Ärztliche Untersuchung Drogentest (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

tyr

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
Startbeitrag
Mitglied seit
10 November 2007
Beiträge
1
Bewertungen
0
Servus!
Ich habe eine frage zum Drogentest bei der Ärztlichen Untersuchung, strebe gerade eine Umschulung an weil ich in meinem alten Job (Werkzeugmechaniker)nicht mehr arbeiten kann mir ist der 3 Schichtwechsel zuviel geworden, depressionen, schlaflosigkeit und essstörungen waren die folge.Reha ist beantragt alle tests(psychologischer dienst,ärztliche untersuchung u.s.w.)hab ich hinter mir.Wobei bei der amtsarztuntersuchung auch eine Urinprobe einverlangt wurde.Da ich zeitweise Cannabis konsumiere habe ich Angst nachteile dadurch zu bekommen. (test ist halt bestimmt positiv)Heute ist Post bei mir eingetroffen um meine zustimmung zur auswertung des tests zu geben.Was kann ich tun:icon_kinn:
 

Arania

Elo-User*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.179
Bewertungen
178
Gesetzliche Regelungen

Hauptartikel: Rechtliche Aspekte von Cannabis Entsprechend den Bestimmungen des Einheitsabkommens über die Betäubungsmittel 1961, das von fast allen Staaten der Welt ratifiziert wurde, sind die Erzeugung, der Besitz und der Handel von Cannabis nahezu weltweit verboten, in einigen Ländern ist auch der Konsum illegal. Eine Ausnahme sind die Niederlande, wo Erwerb und Besitz geringer Mengen Cannabis (bis zu 5 Gramm) geduldet und somit de facto straffrei sind, obwohl Cannabis in den Niederlanden de jure auch weiterhin illegal und verboten ist. Allerdings ist auch in vielen anderen Ländern der Besitz einer geringen Menge Cannabis für den Eigengebrauch teilweise entkriminalisiert, wobei von Land zu Land verschiedene Mengen als gering gelten. In Deutschland ist der bloße Konsum von Cannabis oder anderen Betäubungsmitteln de jure nicht strafbar, dagegen sind der Anbau, die Herstellung, das Verschaffen, der Erwerb, der Besitz, die Ein-, Aus- und Durchfuhr, das Veräußern, das Abgeben, das Verschreiben, das Verabreichen und das Überlassen zum unmittelbaren Verbrauch gemäß Betäubungsmittelgesetz strafbar.

https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis

Das kleinere Übel für Dich wählen
 

Martin Behrsing

Redaktion
Mitglied seit
16 Juni 2005
Beiträge
21.601
Bewertungen
4.189
Servus!
Ich habe eine frage zum Drogentest bei der Ärztlichen Untersuchung, strebe gerade eine Umschulung an weil ich in meinem alten Job (Werkzeugmechaniker)nicht mehr arbeiten kann mir ist der 3 Schichtwechsel zuviel geworden, depressionen, schlaflosigkeit und essstörungen waren die folge.Reha ist beantragt alle tests(psychologischer dienst,ärztliche untersuchung u.s.w.)hab ich hinter mir.Wobei bei der amtsarztuntersuchung auch eine Urinprobe einverlangt wurde.Da ich zeitweise Cannabis konsumiere habe ich Angst nachteile dadurch zu bekommen. (test ist halt bestimmt positiv)Heute ist Post bei mir eingetroffen um meine zustimmung zur auswertung des tests zu geben.Was kann ich tun:icon_kinn:
Auch bitte hier ersteinmal lesen
https://www.elo-forum.org/ist-bei-amtsaerztliche-untersuchungen-zu-tun-t8392.html
 

sickness

Elo-User*in
Mitglied seit
27 Juni 2006
Beiträge
498
Bewertungen
0
das höre ich jetzt immer öfter, dass die beim amtsarzt ne urinprobe wegen nem drogentest verlangen. so weit ich informiert bin, ist das doch nur dann zulässig, wenn betreffende person in einem job eingesetzt werden soll, wo sie direkten kontakt mit narkotika haben kann. bsp. arzthelfer, o.ä.
solange man dort nicht hin will, können die einen nicht zu solch einem test zwingen.


