aEKS als Kleinunter./Nebengew. ohne FAAbschl. möglich? Belege in vorl. EKS abgeben? (1 Betrachter)

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bidtot

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Hallo
Ich habe seit 1.5 ein Gewerbe angemeldet, quasi im Nebenerwerb, den es ja nicht gibt^^, und mit §19 UStG keine Mehrwertsteuer und ohne Zuschüsse usw.
Läuft gut an und habe schon vorläufige EKS abgegeben.
Da ich nur 1 mal im Jahr beim Finanzamt den Abschluss mache habe ich noch keinerlei Belege über Einkommen. Jetzt soll ich abschließende EKS vom 1.5-30.09. abgeben.
Als ich die vorläufige EKS abgab, habe ich gleich Belege über Ausgaben schicken müssen. Mir kahm das komisch vor. Das sollte man doch höchstens bei der abschl. EKS verlangen können, oder !?
Mein Steuerberater sagt, das ich jetzt die EKS ausfüllen soll und höchsten noch Ausdrucke aus meiner EÜR-Buchhaltung dazulegen soll. Belege usw. müsste ich keine abgeben, das sei unüblich und nicht notwendig. Man müsse mir dann weiter Vorläufig Harz4 bewilligen. Erst wenn ich nächstes Jahr von Finanzamt die Unterlagen habe, kann eine entgültige EKS gemacht werden.
Ich habe einfach den Eindruck, das die Bearbeitende Person beim JC keinen Plan hat und viel zu viel Unterlagen verlangt. Ich muss ja quasi bei der vorläufigen und dann nochmal bei der abschließenden EKS Belege abgeben, das kann doch nicht richtig sein, oder?
Normalerweise müssten das JC die Unterlagen von FA anerkennen und sollte doch nur bei einem begründeten Betrugsverdacht weitere Unterlagen oder Belege verlangen können, oder sehe ich das falsch !?
Ich habe einfach keine Lust, doppelt und dreifach alles Belegen zu müssen.
Das JC und ein Berater vom JC meinten, das ich das Gewerbe nur Nebenher machen sollte, da es quasi nicht tragfähig sei.
Es läuft nun so gut an, das mein Steuerberater bald eine Tragfähigkeitsbescheinigung ausfüllen könnte, vermute ich. Dann wäre es doch besser, wenn ich alle Zuschüsse usw. beantragen würde, anstatt es so weiter laufen zu lassen, was meint Ihr !? Wie lange kann ich alle Einnahmen reinvestieren und mein Gewerbe aufbauen, z.B. Wareneinkauf da Verkauf usw. Auto steht auch an, denn ohne geht es nicht weiter, wie am Besten zulegen!?
Gibt es genaue Zahlen, z.B. für Warenbestand, denn man braucht einen großen, damit man ohne Harz4 auskommen kann.
Ich will mich vom JC nicht schikanieren lassen und will so weit es geht, ohne Fremdbestimmung meim Gewerbe nachgehen.
Ich bin froh, das ich mir hier Hilfe holen kann. Bin gespannt was da noch alles auf mich zukommt.
MfG
 
R

Rounddancer

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AW: aEKS als Kleinunter./Nebengew. ohne FAAbschl. möglich? Belege in vorl. EKS abgebe

Also ich schicke gar keine Belege, gleich gar nicht mit der vorausschauenden Anlage EKS,- und da schreibe ich auch nur rein, was ich sicher an Ausgaben haben werde. Sichere Einnahmen gibts bei mir (leider noch) nicht,- und das Amt hat mir auch keinen Wahrsager, der was taugt, besorgt und bezahlt, drum kann ich die nicht angeben.

Ich mache das so: Ich buche alle Ausgaben und alle Einnahmen einmal monatlich mit der kostenlosen EinnahmeÜberschuß-Software jes-EUR, da gibts laufend neue Versionen, wo wieder was verbessert wurde, die Daten bleiben dabei erhalten.

Und wenn ich, wie kürzlich (31.10.) wieder, eine abschließende Anlage EKS machen muß, dann drucke ich für jeden Monat des sechsmonatigen Abrechnungszeitraums eben mit jes-EUR das Monats-Journal aus,- da steht dann dran, wieviel ich wofür an Einnahmen und Ausgaben hatte,-
mit diesen Daten fülle ich dann die Spalten der abscließenden Anlage EKS aus, rechne zusammen (leider hatte ich mal nen Plattencrash,- ich hatte mal eine Anlage EKS, die ein echtes EXcel- oder OpenOffice-Calc-Rechenblatt war, die finde ich seither nimmer!),
dann nehme ich noch, wie wenn ich das fürs Finanzamt mache,
den Geschäftskontoauszug, und markiere dort die einzelnen Buchungen nach den Buchungsnummern.

