013 ausgefüllt dem JobCenter vorzulehen, damit ein Ärztliches Gutachte erstellt werden kann."

Eine EGV darf erst erstellt werden, wenn die Arbeitsfähigkeit geklärt ist! Und sowas gehört da sowieso nicht rein.

als Geschenk am 22.12. im Briefkasten...eigentlich ist da doch alles falsch....nur hab ich übergaupt keine Kraft mehr.

Dann regiere nicht und warte ab, was passiert.

Würde mir bei sowas der SovD helfen wenn ich da jetzt eintrete (und kann man die in Bln empfehlen ?) gerne auch PN

Danke
Jetzt hast du ne Frage, die weitere Antworten erfordert. Damit gehts dann hier durcheinander, deshalb: Immer lieber ein neues Thema aufmachen.

Kopier die Frage bezügl. des SovD also am besten in ein neues Thema und setz hier einfach den Link dahin rein...(und auch weitere Fragen, die du zu meiner Antwort hast)
 

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Früchtle, mit dem Erstellen der EGV, kann man das auch so handhaben. Wenn man weis das man einen Termin hat, um solch eine EGV abzuschließen, und es sollte der Fall vorliegen, das man Beschwerden hat und ist nicht gesund, dürfte der SB dazu angehalten sein die Leistungsfähigkeit feststellen zu Lassen im ärtztlichen Dienst ( Gesundheitsamt ). Des weitern wird ein Gesundheitsfragebogen ausgehändigt. In der EGV die er dazu schreibt, unter Ziele, dürfte dann Stehen Überprüfung ihrer Leistungsfähigkeit durch das Gesundheitsamt. Unter Bemühungen, würde dann stehen zum Beispiel, sie füllen den Gesundheitsbogen aus und lassen diesen ihren Fallmanger bis spätestens zum ........ zukommen.
Sie nehmen den Termin beim Gesundheitsamt wahr, die Einladung erhalten sie seitens des Gesundheitsamtes. Danach das übliche mit Rechtsbelehrung, Rechtsfolgebelehrung, oder Rechtsbehelfsbelehrung.

Jenachdem wie diese EGV geschrieben ist, kann es sogar zum Vorteil sein wenn man diese durch einen Verwaltungsakt erhält. :icon_smile:
 
G

gast_

Gast
und hier ist im übrigen der Vordruck zur Schweigepflcihtentbindung, die das JC eigentlich nehmen müßte:

https://www.arbeitsagentur.de/zentr...ung/Publikation/Schweigepflichtentbindung.pdf

auch bitte mal genau durchlesen...
Hab ich, und da fällt mir was auf:

Ich entbinde hiermit alle Ärzte, Krankenhäuser bzw. Kliniken, die mich im Zusammenhang mit dem in dem Unfallfragebogen genannten Schadensereignis behandelt oder begutachtet haben (siehe Ziffer 8 des Unfallfragebogens) von der Schwei-gepflicht, soweit dies erforderlich ist, damit der Leistungsträger Schadensersatzforderungen nach § 116 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) prüfen und erforderlichenfalls geltend machen kann, wenn durch das Schadensereignis Leistun- gen zur Sicherung des Lebensunterhalts nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) ausgelöst werden.
Das kann doch nicht der richtige Link sein?
 

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Unter dieser Erklärung fehlt der rechtliche Hinweis: Die Abgabe dieser Erklärung ist freiwillig und kann jederzeit von mir widerufen werden. Sie gilt für die Dauer von 3 Jahren ab Datum der Unterzeichnung.

( Ärtzliche Schweigepflichtsentbindung ) Bitte Lesen zum ersten Beitrag der Eingescannt wurde. dort steht das.
 

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Kaffee, richtig. Die Agentur für Arbeit soll im Einvernehmen mit dem kommunalen Träger mit jeder erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person die für ihre Eingliederung erforderlichen Leistungen vereinbaren (Eingliederungsvereinbarung).

§ 15 Abs. 1 Satz 1 SGB II

Erwerbsfähig dürfte man bereits bei Antrag von Hartz IV sein. Festgestellt wird nicht die Erwerbsfähigkeit, sondern die Leistungsfähigkeit. Ist die festgestellt, dürfte daraus Rückschlüsse gezogen werden ob man gemindert Erwerbsfähig ist, oder voll Erwerbsfähig ist Bzw ob man weniger als 3 Stunden oder mehr als 3 Std den Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Ist man weniger als 3 Std Erwerbsfähig, dürfte SGB XII Greifen.
 

Anna B.

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Hallo Früchtle,

Danke für den Hinweis...da hat sich doch tatsächlich was verändert...ich such mal den neuen Vordruck...
 

