ÄD Diagnose - v. ÄD zusenden lassen

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Hallo,

nachdem ich dem ÄD Einsicht gewehrt hatte muß es nach Aktenlage eine Diagnose ggegeben habe.
Dies entnehme ich der Mitteilung meines SB, der mir schrieb er hätte eine Stellungnahme einer Ärztin.

Ich forderte mir den Namen der Ärztin zu nennen und auch diese Stellungnahme zukommen zu lassen, da ich ja AU bin und deshalb zu keine Termine komme.

Der SB hat in dieser Sache mir nicht geantwortet, ich weiß also nicht, was in dieser Stellungnahme steht, ob es eine wirklich gibt, welche Ärztin sich geäußert hat und auch nicht was mitgeteilt wurde.

Ich habe inzwischen den ÄD selbst angeschrieben und wollte die Zusendung einer möglichweise vorhandenen Diagnose.

Der ÄD hat mich nun angerufen und mir mitgeteilt ich könne in deren Geschäftsstelle Einsicht nehmen.

Irritierend finde ich immer wieder die "Anrufe" solcher "Behörden" und zudem das Übergehen/ nicht berücksichtigen/ Weigerung auf meinen Wunsch, hier die Zusendung, einzugehen.

Was sagt ihr dazu?

Hab ich Anspruch darauf, dass mir diese Unterlagen zugesandt werden oder muß ich wirklich dorthin und nur Einsicht nehmen?
 

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Elo-User*in
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Es geht aber darum, ob man mir das zusenden kann/muß/soll, wenn ich das anfordere.
Angenommen ich kann gesundheitlich nicht dorthin z.B.
Oder der ÄD mir einen Grund abverlangen könnte, wenn ich die Zusendung will.

Und darum ob man mir die Antwort auf mein Schreiben nicht auch schrifltich geben kann, die im Zweifelsfall rechtlich bindend wäre.

Klar kann ich es mir so einfach machen, aber das war ja nicht meine Frage beim ÄD.

Meine Anfrage war mir das zuzusenden.
 

Doppeloma

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Hallo More Info,

Es geht aber darum, ob man mir das zusenden kann/muß/soll, wenn ich das
anfordere.
Angenommen ich kann gesundheitlich nicht dorthin z.B.
Oder der ÄD mir einen Grund abverlangen könnte, wenn ich die Zusendung will.

Geht es um den ÄD der AfA oder vom JC ???
Du brauchst keinen Grund, du hast einen Rechtsanspruch auf Kopien deiner gesundgheitlichen Unterlagen, egal bei welcher Behörde / ÄD die erstellt wurden.
Nun ist natürlich die Frage zu stellen in welcher Form du das "angefordert" hast, wichtig ist schon mal das DIREKT an den ÄD zu richten, denn die SB haben (in der Regel) keinen Zugang zu medizinischen Unterlagen.

Und darum ob man mir die Antwort auf mein Schreiben nicht auch schrifltich geben
kann, die im Zweifelsfall rechtlich bindend wäre.

Du solltest denen generell verbieten dich telefonisch zu kontaktieren, damit man dir ALLES schriftlich mitteilen muss, es gibt keine Verpflichtung sich anrufen zu lassen, eben weil es auch keine rechtliche Bedeutung hat was man dir am Telefon erzählt.

Klar kann ich es mir so einfach machen, aber das war ja nicht meine Frage beim ÄD.
Meine Anfrage war mir das zuzusenden.

Es geht nicht darum dem ÄD "das einfacher" zu machen, du hast übrigens auch vor Ort Anspruch auf eine Kopie des kompletten Gutachtens, das in der Regel aus einem Teil A und einem Teil B besteht (der Teil B sollte keine Diagnosen enthalten sondern ist für den Vermittler gedacht) ...

Also erinnere noch einmal klar daran, was du haben möchtest und, dass dir Kopien zustehen nach § 25 SGB X und weiteren Patientenrechten, z.B. auch nach dem BGB Patientenrechtegesetz ...