ansonsten gilt halt, nicht so viel
 

Graf Zeppelin

Neu hier...
Mitglied seit
16 November 2007
Beiträge
5
Bewertungen
0
Welche Möglichkeiten bleiben einem da noch wenn der Brief mit der Frage zur Auswertung eintrifft?
Soll ich diese nun genehmigen?Wenn ja,welche Konsequenzen muss ich befürchten wenn das Screening positiv ausfallen würde?
Kann die Rentenversicherung die Umschulungsmaßnahme(Technikerschule) dann verweigern?
Wenn ja aus welchem Grund?Es wurde ja nix unterschrieben.Würde mich brennend interessieren.
Grüße Zep
 

Nimschö

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 August 2007
Beiträge
2.070
Bewertungen
833
Das ist jetzt kein rechtssicherer Tip, nur mal nen Schuß ins Blaue:
Wenn man unter Schlaf- und Essstörungen leidet, kann dann der Konsum von Cannabis nicht als Versuch interpretiert werden sich selbst zu medikamentieren?
Könnte der Konsum gerade in diesem Zusammenhang nicht einfach als Symptom(!) der psychischen Störung( ich schreibs mal so hart, nich böse sein :icon_knutsch:) gesehen werden?
 

Arania

Elo-User*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.179
Bewertungen
178
Es kann als alles mögliche angegeben werden, es bleibt strafbar in Deutschland, wie man das also erklärt ist eigentlich egal
 

Nimschö

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 August 2007
Beiträge
2.070
Bewertungen
833
Hm, mag ein juristischer Winkelzug sein, aber nur der Besitz, Erwerb, Produktion oder vertrieb von Cannabis ist verboten, oder? Der Konsum ja nicht... :icon_party:
( Nein, ich kiffe nicht, zu teuer, zu geringer Spaßfaktor)

Wenn man heute an einem beliebigem Gymnasium in der 11 Klasse nen Drogentest machen würde, würde ich darauf wetten, daß grob 50% der Tests positiv ausfallen würden. Sollte man die alle in nen Knast stecken? :icon_twisted:

Hm, ich bin mir nicht sicher, wozu im hier besprochenen Fall ein Drogentest überhaupt gut sein soll...?
 

Arania

Elo-User*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.179
Bewertungen
178
In Deutschland ist der bloße Konsum von Cannabis oder anderen Betäubungsmitteln de jure nicht strafbar, dagegen sind der Anbau, die Herstellung, das Verschaffen, der Erwerb, der Besitz, die Ein-, Aus- und Durchfuhr, das Veräußern, das Abgeben, das Verschreiben, das Verabreichen und das Überlassen zum unmittelbaren Verbrauch gemäß Betäubungsmittelgesetz strafbar.
https://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis


wie möchtest Du etwas konsumieren ohne es zu erwerben? Aber egal das steht hier eh nicht zur Debatte, sondern die Bewertung des Tests allgemein, es kommt bei bestimmten Berufen sicher darauf an das man drogenfrei ist, dazu müsste man aber über den Fall mehr wissen
 

Nimschö

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 August 2007
Beiträge
2.070
Bewertungen
833
Jap, bestimmend wäre, in welche Richtung die Reha gehen soll...

Ich bin da ja manchmal recht blauäugig, daher lieber auf die Meinung schlauerer Menschen warten, aber ich würde mir da garnicht so nen Kopf machen... So lange es nicht um ne Jobrichtung wie Medizin, oder Polizei ginge...
 

sickness

Elo-User*in
Mitglied seit
27 Juni 2006
Beiträge
498
Bewertungen
0
kann sich denn mal jemand genauer darüber schlau machen, wie jetzt im allgemeinen die rechtsgrundlage für ein solches screening ist? würde mich doch stark interessieren, ob die das überhaupt machen dürfen und die gewonnenen daten für eine solche umschulung/ weiterbildung generell erheben dürfen. ich bin mir, wie oben erwähnt, nämlich ziemlich sicher, dass das eben nur in relevanten berufen gemacht werden darf. z.b. apothekerhelfer, krankenschwester, o.ä.
 