Anna B.

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kann leider nur damit dienen...

"Der Kundin/dem Kunden muss bewusst sein, dass das Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens und der Schweigepflichtentbindungen sowie das Überlassen medizinischer Unterlagen
auf freiwilliger Basis erfolgt und dass ihre/seine Angaben und Unterlagen ausschließlich vom
ÄD eingesehen und ausgewertet werden. Ein sorgfältig ausgefüllter Gesundheitsfragebogen
soll dazu beitragen, unnötige Doppeluntersuchungen bzw. Doppelbegutachtungen zu vermeiden und das Begutachtungsverfahren zu beschleunigen"

der Hinweis zu vermeidbaren Doppeluntersuchungen ist quatsch...der Gutachter wird keine "belastenden Untersuchungen" durchführen oder belastendes Röntgen usw. durchführen...

Die Quelle:
https://www.arbeitsagentur.de/zentr...09-2011-Einschaltung-Fachdienste-Anlage-1.pdf

insbesondere Seite 8...
 

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Anna danke für die Information, daraus zu Schlussfolgern. Die Kundin/der Kunde muss über ihr/sein Widerspruchsrecht informiert werden, denn Sozialdaten der Kundinnen/der Kunden können im erforderlichen, gesetzlich zulässigen Umfang auch zur Erfüllung anderer Aufgaben der Bundesagentur für Arbeit genutzt werden (§ 67c Abs.2 SGB X). Auch die Übermittlung an Dritte (z. B. andere Sozialleistungsträger) ist zulässig, wenn sie zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben des Dritten erforderlich ist und wenn der Dritte eine in § 35 SGB I genannte Stelle ist. Ärztliche Gutachten als besonders schutzwürdige Sozialdaten sind von der Übermittlung ausgenommen, wenn die Kundin/der Kunde dieser Übermittlung ausdrücklich widerspricht. Die Kundinnen/die Kunden sind über ihr Widerspruchsrecht schriftlich zu informieren (§ 76 Abs. 2 Nr. 1 SGB X).

Die Entscheidung der Kundin/des Kunden bezüglich der Zustimmung/Ablehnung der Übermittlung seiner Sozialdaten wird bei der Einschaltung des ÄD in VerBIS abgefragt. Sie ist für den ÄD zwingend erforderlich.

Verbis in der EGV ????

Der Kundin/dem Kunden muss bewusst sein, dass das Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens und der Schweigepflichtentbindungen sowie das Überlassen medizinischer Unterlagen auf freiwilliger Basis erfolgt und dass ihre/seine Angaben und Unterlagen ausschließlich vom ÄD eingesehen und ausgewertet werden. Eine Generalentbindung aller behandelnden bzw. begutachtenden Ärztinnen und Ärzte und Institutionen von der ärztlichen Schweigepflicht ist aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig

Ist eine schriftliche Information über das Widerspruchsrecht nicht erfolgt, ( Rechtsbelehrung ) ist das ganze als verwerflich anzusehen, und kann zurückgewiesen werden.
 

bac123

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Hallo

sofort den Datenschutzbeauftragten einschalten...


nimm auch eine Kopie der Schweigepflichtentbindungen und füge sie als Anlage bei...außerdem kennzeichne die Schweigepflichtentbindungen damit klar erkennbar ist, dass du nicht auf die Freiwilligkeit hingewiesen worden bist.

kannst du mir das bitte genauer erklären ?
 

bac123

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...kann man das so schreiben ?

( sry. hab keine erfahrung mit beschwerde-schreiben )



Sehr geehrte Damen und Herren,


hiermit möchte ich mich beschweren, da anscheinend eklatant gegen den Datenschutz verstoßen wurde.


Mir wurde ein Gesundheitsfragebogen & Schweigepflichtentbindungen zugesandt.



Gesundheitsfragebogen habe ich ausgefüllt.
Schweigepflichtentbindung nicht ! ( Anlage 1 )
( hiermit möchte ich darauf hinweisen, dass Schweigepflichtentbindung freiwillig sind, und ich bereit bin, Befundunterlagen dem ärztl. Dienst vorzulegen. Ich bin nicht bereit, eine Schweigepflichtentbindung für 3 Jahre zu unterschreiben )


Gesundheitsfragebogen habe ich pers. gegen Empfang abgegeben. ( Adressiert und verklebt – Med. Dienst )


Nun scheint der Gesundheitsfragebogen von meinem Sachbearbeiter geöffnet worden zu sein ( Anlage 2 ). Desweiteren sind die von mir gemachten Angaben in dem Gesundheitsfragebogen für den med. Dienst und nicht für meinen Sachbearbeiter bestimmt.
Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass ich in genannten Schreiben ( Anlage 2) nicht auf die Freiwilligkeit hingewiesen wurde.
Auch möchte ich auf §35SGB I Sozialgeheimnis insbesondere Abs. 3 aufmerksam machen.
Zusätzlich auch noch auf §62SGB I

Ich bitte Sie um Überprüfung des geschilderten Falls.

