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Änderungsbescheid / Erstattungsbescheid

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Nicht offen für weitere Antworten.

am-boden

Elo-User/in
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#1
wir haben mal wieder nette post bekommen,jeden tag was neues !

heute steht :

die bescheide vom 15.01.07 11.05.07 und 02.06.07 über die bewilligung von leistungen nach dem sgb2 werden vom 01.04.07 bis 30.04.07 und vom 01.06.07 bis 31.07.07 gemäß § 328 Abs 3 Drittes Buch i.V. m § 40 Abs. 1 Nr. zehntes Buch in höhe von 61,02 Euro teilwesie aufgehoben.


angeblich hatten wir zuviel Einkommen in diesen zeiten !!!!

das kanns doch echt nicht sein, wir rennen jeden monat hin,weil unser einkommen fiktiv berechnet wird....legen jeden monat unsere einkommensnachweise ordnungsgemäß vor...... bekommen dann immer einige wochen später unsere nachzahlung weil das fiktive zu hoch gesetzt ist.....und nun sollen wir zuviel bekommen haben ????


wenn wir die unterlgaen nicht pünkltich jeden monat vorlegen- bekommen wir für den folgemonat solange eine sperre ....wie kann es da zu einer angeblichen überzahlung kommen bei meinen Kindern?



wir sind echt bald am ende.....hört das denn nie auf?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo,

das Geld wird bei kommenden Zahlungen abgezogen, egal was du machst. Also stelle dich schon einmal darauf ein kurzfristig, oder für immer, auf 61€ je Monat zu verzichten.
Als nächstes gilt es zu überlegen wie du das Geld wieder zurück bekommst. Dazu mußt selbst nachrechnen ob du nicht doch zuviel verdient hast. Falls nicht, dann mußt du einen Widerspruch einlegen. Eventuell anschließend prozessieren. Und parallel dazu einige Beschwerden verfassen.

Aufhören wird dein Problem erst dann, wenn du nichts mehr dazu verdienst. Leistung wird von den Hartzmurks-Gesetzen bestraft. Mißbrauch und Müßiggang werden belohnt. Das mag nicht das sein was unser zigfach ehegescheiterter Exkanzler und sein alkoholkrank-prostituiertenhöriger Ehebrecher erschaffen wollten. Aber es ist das was unser zigfach ehegescheiterter Exkanzler und sein alkoholkrank-prostituiertenhöriger Ehebrecher erschaffen HABEN.
 

am-boden

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#3
wir können nicht zu viel bekommen haben. wir bekommen jeden monat eine neuberechnung/änderungsbescheid,weil der lohn meines mannes immer schwankt. bevor unsere unterlagen nciht dem jobcenter vorliegen-gibt es den moant darauf kein geld. sie haben alles da gehabt,um alles sorgfältig zu berechnen. und wenn wir nachrechen mit dem alg 2 rechner fehlen uns trotz änderungsbescheid immernoch stets ein paar euro
 
E

ExitUser

Gast
#4
wir können nicht zu viel bekommen haben. wir bekommen jeden monat eine neuberechnung/änderungsbescheid,weil der lohn meines mannes immer schwankt. bevor unsere unterlagen nciht dem jobcenter vorliegen-gibt es den moant darauf kein geld. sie haben alles da gehabt,um alles sorgfältig zu berechnen. und wenn wir nachrechen mit dem alg 2 rechner fehlen uns trotz änderungsbescheid immernoch stets ein paar euro
Hallo,

das Hartzmurksamt sanktioniert sofort, fürs nachdenken lassen die sich Zeit. Also werdet ihr demnächst mit weniger haushalten müssen!
Gleichzeitig müßt ihr nun Widerspruch gegen die Kürzung/Rückforderung einlegen. Eure Argumentation kann eure eigene Kalkulation umfassen. Und auf jeden Fall den Hinweis das ihr immer zeitnah euer Einkommen offengelegt habt. Daß also, sollte eine Fehlkalkulation vorliegen, diese vom Hartzmurksamt verschuldet ist. In diesem Fall solltet ihr auf den § 47 SGB X, Abs.2 aufmerksam machen. Hier steht als Nachtrag:
Der Verwaltungsakt darf mit Wirkung für die Vergangenheit nicht widerrufen werden, soweit der Begünstigte auf den Bestand des Verwaltungsaktes vertraut hat und sein Vertrauen unter Abwägung mit dem öffentlichen Interesse an einem Widerruf schutzwürdig ist. Das Vertrauen ist in der Regel schutzwürdig, wenn der Begünstigte erbrachte Leistungen verbraucht oder eine Vermögensdisposition getroffen hat, die er nicht mehr oder nur unter unzumutbaren Nachteilen rückgängig machen kann. Auf Vertrauen kann sich der Begünstigte nicht berufen, soweit er die Umstände kannte oder infolge grober Fahrlässigkeit nicht kannte, die zum Widerruf des Verwaltungsaktes geführt haben.
Auf deutsch: ihr wußtet es nicht besser und habt den Hartzmurksern vertraut, das Geld selbst ist verbraucht.
Und in Zukunft könnt ihr auch nur den Hartzmurksern vertrauen und wie gehabt euer Einkommen offenlegen.

Oft, schikanös oft, lassen sich die Hartzmurkser die möglichen drei Monate zur Bearbeitung Zeit. Mindestens solange werden ihr auf das Geld verzichten müssen.
Wenn euer Widerspruch angenommen wird, dann bekommt ihr das Geld nachträglich erstattet. (Aber kontrollieren müßt ihr selbst, oft folgen den Versprechen des Amtes dennoch keine guten Taten.)
Falls der Widerspruch abgelehnt wird, dann bleibt euch nur noch die Klage vor dem Sozialgericht. Selbst im Eilverfahren (das man ausdrücklich beantragen muß) wird noch ein Monat vergehen.
Und ihr müßt ansonsten wie gehabt fortfahren. Wenn ihr aus Trotz falsche Angaben macht oder Fristen verstreichen laßt, dann sind das weitere juristische Fälle die ihr euch aufbürdet.
 

am-boden

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#5
guten morgen.in unserem schreiben steht nicht,dass sie es monatlich abziehen,sondern wir es an eine andere stelle abzahlen müssen.(Regionalkasse)
wir sollen uns nun mit denen in verbindung setzen.
wie gesagt,da wir wirklich jeden monat alles vorlegen,kann und darf der fehler nicht bei uns gesucht werden. so falsch kann ich es doch nicht sehen
 

Arania

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#6
Ausser Widerspruch und Klage wird da wohl nichts anderes übrigbleiben, immer voraussetzend Ihr habt da wirklich keinen Fehler gemacht
 

am-boden

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#7
wie könnten wir einen fehler machen,wenn wir JEDEN MONAT einzeln unsere Abrechnungen vorlegen?
 

heuschrecke

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#8
Ich empfehle den Gang zu einem Anwalt für Sozialrecht nach Einholung eines Beratungshilfescheines. Meiner Ansicht nach braucht Ihr das Geld nicht zurückzuzahlen (juristische Einschränkung: wenn ihr es bereits verbraucht habt), aber ohne Anwalt werdet ihr das meiner Ansicht nach nicht gegen die Arge durchsetzen können.
 
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