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Änderungen im Einkommen

cso0190

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#1
Hallo,
wir stehen/standen im Bezug von ALG II ( Kind 12Jahre, Ehefrau mit Einkommen)!
Nun hat meine Frau den Job gewechselt und Verdient mehr. Nun haben wir einen Bescheid bekommen in dem es heißt kein Bezug mehr!
Auf Nachfrage und Erklärungen im JC sei dies ein vorläufiger und würde neu berechnet wenn die Unterlagen vom Arbeitgeber vorliegen - jedoch ist das für mich in keinster weise nach zu vollziehen, kann die Berechnung nicht nachvollziehen.
DATEN:
Brutto Verdienst 1.836€
Abzüge 391,75€
im Monat bei 40 Wochenarbeitsstunden bei 30km einfache Anfahrt, an 5Tagen die Woche
184€ Kindergeld
und den Standardregelsatz an ALGII für mich
Miete sind 302€ (Eigenheim)
Nebenkosten 75€
Heizung bekommen wir diese Winterpauschale diese behält mich immerhin im Oktober noch im Bezug

Wer kann mir bei der Berechnung behilflich sein, bzw. was würde noch fehlen für eine Berechnung?!
Hoffe hier kann mir jemand helfen!
DANKE
Gruß
cso0190
 

Hartzeola

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#2
Nach meiner vorläufigen Berechnung stehen Euch ca. 63€ + KFZ Versicherung noch zu :

Brutto Verdienst 1.836€
Abzüge 391,75€

= 1444,25 netto

-330€ Freibetrag

=1114,25

Fahrtkosten 30km x 19 Tage = 570km

570 x 0,2 = 114€ -54,67 bereits enthalten = 59,33

1114,25 - 59,33 = 1054,92



Bedarf 2 x 337=674
Kind 251-184 = 67

Bedarf 3 Pers. 741

Wohnung 377

Ges. Bedarf 1118 €.

ALG II 63,08 plus KfZ Versicherung.
 

cso0190

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#3
also in einem Bescheid wird die KfZ Versicherung mit 24,03Eur eingerechnet.

Wenn ich dann die oben stehende Rechnung richtig verstehe, bleibt ein Restbedarf von
63,08 € + 24,03€
entsprechen dann 87,11€ Anspruch auf ALG II?!

RICHTIG?!

@ Mettwurst
Widerspruch ist toll, nur diesen muss man auch richtig begründen sonst wird der Widerspruch abgewiesen und man hat dann kaum noch Möglichkeiten, also vorher schauen und Rat suchen! Dann kann man sich Arbeit und Stress vermeiden und anderen die "Einsparungen" richtig vermiesen!
 

Hartzeola

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#4
Wenn ich dann die oben stehende Rechnung richtig verstehe, bleibt ein Restbedarf von
63,08 € + 24,03€
entsprechen dann 87,11€ Anspruch auf ALG II?!
So sieht es aus, natürlich ohne Gewähr.

Mit "einfache Strecke" wird der Weg in eine Richtung gemeint.

Du kannst den Bescheid hier anonymisiert hoch laden, möglicherweise lassen sich Fehlern entdecken. Die Berechnung des JC ist allerdings oft schwer nachvollziehbar.
 

cso0190

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#5
Mache ich sobald ich nun den neuen bekomme! Weil man bei diesem irgendwie die gemachten Angaben nicht verwendet hat!
 

cso0190

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#6
Hallo,
also ich habe nun einen Bescheid der ja eigentlich eine Änderung darstellen sollen, ich persönlich kann diesen Bescheid nicht nachvollziehen - bitte daher um Hilfe!

Sofern der andere Bescheid ebenfalls benötigt wird, dies bitte Schreiben wird dann geliefert^^

DANKE im vor raus!

Gruß
cso0190
 

biddy

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#7
Was genau kannst Du nicht nachvollziehen am Berechnungsbogen?

Maximal wird das Brutto, da Kind im Haushalt, bei der Freibetragsberechnung bis 1.500 € brutto herangezogen.