Mit freundlichen Grüßen
 
G

gast_

Gast
Sehr geehrte Damen und Herren,


hiermit möchte ich mich beschweren, da eklatant gegen den Datenschutz verstoßen wurde.


Mir wurde ein Gesundheitsfragebogen & Schweigepflichtentbindungen zugesandt.

Gesundheitsfragebogen habe ich ausgefüllt.
Schweigepflichtentbindung nicht ! ( Anlage 1 )
( hiermit möchte ich darauf hinweisen, dass Schweigepflichtentbindung freiwillig sind, und ich bereit bin, Befundunterlagen dem ärztl. Dienst vorzulegen. Ich bin nicht bereit, eine Schweigepflichtentbindung für 3 Jahre zu unterschreiben )


Gesundheitsfragebogen habe ich pers. gegen Empfang abgegeben. ( Adressiert und verklebt, adressiert an den Med. Dienst )


Nun habe ich festgestellt,daß der Gesundheitsfragebogen wie auch immer in die Hände meines SB gelangt ist( Anlage 2 ).

Die von mir gemachten Angaben in dem Gesundheitsfragebogen waren aber nur für den med. Dienst und nicht für meinen Sachbearbeiter bestimmt. (sonst hätte ich den Umschlag ja gleich an ihn adressiert)

Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass ich in genannten Schreiben ( Anlage 2) nicht auf die Freiwilligkeit hingewiesen wurde.


Auch möchte ich auf §35SGB I Sozialgeheimnis insbesondere Abs. 3 aufmerksam machen.
Zusätzlich auch noch auf §62 SGB I

Ich bitte Sie um Überprüfung des geschilderten Falls und eine Antwort auf dieses Schreiben.

Mit freundlichen Grüßen

hab es leicht verändert.
 

bac123

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noch eine kurze frage ...

würdet ihr den sb anschreiben, oder soll ich abwarten ( frist verstreichen lassen:icon_pause: ) ?

beschwerde habe ich an bonn und nürnberg gemailt.:biggrin:
 

Anna B.

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Hallo,

hast du denn schon Nürnberg eingeschaltet?

was du machen solltet oder nicht...kann ich dir nicht sagen..

da ich finanziell auf der sicheren Seite bin, habe ich die Fristabgabe für die Schweigepflichtentbindungen verstreichen lassen...

fast 6 Monate lang haben sie dann die Schweigepflichtentbindung angefordert...mit Androhung von Strafe, wenn ich die gef. Schweigepflichtentbindung nicht zurücksende...

ich hab mich nicht gerührt...lediglich 2 Termine habe ich hintereinander wahrgenommen...in dem einen Termin hieß es: es geht um ihre beruflichen Belange und wovon war die rede? von Schweigepflichtentbindungen...könnten sie sich überlegen, ob sie die doch einreichen?

na klar kann ich mir das überlegen...
und bin dann wieder abgedampft...(im wahrsten Sinne des Wortes..war ich sauer)..

dann kam der nächste Termin, da ging es in der Einladung auch um berufliche Blablabla...
und der typ ballerte gleich los, wieso ich die Schweigepflcihtentbindungen nicht eingereicht hätte und den ärztl.Termin hätte ich nicht wahrgenommen...

nun, da bin ich dann aufgestanden und gegangen...

danach stellten sie das ALG I ein...wegen fehlender Schweigepflichtentbindungen und sie gaben schriftlich zu, dass gar kein ärztl.Begutachtungstermin angesetzt war und ich somit auch einen solchen Termin nicht hätte verstreichen lassen...

trotzdem haben sie immer noch nicht gezahlt, das SG wird eine Entscheidung treffen...und ich bin vorbereitet....notfalls gehts weiter...
 

BinRatlos

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Ich möchte auch noch darauf hinweisen, dass ich in genannten Schreiben ( Anlage 2) nicht auf die Freiwilligkeit hingewiesen wurde.
Doch, bist du, im Anschreiben selbst nicht, aber im "Informationsblatt zur Vorstellung beim Ärztlichen Dienst" (2. JPG) Ende dritter Absatz:
Beachten Sie bitte, dass Ihre Angaben freiwillig erfolgen und dem Datenschutz unterliegen.
 

Anna B.

