ÄD - Gutachten Teil A/B - Gerichtsentscheidungen?

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Beere

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Hallo,
es könnte ein doppelter Post sein - irgend etwas hat nicht funktioniert.

Mein ÄD kennt kein Gutachten Teil A/B. Er schickt stets das gesamte Gutachten ans JC...

Gibt es vllt. Gerichtsentscheidungen zum Thema?

Mein JC wird wohl die Leistungen einstellen... Der ÄD ignoriert meine auf Teil B beschränkte Einwilligung...

Ich habe mir erklären lassen, dass der konkrete Arzt dafür nicht mal was kann - er muss die Anweisungen seines Vorgesetzen befolgen.

Ich habe meinen Fall dem Bundesdatenschutz gemeldet - die sind tätig geworden. Mir war nicht klar, dass es Monate dauern wird, bis die Dinge sich hier ändern und unser Gesundheitsamt darüber belehrt werden wird, dass es in Gutachten 2 Teile geben sollte...
 
E

ExUser 44963

Gast
Wäre Das nicht Straftatbestand? Verletzung des Sozialgeheimnis?

https://www.haufe.de/sozialwesen/sg...sozialgeheimnisses_idesk_PI434_HI2223333.html

Medizinische Sozialdaten dürfen nur unter Medizinern bleiben. Auf keinen Fall dürfen diese Sozialdaten an nicht-medizinisches Personal gelangen!

Du kannst Jederzeit zur Staatsanwaltschaft gehen

§ 35 SGB I Sozialgeheimnis

https://www.elo-forum.org/news-disk...rletzt-sozialgeheimnis-dafuer-600-zahlen.html

Vielleicht StGB §203?
StGB - Einzelnorm
 

Beere

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Hi Markus,

hmm - auf die Idee wäre ich jetzt nie gekommen...
Ich hatte nur die Variante bedacht, dass der ÄD trotz meiner beschränkten Einwilligung (also keine Diagnosen) dem JC das gesamte Gutachten schickt.
Dann wäre der ÄD wg. § 203 StGB dran gewesen...

Aber das JC? Man weiß ja auch gar nicht, womit das JC den ÄD konkret beauftragt hat. Ob es wirklich Einsicht in das gesamte Gutachten haben möchte - oder ob der ÄD mehr tut, als er müsste.

Ich befürchte ja Letzteres...

Ich hatte ja den Bundesdatenschutzbeauftragten kontaktiert - der nimmt Kontakt zum JC auf - weil es ja eine Bundesbehörde ist.

Ich frage mich, ob ich den LandesDSbeauftragten kontaktieren sollte, damit er das Gesundheitsamt (ÄD) kontaktiert. Bei uns gibts keinen ÄD der BA. Der ÄD ist eine kommunale Behörde.
 
E

ExUser 44963

Gast
@Beere

Der ÄD ist Immer der ÄD der AfA, wenn auch nur formell. Egal ob die Gutachter von anderen Behörden gestellt werden, Was ja oft der Fall ist, dass der ÄD Kapazitäten vom nächstgelegenen Gesundheitsamt nutzt.

Aber wenn Die tatsächlich so dermaßen blöd sind, unbefugt Sozialdaten ans JC zu schicken und Du es beweisen kannst, dann lass es krachen!:smile:

Und fürs JC:
§ 34 BDSG Auskunft an den Betroffenen - dejure.org
 

Beere

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Hi Markus,

nee, nee, der ÄD hat sich etwas anderes einfallen lassen:
Er ignoriert meine eingeschränkte Einwilliungserklärung (nur Leistungseinschränkungen aber keine Diagnosen).

Man schreibt mir, man würde dem JC gar nix schicken, sollte ich nicht das Formular unterschreiben - also Weitergabe des gesamten Gutachtens mit Diagnosen...

Mein ÄD kennt keinen A oder B-Teil im Gutachten. Ich denke, der konkrete Arzt ist auch gar nicht befugt, einen B Teil zu erfinden...