Nach § 11b Abs. 3 SGB II wären frei:

20 % des Brutto von 100 bis 1.000 €, also 20 % von 900 €
= 180 €

plus

10 % des Brutto ab 1.000 € bis 1.500 €, also 10 % von 500 €
= 50 €

Macht zusammen also schon mal 180+50= 230 € Erwerbstätigenfreibetrag


Da die tatsächlichen Aufwendungen über 100 € (Grundfreibetrag) liegen, werden die höheren Aufwendungen statt der pauschalen 100 € abgesetzt (§ 11b Abs. 2 SGB II), :

15,33 € Werbungskostenpauschale
30,00 € Versicherungspauschale
124,00 Fahrtkosten
24,03 € Kfz-Haftpflicht
---------------
= 193,36 € Aufwendungen

Der Gesamtfreibetrag beträgt somit:
193,36 €
+ 230 € (siehe oben)
---------
= 423,36 €

Der Gesamtfreibetrag wird vom Netto abgezogen, also nicht auf's Alg II angerechnet:

1444,25 € netto
- 423,36 € frei
---------------
= 1020,89 € anrechenbares Erwerbseinkommen

Insgesamt werden auf den Bedarf angerechnet:

1020,89 € Erwerbseinkommen
+ 184 € Kindergeld
------------------
= 1204,89 €

Als Heizkostenbeihilfe (Öl, Kohle?) bekommt ihr 1089 € für 2012/2013 (ob die Höhe so ok ist und bis zu welchem Monat das reichen soll, weiß ich nicht) und dann noch den Mehrbedarf für dezentrale Warmwasseraufbereitung, weil euer WW nicht über's Heizsystem aufbereitet wird (siehe S. 3 von 5).

Vom kommunalen Träger bekommt ihr die 1112,25 € für die Kosten der Unterkunft (einschl. Heizkostenbeihilfe für 2012/2013 1089); für den Regelbedarf bekommt ihr nichts, weil ihr durch eigenes Einkommen die Regelleistung (337, 337, 251 plus Mehrbedarf Warmwasseraufbereitung) und einen Teil der Kosten der Unterkunft (KdU) abdecken könnt.
 

biddy

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#8
Oups, da ist ein Fehler im Berechnungsbogen (auf Seite 4 von 5, unten):

"Gesamtbedarf 2410,50 €" - stimmt laut Seite 3 von 5

"Gesamteinkommen (ohne Kindeseinkommen, hier Kindergeld) 1114,24 €" - ist doch falsch! ...
... ihr habt ja nur die 1020,89 € anrechenbares Erwerbseinkommen laut Seite 4 von 5 Mitte ... wie kommen die auf 1298,25 € (minus Kindergeld = 1114,24 €)??

Eure 1020,89 € anrechenbares Erwerbseinkommen + 184 € Kindergeld als Kindeseinkommen müssten 1204,89 € Gesamteinkommen ergeben, nicht 1298,25 € wie's ganz unten auf Seite 4 von 5 steht.

Und auf Seite 5 von 5 oben werden dann diese m. E. falschen 1298,25 € als Einkommen auf den Bedarf angerechnet, obwohl's nur 1020,89 zu berücksichtigendes Erwerbseinkommen +184 Kindergeld = 1204,89 € wären. Da fehlen ja dann 93,36 € Alg II. :confused:

Kann bitte noch jemand anderer nachrechnen, um sicherzugehen?
 

Hartzeola

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#9
Da fehlen ja dann 93,36 € Alg II. :confused:
Sollte stimmen, ich bin nach vorläufigen Angaben auf 87,11€ gekommen mit 114€ Fahrtkosten(im Bescheid 124€).


Derzeit bin ich nicht in der richtigen Form und schaue es morgen an, wenn sich niemand mehr meldet.
 

biddy

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#10
Ich weiß jetzt, wie die Jobcenter-SB aus der Leistungsabteilung auf die falschen 1114,24 (eigentlich 25 Cent ... Tippfehler SB?) € gekommen ist:

Sie hatte im "alten" Berechnungsbogen/Bescheid wohl nicht die tatsächlichen Aufwendungen berücksichtigt (die ja höher sind als die pauschal gewährten 100 € Grundfreibetrag für Fahrtkosten etc.):

Mit 100 € Grundfreibetrag wäre es ein Gesamtfreibetrag von 330 €, diese vom Nettoverdienst abgezogen also ein anrechenbares Erwerbseinkommen von 1444,25-330= 1114,25 € Gesamteinkommen ohne Kindergeld, wie's auf Seite 4 von 5 unten steht.
Dazu das Kindergeld in Höhe von 184 € = 1298,25 € Gesamteinkommen, wie's ebenfalls auf Seite 4 von 5 ganz unten steht.