Arania

Elo-User*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.179
Bewertungen
178
Kennst Du einen Beruf den man unter Drogen stehend ausüben sollte?

Aber ich denke die machen das nur bei konkreten Verdachtsmomenten oder schon bekannten Auffälligkeiten
 

Graf Zeppelin

Neu hier...
Mitglied seit
16 November 2007
Beiträge
5
Bewertungen
0
Hallo,erstmal danke für die Antworten.
Sicher kann man es "krank" oder ne "psychische Störung"nennen wenn man sich am WE mit Kumpels ab und an mal ne Sportzigarette gönnt.Will das auch gar nicht verharmlosen,geschweige denn gutreden.Illegal ist illegal.Das ist schon klar.Was mir allerdings in diesem Fall nicht so klar ist,ist die Frage was die LVA überhaupt mit so nem Screening bewirken will.Es handelt sich um die Weiterbildung zum Sanitärtechniker,die meiner Meinung nach weder mit Narkotika,noch mit Fahrgästen(Taxi-,Busfahrer,etc) zu tun hat.Es ist auch noch gar nicht sicher ob der Test überhaupt positiv ausfallen wird,als "Nicht-Konsument" bezweifel ich das stark,aber die Medizin hat ja ihre eigenen Gesetze.Interessieren würde mich nur ob die dann sagen können:"Ja lieber Herr XY,hätten sie lieber Dosenbier genommen,ihr Antrag auf Finanzierung der Technikerschule wird aufgrund des positiven Befunds abgelehnt."
Daß die nicht ohne weiteres 7Mille bezahlen wollen,ist schon klar.Nur wenns nacher an sowas scheitern würde,wäre das schon sehr deprimierend.
Bedanke mich recht herzlich für die Hilfe,ist schon ein Segen in der heutigen Zeit das es so eine Plattform wie hier gibt.
Mit besten Grüßen
Zep
 