§ 25 SGB X Akteneinsicht durch Beteiligte

Patientenrechtegesetz

Füge zur Legitimation eine Ausweis-Kopie dabei und setze ein festes Datum für die Erledigung (in höchstens 2 Wochen), zudem machst du gleich darauf aufmerksam,, dass du KEINE Telefonate mehr dazu führen möchtest, es dürfte auch so klar sein was du forderst und dass du dazu berechtigt bist ist unstrittig.

Das schickst du bitte per "Übergabe-Einschreiben" direkt an den med. Dienst, ich nehme an du hast das bisher mit normaler Post gemacht, wenn nicht, dann kannst du gleich noch den Sendenachweis für deine erste Anfrage als Kopie mit beifügen und nachfragen warum es so schwer ist deiner Forderung einfach nachzukommen.

Du brauchst nicht "bitten und anfragen" wenn es um Dinge geht auf die du einen Rechtsanspruch hast, dann wird man das auch nicht (mehr) so einfach ablehnen können und dich "an der Nase herumführen" ... :icon_evil:

Zur Not hilft auch eine Beschwerde in Nürnberg der Sache Nachdruck zu verleihen ... jedenfalls wenn es nicht gerade um ein JC einer Optionskommune geht.

MfG Doppeloma
 

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Vielen Dank Doppeloma! DAS wollte ich wissen!

Mein Fax (ich faxe immer!!!!) ging NICHT über JC, es ging direkt an die Stelle wohin ich meine Unterlagen hingeschickt hatte.

Aber danke! Das wollte ich wissen!

Ich wurde daraufhin angerufen, obwohl ich keine Nummer angegeben hatte und um die Zusendung eben bat.

Ich weiß, dass die mich nciht anzurufen haben.

Deshalb auch meine Frage hier, ob ich das zu eng sehe oder was.
Ich denke ich hab mich richtig verhalten , habe angeschrieben und die Zusendung gewollt.
Wer sich immer wieder unkorrekt verhält ist hat immer die andere Seite.
Ich frag mich was die so bezwecken.
Für sich nehmen sich die Herrschaften alles mögliche raus, die Anrufe ist das Allerletzte, ist halt auch nicht nachweisbar, aber hauptsache genervt.

So muß ich das verstehen in der Fülle der Merkwürigkeiten.
Man will mir auch kein bißchen "Macht" oder Recht" geben, ja?
Kleinhalten.

Ich kann das nciht anders sehen!

Das mag ich so nicht stehen lassen.

Ich schreibe die jetzt nochmal an und rüge mal die Anrufe einer solchen Stelle.
Das ist unprofessionell und suspekt.


§25 sagt aber nichts über Zusendung, es wird nur von Einsicht und evtl. sogar Kosten die der Stelle entstehen könnten.
 

Doppeloma

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Hallo More Info,

Mein Fax (ich faxe immer!!!!) ging NICHT über JC, es ging direkt an die Stelle
wohin ich meine Unterlagen hingeschickt hatte.

Dann hast du ja sicher auch einen Sendebericht für dieses Fax, wo zumindest die Fax-Nummer des Empfängers drauf stehen sollte und irgendwas muss ja dann auf dem Fax des Empfängers auch angekommen sein ... es war ja sicher keine "Einladung zum Kaffeeklatsch" von dir ?

Ich wurde daraufhin angerufen, obwohl ich keine Nummer angegeben hatte und um
die Zusendung eben bat. Ich weiß, dass die mich nciht anzurufen haben.

Dann solltest du doch mal nachfragen woher man deine Telefon-Nummer hat, von dir selbst liegt keine Information dazu vor und der ÄD scheint ja noch nicht zu wissen, dass er dich nicht anrufen soll und darf ...

Deshalb auch meine Frage hier, ob ich das zu eng sehe oder was.

