Achtung bei Abschluss von Neuverträgen Minijobs!!!

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saida25

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ALG-Ratgeber bei Problemen mit dem ALG - Thema anzeigen - Neuverträge 400

Neuverträge 400€/450€-Jobs Vorsicht bei neuen Arbeitsverträgen auf 450€-Basis!

Ab 1.1.2013 gelten neue Bedingungen bei NEU-Abschlüssen von Minijobs! Alle zur Zeit gültigen Minijobs sind davon nicht betroffen, da hier Bestandsschutz bis zum 1.1.2014 gültig ist.
Bei Neuverträgen ist jetzt ein Automatismus eingebaut, das eine MINDEST-Zahlung in die Rentenversicherung von einem Lohn von 175€ verpflichtend abgeführt werden muß. (sogenannten RV-Versicherungspflicht). Bisher gab es eine automatische VersicherungsFREIHEIT.
Was bedeutet das?
Bei allen neuen Minijobs muß der AN den Differenzbetrag zwischen dem RV-Anteil in der Pauschalsteuer (15%) und VOLL-Einzahlungswert in die RV, ab 1.1.2013 = 18,9% von seinem Nettolohn automatisch zahlen. Das wäre grundsätzlich ja noch nicht so viel, ABER, das hier ein Mindesteinkommen von 175€ zugrunde gelegt worden ist, EGAL welchen Verdienst man hat, also auch bei weniger Lohn, kann es zu grausamen Situationen kommen.
Zur Verdeutlichung hier ein Beispiel:
1.)Eine Person hat einen Mini-Job von 50€ netto.
2.)Der Arbeitgeber führt an die Minijob-Zentrale seine Pauschalsteuer von 30,1% ab. In dieser Pauschalsteuer sind 15% RV-Anteil enthalten
3.)15% von 50€ sind 7,50€ RV-Anteil, die der Arbeitgeber zahlen muß
4.)Jetzt kommt der automatische Mindestwert in der RV zum tragen: 18,9% von 175€ ergibt 33,08
5.) Diese 33,08€ MÜSSEN jetzt in die RV eingezahlt werden. Da der AB aber lediglich 7,50€ abgeführt hat, muß die Differenz (33,08 - 7,50 = 25,58) vom Arbeitnehmer getragen werden
6.) Da 50€ Lohn gezahlt wird, werden die 25,58€ von diesem Lohn abgezogen, sodass lediglich statt 50€ nur 24,42€ als Lohn überwiesen werden.
7.) sollte der Lohn noch geringer sein, können sich Situationen ergeben, das vom Nettolohn nichts mehr übrig bleibt und man ZUSÄTZLICH sogar noch Beträge bezahlen muß
Beispiel: 25€ Monatslohn, AG hat einen RV-Anteil von 3,75€, die 33,08€ bleiben unverändert, sodass 29,33€ vom Arbeitnehmer gezahlt werden muß!! Es würde jeden Monat KEIN Lohn überwiesen, sondern man muß jeden Monat dafür das man arbeitet 4,33€ bezahlen!! (29,33€ RV-Betrag - 25€ Lohn)
8.) Da diese Regelung NICHT altersabhängig ist, betriffe es z.B. auch Schüler die Zeitung austragen usw. Da hier oftmals nur geringe Monatslöhne herauskommen, könnte theoretisch das wie unter 7. aufgeführt, eintreten!!!
 
E

ExitUser

Gast
Der Schüler arbeitet also für seine zukünftige Rente (wenn's die dann in 50 Jahren noch gibt), muß evtl. noch von seinem Taschengeld reinbuttern, aber zum Zeitpunkt der Arbeitsleistung hat er nichts vom Entgelt?

Ja, so bringt man Kindern bei, daß sich Arbeit wirklich auszahlt.:cool:
 
E

ExitUser

Gast
Ist (fast) alles richtig, wie auch schon in anderem Zusammenhang erörtert.

Bei Privathaushalten als Arbeitgeber ist dies sogar noch extremer, da hier der RV-Pauschalbeitrag des Arbeitgebers nur 5 % des tatsächlichen Arbeitsentgelts beträgt.

Eine Befreiung von der RV-Versicherungspflicht kann man jedoch beantragen.

Was nicht stimmt: die Übergangsregelungen für Personen, deren Arbeitsvertrag am 31.12.2012 schon bestand, läuft bis 31.12.2014, also für volle zwei Jahre.
 