Graf Zeppelin

Neu hier...
Mitglied seit
16 November 2007
Beiträge
5
Bewertungen
0
Ok,nun ist es traurige Gewissheit,heute kam der Briefträger mit besagtem Brief an.
Nochmal kurz zur Vorgeschichte:
Ich hatte am 05.09.06 einen sehr schmerzhaften Bandscheibenvorfall erlitten und war dann aufgrund dessen bis zum Ende meines befristeten Arbeitsvertrages bis zum 30.06.07 krankgeschrieben.Die 5-wöchige ambulante Reha brachte nicht den gewünschten Erfolg und auch 2 Wiedereingliederungsversuche mussten schmerzbedingt abgebrochen werden.
Nach 3 Kernspin-Tomographien und etlichen Arztbesuchen wurde mir seitens des behandelnden Arztes geraten mich andersweitig umzusehen,da ich als Gas-und Wasserinstallateur nicht weiterarbeiten kann.(lt. Attest)
Ich hab mich dann umgehend bei der Arge gemeldet mit dem Wunsch,eine Weiterbildung(Technikerschule)zu bekommen.Nach 4 Wochen intensiver Prüfung*pfeif* wurde mir dann mitgeteilt das ich mich doch bitte bei der Rentenversicherung melden soll,da die Arge nicht zuständig sei.
Gesagt,getan,hab ich die LVA angeschrieben mit der Bitte mir die Unterlagen doch bitte zusenden zu lassen für die Antragsprüfung,habe diesen 12-seitigen Bericht von meinem Hausarzt ausfüllen lassen und sämtliche Dokumente,Atteste,etc mitgeschickt.
Habe mich umgehend bei der Technikerschule in Karlsruhe angemeldet und trotz Auswahlverfahren eine Zusage bekommen.Schulbeginn wäre für mich der 11.02.08,und ich hab mich natürlich erstmal riesig gefreut.Habe dies der LVA auch umgehend mitgeteilt,damit die mal etwas in Wallung kommen.
2Monate später,am 11.10.07 flatterte dann eine "Einladung zur technischen Untersuchung" ins Haus,die ich auch selbstverständlich wahrgenommen habe:
"Sehr geehrter Herr Kostenpunkt,
um in ihrem verfahren eine Entscheidung treffen zu können,ist eine technische Untersuchung(z.B. Blut-/Urinuntersuchung,EKG,Lungenfunktion)erforderlich."
("Wir möchten sie darauf hinweisen,daß ihnen in ihrer Renten-/ bzw.Rehaangelegenheit Nachteile entstehen können(z.B.Versorgung bzw. Ablehnung des Antrages) wenn sie gegen die im Sozialgesetzbuch vorgesehene Mitwirkungspflicht bei der Untersuchung verstoßen.")
Bei der technischen Untersuchung wurde mir von einer überaus qualifizierten Arzthelferin Blut(aua,das war schlimmer als beim Bund!)abgezapft und eine Urinprobe musste abgegeben werden.Von wegen EKG oder sonstiges.
Nach 12Anrufen und immer der selben Aussage("in bearbeitung"),kam nun heute dieser Brief zu mir,den ich hier nachfolgend abgetippt habe:
-"Sehr geehrter Herr Klotz am Bein,
sie haben bei der Deutschen Rentenversicherung BaWü einen Antrag auf leistungen zur teilhabe am Arbeitsleben gestellt.Die ärztliche Überprüfung ihrer Antragsunterlagen hat ergeben,daß bei ihnen möglicherweise eine Abhängigkeitserkrankung vorliegt.Eine Abhängigkeit liegt vor bei Unfähigkeit zur Abstinenz oder Verlust der Selbstkontrolle oder periodischem Auftreten eines dieser beiden Symptome.Sollte dies zutreffen,wird geprüft,ob für sie eine stationäre Entwöhnungsbehandlung durch den rentenversicherungsträger in Frage kommt,da ein allgemeines Heilverfahren bei Abhängigkeit keine hinreichende Erfolgsaussicht auf Wiederherstellung ihrer Erwerbsfähigkeit bietet und daher abgelehnt werden müsste.
Um prüfen zu können,ob tatsächlich Suchtabhängigkeit vorliegt,beabsichtigen wir,die -Psychosoziale Beratungsstelle,XXX,einzuschalten,von der sie dann zu einem Beratungsgespräch eingeladen werden.Da sie jedoch nach dem gesetz Herr ihrer persönlichen Daten sind,ist uns die Einschaltung dieser Stelle nur gestattet,wenn sie zuvor dafür ihre ausdrückliche Einwilligung unterschriftlich erklären(doppelt).Wir bitten sie daher,die angeschlossene Einwilligungserklärung zu unterschreiben und umgehend,spätestens aber bis zum 05.12.07 an uns zurückzusenden,damit ihr Antrag sachgerecht weiterbearbeitet werden kann.In diesem Zusammenhang möchten wir sie darauf hinweisen,dass ihnen nach dem Gesetz gewisse Mitwirkungspflichten obliegen,damit ihr Antrag sachgerecht bearbeitet werden kann.So sind sie zB verpflichtet,zu notwendigen Untersuchungen persönlich zu erscheinen.
§61 SGB I + §62 SGB I
Wir bitten sie daher in ihrem eigenen Interesse,die angeschlossene Einwilligungserklärung bis spätestens zu dem genannten Zeitpunkt unterschrieben an uns zurückzusenden,damit ihr Antrag weiter bearbeitet werden kann(Hey diesmal "sachgerecht"vergessen...)Nach Eingang werden wir die genannte Stelle benachrichtigen,von der sie sodann zu einer Beratung einbestellt werden.Auch insoweit verweisen wir auf ihre Mitwirkungspflicht.Sie brauchen nicht zu befürchten,daß von dieser Stelle ihre persönlichen Daten-außer an uns-weitergegeben werden,da die Mitarbeiter der Beratungsstelle ebenfalls auf den Datenschutz verpflichtet sind.
Sollte bis zum genannten Zeitpunkt ihre Einwilligungserklärung nicht bei uns eingehen,wird ihr Antrag wegen fehlender Mitwirkung abgelehnt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Deutsche Rentenversicherung BaWü"-