Dann kriegt meine SB (=Leistungssachbearbeiterin) diese sechs Monatsausdrucke, die abschließende Anlage EKS, und die so mit Vermerken versehenen Auszüge des Geschäftskontos,- mit freundlichen Grüßen von mir.
Das geht nun schon von Anfang an so, und bisher hat sie sich nicht beschwert.
 
E

ExitUser

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AW: aEKS als Kleinunter./Nebengew. ohne FAAbschl. möglich? Belege in vorl. EKS abgebe

Es läuft nun so gut an, das mein Steuerberater bald eine Tragfähigkeitsbescheinigung ausfüllen könnte, vermute ich. Dann wäre es doch besser, wenn ich alle Zuschüsse usw. beantragen würde, anstatt es so weiter laufen zu lassen, was meint Ihr !? Wie lange kann ich alle Einnahmen reinvestieren und mein Gewerbe aufbauen, z.B. Wareneinkauf da Verkauf usw. Auto steht auch an, denn ohne geht es nicht weiter, wie am Besten zulegen!?
Einfach mal die Diskussionen von Minn und anderen lesen, die ihr Gewerbe schon eine Weile betreiben und trotzdem nicht aus dem Bezug rauskommen.

Vom JC bekommt man nichts geschenkt. Und wenn das einen "Gutachter" in Marsch setzt, um auf eigene Faust die Tragfähigkeit überprüfen zu lassen - aus Jux und Tollerei, oder weil man einen Antrag nach § 16c SGB II gestellt hat - ist Blauäugigkeit völlig fehl am Platz.
 

Koelschejong

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AW: aEKS als Kleinunter./Nebengew. ohne FAAbschl. möglich? Belege in vorl. EKS abgebe

Und, man kann es nicht oft genug sagen - niemals gibt man Originalbelege beim JC ab, allenfalls legt man die zur Einsichtnahme vor. Alles was die ggf. bekommen, sind Kopien.
 

bidtot

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AW: aEKS als Kleinunter./Nebengew. ohne FAAbschl. möglich? Belege in vorl. EKS abgebe

Ich habe auch keine Belege mit gesendet, und wenig Angaben gemacht, ist doch klar, eben weil ich nicht Hellsehen kann und sowieso neu angemeldet bin.

Ich habe z.B. bei der vorläufigen EKS Angaben zu der Verpackungsmittelverordnung-Müllgebühren gemacht, usw. daraufhin verlangte man von mir einem Beleg von den Müllgebühren, und das, obwohl es erst die vorläufige EKS war. Ist das Korrekt ?
Ich vermute nicht. Dann hab ich halt eine Kopie gesendet, was solls, aber ich finde das komisch.

Jetzt wo ich die endgültige EKS abgeben soll, wird man garantiert alle Belege verlangen. Obwohl man das anscheinend nicht muss, so auch der Steuerberater, das sei nicht üblich.
Ich werde alles ausfüllen und einen Ausdruck von der EÜR beilegen. Wenn man mehr verlangt, dann will ich auch, das das ganze jemand Qualifiziertes bearbeitet,
denn diese EÜR und Kontobewegungen kann man schnell falsch interpretieren, vor allem bei Kommissionswaren und wenn man keine Ahnung hat.

Es ist schon ein Unterschied, ob man Hauptberuflich Selbständig ist, oder das Nebenher macht. Z.B. Krankenversicherung oder diese Rentenbeiträge.
Daher die Frage, so lange es geht Nebenher laufen lassen oder Haupt und dann selber Krankenkasse usw.
Momentan zahlt das ja das JC, das ist eben ein Unterschied, aber auch das wird auf mich zukommen, werde es ja sehen.
Ich versuche alle Euren Ratschläge einzuhalten. Ich bin leider noch kein Profi. Hier gibt es aber einige, deshalb bin ich ja hier, weil ich mich nur mit Eurer Hilfe gegen diese Willkür und Dängeleien wehren kann.