Der oder die SB hat also bei Änderung des Bescheids/Berechnungsbogens "vergessen" (bzw. hat das Computerprogramm dies nicht von selbst gemacht), diese Beträge nach Berücksichtigung der höher als 100 € Grundfreibetrag ausgefallenen Aufwendungen (Kfz-Haftpflicht, Fahrtkosten etc.) zu ändern in "1020,89 €" (Gesamteinkommen ohne Kindeseinkommen) und "1204,89 €" (Gesamteinkommen) nach Vorlage der Einkommensbescheinigung und Neuberechnung. Ist ja der Hammer! :icon_dampf:

.... oder aber das Computerprogramm (immer noch A2LL?) funktioniert nicht richtig und ist nicht in der Lage, in diesen Zeilen der neu gestalteten Berechnungsbögen die tatsächlichen Aufwendungen (höher als 100 € Grundfreibetrag) zu berücksichtigen ... das allerdings wäre dann der Hammer-hoch-2 ... mindestens
 

Hartzeola

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#11
oder aber das Computerprogramm (immer noch A2LL?) funktioniert nicht richtig und ist nicht in der Lage, in diesen Zeilen der neu gestalteten Berechnungsbögen die tatsächlichen Aufwendungen (höher als 100 € Grundfreibetrag) zu berücksichtigen ...
Ich rechne erst 100€ Freibetrag plus diesen ubersteigendes Teil, möglicherweise falsche Reihenfolge, das Ergebnis ist aber gleich.

Ich habe keine Ahnung, was für ein Programm das JC hat. Die tippen alle Angaben in PC ein, wenn Software einen Fehler macht, kann das praktisch niemand nachvollziehen.

Es läßt sich meistens erledigen, ohne einen Widerspruch einzulegen. Ein Schreiben mit der Bitte um eine entsprechende Änderung reicht.
 

biddy

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#12
Hartzeola sagte :
Es läßt sich meistens erledigen, ohne einen Widerspruch einzulegen. Ein Schreiben mit der Bitte um eine entsprechende Änderung reicht.
Das mache ich auch meist so bei Sachverhalten, die klar sind. Die Widerspruchsabteilung (falls ein solcher überhaupt noch möglich ist, sonst Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X, der aber meiner Erfahrung nach auch schneller bearbeitet wird als ein Widerspruch) braucht zu lang, kann sich ja auch 3 Monate Zeit lassen. Ich füge dem "einfachen" Schreiben (oder ggf. Überprüfungsantrag) meist hinzu: "Um das Einlegen eines Widerspruchs zu vermeiden, bitte ich um Erledigung bis zum ..." (oder ähnlich formuliert) ... dann wissen Sie, dass ich einen Widerspruch plane. Und den sollen sie ja m.W.n. tunlichst vermeiden. Wäre ja auch peinlich bei solch einmal eklatanten Fehler ...


Hartzeola sagte :
Ich rechne erst 100€ Freibetrag plus diesen ubersteigendes Teil, möglicherweise falsche Reihenfolge
Nee, ist egal, ob so oder so.
 

biddy

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#13
@Hartzeola

Ich meinte damit:
oder aber das Computerprogramm (immer noch A2LL?) funktioniert nicht richtig und ist nicht in der Lage, in diesen Zeilen der neu gestalteten Berechnungsbögen die tatsächlichen Aufwendungen (höher als 100 € Grundfreibetrag) zu berücksichtigen ...
dass hoffentlich das Computerprogramm der aktuell neugestalteten Berechnungsbögen in der Lage ist, die Zahlen in den letzten Zeilen wie aus Seite 4 von 5 (siehe Scan) ganz unten aus denen vom Anfang der Seite zu übernehmen (zu berücksichtigendes Gesamteinkommen und Gesamteinkommen/hier Erwerbseinkommen ohne Kindergeld).
 