So,nun weiß ich echt nicht was zu tun ist.Auf welchem Fundament bauen die auf ihre Suchterkrankung?Es gab weder eine psychologische Untersuchung noch bin ich jemals negativ aufgefallen(BTM,etc).Krass das es in der heutigen Medizin möglich ist Ferndiagnosen zu stellen,ohne auch nur annähernd begutachtet worden zu sein.Respekt!:icon_kotz2:
Rechtsschutz geschweige denn nen Anwalt kann ich mir natürlich nicht leisten und ich weiß nicht wie ich vorgehen soll.Einspruch einlegen?
Mir liegt natürlich auch der Zeitpunkt(Start Schule:11.02.08)im Nacken und die haben jetzt den Bonus und können mich schmoren lassen.Für Tipps wäre ich sehr dankbar.Sorry für die Länge des Beitrags.
Gruß Zep
 

sickness

Elo-User*in
Mitglied seit
27 Juni 2006
Beiträge
498
Bewertungen
0
nun, ich denke, der beste weg wird sein, wie ich dir gestern am tel. schon sagte, erstmal nen rechtsanwalt zu kontaktieren und ihm den vorfall zu schildern. frag ihn vorher, ob die beratung kostenlos ist. die meisten ra´s haben kein problem damit. ich bin der auffassung, die haben zu unrecht daten von dir erhoben, deren weitere nutzung, meines erachtens nicht erlaubt sein dürfte.

wie die genaue rechtslage dahingehend aussieht, weiss ich leider auch nicht. das einzige, was ich dazu gefunden habe, war folgendes urteil:

BAG, Urteil vom 12.8.1999 - 2 AZR 55/99 -Verhaltens- bzw. personenbedingte Kündigung
Leitsatz: Ein Arbeitnehmer ist regelmäßig nicht verpflichtet, im laufenden Arbeitsverhältnis routinemäßigen Blutuntersuchungen zur Klärung, ob er alkohol- oder drogenabhängig ist, zuzustimmen.
da du aber nicht in relevante berufe rein willst und auch in keinem bist, weiss ich nicht, ob das auch auf amtsärztliche untersuchungen zutrifft. wie gesagt, frag bei einem anwalt nach. und frag vor allem auch, ob die die daten, die sie meiner meinung nach zu unrecht erhoben haben, auch nutzen dürfen.

vielleicht kennt sich auch jemand der hier liest mit der rechtslage ein wenig aus. muss man einem drogenscreening nicht im vorfeld zustimmen, bei einer amtsärztlichen untersuchung? bzw. muss man nicht vorher klipp und klar gefragt werden, ob man diesem zustimmt und darüber informiert werden???

und in zukunft stimmst du nicht allem zu, was die dir vor die nase setzen. hab ich dir gestern ja schon am telefon gesagt. wenn einer meine köpferflüssigkeiten haben will, muss er mir schon genau erklären, was und wofür. da könnt ja sonst jede(r) kommen. meine geb ich nur beim
ab. und das sogar freiwillig...;)
 

127001

Neu hier...
Mitglied seit
22 November 2007
Beiträge
6
Bewertungen
0
Da bei THC (Urin-)tests kein Unterschied gemacht wird ob es sich um aktive Inhaltsstoffe oder Abbauprodukte handelt sind Tests danach nichts anderes als pure Schikane und man sollte niemals auf irgendwelchen Ämtern/ bei Amtsärzten in Becher pissen. Auf den Schreibtisch scheißen, OK, aber niemals pissen!

