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Ärztliche Untersuchung Drogentest

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tyr

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#1
Servus!
Ich habe eine frage zum Drogentest bei der Ärztlichen Untersuchung, strebe gerade eine Umschulung an weil ich in meinem alten Job (Werkzeugmechaniker)nicht mehr arbeiten kann mir ist der 3 Schichtwechsel zuviel geworden, depressionen, schlaflosigkeit und essstörungen waren die folge.Reha ist beantragt alle tests(psychologischer dienst,ärztliche untersuchung u.s.w.)hab ich hinter mir.Wobei bei der amtsarztuntersuchung auch eine Urinprobe einverlangt wurde.Da ich zeitweise Cannabis konsumiere habe ich Angst nachteile dadurch zu bekommen. (test ist halt bestimmt positiv)Heute ist Post bei mir eingetroffen um meine zustimmung zur auswertung des tests zu geben.Was kann ich tun:icon_kinn:
 

Arania

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#2
Gesetzliche Regelungen

Hauptartikel: Rechtliche Aspekte von Cannabis Entsprechend den Bestimmungen des Einheitsabkommens über die Betäubungsmittel 1961, das von fast allen Staaten der Welt ratifiziert wurde, sind die Erzeugung, der Besitz und der Handel von Cannabis nahezu weltweit verboten, in einigen Ländern ist auch der Konsum illegal. Eine Ausnahme sind die Niederlande, wo Erwerb und Besitz geringer Mengen Cannabis (bis zu 5 Gramm) geduldet und somit de facto straffrei sind, obwohl Cannabis in den Niederlanden de jure auch weiterhin illegal und verboten ist. Allerdings ist auch in vielen anderen Ländern der Besitz einer geringen Menge Cannabis für den Eigengebrauch teilweise entkriminalisiert, wobei von Land zu Land verschiedene Mengen als gering gelten. In Deutschland ist der bloße Konsum von Cannabis oder anderen Betäubungsmitteln de jure nicht strafbar, dagegen sind der Anbau, die Herstellung, das Verschaffen, der Erwerb, der Besitz, die Ein-, Aus- und Durchfuhr, das Veräußern, das Abgeben, das Verschreiben, das Verabreichen und das Überlassen zum unmittelbaren Verbrauch gemäß Betäubungsmittelgesetz strafbar.

http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis

Das kleinere Übel für Dich wählen
 

Martin Behrsing

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#3
Servus!
Ich habe eine frage zum Drogentest bei der Ärztlichen Untersuchung, strebe gerade eine Umschulung an weil ich in meinem alten Job (Werkzeugmechaniker)nicht mehr arbeiten kann mir ist der 3 Schichtwechsel zuviel geworden, depressionen, schlaflosigkeit und essstörungen waren die folge.Reha ist beantragt alle tests(psychologischer dienst,ärztliche untersuchung u.s.w.)hab ich hinter mir.Wobei bei der amtsarztuntersuchung auch eine Urinprobe einverlangt wurde.Da ich zeitweise Cannabis konsumiere habe ich Angst nachteile dadurch zu bekommen. (test ist halt bestimmt positiv)Heute ist Post bei mir eingetroffen um meine zustimmung zur auswertung des tests zu geben.Was kann ich tun:icon_kinn:
Auch bitte hier ersteinmal lesen
http://www.elo-forum.org/ist-bei-amtsaerztliche-untersuchungen-zu-tun-t8392.html
 

sickness

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#5
das höre ich jetzt immer öfter, dass die beim amtsarzt ne urinprobe wegen nem drogentest verlangen. so weit ich informiert bin, ist das doch nur dann zulässig, wenn betreffende person in einem job eingesetzt werden soll, wo sie direkten kontakt mit narkotika haben kann. bsp. arzthelfer, o.ä.
solange man dort nicht hin will, können die einen nicht zu solch einem test zwingen.


ansonsten gilt halt, nicht so viel
 
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#6
Welche Möglichkeiten bleiben einem da noch wenn der Brief mit der Frage zur Auswertung eintrifft?
Soll ich diese nun genehmigen?Wenn ja,welche Konsequenzen muss ich befürchten wenn das Screening positiv ausfallen würde?
Kann die Rentenversicherung die Umschulungsmaßnahme(Technikerschule) dann verweigern?
Wenn ja aus welchem Grund?Es wurde ja nix unterschrieben.Würde mich brennend interessieren.
Grüße Zep
 

Nimschö

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#7
Das ist jetzt kein rechtssicherer Tip, nur mal nen Schuß ins Blaue:
Wenn man unter Schlaf- und Essstörungen leidet, kann dann der Konsum von Cannabis nicht als Versuch interpretiert werden sich selbst zu medikamentieren?
Könnte der Konsum gerade in diesem Zusammenhang nicht einfach als Symptom(!) der psychischen Störung( ich schreibs mal so hart, nich böse sein :icon_knutsch:) gesehen werden?
 

Arania

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#8
Es kann als alles mögliche angegeben werden, es bleibt strafbar in Deutschland, wie man das also erklärt ist eigentlich egal
 

Nimschö

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#9
Hm, mag ein juristischer Winkelzug sein, aber nur der Besitz, Erwerb, Produktion oder vertrieb von Cannabis ist verboten, oder? Der Konsum ja nicht... :icon_party:
( Nein, ich kiffe nicht, zu teuer, zu geringer Spaßfaktor)

Wenn man heute an einem beliebigem Gymnasium in der 11 Klasse nen Drogentest machen würde, würde ich darauf wetten, daß grob 50% der Tests positiv ausfallen würden. Sollte man die alle in nen Knast stecken? :icon_twisted:

Hm, ich bin mir nicht sicher, wozu im hier besprochenen Fall ein Drogentest überhaupt gut sein soll...?
 

Arania

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#10
In Deutschland ist der bloße Konsum von Cannabis oder anderen Betäubungsmitteln de jure nicht strafbar, dagegen sind der Anbau, die Herstellung, das Verschaffen, der Erwerb, der Besitz, die Ein-, Aus- und Durchfuhr, das Veräußern, das Abgeben, das Verschreiben, das Verabreichen und das Überlassen zum unmittelbaren Verbrauch gemäß Betäubungsmittelgesetz strafbar.
http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis


wie möchtest Du etwas konsumieren ohne es zu erwerben? Aber egal das steht hier eh nicht zur Debatte, sondern die Bewertung des Tests allgemein, es kommt bei bestimmten Berufen sicher darauf an das man drogenfrei ist, dazu müsste man aber über den Fall mehr wissen
 

Nimschö

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#11
Jap, bestimmend wäre, in welche Richtung die Reha gehen soll...

Ich bin da ja manchmal recht blauäugig, daher lieber auf die Meinung schlauerer Menschen warten, aber ich würde mir da garnicht so nen Kopf machen... So lange es nicht um ne Jobrichtung wie Medizin, oder Polizei ginge...
 

sickness

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#12
kann sich denn mal jemand genauer darüber schlau machen, wie jetzt im allgemeinen die rechtsgrundlage für ein solches screening ist? würde mich doch stark interessieren, ob die das überhaupt machen dürfen und die gewonnenen daten für eine solche umschulung/ weiterbildung generell erheben dürfen. ich bin mir, wie oben erwähnt, nämlich ziemlich sicher, dass das eben nur in relevanten berufen gemacht werden darf. z.b. apothekerhelfer, krankenschwester, o.ä.
 

Arania

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#13
Kennst Du einen Beruf den man unter Drogen stehend ausüben sollte?

Aber ich denke die machen das nur bei konkreten Verdachtsmomenten oder schon bekannten Auffälligkeiten
 
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#14
Hallo,erstmal danke für die Antworten.
Sicher kann man es "krank" oder ne "psychische Störung"nennen wenn man sich am WE mit Kumpels ab und an mal ne Sportzigarette gönnt.Will das auch gar nicht verharmlosen,geschweige denn gutreden.Illegal ist illegal.Das ist schon klar.Was mir allerdings in diesem Fall nicht so klar ist,ist die Frage was die LVA überhaupt mit so nem Screening bewirken will.Es handelt sich um die Weiterbildung zum Sanitärtechniker,die meiner Meinung nach weder mit Narkotika,noch mit Fahrgästen(Taxi-,Busfahrer,etc) zu tun hat.Es ist auch noch gar nicht sicher ob der Test überhaupt positiv ausfallen wird,als "Nicht-Konsument" bezweifel ich das stark,aber die Medizin hat ja ihre eigenen Gesetze.Interessieren würde mich nur ob die dann sagen können:"Ja lieber Herr XY,hätten sie lieber Dosenbier genommen,ihr Antrag auf Finanzierung der Technikerschule wird aufgrund des positiven Befunds abgelehnt."
Daß die nicht ohne weiteres 7Mille bezahlen wollen,ist schon klar.Nur wenns nacher an sowas scheitern würde,wäre das schon sehr deprimierend.
Bedanke mich recht herzlich für die Hilfe,ist schon ein Segen in der heutigen Zeit das es so eine Plattform wie hier gibt.
Mit besten Grüßen
Zep
 
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#15
Ok,nun ist es traurige Gewissheit,heute kam der Briefträger mit besagtem Brief an.
Nochmal kurz zur Vorgeschichte:
Ich hatte am 05.09.06 einen sehr schmerzhaften Bandscheibenvorfall erlitten und war dann aufgrund dessen bis zum Ende meines befristeten Arbeitsvertrages bis zum 30.06.07 krankgeschrieben.Die 5-wöchige ambulante Reha brachte nicht den gewünschten Erfolg und auch 2 Wiedereingliederungsversuche mussten schmerzbedingt abgebrochen werden.
Nach 3 Kernspin-Tomographien und etlichen Arztbesuchen wurde mir seitens des behandelnden Arztes geraten mich andersweitig umzusehen,da ich als Gas-und Wasserinstallateur nicht weiterarbeiten kann.(lt. Attest)
Ich hab mich dann umgehend bei der Arge gemeldet mit dem Wunsch,eine Weiterbildung(Technikerschule)zu bekommen.Nach 4 Wochen intensiver Prüfung*pfeif* wurde mir dann mitgeteilt das ich mich doch bitte bei der Rentenversicherung melden soll,da die Arge nicht zuständig sei.
Gesagt,getan,hab ich die LVA angeschrieben mit der Bitte mir die Unterlagen doch bitte zusenden zu lassen für die Antragsprüfung,habe diesen 12-seitigen Bericht von meinem Hausarzt ausfüllen lassen und sämtliche Dokumente,Atteste,etc mitgeschickt.
Habe mich umgehend bei der Technikerschule in Karlsruhe angemeldet und trotz Auswahlverfahren eine Zusage bekommen.Schulbeginn wäre für mich der 11.02.08,und ich hab mich natürlich erstmal riesig gefreut.Habe dies der LVA auch umgehend mitgeteilt,damit die mal etwas in Wallung kommen.
2Monate später,am 11.10.07 flatterte dann eine "Einladung zur technischen Untersuchung" ins Haus,die ich auch selbstverständlich wahrgenommen habe:
"Sehr geehrter Herr Kostenpunkt,
um in ihrem verfahren eine Entscheidung treffen zu können,ist eine technische Untersuchung(z.B. Blut-/Urinuntersuchung,EKG,Lungenfunktion)erforderlich."
("Wir möchten sie darauf hinweisen,daß ihnen in ihrer Renten-/ bzw.Rehaangelegenheit Nachteile entstehen können(z.B.Versorgung bzw. Ablehnung des Antrages) wenn sie gegen die im Sozialgesetzbuch vorgesehene Mitwirkungspflicht bei der Untersuchung verstoßen.")
Bei der technischen Untersuchung wurde mir von einer überaus qualifizierten Arzthelferin Blut(aua,das war schlimmer als beim Bund!)abgezapft und eine Urinprobe musste abgegeben werden.Von wegen EKG oder sonstiges.
Nach 12Anrufen und immer der selben Aussage("in bearbeitung"),kam nun heute dieser Brief zu mir,den ich hier nachfolgend abgetippt habe:
-"Sehr geehrter Herr Klotz am Bein,
sie haben bei der Deutschen Rentenversicherung BaWü einen Antrag auf leistungen zur teilhabe am Arbeitsleben gestellt.Die ärztliche Überprüfung ihrer Antragsunterlagen hat ergeben,daß bei ihnen möglicherweise eine Abhängigkeitserkrankung vorliegt.Eine Abhängigkeit liegt vor bei Unfähigkeit zur Abstinenz oder Verlust der Selbstkontrolle oder periodischem Auftreten eines dieser beiden Symptome.Sollte dies zutreffen,wird geprüft,ob für sie eine stationäre Entwöhnungsbehandlung durch den rentenversicherungsträger in Frage kommt,da ein allgemeines Heilverfahren bei Abhängigkeit keine hinreichende Erfolgsaussicht auf Wiederherstellung ihrer Erwerbsfähigkeit bietet und daher abgelehnt werden müsste.
Um prüfen zu können,ob tatsächlich Suchtabhängigkeit vorliegt,beabsichtigen wir,die -Psychosoziale Beratungsstelle,XXX,einzuschalten,von der sie dann zu einem Beratungsgespräch eingeladen werden.Da sie jedoch nach dem gesetz Herr ihrer persönlichen Daten sind,ist uns die Einschaltung dieser Stelle nur gestattet,wenn sie zuvor dafür ihre ausdrückliche Einwilligung unterschriftlich erklären(doppelt).Wir bitten sie daher,die angeschlossene Einwilligungserklärung zu unterschreiben und umgehend,spätestens aber bis zum 05.12.07 an uns zurückzusenden,damit ihr Antrag sachgerecht weiterbearbeitet werden kann.In diesem Zusammenhang möchten wir sie darauf hinweisen,dass ihnen nach dem Gesetz gewisse Mitwirkungspflichten obliegen,damit ihr Antrag sachgerecht bearbeitet werden kann.So sind sie zB verpflichtet,zu notwendigen Untersuchungen persönlich zu erscheinen.
§61 SGB I + §62 SGB I
Wir bitten sie daher in ihrem eigenen Interesse,die angeschlossene Einwilligungserklärung bis spätestens zu dem genannten Zeitpunkt unterschrieben an uns zurückzusenden,damit ihr Antrag weiter bearbeitet werden kann(Hey diesmal "sachgerecht"vergessen...)Nach Eingang werden wir die genannte Stelle benachrichtigen,von der sie sodann zu einer Beratung einbestellt werden.Auch insoweit verweisen wir auf ihre Mitwirkungspflicht.Sie brauchen nicht zu befürchten,daß von dieser Stelle ihre persönlichen Daten-außer an uns-weitergegeben werden,da die Mitarbeiter der Beratungsstelle ebenfalls auf den Datenschutz verpflichtet sind.
Sollte bis zum genannten Zeitpunkt ihre Einwilligungserklärung nicht bei uns eingehen,wird ihr Antrag wegen fehlender Mitwirkung abgelehnt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Deutsche Rentenversicherung BaWü"-

So,nun weiß ich echt nicht was zu tun ist.Auf welchem Fundament bauen die auf ihre Suchterkrankung?Es gab weder eine psychologische Untersuchung noch bin ich jemals negativ aufgefallen(BTM,etc).Krass das es in der heutigen Medizin möglich ist Ferndiagnosen zu stellen,ohne auch nur annähernd begutachtet worden zu sein.Respekt!:icon_kotz2:
Rechtsschutz geschweige denn nen Anwalt kann ich mir natürlich nicht leisten und ich weiß nicht wie ich vorgehen soll.Einspruch einlegen?
Mir liegt natürlich auch der Zeitpunkt(Start Schule:11.02.08)im Nacken und die haben jetzt den Bonus und können mich schmoren lassen.Für Tipps wäre ich sehr dankbar.Sorry für die Länge des Beitrags.
Gruß Zep
 

sickness

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#17
nun, ich denke, der beste weg wird sein, wie ich dir gestern am tel. schon sagte, erstmal nen rechtsanwalt zu kontaktieren und ihm den vorfall zu schildern. frag ihn vorher, ob die beratung kostenlos ist. die meisten ra´s haben kein problem damit. ich bin der auffassung, die haben zu unrecht daten von dir erhoben, deren weitere nutzung, meines erachtens nicht erlaubt sein dürfte.

wie die genaue rechtslage dahingehend aussieht, weiss ich leider auch nicht. das einzige, was ich dazu gefunden habe, war folgendes urteil:

BAG, Urteil vom 12.8.1999 - 2 AZR 55/99 -Verhaltens- bzw. personenbedingte Kündigung
Leitsatz: Ein Arbeitnehmer ist regelmäßig nicht verpflichtet, im laufenden Arbeitsverhältnis routinemäßigen Blutuntersuchungen zur Klärung, ob er alkohol- oder drogenabhängig ist, zuzustimmen.
da du aber nicht in relevante berufe rein willst und auch in keinem bist, weiss ich nicht, ob das auch auf amtsärztliche untersuchungen zutrifft. wie gesagt, frag bei einem anwalt nach. und frag vor allem auch, ob die die daten, die sie meiner meinung nach zu unrecht erhoben haben, auch nutzen dürfen.

vielleicht kennt sich auch jemand der hier liest mit der rechtslage ein wenig aus. muss man einem drogenscreening nicht im vorfeld zustimmen, bei einer amtsärztlichen untersuchung? bzw. muss man nicht vorher klipp und klar gefragt werden, ob man diesem zustimmt und darüber informiert werden???

und in zukunft stimmst du nicht allem zu, was die dir vor die nase setzen. hab ich dir gestern ja schon am telefon gesagt. wenn einer meine köpferflüssigkeiten haben will, muss er mir schon genau erklären, was und wofür. da könnt ja sonst jede(r) kommen. meine geb ich nur beim
ab. und das sogar freiwillig...;)
 

127001

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#18
Da bei THC (Urin-)tests kein Unterschied gemacht wird ob es sich um aktive Inhaltsstoffe oder Abbauprodukte handelt sind Tests danach nichts anderes als pure Schikane und man sollte niemals auf irgendwelchen Ämtern/ bei Amtsärzten in Becher pissen. Auf den Schreibtisch scheißen, OK, aber niemals pissen!

Sachbearbeiter beim Amt sind übrigens dazu verpflichtet strafrechtliche Verfehlungen an die zuständigen Behörden (Polizei, Staatsanwaltschaft) weiterzuleiten, also nicht wundern wenn demnächst auch noch ein Brief der Führerscheinstelle vorbeiflattert.

Es geht hier um nichts anderes als darum Menschen zu schikanieren und letztendlich zu vernichten.


Noch einmal:
Hans Brauhaus trinkt jeden Abend seine 2-5 Bier und diverse Korns, Hans kann nichts passieren, auch wenn seine Leberwerte schlecht sind, Hans kann den Becher vollstrullen.

Karl Kiff raucht jedes 1. Wochenende im Monat am Wochenende 2-5 Joints, pisst Karl in den Becher bekommt er nicht nur seine Umschulung nicht bezahlt, er ist in Behördenakten als "Giftler" eingetragen und wird die volle Härte des Gesetzes bzw. der Vorschriften alsbald zu spüren bekommen.

Keine andere Substanz ist länger in Pise nachweisbar als THC. Heroin, Kokain, Amphetamin, Methamphetamin, Crack, Extacy, LSD usw. usf. sind nach wenigen Tagen, spätestens nach einer Woche nicht mehr nachweisbar, THC über Wochen und Monate, ein willkommener Anlaß die Ausgaben zu optimieren - wie es wortvergewaltigenderweise heißt.


Besteht also Grund zur Annahme das ein Substanzentest irgendwelche negativen Auswirkungen haben könnte sollte man sich das pissen besser verkneifen.
 

Martin Behrsing

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#19
ich würde mal sagen, dass es dumm gelaufen ist und im Nachhinein ist nun kaum was möglich, da es nun mal aktenkundig ist. Natürlich darf ein Rentenversicherungsträger ein hohes Interesse daran haben, dass eventuelle Abhängigkeitserkrankungen ausgeschlossen sind bzw. ersteinmal erfolgreich therapiert werden, bevor eine Umschulung beginnt.
Also wenn man doch weiß, dass man eine ärtzliche Untersuchung hat, weiß man doch auch, dass THC oder übermäßiger Alkohilkonsum einer der leichtesten Aufgaben in den Untersuchungen sind. Entsprechend stellt man sich halt drauf ein und lässt eben vor solchen Untersuchungen den Gerauch derartiger Stoffe.
Natürlich kannst Du feststellen lassen, dass das Ganze nicht rechtmäßig war. Aber das Ergebniss wird deshalb nicht zurückgenommen. Hier greift § 20 SGB X, wonach Behörden selbst ermitteln. Also hingehen und abklären lassen, ob eine eventueller Mißbrauch von Suchtstoffen vorliegt.
 

claridge

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#20
Also wenn man doch weiß, dass man eine ärtzliche Untersuchung hat, weiß man doch auch, dass THC oder übermäßiger Alkoholkonsum einer der leichtesten Aufgaben in den Untersuchungen sind. Entsprechend stellt man sich halt drauf ein und lässt eben vor solchen Untersuchungen den Gerauch derartiger Stoffe.
Bei Alhohol mag das ja noch angehen aber bei Cannabis mit Sicherheit nicht. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das eine Aufforderung zur amtsärztl. Untersuchung schon Monate vorher ins Haus flattert.
Mein Gefühl sagt mir das tyr nur noch die Möglichkeit bleibt auf die Rechtslage (siehe Beitrag von Arania:"In Deutschland ist der bloße Konsum von Cannabis oder anderen Betäubungsmitteln de jure nicht strafbar") zu deuten mit dem Hinweis auf einen seltenen Konsum von Cannabis.
 

127001

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#21
Natürlich darf ein Rentenversicherungsträger ein hohes Interesse daran haben, dass eventuelle Abhängigkeitserkrankungen ausgeschlossen sind bzw. ersteinmal erfolgreich therapiert werden, bevor eine Umschulung beginnt.
Dabei sollte er eben nur nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Wie wäre es denn wenn chronischen Rucksackträgern Unmschulungen nicht mehr bezahlt werden mit dem Hinweis das sie bei ihrem Bürojob evtl. Probleme mit den Bandscheiben bekommen könnten?

Oder exzessive Milchtrinker mit dem Hinweis darauf das evtl. Ansteckungsmöglichkeiten mit Kreuzfeldt Jakob bestünden?

und lässt eben vor solchen Untersuchungen den Gerauch derartiger Stoffe.
Ja genau, und wenn demnächst fluchen verboten wird, dann flucht man eben nicht mehr, und wenn freie Meinungsäußerung verboten wird - dann sagt man seine Meinung eben nicht mehr, wo soll das Problem sein?

Was für Argumentationen einer "Redaktion" sind das denn bitteschön?
 

Arania

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#22
Derjenige der hier Äpfel mit Birnen vergleicht bist Du, habe noch nie so einen absurden Vergleich gehört wie Drogen mit Milch gleichzusetzen
 

Martin Behrsing

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#23
ich möchte hier jetzt weiß Gott keine Debatte über Kiffen oder sonst was eröffnene, kann allerdings aus meiner beruflichen Erfahrung heraus sagen (und ich arbeite nunmal halbtags mit Drogenabhängigen), dass wir uns endlich von dem Ammenmärchen verabschieden sollen, wonach THC nicht gefährlich wäre. Ganz im gegenteil die Langzeitwirkungen sind bei vielen inzwischen verheerend und durch die vielen genetisch veränderten Canabisprodukte stehen die zum Teil den Ectasy-drogen in nichts mehr nach.
 
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#24
Danke für die zahlreichen Antworten.
Ich wollte mit dem Post,auch wie bereits erwähnt,keine Diskussion auslösen was gut und nicht gut ist.
Die Einladung zur"technischen Untersuchung" kam 4Tage vorher mit der Post an,da wäre sowieso nix möglich gewesen,die zu umgehen oder den "Genuß" frühzeitig einzustellen.Es kann sich nur um die sogenannten "Abbauprodukte" handeln,da der letzte Konsum doch ne Ecke zurückliegt.Nur wie soll ich das der Psycho-Tante erklären?Ist die nicht evtl befangen,da sie ja von der Rentenversicherung "ausgewählt" wurde?Und was bitteschön soll ich in einer stationären(gehts noch?) Entwöhnungsbehandlung?Komm mir vor als hätte ich den Bäcker um die Ecke überfallen.
Habe heute im laufe des Tages bei 12(!) Anwälten telefonisch angefragt ob denn was drin wäre mit nem Beratungsgespräch.Der günstigste schlägt mit 35€ zu Buche,was ich mir aber bei nem monatlichen Budget von 45€ sicher nicht leisten kann.
Somit bleibt mir wohl nix anderes übrig als die Einwilligungserklärung zu unterschreiben und zur Tante zu gehen.Solltet ihr bessere Vorschläge oder Tips haben,nur her damit.Ich hab mit sowas NULL Erfahrung,da wie geschrieben noch nie auffällig gewesen.Auch nicht im Straßenverkehr(never!),was die Führerscheinstelle also von mir verlangen sollte,bleibt mir schleierhaft.
Bedrückende Grüße
 

127001

Elo-User/in

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#25
was die Führerscheinstelle also von mir verlangen sollte,bleibt mir schleierhaft.
Einen Becher Pisse, weil Du als gefährlicher Drogenabhängiger nicht in der Lage zu sein scheinst ein Kraftfahrzeug zu führen, immerhin konsumierst Du gefährliche Drogen die verboten sind.

Noch einmal ganz langsam:
Test des Amtsarztes geht an deinen "Manager"
"Manager" sieht darin eine Straftat da THC Produkte verboten sind und gibt diesen Hinweis an die zuständigen Behörden weiter.

Ganz im gegenteil die Langzeitwirkungen sind bei vielen inzwischen verheerend und durch die vielen genetisch veränderten Canabisprodukte stehen die zum Teil den Ectasy-drogen in nichts mehr nach.
Du willst eine "Redaktion" sein? Wieviel Ahnung hast Du denn von dem Thema?

Genetisch veränderte Canabisprodukte die Extacy in nichts nachstehen ROFL


Wenn man keine Ahnung hat:
Einfach mal die Fresse halten.
 
E

ExitUser

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#26
Sorry, aber es ist mir ein Bedürfniss... Ende der Legende!

dass wir uns endlich von dem Ammenmärchen verabschieden sollen, wonach THC nicht gefährlich wäre. Ganz im gegenteil die Langzeitwirkungen sind bei vielen inzwischen verheerend und durch die vielen genetisch veränderten Canabisprodukte stehen die zum Teil den Ectasy-drogen in nichts mehr nach.
Könnte es sein, daß diese Droge manchen Leuten unheimlich gut ins Konzept paßt?

Weil sie bei stetem Konsum erstens den Willen lähmt,
zweitens lethargisch und antriebslos macht?


Wie sagte einmal ein Heroinabhängiger zum Drogenforscher Olaf Koob?
"Der Unterschied zwischen Heroin und Haschisch ist der:
Der Heroinabhängige merkt seinen Zustand noch, der Haschisch Rauchende bald nicht mehr."

Willkommen, schöne neue Welt! *


„Kein einziger Bericht bescheinigt Cannabis, ungefährlich zu sein."
(Dr. Carlton Turner über 6'500 wissenschaftliche Cannabis-Untersuchungen)

„Keine andere Droge wird vom Menschen gebraucht oder mißbraucht, die so lange im Körper verbleibt wie Cannabis. Und es gibt keine andere legale oder illegale Droge, die jedes wichtige Organ des Körpers angreift. Und jedes System im Körper. Und jede einzelne Zelle im Körper."
(Dr. Carlton Turner)



Der Grund dafür:

Die 61 Substanzen, die nur in der Cannabis-Pflanze vorkommen,
sind fettlöslich. Sie lösen sich also weder im Urin noch im Blut auf und können daher nicht so leicht aus dem Körper ausgeschwemmt werden.

Bevorzugt nisten sie sich in zwei besonders fettigen Organen ein: Dem Gehirn und den Geschlechtsorganen. Doch die Cannabinoide bleiben auch in den fetthaltigen Teilen jeder Zelle des Körpers hängen!
Haschisch-Konsumenten jedoch fügen ihrer Fähigkeit, ein natürliches Hochgefühl zu erleben, Schaden zu.
( Dr. Avram Goldstein)

„Haschisch schädigt das Immunsystem. 53 % der T-Lymphozyten waren nach 'Pot' außer Gefecht."

(Dr. Gabriel Nahas)

Regelmässiger Haschisch-Konsum reduziert die Zahl der Chromosomen in den Zellen.
(Dr. Akira Morishima)


You´re can not be down if you´re high...
...but later!

meint
morph
 

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#27
Dr. Carlton Turner hat also die Wahrheit für sich gepachtet?

Sucht doch mal hier weiter bevor euch vor lauter Aufregung der Kugelschreiberschoner in der Hemdtasche verrutscht.

Wollt ihr mit eurem Forum Hilfe anbieten oder geht es euch darum Provisionen über Affiliatelinks zu erzielen?
 

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#28
ich möchte hier jetzt weiß Gott keine Debatte über Kiffen oder sonst was eröffnene, kann allerdings aus meiner beruflichen Erfahrung heraus sagen (und ich arbeite nunmal halbtags mit Drogenabhängigen), dass wir uns endlich von dem Ammenmärchen verabschieden sollen, wonach THC nicht gefährlich wäre. Ganz im gegenteil die Langzeitwirkungen sind bei vielen inzwischen verheerend und durch die vielen genetisch veränderten Canabisprodukte stehen die zum Teil den Ectasy-drogen in nichts mehr nach.
Und wenn es keine körperliche Abhängigkeit ist, dann auf jeden Fall eine psychische. (Kenne auch mehrere Kiffer und die Folgen)

Leider sind gesellschaftlich anerkannte Drogen wie Alkohol und Nikotin ja erlaubt. Wie bezeichnete Volker Pispers Raucher? - Selbstmordattentäter!
 

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#29
Dr. Carlton Turner hat also die Wahrheit für sich gepachtet?

Sucht doch mal hier weiter bevor euch vor lauter Aufregung der Kugelschreiberschoner in der Hemdtasche verrutscht.

Wollt ihr mit eurem Forum Hilfe anbieten oder geht es euch darum Provisionen über Affiliatelinks zu erzielen?
Feigling!

Begründung: Neuer Nutzer ohne jedwede Datenangabe.

Also vermutlich ein Altnutzer der lieber anonym Dummheiten verbreitet. Jede Droge ist schädlich. Ich kenne Nutzer die ihren Drogenkonsum auch noch "schönreden".

Das ist alles nur Dissonanzreduktion. Sowohl bei Ihnen als auch dem Ursprungsposter. Mehr nicht.
 

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#30
"Ihr" könnt eure Scheiße so oft wiederholen wie "ihr" wollt - der Wahrheitsgehalt eurer "Nachrichten" (dieses Thema betreffend) wird weiterhin gegen Null tendieren.

Stellt euch in die Ecke und schämt euch. Ihr wollt eine "Revolution" (um es einmal so zu nennen) anstacheln und laßt Textkote wie dieses Pamphlet ab?

Ihr seid nichts weiter als Heuchler.

Get up, stand up!
 

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#31
Begründung: Neuer Nutzer ohne jedwede Datenangabe.

Also vermutlich ein Altnutzer der lieber anonym Dummheiten verbreitet.
Das ist deine Begründung?

Da sieht man was für ein tolles Forum das hier ist, nichts weiter als Augenwischerei und Affiliateverlinkung. Wie armseelig ist denn so etwas?

Ihr seid einfach nur lächerlich, nichts weiter, eine Horde armseeligster Internettrolle die losgelassen wurden Viertelwahrheiten unter das Wahlvolk zu bringen, zu dumm um einem fahrenden Bus zu winken.

Fickt euch ins Knie.
 

sickness

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#33
könntet ihr bitte in diesem board die nettiquette einhalten? es gibt boardregeln. lest sie.


für anfeindungen ist das hier definitiv ein


also, bitte wieder


ob und wie drogen jedweder art schädlich sind, oder nicht, war nie bestandteil des threads. es ging um die rechtmässigkeit der vorgehensweise, die mir bis dato noch keiner auch nur ansatzweise bestätigt oder widerlegt hat. könnten wir bitte da wieder hinkommen? ich hätte nämlich gerne eine antwort auf meine fragen. also, kann und darf die arge bei einer amtsärztlichen untersuchung ohne mich vorher in kenntniss zu setzen und meine einwilligung dazu zu geben ein drogenscreening machen, wenn ich nicht in berufe umschulen will, die in irgendeiner art und weise direkt mit narkotika zusammenhängen?
und gibt es eine möglichkeit sich bei einer institution rechtberatung geben zu lassen, ohne geld oder eine rechtschutzversicherung zu haben??

ich bitte um sachliche argumentation und bitte keinen
 
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#34
Das ist alles nur Dissonanzreduktion. Sowohl bei Ihnen als auch dem Ursprungsposter. Mehr nicht.
Ok Herr Freud.Ich habs ja nun verstanden.Sie haben das offensichtlich nicht,sonst wäre Ihnen aufgefallen in den vorherigen Posts,daß hier nix schöngeredet wurde von mir und ich auch überhaupt nix abstreite.
Es ist mir persönlich absolut gleichgültig(huh,also doch)ob da nun die Staatsanwaltschaft,der Kleintierzuchtverein oder die Bundeswehr anrückt.
Hier gehts nämlich "nur" um die Weiterbildung die auf der Kippe steht,und da wollen die involvierten Personen natürlich Geld einsparen.Deshalb auch die Fragen bezüglich meiner Möglichkeiten.
Mit Beiträgen wie "Fickt euch ins Knie"(mit ner kaputten Bandscheibe?oO)-"typisch Kiffer" usw kann ich leider nix anfangen und die bringen mich auch nicht weiter.Dafür gibts andere Foren.Und das war auch nie das Thema.Danke an alle bisher ernstgemeinten Ratschläge.
 

claridge

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#35
Somit bleibt mir wohl nix anderes übrig als die Einwilligungserklärung zu unterschreiben und zur Tante zu gehen.Solltet ihr bessere Vorschläge oder Tips haben,nur her damit.
Mit Vorschlägen oder Tips kann ich nun nicht dienen da ich solche Aktionen noch nicht kennengelernt habe. Ich kann dir nur schreiben wie ich in dieser Situation handeln würde: Ich würde nichts unterschreiben und würde zu dem Termin mit einer Person meines Vertrauens hingehen damit ich einen Zeugen habe. Weiters würde ich dann auf den weit zurückliegenden Konsum von Cannabis hinweisen (Du schreibst ja selbst das der Konsum 'ne Ecke zurücklag).
@ 127001
Wenn du schon nicht sonderlich umsichtig bei deiner Wortwahl bist so solltest du dir zumindest über deren Bedeutung im Klaren sein. Ich zumindest würde auf Worte verzichten deren Bedeutung mir nicht geläufig ist.
Dir möchte ich an der Stelle einen Tip geben: Schaue mal im Wiki nach was ein Pamphlet ist.
 

Merkur

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#36
Wenn man die Untersuchung rechtzeitig weis oder Zeit hat so besorgt man sich bisschen Pipi vom Freund oder wenn man mal nüchtern ist. Man muss es ja auf dem Klo machen. Wer schaut da nach ?? Die Leistungssportler machen es doch vor.Wo ist das Problem ???
 

Nihilist

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#37
könntet ihr bitte in diesem board die nettiquette einhalten? es gibt boardregeln. lest sie.


für anfeindungen ist das hier definitiv ein


also, bitte wieder


ob und wie drogen jedweder art schädlich sind, oder nicht, war nie bestandteil des threads. es ging um die rechtmässigkeit der vorgehensweise, die mir bis dato noch keiner auch nur ansatzweise bestätigt oder widerlegt hat. könnten wir bitte da wieder hinkommen? ich hätte nämlich gerne eine antwort auf meine fragen. also, kann und darf die arge bei einer amtsärztlichen untersuchung ohne mich vorher in kenntniss zu setzen und meine einwilligung dazu zu geben ein drogenscreening machen, wenn ich nicht in berufe umschulen will, die in irgendeiner art und weise direkt mit narkotika zusammenhängen?
und gibt es eine möglichkeit sich bei einer institution rechtberatung geben zu lassen, ohne geld oder eine rechtschutzversicherung zu haben??

ich bitte um sachliche argumentation und bitte keinen

Kein Problem für mich.

Aber die "Pro-Drogen-Statements" kamen von der "neuen Nummer". Und so etwas sollte wirklich nicht unwidersprochen bleiben.
 

Nihilist

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#38
Ok Herr Freud.Ich habs ja nun verstanden.Sie haben das offensichtlich nicht,sonst wäre Ihnen aufgefallen in den vorherigen Posts,daß hier nix schöngeredet wurde von mir und ich auch überhaupt nix abstreite.
Es ist mir persönlich absolut gleichgültig(huh,also doch)ob da nun die Staatsanwaltschaft,der Kleintierzuchtverein oder die Bundeswehr anrückt.
Hier gehts nämlich "nur" um die Weiterbildung die auf der Kippe steht,und da wollen die involvierten Personen natürlich Geld einsparen.Deshalb auch die Fragen bezüglich meiner Möglichkeiten.
Mit Beiträgen wie "Fickt euch ins Knie"(mit ner kaputten Bandscheibe?oO)-"typisch Kiffer" usw kann ich leider nix anfangen und die bringen mich auch nicht weiter.Dafür gibts andere Foren.Und das war auch nie das Thema.Danke an alle bisher ernstgemeinten Ratschläge.
Wer Drogen konsumiert sollte sich auch darüber im klaren sein, welche Folgen das hat (Gilt auch für Raucher und Alkoholiker). Und man KANN es wissen. Nur dann erfolgt eben die Dissonanzreduktion im Verhalten des Konsumenten. Das gipfelte in den Pro-Drogen-Ausagen der "anonymen Nummer". Diesen Aussagen galt meine Kritik hauptsächlich.

Wenn sie einen ernstgemeinten Ratschlag haben wollen, dann den:

Beenden sie ihre Drogenkarriere.
 
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#39
Nun macht doch den Herren hier nicht ein haufen Vorwürfe. Es ist nun mal wichtig aus der Nummer raus zu kommen. Es haben viele schon versucht. Gerade die Bandscheibenvorfälle haben nehmen Kanabis um die Schmerzen zu vergessen bzw zu lindern.
Mehr brauchst du nicht zu sagen, als Entschuldigung. Schätze mal es geht nur um ein Gespräch.
 

Borgi

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#40
Warum werden bei Politikern nicht stichprobenartig Drogentests gemacht? Immerhin tragen sie eine große Verantwortung, bzw. sie sollten es tun.
Ich wette, dass bei einem unangemeldeten Drogentest im Bundestag mindestens 40% positiv auf Drogen getestet werden. Da traut sich aber keiner.
 

ecoquest

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#41
Hallo,

nun habe ich hier ein wenig gelesen und muss mich doch über das eine oder andere statement wundern.

Ein drogentest oder auch screening kann nur auf freiwilliger erfolgen, das sind kleinigkeiten die man vorher wissen sollte...wurde einmal festgestellt das dieser konsum vorhanden ist wird es juristisch fast unmöglich hier eine umkehr herbeizurufen....

Der Consum oder nicht konsum von Cannabis sollte/darf keine Auswirkungen auf eine mögliche Weiterbildung/umschulung haben....da müssten wir ja die hälfte der Uni Absolventen wegen kiffens dekratieren...(ich will sicherlich keine pro oder contro drogen diskussion anstacheln noch in das eine oder andere lager schlüpfen) im falle einer klaren sucht oder abhängigkeit würden wir über ein medizinisches problem reden oder einer erkrankten person....kranke menschen zu verurteilen, naja den satz will ich nicht zu ende führen...

Ich denke wie oder was jemand konsumiert in seiner freizeit, sollte im privaten bleiben und denke das es in diesem fall nicht wirklich von relevanz ist, den illegales screening und dies dan noch zur leistungsverweigerung zu benützen kann nicht rechtsstaatlich sein.....und darf nicht aktzeptiert werden !

Spinnen wir das mal weiter...und morgen wird allen Weintrinkern eine weiterbildung verweigert /sanktionen angedroht aufgrund von was....(einer moralischen bewertung einer mehr oder minderheit )das ist die wohl die wichtige frage...beides kann und darf nicht rechtens sein

Just my personal view but I stand by it
ecoquest
 

Majori

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#42
@ zep

Hi Zep,
habe mir mal die ganzen Beiträge durchgelesen die und festgestellt das keiner dabei ist der die Thematik wirklich weiter bringt, deshalb will ich das nun mal versuchen. Die von dir geschilderte Problematik ist sehr vielschichtig und deshalb wie schon festgestellt wurde, am besten mit Rechtsbeistand zu bewältigen. Falls du niemanden kennst bzw. keine Empfehlungen diesbezüglich hast, solltest du dich mit der für dich zuständigen Gewerkschaft (auch wenn du nicht Mitglied bist) und evtl. mit gruene hilfe oder so, in Kontakt setzen. Solche Orgas haben in der Regel Beratungspersonal, das mit solchen speziellen Sachlagen Erfahrung hat bzw. eine gewisse VerhaltensStrategie vorgeben können.Die Informationen die du dort bekommst, speziell bei Gewerkschaft, können auch sehr wichtig sein in Bezug auf zukünftige Ansprüche bzw. der evtl. Verlust dieser, weil es sich in deinem Falle ja um Berufsunfähigkeit handelt. Du erwähntest auch nur sehr wenig Geld zu Verfügung zu haben , hättest aber mit Sicherheit einen Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt/Sozialamt als Darlehnsform solange bis geklärt ist ob Arbeitsamt oder LVA zahlen müssen. Gegen Bescheide von den Ämtern kannst du formlosen Widerspruch einlegen und bei Ablehnung, formlose Klage beim für dich zuständigen Sozialgericht einreichen (dies ist sogennannte 1.Instanz und in der Regel kostenfrei - nachfragen beim Gericht). Manchmal wird dann schon vor der ersten Verhandlung Vergleich angeboten bzw. Anwalt kannst dann immer noch nehmen. Natürlich sind jedesmal die entsprechenden Fristen einzuhalten die auf den Bescheiden bzw. Ablehnungsbescheiden nachzulesen sind. Das nur als Grundlage, das meiste war die sicher auch so klar. Nun zu der Problematik mit der beruflichen Weiterbildung/Qualifizierungsmaßnahme. Zum einen wird das sicher nicht die einzigste Schule sein die den von dir bevorzugten Technikerausbildung anbietet zum anderen wird es auch spätere Termine geben. Also erst mal keine Panik.
In der BRD gilt immer noch eine gewisse freie Arztwahl, du solltest erst einmal davon Abstand nehmen deine Einstimmung für die Psychosoziale Beratungsstelle zu geben bzw. für irgendwelche anderen ominösen Sachen. Andererseits wollen Die aber diesen ärztlichen Befund um deinen Antrag abschließend zu bescheiden, und drohen mit Ablehnung wegen fehlender Mithilfe deinerseits. Also begib dich zu deinem Hausarzt und erzähl ihm das du Bedenken hast, inwieweit du den neuen Anforderungen deiner Ausbildung und dem daraus resultierenden neuen Arbeitsbereichen, gewachsen bist.(Öfter als gut Bier getrunken während du krank warst und ab und zu ganz ganz wenig geraucht bla bla ). Bitte ihn deshalb dich zu untersuchen auf körperliche Schädigung durch zuviel Alkohol (Blutbilt etc.) und eine Überweisung zu einem Psychologen bzw. lass dir 1,2 Spezialisten zum Thema Sucht empfehlen und lass dich speziell überprüfen ob bei dir eine Abhängigkeitserkrankung vorliegt (musst natürlich auch was vom Rauchen erzählen und vom für dich eher problematischen 4 Feierabendbierchen damit die Bandscheiben nicht so wehtun bla bla).
Wenn du dann ein positives Resultat vom Arzt bekommst das alles ok ist, hast du deine Mitwirkpflicht erfüllt und die LVA kann /muss mit Hilfe dieser Unterlagen einen Bescheid erstellen. Vielleicht musst du auch einen zweiten Arzt konsultieren oder dritten bis das Resultat halt stimmt, bei der Psychosoziale Beratungsstelle hast du nur eine Chance und du weisst nicht wie die so drauf sind. Wie die LVA dann entscheidet ist nicht sicher, aber zumindest würde dann in einer Ablehnung nichts mehr über Drogenabhängigkeit oder sonstwas stehen und somit wäre der Weg frei für Widerspruch. Oder du sagst du hast keine Böcke mehr auf LVA und versuchst nun dir mit deren Ablehnung in der Tasche das ganze vom Arbeitsamt finanzieren zu lassen. Ein andere Tipp wäre du informierst dich mal über "meister-bafoeg" die finanzieren solche Ausbildungen auch, vorheriger Berufsabschluss vorausgesetzt bzw. die springen vielleicht auch kurzfristig ein damit du deinen Termin halten kannst. ("Das "Meister-BAföG" (Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz - AFBG) unterstützt die berufliche Aufstiegsfortbildung finanziell")
Info kannst du googeln bzw. gibt es Beratung in den SchülerBafög-Ämtern.

Ich möchte noch darauf hinweisen das ich von juristischen Sachen keinerlei Ahnung habe und dieser Beitrag lediglich meine persönliche Meinung darstellt und möglicherweise einige der dargestellte Sachverhalte nicht der Realität entsprechen.
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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