Hartzeola

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#14
Um das Einlegen eines Widerspruchs zu vermeiden, bitte ich um Erledigung bis zum ..." (oder ähnlich formuliert) ... dann wissen Sie, dass ich einen Widerspruch plane.
Ich schreibe das auch hin und wieder, in meinem JC wissen sie das bereits ohne diesen Passus...
 

cso0190

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#15
Danke, auf diese Differenz bin ich auch gekommen!
Bin gespannt wie sich das auf meinen Regelsatzanspruch auswirken wird, angeblich bin ich ja raus aus dem Bezug.

Werde versuchen dies persönlich mit Begleitung zu klären und ansonsten wird es ein schriftlicher Widerspruch - mein JC ist leider ein wenig rückständig und schwer zu überzeugen das die auch Fehler machen!

Schönes Restwochenende.

Gruß
cso0190
 

biddy

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#16
:confused: Da steht doch nicht, dass Du raus aus dem Bezug bist, sondern auf Seite 1, dass Dir für Oktober 2012 1112,25 € für die Kosten der Unterkunft und Heizung bewilligt wurden (richtig wären es +93,36 = 1205,61 €).
Ohne die 1089 € einmalige Heizkostenbeihilfe wäre es noch über 100 €, also auch wenn die Heizzeit vorbei ist. Allerdings könnte man Dich dann auf Wohngeld verweisen, siehe § 12a SGB II.
 

cso0190

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#17
Laut den Wohngeldrechnern würde mir dort nichts zustehen!
Wie gesagt bei dem vorläufigen Bescheid wäre ich nach deren Berechnung raus gewesen!
Dementsprechend werde ich nun das Gespräch suchen und um Änderung des Bescheides Vorort bitten - ansonsten halt Rechtsweg.

DANKE
 

biddy

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#18
Wie gesagt bei dem vorläufigen Bescheid wäre ich nach deren Berechnung raus gewesen!
Da haben "die" aber noch nicht die tatsächlich über 100 € Grundfreibetrag hinausgehenden Aufwendungen berücksichtigt (wie jetzt im endgültigen Bescheid/Berechnungsbogen) sondern eben nur die 100 € GFB, so dass der nicht anrechenbare Gesamtfreibetrag geringer war.

Die falsch - weil zu wenig - gewährten 1112,25 € plus die fehlenden 93,36 € macht 1205,61 € Alg-II-Anspruch mit einmaliger Heizkostenbeihilfe.
Minus Heizkostenbeihilfe wären das 116,61 € Alg II.

Wenn ihr keinen Wohngeldanspruch haben solltet, muss das Jobcenter weiterleisten. Ihr müsst aber trotzdem den Wohngeldantrag stellen.

Siehe ab Randziffer 12a.6 in den fachlichen Hinweisen der BA zu § 12a SGB II: Hier oder hier

Dass ihr keinen Wohngeldanspruch habt und dadurch weniger als Alg II darf nicht sind - dann muss das JC weiterleisten. Freiwilliger Verzicht ist möglich, aber zwingen kann man euch nicht, auf euch zustehendes Alg II zu verzichten.

Randziffer 12a.6e zum sog. "Wahlrecht":
1. Eine aus zwei Personen bestehende Bedarfsgemeinschaft kann mit Einkommen und Inanspruchnahme von Wohngeld ihren Bedarf decken. In diesem Fall besteht kein Wahlrecht, da der Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II nachrangig und der Bedarf ohne die Inanspruchnahme dieser Leistungen gedeckt ist.

2. Eine aus zwei Personen bestehende Bedarfsgemeinschaft kann mit Einkommen und Inanspruchnahme von Wohngeld ihren Bedarf nicht decken, so dass ein geringer Anspruch auf Leistungen nach dem SGB II geltend gemacht werden könnte. Hier besteht ein Wahlrecht zugunsten des niedrigeren Wohngeldes unter Verzicht auf Leistungen nach dem SGB II.
Quelle: siehe oben

Was ist mit Kinderzuschlag? Wären maximal 140 €. Evtl.hat euch das JC auch deswegen "rausgenommen", weil neben Wohngeld vorrangige Leistung?
 

cso0190

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#19
Rausgenommen wegen zuviel Einkommen!
Kindergeldzuschlag laut der Kindergeldstelle nur möglich, wenn kein ALGII Bezug mehr.

