Ärger mit der Arbeitsagentur

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wolle24

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Hallo!
Ich habe mal eine Frage.Und zwar bin ich seid 01.04. arbeitslos.
Habe mir einen neuen job besorgt und eine zusage bekommen das ich am 15.5. anfangen kann.Dieser Job ist für 2jahre befristet.Habe das auch so dem Jobcenter am 8.4.mitgteilt. Nun habe ich ein jobangebot von einer großen Firma bekommen (ebenfalls selbstgesucht) was wesentlich lukrativer ist. Das heißt mehr Geld und keine Befristung.(Quasi mein "Rentenvertrag"bin jetzt 46!)Beginnt aber erst 1.8.
Habe den ersten Job abgesagt.Die Dame vom Jobcenter war ziemlich erbost als ich ihr den Fall am Telefon geschildert habe. Sie meinte ich hätte die 2,5 Monate dort arbeiten sollen. Muss ich mit irgendwelchen Kürzungen rechnen?Habe nächste Woche ein persönlichen Termin im Jobcenter
 
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Imaginaer

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AW: Ärger mit dem Jobcenter

1. Bist Du wirklich beim Jobcenter, also beziehst ALG 2 (sogenanntes Hartz 4 )?

Meine Frage kommt deswegen, weil Du unter ALG 1 (Arbeitslosengeld 1) gepostet hast.

2. Lass es sein mit der Behörde (egal ob Arbeitsagentur oder Jobcenter) zu telefonieren oder elektronisch mit denen zu kommunizieren.

Generell gilt das Du deine Erwerbslosigkeit nicht selbst herbeiführen/aufrechterhalten sollst. Daher wird man versuchen auf diesem Wege Dir eine Sanktion (ALG 2 ) oder Sperre (ALG 1) reinzudrücken.

Höre auf mit denen zu reden. Was das Amt nicht weiß, macht es nicht heiß. Du schriebst ja selbst das die Stelle(n) selbst gesucht sind von Dir!? Da hätte kein Hahn nach gekräht. Anders sehe das aus bei Vermittlungsvorschlägen mit Rechtsfolgenbelehrungen. Dort sind dann meist die Arbeitsagenturen/Jobcenter im Hintergrund.

Also lass es sein mit der elektronischen Kommunikation mit dem Amt. Meiner Ansicht sollte man generell nur noch schriftlich agieren. Aber das ist meine Haltung.
 

wolle24

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AW: Ärger mit dem Jobcenter

Jo danke, meinte natürlich auch die Agentur für Arbeit:bigsmile:Mir geht es ja darum das ich die zwei Monate noch Arbeitslosengeld1 beziehe. Oder wie könnte eine Sperre aussehen?
 

Couchhartzer

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Habe mir einen neuen job besorgt und eine zusage bekommen das ich am 15.5. anfangen kann.Dieser Job ist für 2jahre befristet.Habe das auch so dem Jobcenter am 8.4.mitgteilt. Nun habe ich ein jobangebot von einer großen Firma bekommen (ebenfalls selbstgesucht) was wesentlich lukrativer ist. Das heißt mehr Geld und keine Befristung.(Quasi mein "Rentenvertrag"bin jetzt 46!)Beginnt aber erst 1.8.
Warum sagst du den ersten Job ab 15.05. denn ab, wenn dir ganz genauso die Möglichkeit zusteht den ersten Job innerhalb einer gesetzlich bis zustehenden 6-monatigen Probezeit rechtzeitig vor Beginn des besseren Job ab 01.08. zu kündigen (Hinweis: Die Frist zur Kündigung beträgt in der Probezeit 2 Wochen/14 Tage.)?


Wenn du diese Möglichkeit so leichtfertig verschenkst ist es nur logisch, dass die Arbeitsagentur hier sofort eine Möglichkeit für eine Sperre sieht mit der sie Geld einsparen kann.


Schau also mal, ob du die Absage beim Job ab 15.05. nochmal rückgängig machen kannst.
 

wolle24

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Also darf mich die Agentur für Arbeit rein rechtlich sperren?Wäre glaube ich, auch überhaupt nicht fair gegenüber dem Arbeitgeber das sie mich einarbeiten und auf Lehrgänge schicken obwohl ich genau weiß das nach 2 Monaten schluß ist.
 
G

Gast1

Gast
Also darf mich die Agentur für Arbeit rein rechtlich sperren?

Wenn

1. Dir der erste Job (bei dem Du am 15.5 anfangen könntest/hättest anfangen können) nicht auf der Grundlage eines Vermittlungsvorschlags mit Rechtsfolgenbelehrung angeboten worden ist

und

2. Du nur eine Zusage für den ersten Job bekommen hast, also keinen Arbeitsvertrag für den ersten Job unterschrieben hast,

dann hat die Agentur für Arbeit keine rechtliche Grundlage Dir gegenüber eine Sperrzeit zu verhängen.
 

Imaginaer

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@Schlaraffenland Soweit ich gelesen hab ist alles auf Selbstsuche geschehen. Nur war es von wolle24 kein gelungener Schachzug die Arbeitsagentur davon zu unterrichten.

a) geht die das einen Misthaufen an

b) reicht es am Tag der Arbeitsaufnahme nachweisbar (am besten Fax mit Sendebericht) dem JC die Arbeitsaufnahme mitzuteilen.

Nach der Absage hätte keiner mehr gekräht. Was das Amt nicht weiß, macht es nicht heiß.

Die rechtliche Grundlage fehlt natürlich. Aber seit wann interessiert es die Arbeitsagentur bzw. Jobcenter das eine rechtliche Grundlage existiert!?

Aber abwarten was passiert. Wie wolle24 sich nun beim Termin verhalten soll, kann ich gerade nicht sagen. Bei der Arbeitsagentur ist es aber üblich in Gesprächen Anhörungen einzubauen. Ist mir als Beistand schon öfters unterkommen.
 
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