Wenn ich bei der vorl. EKS alles Belegen muss und dann nochmal bei der endgültigen, dann ist das ja doppelt und dreifach gemoppelt.
Nicht mal das Finanzamt checkt so viel ab.
Daher möchte ich wissen, was ich muss und was nicht. Gerade habe ich etwas gefunden was viele meiner Fragen beantwortet.
"Solanus" beschreibt sehr gut, was geht und was nicht, super, das hatte ich vorher gesucht, aber erst eben gefunden, sorry für die Störung^^

Aber das mit dem Haupt und Neben ist noch unklar, bzw wird wohl demnächst auch geklärt werden. Kann man an den Umsätzen erkennen ob man Haupt oder Nebenerwerb vorliegt?.
Soll man das als Neben laufen lassen solange es geht oder freiwillig auf voll umstellen und alle Beiträge selber zahlen? Das ist mir noch nicht ganz klar, keine Erfahrungen. !?
MfG
 
E

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AW: aEKS als Kleinunter./Nebengew. ohne FAAbschl. möglich? Belege in vorl. EKS abgebe

Es ist schon ein Unterschied, ob man Hauptberuflich Selbständig ist, oder das Nebenher macht. Z.B. Krankenversicherung oder diese Rentenbeiträge.
Nein, an der Stelle kein Unterschied. Solange Du im ALGII-Bezug bist, zahlt das JC die Versicherungsbeiträge.

Aber das mit dem Haupt und Neben ist noch unklar, bzw wird wohl demnächst auch geklärt werden. Kann man an den Umsätzen erkennen ob man Haupt oder Nebenerwerb vorliegt?
Hauptberuf ist die Einnahmequelle mit der größten wirtschaftlichen Bedeutung bzw. die Tätigkeit, die den überwiegenden Teil des Arbeitszeitaufwandes ausmacht. Wer mindestens zwanzig Stunden pro Woche lohnabhängig beschäftigt ist, kann nicht hauptberuflich selbständig sein, es sei denn, er beschäftigt Angestellte in sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnissen.
 
R

Rounddancer

Gast
AW: aEKS als Kleinunter./Nebengew. ohne FAAbschl. möglich? Belege in vorl. EKS abgebe

Jetzt wo ich die endgültige EKS abgeben soll, wird man garantiert alle Belege verlangen.
Ich warte immer erst ab, was die wirklich wollen,- und dann kriegen sie das und nur das,- aber auch nur, wenn es ihnen zusteht.

Man muß immer unterscheiden, auch als Leistungssachbearbeiter im JC, ob man einen leistungsempfangenden Selbstständigen vor sich hat, der das OHNE zusätzliche Zuschüsse vom Amt macht,-
oder jemanden, der vom Amt z.B. das Einstiegsgeld, oder irgendwelche Anschaffungszuschüsse will oder braucht. Im letzteren Fall, und nur da, macht es als Amt Sinn, nach Businessplan, der Beurteilung doch fachkompetente Stelle, etc. zu gieren. Im ersteren Fall nicht.

Es ist schon ein Unterschied, ob man Hauptberuflich Selbständig ist, oder das Nebenher macht. Z.B. Krankenversicherung oder diese Rentenbeiträge.
Solange wir noch irgendwie aufstockend Hartz IV kriegen, ist das JobCenter für die Zahlung unserer Kranken- und Pflegeversicherung zuständig.

Wenn wir dann kein Alg-II mehr brauchen, z.B. weil unsere Selbstständigkeit genug einspielt, dann müssen wir in der Tat dann für unsere Kranken- und Pflegeversicherung sorgen (Mindestbeitrag monatlich ca.350 Euro).

Es sei denn, wir hätten z.B. einen angestellten Arbeitsplatz.
Dann, und nur dann könnte man bei der Selbstständigkeit eine nebenberufliche Tätigkeit sehen.

Dann trüge der angestellte Hauptjob so lange die Kranken-, Pflege-, und dann auch Rentenversicherung, wie unsere Selbstständigkeit nicht mindestens eine der nachstehenden Kriterien erfüllte:

1. Die Zeit, die wir im Selbstständigen Job wöchentlich verbringen, ist mehr, als die der angestellten Arbeit;

2. Das Einkommen aus der Selbstständigkeit ist mehr als das aus der angestellten Arbeit;

3. Wir beschäftigen in unserer Selbstständigkeit mindestens einen Mitarbeiter (m/w) mehr als nur geringfügig.

Wenn ich bei der vorl. EKS alles Belegen muss und dann nochmal bei der endgültigen, dann ist das ja doppelt und dreifach gemoppelt.
Nicht mal das Finanzamt checkt so viel ab.
genau, da nimmt sich Dein SB etwas heraus, was ihm so nicht zusteht.

Wie hier im Forum schon X-mal erwähnt: Es gibt gewerberechtlich keine Unterscheidung zwischen Haupt- und Nebenerwerb.
Das Kreuzchen, das das Formular "Gewerbeanmeldung" dafür hat, ist nur und ausschließlich für statistische Zwecke. Die wollen damit nur wissen, wer bei Start seiner Selbstständigkeit das gleich von null auf 100 macht, und wer das so gemächlich neben der regulären Arbeit aufbauen will.