Wohngeld wird evtl. Problem sein wg. Eigenheim.

DANKE an alle beteiligten.
Werde hier auch das Ergebnis mitteilen damit andere auch was davon haben!

Gruß
cso0190
 

biddy

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#20
cso0190 sagte :
Rausgenommen wegen zuviel Einkommen!
Hatten wir ja nun festgestellt, dass das nun bei Berücksichtigung der gesamten tatsächlichen Aufwendungen nicht stimmt (erster Bescheid war ja auch nur vorläufig, nicht endgültige Berechnung/Bescheidung mit tatsächlichen Verhältnissen).

Kindergeldzuschlag laut der Kindergeldstelle nur möglich, wenn kein ALGII Bezug mehr.
Das ist klar. Es geht ja darum, dass ihr MIT Kinderzuschlag plus eventuellem Wohngeld/Lastenzuschuss und OHNE Alg II euren Bedarf decken könnt, nicht mehr hilfebedürftig nach dem SGB II seid. Dazu ist Kinderzuschlag da.

Wohngeld wird evtl. Problem sein wg. Eigenheim.
Bei Eigentümern heißt das "Wohngeld" dann Lastenzuschuss. Würde auf jeden Fall einen Antrag bei der Wohngeldbehörde stellen. Die Userin ela1953 schrieb mal, dass Lastenzuschuss nur gewährt wird, wenn das Eigentum abbezahlt ist - evtl. meldet sie sich ja noch mal hier.

Werde hier auch das Ergebnis mitteilen damit andere auch was davon haben!
Ja, das wäre gut
 

cso0190

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#21
Gestern persönliches Gespräch gesucht!
Leider war die SB nicht da - VERTRETUNG naja mitten im Gespräch meinte die andere Kollegin wichtige Email für Dich.

Danach war dann die Rede von einem Systemfehlers......
SB konnte sich die Differenz von 93€ nicht erklären, nachrechnen und alles brachten auch kein wirkliches Ergebnis - muss ich manuell berechnen das das richtige unter dem Strich raus kommt.

Wenn der Bescheid kommt Poste ich diesen!

DANKE

Unterschied zwischen Computer und Sachbearbeiter/in ist nun auch klar - beim Computer nennt man es Systemfehler, beim Rest - mindestens zum Teil - erklärungs- und verständnissunfähig! (bitte diese Ironie zu entschuldigen). Ich gebe nur ein den Rest macht der Computer, ich muss auch nicht verstehen was ich da mache - ist doch für andere....^^:icon_klatsch:
 

cso0190

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#22
Problem:
Meine Frau hat nun nach diesem Fehler der aufgefallen ist, die älteren Bescheide
- Freibetrag beim Alten Arbeitgeber - durchgerechnet.

Anscheinend gibt es auch hier Fehlbeträge die uns bisher nicht aufgefallen sind!

Welche Möglichkeit bleibt hier nun?
Widerspruchsfristen sind dementsprechend ungenutzt verstrichen.
Hat man nun noch Möglichkeiten?

Hoffe jemand hat eine Lösung bzw. eine Hilfestellung.

Gruß
cso0190
 

Hartzeola

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#23
Widerspruchsfristen sind dementsprechend ungenutzt verstrichen.
Hat man nun noch Möglichkeiten?
Überprüfungsantrag nach §44 SGB X
 

cso0190

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#24
Gibt es für diese Überprüfung hier irgendwo ein Muster?
 

cso0190

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#26
Auch auf die Gefahr das ich nerve, muss man da tatsächlich jeden Bescheid aufführen?
Reicht es den Zeitraum ein zu grenzen?!

Es geht ja scheinbar um die Berechnung des Einkommens bzw. der Freibeträge dieser (Fahrtkosten etc.).
:eek:
 

Hartzeola

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#27
Überprüfungsantrag greift auf 1 Jahr zurück.

Die Bescheide muss das Jc noch haben. Gegen eine negative Entscheidung ist Widerspruch möglich.
 
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