Ärzte wollen keine Hauptschüler als Krankenpfleger

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Arania

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[SIZE=-1]Die Bundesärztekammer hat den Plan der Koalitionsfraktionen kritisiert, nun auch Hauptschülern den Zugang zum Krankenpflegeberuf zu ermöglichen. «Klinikärzte brauchen hochqualifizierte Partner», sagte Ärztekammervize Frank-Ulrich Montgomery dem Berliner «Tagesspiegel» (Mittwochausgabe). Daher sei man «sicher nicht klug beraten, sich den Berufszugang von arbeitsmarktpolitischen Überlegungen diktieren zu lassen». Für die Forderung, ärztliche Tätigkeiten aus Kosten- und Kapazitätsgründen stärker auf Pflegekräfte zu übertragen, sei der Vorstoß geradezu «kontraproduktiv»[/SIZE]

Ärzte wollen keine Hauptschüler als Krankenpfleger +++ derNewsticker.de +++

Ich wüsste gerne warum Leute mit einem Hauptschulabschluss nicht befähigt sein sollten, diese Ausbildung zu machen
 

Linchen0307

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Schon eigenartig, zu meiner Zeit wurden die Schüler/innen von der Volkschule (Grund und Hauptschule gab es noch nicht) zur Schwesterschülerin zugelassen.
Ich weiß ja nicht wie das Heute ist, aber dazumal hatten die Schwesternschulerinnen Blockunterricht, 6 Wochen Schule, 6 Wochen Praxis und die meisten haben die Ausbildung geschafft.
Wenn ich aber das heutige Bildungsniveau mancher Realschüler anschaue, so sehe ich selbst für diese schwarz. Vielleicht wären die Ärzte gut beraten, Hauptschüler zu zulassen, denn die sind froh einen Lern/Lehrplatz zu bekommen und geben sich eventuell mehr Mühe.
Das ist aber nur meine Meinung!
 

Arania

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Dem stimme ich durchaus zu, denn was sagt ein Schulabschluss schon gross aus? Ich kenne Studenten die halten Luxemburg für ein französisches Dorf, aber trotzdem könnten sie doch gute Pfleger sein
 
R

Rounddancer

Gast
Nun, der Weg über die zeitweise Beschäftigung als Krankenpfleger, bzw. Arzthelfer ist für manche Arztsöhne, die zwar ein Abi gemacht, aber dabei den NC für Medizin nicht erreichten, der Weg, um nach einer solchen Zeit als Krankenpfleger oder Arzthelfer im Ausland (USA, etc.) zum Medizinstudium ohne NC-Hürden zugelassen zu werden, und dann u.U. die väterliche Praxis übernehmen zu können.

Wenn diese Stellen dann aber mit Hauptschülern (die ja größtteils (bis zu 99%) aus Ausländern bestehen) verstopft wären ...
 

Arania

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Aha, das könnte natürlich die Lobby dahinter sein:cool:
 

Donauwelle

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Immer diese Verschwörungstheorien...

Der Abiturient nimmt sicherlich dem Hauptschüler keinen Arbeitsplatz weg - eher umgekehrt...

Leider ist es mittlerweile so, dass das Wissen nach der Hauptschule wirklich recht niedrig ist. Für Hauptschüler gibt es aber dennoch die Möglichkeit über die Berufsfachschulen (z.B. Sozialpflege oder Hauswirtschaft oder Kinderpflege) innerhalb 2 Jahren die Mittlere Reife zu erhalten und sich hierüber auch weiter zu qualifizieren. Das finde ich bei 15-jährigen auch gar nicht so schlecht.
 

Arania

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ICH und Verschwörungstheorien? :eek: Wer mich kennt, weiss auch das dies Ironie war, aber ich bleibe dabei, der Schulabschluss sagt meistens nicht viel aus
 

Eka

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Naja, dann werden wohl die Gymnasiasten, wenn sie nichts draus machen, demnächst auch nichts mehr bekommen... ;-)


Mythos Gymnasium: Deutschlands schlechteste Schule - taz.de

Deutschlands schlechteste Schule


Der Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung hat den Deutschen die bittere Pille der Pisa-Ergebnisse verabreicht. Er warnte stets vor voreiligen Schlüssen. Er gab den Kultusministern viel Zeit, sich in den Korrelationen und verdeckten Zusammenhängen von Pisa zurechtzufinden. Zugleich erfand Baumert aber Begriffe, die Maßstäbe setzten.

Und nun das. Baumert fällt ein Urteil - unverschlüsselt.

Dass er ein Verdikt über eine ganze Schulform formuliert, ist eine kleine Sensation. Der wichtigste deutsche Pisaforscher spricht damit ein Urteil über jene Schulform, die seit Pisa fast völlig aus der Debatte herausgehalten worden war, ja die vom Pisaschock profitiert hat: das Gymnasium.

Die Lieblingslernanstalt der Deutschen schien die beste Fluchtburg vor all den Risikoschülern und funktionalen Analphabeten. Dort lernen die Kinder noch was!, dachten viele. Nun kommt heraus: Die Gymnasien könnens nicht. Sie bekommen das meiste Geld, die teuersten Lehrer, die besten Schüler - und machen nichts draus.
 

Kaleika

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Ich kann auch gar nicht nachvollziehen, was dieses eine Jahr mehr großartig bringen soll.
Mitgefühl, was bei sozialer Arbeit zwingend notwendig ist, das hat nicht nur etwas mit dem Bildungsgrad, sondern auch etwas mit sozialer und emotionaler Reife zu tun!

Kaleika
 

Eka

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Stimmt @Kaleika.


Ich will mich auch gar nicht zu sehr in diese Diskussion einmischen, denn ich bin für EINE Schule für Alle! Heißt für mich inbegriffen, auch Kinder mit Handicap und Defiziten einzugliedern. Dazu allerdings müssten viele Eltern über ihre eigenen Schatten springen, was vielen wenn man an diesem jetzigen Schulsystem denkt,(und nicht nur das) sehr schwer fällt



Gruß
Eka
 
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