Nein, du siehst das nicht "zu eng", du verlangst Kopien von Unterlagen die dir rechtmäßig auch zustehen, das kann durch Akteneinsicht vor Ort erfolgen aber wozu bitte diese Umstände (besonders für dich), wenn man dir dort die 3 - 4 A-4-Seiten dann auch in Kopie geben muss, mehr ist das in der Regel nicht und die Kosten, können dann höchstens um die 2 Euro liegen ...

Wir haben schon viele medizinische Unterlagen / Gutachten in Kopie (bei AfA / DRV und auch bei unseren Ärzten, sogar von Krankenhäusern) angefordert und mussten noch nie was dafür bezahlen, das sehe ich also nur als Mittel an, dich davon abzuhalten deine Rechte einzufordern, warum auch immer.

Ich frag mich was die so bezwecken.
Für sich nehmen sich die Herrschaften alles mögliche raus, die Anrufe ist das Allerletzte, ist halt auch nicht nachweisbar, aber hauptsache genervt.

Naja, man wird sich mit diesem "Gutachten" nicht sehr viel Mühe gegeben haben, das geben die vielleicht deswegen nur ungerne heraus, was nichts daran ändert, dass du einen Rechtsanspruch darauf hast und wenn du selbst zumindest den Anruf beweisen könntest (also die Nummer irgendwo gespeichert ist, in deinem Router z.B.) dann kannst du ja mal andeuten, dass du den Datenschutz informieren wirst, weil du nicht weißt wie man zu deiner Nummer gekommen ist ... :wink:

In unserem Router werden ALLE Telefonate so lange gespeichert bis ich sie lösche (mit Nummer / Datum / Gesprächsdauer) auch wenn wir angerufen werden, bei "Unbekannt" gehe ich gar nicht erst ran, alles andere kann ich auch ausdrucken und dem Anrufer "unter die Nase reiben" wenn er gar keine Berechtigung hat meine Nummer zu kennen ... erwarte ich dass er diese Belästigung in der Zukunft unterlässt.

Ansonsten gibt es eine Anzeige bei der zuständigen Behörde (Bundesnetz-Agentur), dass ich vom Anschluss mit der Nummer XYZ unerwünscht telefonisch belästigt werde ... :biggrin:

Bundesnetzagentur - Rufnummernmissbrauch

Das mag ich so nicht stehen lassen.

Das sollst und musst du ja auch nicht aber bleibe sachlich und bei den Fakten, sonst stellst du dich auf die gleiche "unsaubere Stufe" ...

§ 25 sagt aber nichts über Zusendung, es wird nur von Einsicht und evtl. sogar Kosten die der Stelle entstehen könnten.

Die Behörden oder sonstige Stellen hätten aber sicher noch mehr zu tun, wenn sie wegen jedem "Zettel" den Jemand berechtigt einsehen (und als Kopie haben möchte) extra eine Akteneinsicht vor Ort in einem zuständigen Büro organisieren müssten ... die Zusendung ist also in der Regel der Normalfall, besonders wenn es (wie beim ÄD) nur um wenige Blätter geht oder der Ort der Akteneinsicht sehr weit entfernt ist.

Es muss ja nicht jede Möglichkeit aufgezählt sein, wie man die "Akteneinsicht" realisieren kann, sogar vom Gericht bekommt man alle Unterlagen in Kopie zugeschickt, wenn man ein Verfahren führt, eine gewisse Kostenerstattung kann da für Kopierkosten u.U. auch anfallen ...

In der Regel können (höchstens) 50 Cent pro Seite verlangt werden, man (die Behörde) kann aber auch darauf verzichten, wir hatten auch für die diversen ÄD-"Gutachten" keine Rechnungen zu bezahlen ... ich hatte die Kostenübernahme für die notwendigen Kopien allerdings im Anforderungsschreiben immer "angeboten" ... nach Rechnungslegung natürlich, man weiß ja vorher nicht wie viel das sein könnte ... :biggrin:

MfG Doppeloma
 
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