Hartzeola

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Bei allen neuen Minijobs muß der AN den Differenzbetrag zwischen dem RV-Anteil in der Pauschalsteuer (15%) und VOLL-Einzahlungswert in die RV, ab 1.1.2013 = 18,9% von seinem Nettolohn automatisch zahlen.

Ich hätte besonders gerne gewusst, wo das steht.

Gerinfügigkeitsgrenze wurde von 400 auf 450 € angehoben, §8 SGB IV.

An diesen Wert bezieht sich Versicherungsfreiheit, §5 SGB VI.
 
E

ExitUser

Gast
§ 163 Abs. 8 SGB VI beziehungsweise § 168 Abs. 1 Nr. 1b und 1c SGB VI

Versicherungsfreiheit für geringfügig Beschäftigte in der RV nur noch auf Antrag: § 6 Abs. 1b SGB VI

Eine "Beschäftigung nach § 8 Absatz 1 Nummer 2 SGB IV" ist eine, welche aufgrund der Kurzfristigkeit geringfügig ist, nicht aufgrund der Höhe des Arbeitsentgelts (zur Versicherungsfreiheit gemäß § 5 SGB VI).
 

saida25

Elo-User*in
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Schubse den Beitrag noch einmal nach oben. Ich wäre auch sehr
dankbar, wenn die jenigen unter uns, das auch auf Facebook oder
woanders posten. (Falls sie dort eingeloggt sind).
Denn es sind ja auch viele Schüler in Zukunft von der Neuregelung
betroffen. Also aufpassen und weitergeben! Danke.
Und natürlich mündlich oder per mail alle Freunde und Bekannte
sowie Inis darauf aufmerksam machen.
 

saida25

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Minijob 2013: Das sind die neuen Regeln

Der Minijobber kann sich befreien lassen

Möchte der Minijobber keinen Eigenanteil zahlen, kann er sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen. Das geschieht, indem er dem Arbeitgeber diesen Wunsch schriftlich mitteilt. Sie bestätigen den Eingang mit Eingangsdatum und nehmen das Schreiben zu Ihren Unterlagen. Sie brauchen es für zukünftige Prüfungen durch die Sozialversicherung. Die Meldung an die Minijob-Zentrale erfolgt im Rahmen der Anmeldung des Minijobbers.
Die meisten Minijobber werden sich dafür entscheiden, diesen Antrag zu stellen, weil sie sich keinen Vorteil von der Zahlung versprechen. Bei Unschlüssigen empfiehlt sich die Verweisung an Rentenfachleute, da die Situation im Einzelfall nur von diesen sachkundig beurteilt werden kann.
Habe soeben eine Mail zu diesem Link erhalten.
 

Holger01

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So, so, Saida25, du meinst es bestimmt gut mit uns.

Da kopierst du einen Beitrag aus einem anderen Forum hierher, um einen neuen Thread aufzumachen, und warum? :confused:

Achja, bestimmt deshalb, um uns zu zeigen, wie undifferenziert andere Leute im Internet ihre Meinungen kundtun. :icon_klatsch:

Und wie gut es wäre, alle (!) Meldungen grundsätzlich zu prüfen, hinsichtlich der Quelle und in Bezug auf den möglichen Wahrheitsgehalt. :icon_daumen:

Was du hier übernommen hast, ist übelste Stimmungsmache,
die deshalb durch Quellensuche kaum zu belegen ist. :icon_evil:

Allein schon dieses Rechenexempel:
5.)Diese 33,08€ MÜSSEN jetzt in die RV eingezahlt werden. Da der AB aber lediglich 7,50€ abgeführt hat, muß die Differenz (33,08 - 7,50 = 25,58) vom Arbeitnehmer getragen werden
ist f a l s c h.:icon_evil:

Denn der AG trägt die rund 31 % Abgaben allein, so auch hier in der RV:
" Der Arbeitgeber trägt den jeweiligen Pauschalbeitrag zur RV; der Arbeitnehmer den Rest (in der Regel 3,9 % bei Minijobs im gewerblichen Bereich..."
Quelle: Minijob-Zentrale - Pauschalabgaben
Fußnote 4.

Zwar stimmt es, dass der Rentenbeitrag aus einem Mindesteinkommen von € 175,00 zu tragen ist, aber dies bezieht sich, zunächst, doch nur auf den AG! Lasse ihn doch diese erhöhten Rentenbeiträge zahlen. Ist doch ok. Und für uns Minijobber kein Nachteil, eher ein Vorteil...

Und dass da so pauschal der neue Automatismus zur Rentenaufstockung kritisiert wird, ist sachlich nicht korrekt, denn dieser Automatismus ist gerade für Alg1- und Alg2-Bezieher positiv.