Auch dem Finanzamt ist es egal, ob wir unsere ganze Zeit mit der Selbstständigkeit verbringen oder nur einen Teil. Die gucken halt, was herauskommt, zählen alle Einkünfte zusammen, ziehen die Kosten, Freibeträge, bereits bezahlten Steuern, etc. ab und kassieren den Rest oder zahlen Zuvielbezahltes zurück.
Die kommen u.U. damit, wenn drei Jahre lang nichts sichtbar ist, daß sich der Ertrag steigert, daß das "Hobby" sei.

Und, sie kommen, und das ist eine große Gefahr für den, der anfangs den §19 UStG inanspruch nimmt, dann, wenn das Umsatzlimit über die vom §19 gesetzten Grenzen hinausgeht.
Dann heißt es nämlich plötzlich Umsatzsteuer nachzuzahlen,- erst kürzlich beklagten sich wieder Selbstständige, die den § 19 inanspruch genommen hatten, darüber, daß das Finanzamt Umsatzsteuer will für Umsätze, für die die Selbstständigen weder ihren Kunden Mwst. berechnet, noch beim Einkauf Vorsteuer angerechnet hatten. (Weil sie beides ja wegen des §19 nicht durften).

Ok, das Amt kann uns dazu zwingen, uns trotz Selbstständigkeit irgendwo auf eine Angestelltenstelle zu bewerben. Und es kann uns Vermittlungsvorschläge schicken, auf die wir uns zu bewerben haben.
Auch gut,- ich bewerbe mich auch immer wieder ganz brav, wenn ich was finde, z.B. als Sachbearbeiter Beihilfe auf eine 8er-Stelle, oder nun auch mal wieder als persönlicher Ansprechpartner beim JobCenter auf eine 10er-Stelle.

Vielleicht findet sich ja tatsächlich mal was, und sei es Teilzeit, und wenigstens gerade genug, um kein Hartz IV mehr zu brauchen ...

Viel Erfolg!
 

bidtot

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AW: aEKS als Kleinunter./Nebengew. ohne FAAbschl. möglich? Belege in vorl. EKS abgebe

Was passiert, wenn ich den Abgabe-Termin verpasst habe, um 1-2-3-4 Tage? Schlimm!?
Also ich habe gelesen, das wenn man eine Rechnugsliste oder gleich eine komplette EÜR abgibt, das die vom JC dann kein Recht/Grund hätten, weitere Belege, Kopien usw. einzufordern.
Wenn ich denen eine astreine EÜR vorlege, dürfen die dann trotzdem weitere Belege/Kopien verlangen? Angeblich nicht, aber wenn doch,....
Ich gehe davon aus, das man dann Kopien usw. verlangen wird, ich möchte aber nichts weiter vorlegen, wenn möglich, bzw. Rechtlich in Ordnung.

Um einen Umstieg auf voll Gewerbe ohne Harz4 zu schaffen, dauert es mindestens noch 1 Jahr. Eine Schulung, Maßnahme, wollen die mir ja geben, könnte man da nicht etwas, das dem Gewerbe hilf, nehmen, gibt es überhaupt so etwas, etwas was einen wirklich weiterhilft ?
 

Koelschejong

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AW: aEKS als Kleinunter./Nebengew. ohne FAAbschl. möglich? Belege in vorl. EKS abgebe

Termine verpassen ist nicht gut. Da haben die u.U. die Möglichkeit zu schätzen, oder Leistungen einzustellen.

Unterlagen müssen vorgelegt werden, dazu findest Du genügend Hinweise hier im Forum.
 
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... gibt es überhaupt so etwas, etwas was einen wirklich weiterhilft ?
§ 16c SGB II
Was anderes geht nicht. Und zum Thema "Tragfähigkeitsprüfung", so heißt das im Absatz 3, solltest Du Dich erstmal hier im Forum schlau machen. Das könnte in die Hose gehen.
 

bidtot

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§ 16c SGB II
Was anderes geht nicht. Und zum Thema "Tragfähigkeitsprüfung", so heißt das im Absatz 3, solltest Du Dich erstmal hier im Forum schlau machen. Das könnte in die Hose gehen.
Muss man die Zuschüsse z.b. 5000 zurückzahlen?
 

bidtot

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Termine verpassen ist nicht gut. Da haben die u.U. die Möglichkeit zu schätzen, oder Leistungen einzustellen.