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Dieser Hinweis ist doch durch die Forderung nach Schweigepflichtentbindungen unter Androhung eines materiellen Schadens aufgehoben worden...

die können nicht schreiben freiwillig..und wenn du es nicht tust, dann hau ich dich...

die sollten mal ihre eigenen Informationsblätter lesen und vor allen Dingen den § 35 SGB I Absatz 3....


und hier:

https://www.datenschutzzentrum.de/blauereihe/blauereihe-alg2.pdf

alles interessant..insbesondere hier ab Seite 26...
 

BinRatlos

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Dieser Hinweis ist doch durch die Forderung nach Schweigepflichtentbindungen unter Androhung eines materiellen Schadens aufgehoben worden...

die können nicht schreiben freiwillig..und wenn du es nicht tust, dann hau ich dich...

die sollten mal ihre eigenen Informationsblätter lesen und vor allen Dingen den § 35 SGB I Absatz 3....


und hier:

https://www.datenschutzzentrum.de/blauereihe/blauereihe-alg2.pdf

alles interessant..insbesondere hier ab Seite 26...
Wo wurde denn dem TE mit einem materiellen Schaden gedroht?

In beiden Anschreiben wurde vom SB um ein Ausfüllen des Gesundheitsfragebogens und der SPEs gebeten. Dass der SB sich dabei mehr als etwas sagen wir ungeschickt angestellt hat und seine Formulierungen darauf hindeuten, dass er den Datenschutz nicht eingehalten und selbst in den Umschlag des TEs an den ÄD der AfA geguckt und somit sensible Gesundheitsdaten persönlich gelesen hat, was ihm keineswegs zusteht, anstatt darauf hinzuweisen, dass er evtl. ja auch vom ÄD diese Informationen erhalten haben könnte, ist hier doch nur gut und sollte dem restlichen Inhalt der Beschwerde des TEs in Nürnberg die nötige Durchschlagskraft verleihen. :)

Also die Beschwerde einreichen, ohne den Hinweis auf den angeblich fehlenden Hinweis der Freiwilligkeit, denn der wurde ja gegeben, würde ich sagen.
 

BinRatlos

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noch eine kurze frage ...

würdet ihr den sb anschreiben, oder soll ich abwarten ( frist verstreichen lassen:icon_pause: ) ?
Ich würde dem SB bezüglich seiner Fristsetzung zur Einreichung der SPEs mitteilen, dass du bereit bist (du willst also bei der Klärung seiner Frage sozusagen mitwirken, ganz wichtig!) entweder

-- im Rahmen eines persönlichen Termins beim ÄD der AfA aktuelle Beschreibungen deines Gesundheitszustands und der Behandlung deiner behandelnden Ärzte/deines Arztes vorzulegen
-- oder die Schweigepflichtsentbindungen, wenn du sie ausstellen willst, oder die Beschreibungen deiner Ärzte direkt an den ÄD senden möchtest mit der Bitte um die Postadresse des ÄDs, per Einschreiben, für eine Begutachtung deiner Leistungsfähigkeit nach Aktenlage

je nachdem, was du willst.

Bei allen schriftlichen Äußerungen bittest du deine Ärzte ausdrücklich, sich auf Schilderungen deines aktuellen Gesundheitszustands und laufender Behandlungen zu beschränken, ohne Aussagen zu deiner Arbeits-, Leistungs- und Erwerbsfähigkeit zu machen und eine zeitliche Prognose vorzunehmen, weil letzteres die Aufgabe des ÄDs der AfA ist.

Mehr würde ich nicht schreiben, Beschwerde hast du ja schon losgeschickt, alles andere wäre Öl ins Feuer. Kommt zwar zuerst gut, so ein kleiner "Racheakt", mittel- bis langfristig tust du dir damit keinen Gefallen, denke ich. :cool:

So wäre der Ball wieder in der Hälfte des SB und er muss reagieren.
 

Anna B.

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Das gleiche habe ich dem SB ebenfalls mitgeteilt...ich bin bereit...

das war im April des Vorvorjahres...im September Vorvorjahres schreibt man mir dann, dass meine Beschwerde angekommen sei und man nunmehr eine Begutachtung durchführen lassen würde, da ich nicht bereit sei, Schweigepflichtentbindungen zu unterschreiben..ich aber an einer Begutachtung teilnehmen müsse.

Tja, da hatte ich ja das, was ich wollte...

es passierte aber nichts..statt dessen bekam ich dann monatelang wieder die unsinnigen Forderungen nach Schweigepflcihtentbindungen ..bis zur endgültigen Aufhebung des ALG I....im Febr. des Vorjahres...

jetzt läuft seit 11 Monate eine klage....nun muss irgendwann entschieden werden..hoffe ich...
 
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