Der BDS-Beauftragte sagte mir, man würde das JC kontaktieren - das Ganze würde Monate dauern. Aber am Ende würden sie wohl erreichen, dass es bald ein A und B Gutachen gibt und nur noch der Teil B ohne Diagnosen dem JC übersandt würde...
Tja, für mich kommt das zu spät...

Dh: Unterschreibe ich nicht, bekommt das JC nix - und meine Leistungen werden eingestellt - mangels Mitwirkung.
Und es ist fraglich, ob ein Richter am SG mir Recht gibt. Deshalb frage ich nach Gerichtsentscheidungen.

Ich meine, der BDS hält das Vorgehen des Gesundheitsamts für rechtswidrig - er hat wohl auch Recht - nur, was nützt es mir wenn der hiesige Richter den einstw. Rechtsschutz für unzulässig hält (mangels Rechtsschutzbedürfnisses) oder unbegründet???



Mein Termin war merkwürdig.
Ich brachte ein mehrseitiges Schreiben mit - er hat es nicht gelesen. Immerhin den Empfang quittiert...
Er diktierte sofort meine Personalien in sein Diktiergerät. Leider auch einige unbedachte Äusserungen meinerseits.
Tja, er sammelte einen Wust von Befundberichten ein, die ich mitgebracht hatte.
Er ließ kein Gespräch zu. Fragte und wollte Anworten. Fragte aber fast nichts.

Dann sollte ich mich ausziehen, bücken - und mein Zahnstatus hat ihn auch interessiert.

Und da er sich mein Schreiben nicht durchgelesen hat, hält er sämtliche körperlichen Beschwerden für psychisch! Dabei hab ich mir solche Mühe gegeben, Befunde beizubringen - mit Diagnosen...

Ach ja, plötzlich, aus dem Nicht heraus hielt er mich für suizidal:eek:
Ob ich das sei... Mein Nein schien ihn nicht zu überzeugen -jedenfalls soll ich jetzt zum Psychiater.
Das muss man sich mal vorstellen - jetzt bekommt das JC psychiatrische Diagnosen!:eek:
Am Ende lande ich jetzt in der Psychiatrie - ohne Hilfe, ohne Rechtsanwalt.
Na ja, ich will das Branchenverzeichnis mit RA - Tel.nrn mitnehmen. Aber deren 1. Frage wird auch die nach Kohle sein. Wie soll ich aus der Psychiatrie heraus an einen Beratungshilfeschein kommen?

Ich werde ein eine weibliche Gundula Mollath werden und Jahre in der Pychiatrie verbringen - von aller Welt vergessen...

Zudem ist es eine Psychiaterin - Frauen sind eiskalt. Ich bin nun schon länger auf dieser Welt - aber noch nie bin ich mit einer weibl. Ärztin klargekommen. Sie sind abweisend, dominant - ohne jeden Humor.:icon_sad:
 
E

ExUser 44963

Gast
Zu Schweigepflichtsentbindungen gibt es keine Pflicht!

Schweigepflichtsentbindungen beim ÄD für Dritte gibt es auch nicht, Was ist Da los??
Die gibt es ja Deshalb nicht, weil der ÄD eben nur eine Stellungsnahme ohne medizinische Details an das JC schicken darf und sonst Nichts. Normalerweise eben Teil B.

So langsam zweifle ich, ob ich glauben soll, Was Da abgeht.

Ansonsten Beratungshilfeschein und SGB-Anwalt.
 

gila

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SOFORT und schriftlich - ab besten persönlich abgeben: JEGLICHER Weitergabe des Gutachtens widersprechen!
 

Beere

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Hi,

was meint ihr, wie ich erschrocken bin, als mir der Doc sagte, er kenne keinen Teil A / B. Das Gutachten ginge immer komplett an's JC!

Ich denke, es liegt daran, dass der ÄD nicht von der BA ist. Es ist eine kommunale Behörde.

Ich habe ja mit dem BDS-Beauftragten telefoniert. Sie sind dankbar für die Info und werden das nun mit meinem JC regeln...



Gibt es einen Bescheid, der die Leistungen einstellt? Ist das eine andere Art Bescheid, wie ein Aufhebungsbescheid.