Unterlagen müssen vorgelegt werden, dazu findest Du genügend Hinweise hier im Forum.
Ok, also dann muss ich jetzt noch was arbeiten, hab am 30.11 Abgabe gehabt^^, gebe es morgen eben erst ab, da es ein Samstag war dachte ich, morgen wäre noch OK.
 
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Muss man die Zuschüsse z.b. 5.000 zurückzahlen?
Nein, die mußt Du aber erstmal kriegen. Wenn man feststellt, daß aus Deinem Laden nichts werden kann, dann gibt es auch nichts (von sanktionsbewehrten Vermittlungsvorschlägen und Maßnahmezuweisungen mal abgesehen). Und damit haben die JC bislang keine Probleme gehabt.
 

bidtot

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AW: aEKS als Kleinunter./Nebengew. ohne FAAbschl. möglich? Belege in vorl. EKS abgebe

Habe nun die EKS abgegeben, mit kompletter Buchhaltung, EÜR, sogar Buchungsjournal, einzelne Kontenlisten, Bankauszüge, normalerweise sollte man anhand der Unterlagen alles klipp und klar erkennen können.
Ich vermute aber stark, das die trotzdem noch alle Belege haben wollen. Das wäre so wie ich das verstanden habe, gar nicht nötig, oder würde die Mithilfe weit übersteigen. Bin sehr gespannt.

Wie gesagt läuft es gut an und mein Steuerberater würde dann auch eine Tragfähigkeitsbescheinigung ausstellen, das kann er.

Die damalige Trag.Besch. wurde von einer Stiftung ausgestellt, mit sehr fragwürdigem Personal, das keinen Plan von der Materie hatte, ebenso nur einen begrenzten Horizont, usw.
Das war eine reine Lachnummer was da abgelaufen ist, aber wem sage ich das, das diese Leute überhaupt eine Zulassung für so etwas haben, wunderte mich stark.
Man konnte keine meiner Fragen beantworten, weil man sich einfach nicht auskannte, das gab sie auch noch offen zu^^ das ganze brachte mich leider nicht weiter, daher blieb nur die selbst recherche übrig.
Bei diesen dubiosen Beratungsfirmen sind Leute gut aufgehoben, die eine fixe Idee haben und wirklich noch überhaupt nichts mit Gewerbe usw. am Hut hatten, solchen Leuten könnten die "helfen".
BZW. dann würden sie diesen Eu-Beratungs-Zuschuss mit 4500 Euro beantragen und kassieren. Dem H4´ler würden sie dann 3-4 Tage lang mit Grundwissen zu labern, das wärs dann gewesen.
Niemand hätte das geholfen, auser dem Amt und diesen Beratern, denn die haben 4500 Euro kassiert und das Amt bekommt den Schein, das es nicht tragfähig ist.
Mein damaliges Ergebnis war, das ich es Nebenher machen sollte.
Tu ich nun ja auch, was anderes war doch von Anfang an nicht vorgesehen, unglaublich.
Das Problem ist einfach, das wenn man voll umsteigt, man Krankenversicherung, Miete, Sozialversicherung o. Rentenbeitrag, Strom, Wasser, Müll, Auto, usw. auf einen Schlag alles selbst bezahlen muss.
Grob 1500 Euro. Dann braucht man Geld zum Leben. So weit bin ich heute noch nicht, das könnte sich laufe des nächsten Jahres oder übernächstes Jahr ändern.
Mit Zuschüssen vom Amt, Krediten von Existenzgründungs-Banken, Privat-Krediten, könnte man schon einiges anschaffen, was den Umsatz steigern würde.
Alleine um auf eine schwarze null zu kommen, braucht man schätzungsweise 6-8000 Umsatz, eben damit das alles bezahlt werden kann, das schätze ich mal grob.
Bis ich da angekommen bin, dauert es noch etwas. Vor allem muss man ja erst einmal den dazu nötigen Warenbestand von 30000-50000 angeschafft haben, damit man diese Umsätze überhaupt erzielen kann.
Das ist nur grob geschätzt, bestimmt kennt jemand etwas genauere Zahlen was den Verkauf betreffen.
Es gibt also noch viel zu tun, da wird es einem nicht langweilig...
Und damit es einem nicht zu gut geht, bekommt man immer wieder einen Knübbel zwischen die Füße geworfen, damit man schneller am Ziel ankommt.
Was sagte der Bearbeitende-JC´ler zu mir: "Was selbständig, ja dann viel Spaß, da werden sie noch viel mehr Geschiss mit dem JC haben".
Ach und wie kommen die Ausgaben für die Fahrten mit privatem Fahrzeug zu stande, wo sind sie da überall hingefahren !? usw.
 
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