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Achtung ...seit 01.08.06.. laut Fallmanager....

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Joker

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Jugendliche , die in der Bedarfsgemeinschjaft leben und in der ausbildung sind, dürfen nur noch einen freibetrag von ca. 200,-Euro behalten.,

Beispiel: :hmm:

...würde unser Sohn jetzt einen regulären Ausbildungsplatz bekommen und dort im ersten Lehrjahr 600,- Euro verdienen , dann müßte er 400,- Euro an die BG abführen.

Man stelle sich vor, ein Jugendlicher geht den ganzen Tag arbeiten, möchte sich weiterbilden( hat auch Wünsche etc.) ich als Papa muß nun sagen , du mußt 400,-Euro abgeben, sonst fehlt es der BG.
Wo bleibt hier die Motivation???? :kotz:

Nicht zu vergessen, wieviel Jugendliche schmeißen dann das Handtuch.

Meiner Meinung nach , Arbeitsplatz zersetzende Politik. :tonne:
Kriminalität und Drogensucht etc. wird im schlimmsten Fall gefördert.


und und und .....

Was denkt Ihr , Eure Meinung ist gefragt...


( Wen der Arbeitslose es nur will, steht jedes Rädchen Still), denkt mal drüber nach .

Fam. Joker :motz: :motz: :motz: :lol:
 

Koelschejong

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Sonderregeln für die Einkommensanrechnung bei U25 sind mir nicht bekannt, das geht nach den üblichen Vorgaben.

Bei dem Beispiel EUR 600 netto hab ich so meine Zweifel, ob der U25 dann überhaupt noch in die BG fällt, so ganz grob überschlagen: 345 Bedarf bleiben 255 für KDU-Anteil. (Bei einer 3-köpfigen BG hieße das ja dann gesamte KDU müssten bei 765 liegen - ich glaube, das erreicht vielleicht mal München - in weniger mondänen Teilen der Republik dürfte die angemessene Miete doch niedriger liegen).

Also nochmal im Klartext:
Hat der U 25 ein Einkommen, dass seinen Bedarf (= Regelsatz + KdU) nicht deckt, dann bekommt er ergänzend ALGII und sein Einommen wird der BG zu den üblichen Regeln zugerechnet.
Übersteigt sein Einkommen den Bedarf, hat er mit der Bedarfsgemeinschaft nichts mehr zu tun, also auch keine Einkommensanrechnung.
 

Arco

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... sehe ich genauso


gehe auch mal davon aus das der Azubi mit 600 Euro wohl ganz aus der BG rausfällt.

Siehe SGB II
(3)2,3,4 Zur Bedarfsgemeinschaft gehören
1. die erwerbsfähigen Hilfebedürftigen,
2. die im Haushalt lebenden Eltern oder der im Haus-halt lebende Elternteil eines unverheirateten er-werbsfähigen Kindes, welches das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, und der im Haushalt le-bende Partner dieses Elternteils,
3. als Partner der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen
a) der nicht dauernd getrennt lebende Ehegatte,
b) der nicht dauernd getrennt lebende Lebens-partner,
c) eine Person, die mit dem erwerbsfähigen Hilfe-bedürftigen in einem gemeinsamen Haushalt so zusammenlebt, dass nach verständiger Würdigung der wechselseitige Wille anzuneh-men ist, Verantwortung füreinander zu tragen und füreinander einzustehen.
4. die dem Haushalt angehörenden unverheirateten Kinder der in den Nummern 1 bis 3 genannten Personen, wenn sie das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, soweit sie die Leistungen zur Si-cherung ihres Lebensunterhaltes nicht aus eigenem Einkommen oder Vermögen beschaffen können.(3a)5 Ein wechselseitiger Wille,
Allerdings wird dann der Mietanteil dieser Person bei der RestBG herausgerechnet - er/sie muß also von seinem Einkommen an seine Eltern einen Mietanteil rausrücken .....
 
E

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Gast
Joker schrieb:
Jugendliche , die in der Bedarfsgemeinschjaft leben und in der ausbildung sind, dürfen nur noch einen freibetrag von ca. 200,-Euro behalten., woher hast das denn?
Beispiel: :hmm:

...würde unser Sohn jetzt einen regulären Ausbildungsplatz bekommen und dort im ersten Lehrjahr 600,- Euro verdienen , dann müßte er 400,- Euro an die BG abführen. nein, dann wär er aus der Bg raus, ist meine Tochter schon mit 418 E + Kindergeld

Man stelle sich vor, ein Jugendlicher geht den ganzen Tag arbeiten, möchte sich weiterbilden( hat auch Wünsche etc.) ich als Papa muß nun sagen , du mußt 400,-Euro abgeben, sonst fehlt es der BG.
Wo bleibt hier die Motivation???? :kotz: Es kann nur Kindergeld übertragen werden, wenn es nicht gebraucht wird. Dafür kann es noch Wohngeld vom Wohnungsamt geben
 
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Gast
Barney schrieb:
Stefan0815 schrieb:
woher hast das denn?
In der Titelzeile steht "laut Fallmanager".

Stefan0815
Sollte dieser Fallmanager so verfahren, dann sofort Widerspruch einlegen und zur Not, sollte die Widerspruchsstelle den Widerspruch ablehnen, gerichtlich vorgehen.
Fallmanager?

Ich denk, für solche Auskunfte ist der Leistugs SB zuständig... ist Fallmanager nicht der, der in Arbeit vermitteln sollte?

Falls nicht so verfahreen wird wie ich geschrieben hab: natürlich Widerspruch/Klage...

Gruß aus Ludwigsburg
 

Stefan0815

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Hmm...meiner Meinung nach kümmert sich der Fallmanager um alle Belänge des jeweiligen "Kunden".

Stefan0815
 
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Stefan0815 schrieb:
Hmm...meiner Meinung nach kümmert sich der Fallmanager um alle Belänge des jeweiligen "Kunden".

Stefan0815
Das kann nicht sein: ich hab 2 SB... und der eine, der für die Vermittlung zuständig ist, hat nicht alle Daten, die der in der Leistugsabtl. hat, nur das, was für die Vermittlung nötig ist. (Durfte ich mir anschauen, was er im PC hatte...hab sogar einen Ausdruck bekommen)

Gruß aus Ludwigsburg
 

Stefan0815

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Ok...kann sein. Ich selber habe nur kurz im Bezug gesteckt und das auch noch in einer Optionskommune und zudem auch noch während der Ausbildung -> also viel Kontakt hatte ich da eh nicht mit den Leuten vom Amt :D

Stefan0815
 
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Gast
Du Armer, in den Optionskommunen ist ja nun wirklich alles ganz anders. Die dürfen ja ihr eigenes Süppchen kochen.

Egal, ob dieser Mitarbeiter nun ein SB oder FM oder PAP war, wenn er das tut, was du beschrieben hast, dann der von uns vorgeschlagene Weg. ;) ;)
 

Stefan0815

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Barney ich war nicht der Thread-Ersteller...habe nur meinen Senf dazugegeben gehabt ^^

Stefan0815
 
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