Weil - ein Widerspruch gegen einen Aufhebungsbescheid hat ja keine aufschiebende Wirkung

Aber bei einem Leistungseinstellungsbescheid hat ein Wspr. aufschiebende Wirkung.
Das hieße dann doch, dass das JC mir das Geld weiterzahlen muss??? Bis zum Ende eines Gerichtsverfahrens? Soweit ich nicht aus anderen Gründen aus dem Bezug falle?

Nur was ist, wenn das JC keinen Einstellungsbescheid erläßt? Dann muss ich in den einstw. Rechtsschutz... Tja, und bei fehlender Mitwirkung scheint mir dieser ungewiss zu sein.

Nochmal - der ÄD wird dem JC nix schicken, solange ich nicht das Formular ausfülle. Habe das Formular hochgeladen...
 

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Muzel

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Wenn du strafrechtlich vorgehen willst, musst du einen Strafantrag innerhalb von 3 Monaten stellen ab Kenntnis von Tat und Täter, § 77b StGB.
 

Anna B.

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und falls du Befürchtungen hast, in der Psychiatrie zu landen, dann fertige eine Pat.Verfügung aus...


PatVerfü | Die schlaue Patientenverfügung

nicht erschrecken, Nina Hagen ist Schirmherring..les dir das mal genau durch, drucke dir die PatVerfügung aus unterschreibe sie und nimm sie immer mit, fertige eine Kopie für deinen HA an und für deine Angehörigen...und falls du in die Situation kommst, die dich v ermuten läßt, jetzt muß ich mal was dagegen unternehmen...dann lege die Pat VErfügung vor und dann müssen sie dich gehen lassen..

den Datenschützern würde ich mal gepflegt auf die Füße treten...und die auffordern das JC schneller zu kontaktieren, denn deine Leistung würde eingestellt werden..

die können auch schneller, wenn sie wollen...

versuche über den SOVD oder VDK einen Anwalt zu sprechen..da zahlst du für einen Widerspruch oder ein Schreiben ca. 26 Euro..und für die Jahresmitgliedschaft ca. 60 Euro...

die rechtsanwaltliche Beratung ist dann damit abgegolten...

oder hol dir einen Beratungsschein vom Gericht und lass dich von einem Anwalt beraten...der soll ein entsprechendes Schreiben für diesen komischen Amtsarzt und für das JC erstellen...hier liegt m.E. ein eklatanter Verstoß gegen den Sozialdatenschutz vor...
 

Anna B.

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ich würde ggf. das Formular abändern...

für den Auftraggeber, JC, sind nur die sozialmedizinischen Ergebnisse relevant.

Mit meiner Unterschrift untersage ich , dass meine Diagnosen, Befunde, Laborberichte und weitere medizinische Daten an den Auftraggeber; JC Kreis..., weitergegeben werden.

Für die Aufgabe des JC sind nur sozialmedizinische Ergebnisse wichtig und somit auch nur diese sozialmedizinischen Aussagen weiterzuleiten.
Als Beispiel:

Belastungsfähigkeit....X Stunden am Tag
körperliche Einschränkungen: z.B. keinen Streß, keine Schichtarbeit usw.

ich untersage mit dieser Unterschrift die Weitergabe von Diagnosen an denAuftraggeber..!!

dann hättest du m.E. im sozialrechtlichen Sinne mitgewirkt..und es werden dann, hoffentlich, keine Diagnosen weitergegeben.

Anschließend empfehle ich natürlich eine entsprechende Akteneinsicht...
 
E

ExUser 44963

Gast
Und lebenswichtig:

1. Vorsorgevollmacht/PatVerfue notariell beglaubigen lassen (ist wasserdicht!)
2. Beim Zentralregister der Bundesnotarkammer eintragen (damit sie nicht unterschlagen werden kann!!)
 

Beere

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Hallo,

vielen Dank für die hilfreichen Tipps. Das mit der Patientenverfügung werde ich mal anklicken.

Ich habe versucht, mich mit der Rechtslage auseinanderzusetzen.