Sachbearbeiter beim Amt sind übrigens dazu verpflichtet strafrechtliche Verfehlungen an die zuständigen Behörden (Polizei, Staatsanwaltschaft) weiterzuleiten, also nicht wundern wenn demnächst auch noch ein Brief der Führerscheinstelle vorbeiflattert.

Es geht hier um nichts anderes als darum Menschen zu schikanieren und letztendlich zu vernichten.


Noch einmal:
Hans Brauhaus trinkt jeden Abend seine 2-5 Bier und diverse Korns, Hans kann nichts passieren, auch wenn seine Leberwerte schlecht sind, Hans kann den Becher vollstrullen.

Karl Kiff raucht jedes 1. Wochenende im Monat am Wochenende 2-5 Joints, pisst Karl in den Becher bekommt er nicht nur seine Umschulung nicht bezahlt, er ist in Behördenakten als "Giftler" eingetragen und wird die volle Härte des Gesetzes bzw. der Vorschriften alsbald zu spüren bekommen.

Keine andere Substanz ist länger in Pise nachweisbar als THC. Heroin, Kokain, Amphetamin, Methamphetamin, Crack, Extacy, LSD usw. usf. sind nach wenigen Tagen, spätestens nach einer Woche nicht mehr nachweisbar, THC über Wochen und Monate, ein willkommener Anlaß die Ausgaben zu optimieren - wie es wortvergewaltigenderweise heißt.


Besteht also Grund zur Annahme das ein Substanzentest irgendwelche negativen Auswirkungen haben könnte sollte man sich das pissen besser verkneifen.
 

Martin Behrsing

Redaktion
Mitglied seit
16 Juni 2005
Beiträge
21.601
Bewertungen
4.189
ich würde mal sagen, dass es dumm gelaufen ist und im Nachhinein ist nun kaum was möglich, da es nun mal aktenkundig ist. Natürlich darf ein Rentenversicherungsträger ein hohes Interesse daran haben, dass eventuelle Abhängigkeitserkrankungen ausgeschlossen sind bzw. ersteinmal erfolgreich therapiert werden, bevor eine Umschulung beginnt.
Also wenn man doch weiß, dass man eine ärtzliche Untersuchung hat, weiß man doch auch, dass THC oder übermäßiger Alkohilkonsum einer der leichtesten Aufgaben in den Untersuchungen sind. Entsprechend stellt man sich halt drauf ein und lässt eben vor solchen Untersuchungen den Gerauch derartiger Stoffe.
Natürlich kannst Du feststellen lassen, dass das Ganze nicht rechtmäßig war. Aber das Ergebniss wird deshalb nicht zurückgenommen. Hier greift § 20 SGB X, wonach Behörden selbst ermitteln. Also hingehen und abklären lassen, ob eine eventueller Mißbrauch von Suchtstoffen vorliegt.
 

claridge

Elo-User*in
Mitglied seit
23 November 2005
Beiträge
38
Bewertungen
0
Also wenn man doch weiß, dass man eine ärtzliche Untersuchung hat, weiß man doch auch, dass THC oder übermäßiger Alkoholkonsum einer der leichtesten Aufgaben in den Untersuchungen sind. Entsprechend stellt man sich halt drauf ein und lässt eben vor solchen Untersuchungen den Gerauch derartiger Stoffe.
Bei Alhohol mag das ja noch angehen aber bei Cannabis mit Sicherheit nicht. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das eine Aufforderung zur amtsärztl. Untersuchung schon Monate vorher ins Haus flattert.
Mein Gefühl sagt mir das tyr nur noch die Möglichkeit bleibt auf die Rechtslage (siehe Beitrag von Arania:"In Deutschland ist der bloße Konsum von Cannabis oder anderen Betäubungsmitteln de jure nicht strafbar") zu deuten mit dem Hinweis auf einen seltenen Konsum von Cannabis.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten