Ärztl.Dienst -muss ausfüllen,hilfe (1 Betrachter)

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martman

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hi Leut!

war heut bei AA.Habe gesundheitliche einschränkungen,trage zur Zeit Langzeit-EKG gerät und muss demnächts zur Volluntersuchung in die Universitätsklinik.

Der pAP meinte,ich müsse zu Ärztlichen Untersuchung -die AA anbietet.

Hat mir Papiere zum ausfüllen gegeben,habe hier als Anhang.

Nu,meine Frage,worauf muss ich beim ausfüllen achten?
was darf ich reinschreiben?:confused:
und was "lieber" nicht?(zu mein.Schutz)

heisst das ,wenn "
"Schweipflichtentbindung" unterschreibe - dann nicht zum Ärzt.Test muss?:icon_daumen:

Wie sieht es aus mit "Schweipflichtentbindung" ???
denn das will ich auf keinen Fall unterschreiben?
:icon_evil:
 

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martman

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ach ja,ein Gleichstellungsantrag -was ist das?
 

Arania

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Damit der Amtsarzt das Gutachten weitergeben darf musst Du ihn von der Schweigepflicht entbinden, sonst ist es sinnlos

Es handelt sich dabei nur um das Gutachten, nichts weiteres solltest Du erlauben

Gleichstellung bedeutet den Schwerbehindertenstatus zu erhalten, auch wenn Du keinen GDB von 50 hast
 

Susannah

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Damit der Amtsarzt das Gutachten weitergeben darf musst Du ihn von der Schweigepflicht entbinden, sonst ist es sinnlos

Es handelt sich dabei nur um das Gutachten, nichts weiteres solltest Du erlauben

Gleichstellung bedeutet den Schwerbehindertenstatus zu erhalten, auch wenn Du keinen GDB von 50 hast
Die Schweigepflichtentbindung der Ärzte bezieht sich im Anhang aber auf die Entbindung der behandelnden Ärzte. D.h. Du erlaubst der ARGE, die behandelnden Ärzte mit deiner Zustimmung zu kontaktieren und Fragen zu deinen gesundheitlichen Daten beantworten zu lassen, die normalerweise der Schweigepflicht unterliegen.
Wenn in deinem Fall die Weitergabe dieser Daten gefahrlos für dich ist (z.B. wenn es sich lediglich um anatomische Fakten handelt), dann kannst du unterschreiben. Ich würde dir aber davon abraten, wenn sensible Daten dabei weitergegeben werden könnten (z.B. ärztliche Gutachten, aus denen Informationen hervorgehen, die du nicht preisgeben möchtest, beispielsweise psychische Leiden oder ähnliches). Allgemein ist dies datenschutzrechtlich natürlich ein Eingriff in deine persönliche Sphäre, daher ist auch eine unabdingbare vorherige Einwilligung nötig.

Ich habe mich bei einer "Einleitung eines amtsärztlichen Gutachtens" geweigert, meine Ärzte von der Schweigepflicht zu entbinden. Meine damalige SB hat daraufhin darauf eingelassen, dass meine behandelnde Ärztin eine Stellungnahme zu meiner Erwerbstätigkeit abgibt. Ich musste nicht zum Amtsarzt. :icon_klatsch:

Einen Gleichstellungsantrag (=Gleichstellung mit einem Schwerbehinderten) kannst du mit einem vom Versorgungsamt bescheinigten Behinderungsgrad von mindestens 30 stellen. Wenn du bereits einen Schwerbehindertengrad (mind. 50) hast, ist dies für dich nicht relevant.
 

martman

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dann werd ich erstmal zu meinem Hausarzt gehen und ihn um
"
eine Stellungnahme zu meiner Erwerbstätigkeit" bitten,dann werd ich das per post an AA schicken.
mal schauen-wie die reagieren


ich habe kein probl.mich beim Amtarzt untersuchen zu lassen,aber ein Problem,dass ich meinen Hausarzt von seiner Schweigepflicht entbinden muss.
 

martman

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"""Damit der Amtsarzt das Gutachten weitergeben darf musst Du ihn von der Schweigepflicht entbinden, sonst ist es sinnlos"

jop!
ich möchte-dass Amtsarzt erstmal die Untersuchungsergebnisse meinem Hausarzt zukommen lässt:icon_daumen:
wie soll ich hier vorgehen?:icon_neutral:
 
E

ExitUser

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ich würde beim Amtsarzt alles wahrheitsgemäß angeben. Ich würde nur vorsichtig mit Schweigepflichtsentbindungen sein. So z.B. würde ich den Hausarzt nicht von der Schweigepflicht entbinden. Soll der Amtsarzt selber alles herausfinden. Für was ist er denn sonst da.