Es ist wohl so:
Leistungseinstellung (hoffentlich mit Bescheid)
Wspr und Anfechtungsklage haben aufschiebende Wirkung (führen aber nicht zur Zahlung). Nach einhelliger Meinung gilt § 39 SGB II nicht.

Zusätzlich zu Wspr. und AK muss man in den einst. Rechtsschutz - eA, um vorläufig an Geld zu kommen.
Das JC kann versuchen, die sofortige Vollziehung gemäß § 86a Abs. 2 Nr. 5 SGG anzuordnen - wird aber wg. fehlender Möglichkeit einer ausreichenden Begründung scheitern.


Der Arzt des ÄD hatte - glaube ich - arge Vorurteile in Bezug auf mich. Es ist ja das Gesundheitsamt - es hat viele Anfragen von Behörden. Aber eben auch von Leuten, die ins Referendariat wollen - also angenehmere Gründe.

Der Arzt hat, wie gesagt, nur ein paar Fragen gestellt und ins Gerät diktiert.
Vllt. fand er mich suizidal, weil ich ledig und kinderlos bin...
Dass er das Schreiben nicht gelesen hat, ist fatal... Er überflog es - er musste später zugeben, es nicht gelesen zu haben... Da er mir Fragen stellte, die im Schreiben beantwortet wurden.

Na ja, ich habe eine tragische, lange, qualvolle Krankengeschichte - Ursache: ärztliches Versagen.

Jetzt habe ich die Befürchtung, dass man sich psychiatrisch an mir rächen will...
Mein Schreiben ist jedoch sachlich korrekt, nicht emotional... Aber Ärzte tabuisieren das Problem ärztlichen Versagens, Inkompetenz...
Jeder kennt Geschichten von Arzt-Odyseen... Nur Ärzte nicht.

Letztlich wird der ÄD also einen Bericht nach Befundlage erstellen.
Mir war das vorher nicht klar. Man muss also im Eigentinteresse vorab für Befunde sorgen, sonst ist man verloren.
Der ÄD hinterfragt die Befunde auch nicht. Einmal habe ich eine Gelenkspaltverschmälerung - einmal nicht. Einmal ist das Gelenk regelrecht - einmal dysplastisch...

Ich hatte eine Liste mit Krankheiten erstellt. Die hat ihn interessiert. Das diktierte er in sein Gerät. Das Blöde ist nur, die Liste war nicht komplett. Das Schreiben wäre wichtig gewesen. Gut - 5 Seiten sind viel... Aber es ist in 10 Min zu lesen.

Er war jetzt nicht unfreundlich - aber eben völlig uninteressiert.
Ich rechne mit dem Schlimmsten. Ich habe an 2 Stellen degenerative Schäden - viel zu früh... Und ich bin mir sicher: Er wird keine Rücksicht darauf nehmen.
So werde ich viel zu früh einen prothetischen Ersatz benötigen.

Er zweifelt wohl auch meine Schmerzstärke an. Diese Ahnung macht mir extrem zu schaffen! Manche bekommen Schmerzen erst im fortgeschrittenen Arthrosezustand - bemerken es also zu spät.
Tja, aber mein Körper wehrt sich früh - und heftig... Und schon über 2 Jahrzehnte...

Ich war bei 3 Psychiatern, denen ich meine Krankengeschichte erzählt habe - keiner ging von einer psychischen Ursache aus. Und jetzt das - ein blinder ÄD, der keine Lust hat, sich meine Krankengeschichte durchzulesen...
Das haut mich tatsächlich um! Insofern hat er mit seiner Suizidalität gar nicht soooo unrecht... Und teilw. hatte ich den Eindruck, dass er versteht, dass er das Problem durch sein Gutachten verschärfen wird...

Oh je - ich kenne auch Menschen, mit schwersten Abnutzungserscheinungen, die mit Ibuprofen auskommen... Ich vom 1. Tag an nicht...
Ich bin über 20 Jahre Opioiden ausgewichen - ich war auch noch so jung damals - war viele Jahre ohne Diagnose - hätte in den 90-ern nie Opioide bekommen.
Mein Studium hätte ich unter diesen Medis nie geschafft.
Wie dem auch sei - jetzt habe ich sie erstmalig ausprobiert... Immerhin - sie helfen. Aber die Langzeitschäden, Nebenwirkungen - das ist heftig.
Die Ärzte verschreiben ja oft Kombinationen von Medis... Klären nicht über die Folgen auf. Eine ist - sichere Osteoporose... Das ist aber das letzte, was man akzeptieren darf, wenn ein prothetischer Gelenkersatz sicher ist...

Tja - und ich verliere unter Opioiden scheinbar alle Haare. Das scheint eine extrem seltene NW zu sein. Sie steht nicht mal auf dem Beipack...
Ich habe in wenigen Monaten 2/3 der Haare verloren... Ich habe lange Haare...
Es sind auch sicher die Medis - denn es hörte nach dem Absetzen auf.

Tja, jetzt versuche ich ohne zu leben - das geht aber nur sehr eingeschränkt - und es ist ein bisschen Folter... Vor allem nachts...

Der ÄD wird zum Urteil kommen: Kann jede Arbeit machen, soll Medis nehmen.
Und da ich ohne Arbeit ja nix nehme, habe ich zu Arbeitsbeginn noch Haare und werde dann glatzköpfig - in ca. 1 Jahr...

Hoffnung auf ein Opioid ohne diese NW habe ich kaum. Denn ich bin nicht nur Allergikerin - ich reagiere stark auf Chemikalien - Parfüme, Waschmittel... Ich denke, da ist der Hund begraben. Ich habe vllt. schlechte Entgiftungsenzyme.

Jetzt habe ich sooo viel von mir preisgegeben, ich tauche dann bald unter anderem Namen wieder auf... Ich weiß, es gibt kränkere Menschen... Noch größeres Leid.
Mir sieht man auf den 1. Blick nix an... Nur bin ich zu nix mehr zu gebrauchen, zu müde, zu starke Belastungsschmerzen, zu traurig - antriebslos... Was soll man ohne Geld unter H4 auch schon groß tun...
 

Anna B.

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welche Opiate nimmst du?

ich habe im letzten Jahr noch täglich 60mg Targin genommen...hab dann eigenmächtig runterreduziert auf täglich 30mg...

das war alles noch auszuhalten..mit einer zusätzlichen Gabe von Ibu 800....

jetzt, seit letzter Woche, reduziere ich auf 25mg täglich...aber nun merke ich die Schmerzen doch stärker...vor allen Dingen jeden "Fehltritt"..d.h. ich gehe und das Straßenpflaster ist ein wenig uneben oder mal ein kleines Loch..und schwupps..haut es mir wie mit einem langen Messer ins Kreuz...und jedesmal schrei ich laut: AUA!!

wenn es nicht so ernst wäre, wäre es zum grinsen...

also, Opiate....welche?

NW Osteoporose...?? davon hab ich noch nie gelesen!!
 

Muzel

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Ich habe Triam und Voltaren bekommen und jetzt Osteoporose. Allerdings habe ich von diesen Nebenwirkungen der Opiate auch nichts gehört. Ich nehme Triam und Voltaren weiter. Ewig mit Schmerzen zu leben ist völlig unlustig. Die meisten Medikamente besorge ich mir privat genau wie für meine Nachbarin. Der Nachbarin steht mit dem Arzt auch auf den Schlauch. Die Frau ist 90 und benötigt Schmerzmittel sie lange, wie ich sie kenne.
 

Anna B.

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Triam ist ein Entzündungshemmendes Medikament...und Voltaren gibt es gegen Gelenkbeschwerden...und Gelenkentzündungen....

gegen Schmerzen gibt es wirkungsvollere Medikamente...

mit Voltaren bist du erst in der Schmerzmedikation der Stufe I...

Stufe II hilft besser...das sind dann Medikamente wie Valoron

xxx.dr-gumpert.de/html/valoron.html

bitte die xxx durch www ersetzen...

sollten Medikamente der Stufe II nicht ausreichen (wie bei mir)..dann gibt es noch Medikamente der Stufe III..

wie z.B. Oxigesic, Sefredol, Targin, Morphin usw. usw.

xxx.apotheken-umschau.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Oxygesic-10mg-Retardtabletten-R75300.html

xxx bitte wieder durch www ersetzen...

Muzel, wenn man dir nur Medikamente der Stufe I gegeben hat und das nichts hilft, dann mußt du dir einen anderen Arzt suchen, am besten einen Schmerzmediziner...der kann dir dann entsprechend stärkere Medis verordnen..

da muß man keine Schmerzen aushalten...das ist heutzutage nicht mehr nötig...
wenn ein Arzt sich weigert, dann sucht man sich einen anderen Facharzt..

hier ist das WHO-Stufenschema aufgeführt....

xxx.flexikon.doccheck.com/de/WHO-Stufenschema

du nimmst derzeit Medis der Stufe I....

könntest aber bis auf Stufe III gehen, wenn es so starke Schmerzen sind...das muß allerdings durch einen Schmerzmediziner herausgearbeitet werden...

informiere dich, mach dich schlau und dann konfrontiere die Ärzte mit deinen Kenntnissen...ist ja furchtbar, dass man bei dir nur mit Voltaren arbeitet..das geht fürchterlich auf den Magen und hilft auch nicht gegen starke Dauerschmerzen...und Triam sollte man an eine Stelle auch nur 3x spritzen..sonst gibt es an der jeweiligen Körperstelle..z.B. Ellenbogen..Osteoporose...

also..informiere dich und setze dich durch...

ich lebe in einem winzigen Dorf, aber im Umkreis von 25 km habe ich fast alle Fachärzte, die ich benötige....
 
E

ExitUser

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@ Beere

vielleicht kannst Du mit dieser Schweigeplichtsentbindung was anfangen.
Sie stammt von @gila, ich hab sie auf meine Bedürfnisse abgeändert.

Wegen dem Haarausfall: versuchs mal mit Pantostin, bei mir hat es geholfen.
 

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Beere

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Hi Leute,

stand der Dinge war ja: Ich habe dem ÄD eine eingeschränkte Schweigepflichtentbindung zukommen lassen (keine Diagnosen an das JC).
Der ÄD meldet sich 3 Tage später, ignoriert meine Erklärung und fordert die Unterschrift unter das mitgegebene Formular (Weiterleitung des kompletten Gutachtens).
Ansonsten würde man dem JC nichts schicken - was ja eine Leistungseinstellung zur Folge hätte...

Ich bin nun dem Tipp des BDS gefolgt und rief den DS-Beauftragten meines JC an.
Er hat das Schreiben des BDS erhalten, wird sich darum kümmern, man bräuchte keine Diagnosen. Nur ausnahmsweise, wenn es um Therapievorschläge ginge...
Man würde bei der BA nachfragen, wie das genau mit Teil A - B sei...
Ich sandte ihm beide Schweigepf.erklärungen zu - meine eingeschränkte und die des Gesundheitsamts (ÄD).
Meine Leistung würde natürlich nicht eingestellt werden. Wenn es mal Probleme gäbe, sollte ich mich bei ihm melden...
Er würde die Sache prüfen, dann mit dem ÄD Kontakt aufnehmen.

Den Herrn DS-Beauftragten des JC kenne ich nicht - der war so freundlich, dass man meinen könnte, es sei eine Bombe (BDS-Schreiben) geplatzt...


Ich habe eigentlich erschreckend gute mediz. Kenntnisse. Sogar bessere als sogenannte Fachärzte... Die kümmern sich "einen Scheißdreck". Die Schmerzmediziner kennen sich mit den Krankh. nicht aus. Und kennen entweder die Langzeitschäden ihrer Medis nicht - oder verschweigen sie absichtlich...

Ich bin sehr belesen - ist im Netz ja einfach. Und da ich über Englischkenntnisse verfüge, lese ich auch englischsprachige Studien...
Das Opioide zB auch zu Osteoporose führen, ist auf Deutsch nicht oder nur sehr versteckt im Netz zu finden. In Englisch sieht das anders aus...
Und eine Kombi mit Antidepressiva, Antiepileptika (beide verursachen unstrittig Osteoporose) ist indiskutabel. Jedenfalls bei Langzeit-Problemen.

Gleiches gilt für opioidbedingten Haarausfall...

Schon eine sehr kurzfristige Einnahme von Morphin verändert das Hirn für immer. Die Amygdala...

Es gibt leider kein Interesse, Opioide, Langzeitschäden, zu untersuchen.
Keine Sexualfunktionen mehr...

Man wird von Ärzten verarscht und sie bilden sich nicht weiter.

Als Schmerzpatient ist man ganz unten angekommen. Man ist den Hausärzten zu teuer... Und wenn man - wie ich - durch ärztl. Versagen zum Schmerzpatient wurde, und dann noch merken muss, dann man dem Hausarzt zu sehr aufs Budget geht...

NSAR (Ibuprofen, ASS...) über Jahre ist natürlich noch schlechter. Ich denke, ich habe Glück, dass sie mir nie geholfen haben...

Für mich sind Ärzte das Letzte! So viele akademische Berufe bleiben nach dem Studium intellekt. sehr anspruchsvoll. Medizin nicht...
Die niedergelassenen brauchen sich um nichts mehr Gedanken zu machen.

Immerhin, mein Hausarzt kommt mit meiner Art klar. Ich suche im Netz gezielt nach Hilfe und dann hilft er mir. Er gibt auch offen zu, keine Ahnung zu haben. Muss er als HA ja auch nicht.
So habe ich jetzt e. Überweisung zum Arthro-MRT erbeten. Er wusste gar nicht, dass es das gibt.
Ich habe herausgefunden, dass eine Handvoll Ärzte in der Hüfte Knorpel transplantiert - da tanze ich dann an... Wenn das Arthro-MRT Auffälligkeiten im Knorpel zeigt.

Ein guter Arzt ist für mich einer, der offen zugeben kann, dass er keinen Plan hat. Er muss da drüber stehen und Patienten unterstützen.

Orthos verzeihe ich es nicht, dass sie nicht wissen, dass es Hüftknorpeltransplantationen gibt... Mir tun die Patienten leid, die sinnlos auf TEPs zusteuern!!!

Na ja, bei Arthrose sind Transplantationen nicht so erfolgreich. Aber bei beginnender Arthrose ist es - theor. - möglich. Noch ist ein Gelenkspalt da...

Die Hüfte - beide - sind nicht das einzige Problem... Ich habe starke Schmerzen an 3 - 4 Stellen...


Ich hoffe jetzt mal, dass der ÄD einlenkt und e. Gutachten mit 2 Teilen verfasst... Aber wer weiß, vllt muss ich den LandesDS-Beauftragten kontaktieren...

Das mit der Patientenverfügung von Nina Hagen habe ich gelesen. Klingt sehr interessant. Auf den 1. Blick kann man nicht ganz glauben, dass man so jede psychiatr. Zwangsbehandlung vermeiden kann. Aber auf der Seite werden so viele Psychiatrie-Vereine genannt, und ein RA - das müsste also eigentl. seriös sein.

Ob ich das ausfüllen sollte, vor dem Termin beim ÄD-Psychiater?
Da kein Zeuge dabei sein wird, kann der alles behaupten.
Vllt hält mich der ÄD schon deshalb für "verrückt" weil ich ein 2-geteiltes Gutachten möchte. Hier ist tiefste Provinz. Die schlafen vor sich hin. Selbst der Jurist des Hauses wird nicht wirklich viel taugen...

Psychotherapien per EinV oder VA sind ja rechtswidrig.
Aber wie sieht es mit Zwangsmedikation aus??? Das ist eine Frage, die mich brennend interessiert.

Ich habe ja nur noch 1/3 Haare. Ich will keine Medis nehmen. Schließlich hört der Haarausfall ja erst Wochen und Monate nach Einnahmestopp wieder auf - dann habe ich gar keine mehr.
 
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