Ärger mit dem Arbeitsamt ( Vermittlerin)

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KrankerHase

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Hallo,
ich habe ein paar Fragen in Bezug auf das Arbeitsamt.

Von der Krankenkasse bin ich ausgesteuert und ich hatte bei der AfA frühzeitig einen Antrag auf Alg1 gestellt, mit Hinweis auf die Nahtlosigkeitsregelung. Dieser wurde vorläufig genehmigt, nach 12 Wochen erhielt ich einen Bescheid, dass ich dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehe ( unter 15 Stunden pro Woche). Wochen später wurde mein Widerspruch von der EMR Rente abgelehnt. Ich habe daraufhin Klage eingereicht.

Die AfA hat wohl auch diese Information erhalten, dass mein Widerspruch abgelehnt wurde. Es wurde ein neues Gutachten in Auftrag gegeben. Nach sehr kurzer Zeit, erhielt ich eine Einladung zwecks Besprechung bei meiner Sachbearbeiterin.
Ergebnis vom ärztlichen Dienst: Plötzlich bin ich, mit diversen Einschränkungen, voll arbeitsfähig.
Mein Arbeitsverhältnis besteht noch. Trotzdem muss ich mich bewerben etc. Wichtig ist für mich das ich weiter Alg1 bekomme.

Jetzt ist es so, dass die Sachbearbeiterin mich immer anruft, was mein Arbeitgeber sagt, ob ich mich bewerben etc. So langsam geht es mir auf den Sack. Jetzt zu meinen Fragen:
1. Muss ich mir das gefallen lassen? Gibt es eine Grundlage die ich der Sachbearbeiterin um die Ohren hauen kann?
2. Ich hatte mal gelesen, dass wenn eine Klage anhängig ist, die Nahtlosigkeitsregelung weiter besteht?
3. Wenn ich Bewerbungen verschicken sollte, was ich noch nicht gemacht habe, schieße ich mir doch ein Eigentor. Ich reiche Klage ein, da ich aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten kann und schreibe gleichzeitig Bewerbungen. Da lacht mich doch jeder Richter aus.

Für jede Hilfe und Informationen bin ich sehr, sehr dankbar. Nicht das man mit der Krankheit und der Rentenversicherung schon bestraft ist, kommt auch noch die AfA hinzu.
Vielen Dank !
 
E

ExitUser

Gast
Für jede Hilfe und Informationen bin ich sehr, sehr dankbar.
Vielleicht solltest du mal ein bisschen (chronologisch) etwas an Infos schreiben, damit man einen kleinen Zusammenhang erkennt und dir dann Informationen geben kann.

Du schreibst das dein Widerspruch zur EMR abgelehnt wurde?! Dann muss es ja vorher einen Antrag auf EMR gegeben haben, welcher abgelehnt wurde und du bist in Widerspruch gegangen, welcher auch ablehnt wurde? Oder wie muss man das verstehen?

Gab es da denn eine Reha? Hast du das Gutachten der DRV?

Wie wurden denn die unter 15 Stunden von der AfA festgestellt? Nach Aktenlage? Mit einem Gutachten vom äD? Hast du dieses Gutachten angefordert? Wie wurde denn das 2. Gutachten vom äD erstellt? Nach Aktenlage oder mittels Gutachten? Liegt dir dieses Gutachten vor?
Besteht eventuell ein GdB?

Bist du derzeit AU, bzw. nahtlos AU seit dem du in diesem ganzen Verfahren bist?
 

KrankerHase

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Okay, dann gebe ich eine Auflistung:
Ich war in der Reha und wurde zwecks weiterer Abklärung AU aus der Reha entlassen, jedoch als Arbeitsfähig mit mehr als 6 Stunden, nur nicht im ausgeübten Beruf.

Die Krankenkasse hatte mich aufgefordert, einen Antrag auf EMR zu stellen, die behandelnden Ärzte waren ebenfalls dieser Meinung.

Genau, Antrag wurde abgelehnt, dann Widerspruch, dieser wurde ebenfalls abgelehnt.

Das erste Gutachten wurde vom ärztlichen Dienst nach Aktenlage erstellt. Das zweite Gutachten, ebenfalls vom ärztlichen Dienst, auch nach Aktenlage ( ohne das sich was am Gesundheitszustand geändert hätte).

GdB von 40.

Bin immer noch AU geschrieben, somit von Anfang an.
 

axellino

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2. Ich hatte mal gelesen, dass wenn eine Klage anhängig ist, die Nahtlosigkeitsregelung weiter besteht?

Nur jetzt erstmal zu diesen,

BSG 30. 1. 2002 – B 5 RJ 6/01 R

Die Arbeitsverwaltung soll keine dem Arbeitslosen nachteilige Entscheidung über seine Leistungsfähigkeit treffen dürfen, solange keine Feststellung des Rentenversicherungsträgers hierüber vorliegt

Rentenantrag abgelehnt, Widerspruch deinerseits, Widerspruch von DRV abgelehnt und nun Klage anhängig und somit liegt zum jetzigen Zeitpunkt noch keine rechtskräftige Feststellung über deine Erwerbsfähigkeit vor.
 
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