Den Amtsarzt musst du schon von der Schweigepflicht entbinden. Tu das aber bitte nicht sofort; womoglich "als EGV-Pflicht". Tu das bitte erst wenn du den Befund gesehen hast, denn ansonsten bekommt deine SB den Befund noch vor dir und du bekommst ihn evtl. gar nicht zu sehen.
 

martman

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:icon_daumen:danke Meister!

unterliegt eigentlich AOK denselben §§ wie Arbeitsagentur?

Auskunftspflicht und so...?
 

Fortunatus

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Na ja, ob das immer so der gute Rat ist, den Amtsarzt alles rausfinden zu lassen? In der Regel ist der eigene Arzt einem mehr wohlgesinnt und bestätigt eher eine ärztliche Begründung, warum man für bestimmte Tätigkeiten nicht geeignet ist. Wie sagte meine Vermittlerin vor ein paar Monaten wegen meiner Erkrankung zu mir: "Schicke ich sie zu unserem Amtsarzt, so schreibt der sie sofort zu 100 Prozent arbeitsfähig, aber damit ist uns beiden nicht geholfen in ihrem Zustand."
Wer weiß eigentlich, was der SB von den Gutachten einsehen darf? Bei einer psychologischen Begutachtung hat mir eine Vermittlerin erzählt, bekommt sie keine detailierte Befunde sondern nur eine Empfehlung bzw. ob der Arbeitslose arbeitsfähig ist oder nicht. Früher war das mal anders, in den Neunzigern gab es vom Amtsarzt oder Psychologen detailierte Ergebnisse an die Vermittler.
 

martman

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na dann muss ich doch fragen.#

MUSS ich mich überhaupt auf ein Vorschlag der AA zwecks Amtsarzt einlassen?
Es steht weder in einer EVG(habe noch keine vorgeschlagen bekommen) -noch sonst wo,kam auch nicht per Post.habe auch keine Anträge gestellt.Diese Papiere hat mir heute mein SB in die Hände gedrückt ..ich müsse dies bitte ausfüllen...:icon_party:

reicht nicht ,ein von meinem Universitätsklinikum Dr./Hausarzt erstellte
"Stellungnahme zu meiner Erwerbstätigkeit":confused:

kann ich gegen den Vorschlag der AA widersprechen?
 

Arania

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Nein, die Erwerbsfähigkeit muss die ARGE feststellen lassen und das geht nur über den Amtsarzt, der SB bekommt auch nur den Teil zu sehen der die Eerwerbsfähigkeit betrifft, nichts anderes, bei mir war das ein Ankreuzbogen
 

Fortunatus

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Ich habe das etwas missverständlich ausgedrückt. Also ich bin der Meinung, dass es durchaus besser sein kann eine Schweigepflichtsentbindung abzugeben, damit der Amtsarzt vom eigenen Hausarzt die Diagnose für eine Arbeitsunfähigkeit usw. bekommt. Muss der Amtsarzt so was ohne hausärztliche Diagnose entscheiden, dann wird seine Diagnose evtl. eher zum Nachteil des Arbeitslosen sein.
 

Muzel

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Den Bogen ausfüllen und fristgerecht abgeben musst, du schon. Eine Schweigepflichtentbindung brauchst du nicht zu unterschreiben. Dann ist es allerdings sehr wahrscheinlich, dass man dich zum MD schickt. Diese Aufforderung stellt einen VA dar, wogegen ein Widerspruch zulässig ist.
 

martman

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SB meinte,ich müsse die ausgefüllten Unterlagen(u.a.Schweigepflichtentbindung)an IHN zurücksenden:icon_twisted:

das ist doch die Sache zwischen mir und dem Amtsarzt,der SB braucht meine "Befunde" von Hausarzt gar nicht sehen und das geht ihn doch gar nichts an!!!!!!!!

:confused:
 

Arania

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Die Schweigepflichtenbindung ist für den Hausarzt an den Amtsarzt und für den Amtsarzt an die ARGE, mehr nicht, die kannst Du auch selber abgeben
 

tunga

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Ich hatte nie eine Schweigepflichtsentbindung unterschrieben.
Habe meine Befunde etc. mir direkt von meinen behandelnden Ärzten geben lassen und zum Termin beim MD mitgenommen.

Auch habe ich dem MD keine Schweigepflichtsentbindung gegeben, die haben allerdings meinem SB ein Schreiben zugeschickt, auf dem angekreuzt war, ob und wieviel ich noch arbeiten kann und dann der Hammer, was ich an Krankheiten genau habe. Dies wurde mir von SB vorgelesen und eine Kopie des Schreibens konnte ich mir dann beim MD abholen.
 

Muzel

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Mir hat die SB auch meine Erkrankung mit den Befunden vorgelesen. Dies Verhalten verstößt gegen den Bundesdatenschutz. Wenn du willst, kannst du den Bundesdatenschutzbeauftragen daraufhin ansprechen.
 
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