Denn wer zahlt denn letztlich unsere Eigenanteile? Genau, AfA und JC!

Siehe auch hier:
Beim Minijob neben dem Alg1- oder Alg2-Bezug plädiere ich schon immer dafür, die Rentenaufstockung zu wählen.
Denn:

1.) Bei der Anrechnung (€ 165,00 bei Alg1 bzw. € 160,00 +% bei Alg2) gibt es keinen finanziellen Nachteil, solange ich über den Anrechnungsgrenzen verdiene. Denn angerechnet wird nicht der Minijob-(Brutto-)Verdienst, sondern nur der ausgezahlte (Netto-)Betrag.

2.) Ich erhöhe meine Rentenanwartschaften, ohne dass es mich praktisch auch nur einen einzige Cent kostet.

3.) Praktisch zahlen AfA bzw. JC meinen Renten-Eigenanteil.

4.) Ich verlängere meine Rentenversicherungszeit, was nicht zuletzt auch bei der EM-Rente ("Ununterbrochener Verlauf") eine große Rolle spielen kann.

Trotz aller negativen Rentenentwicklungen ist es einmalig günstig, für 3,9 % Eigenanteil vollwertige Rentenansprüche zu erwerben.
Quelle: https://www.elo-forum.org/euro-job-mini-job/105008-minijob.html#post1315360


Die JC führen für Alg2-Empfänger keine RV-Beiträge mehr ab. Das bedeutet, der Alg2-Empfänger kann durch Minijob und Eigenanteil zur RV V O L L E Rentenansprüche erwerben. Klar, das ist nur sehr wenig in € gerechnet, wohl aber viel in Hinblick auf die Versicherungszeiten und u.a. auch auf EM-Anwartschaften.

Bei einem €-100,00-Job macht das gerade mal € 6,83 (3,9 % aus € 175,00) aus.
Und, wie schon gesagt, bei einem Minijob über der Anrechnungsgrenze wird letztlich weniger abgezogen, so dass für den Alg1- und Alg2-Empfänger netto alles gleich bleibt, er aber dennoch Rentenzeiten und -ansprüche erwirbt.


Und dann noch das €-50- und das Schüler-Beispiel, schrecklich!
Lasse doch einen Schüler € 50,00 verdienen. Er kann ja auf die RV-Pflicht verzichten und behält dann € 50,00 brutto für netto.


Ganz ehrlich, die bisherigen fünf Danke-Buttons hat deine Threaderöffnung/-kopie nicht verdient.

P.S.: Man kann sein Danke auch wieder zurückziehen...

...
 

biddy

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Muss noch mal was hierzu fragen; vielleicht verstehe ich es ja nicht richtig ... warum ist das falsch?

holger01 meinte:
Allein schon dieses Rechenexempel:
Zitat:
saida25 meinte:
5.)Diese 33,08€ MÜSSEN jetzt in die RV eingezahlt werden. Da der AB aber lediglich 7,50€ abgeführt hat, muß die Differenz (33,08 - 7,50 = 25,58) vom Arbeitnehmer getragen werden

ist f a l s c h.:icon_evil:

Denn der AG trägt die rund 31 % Abgaben allein, so auch hier in der RV:
" Der Arbeitgeber trägt den jeweiligen Pauschalbeitrag zur RV; der Arbeitnehmer den Rest (in der Regel 3,9 % bei Minijobs im gewerblichen Bereich..."
Quelle: Minijob-Zentrale - Pauschalabgaben
Fußnote 4.

Zwar stimmt es, dass der Rentenbeitrag aus einem Mindesteinkommen von € 175,00 zu tragen ist, aber dies bezieht sich, zunächst, doch nur auf den AG! Lasse ihn doch diese erhöhten Rentenbeiträge zahlen. Ist doch ok. Und für uns Minijobber kein Nachteil, eher ein Vorteil...

So wie ich es verstehe, bezieht sich die Tatsache, dass der Rentenbeitrag aus einem Mindesteinkommen von 175 € zu berechnen ist, eben nicht auf den Arbeitgeberanteil, sondern erstmal nur auf den Gesamtbetrag zur RV. Der Arbeitnehmer zahlt als Pauschalabgabe 15 % des Verdienstes, der Arbeitnehmer muss die Differenz bis zum Gesamtbeitrag übernehmen.
"Lasse ihn doch diese erhöhten Rentenbeiträge zahlen", schreibst Du. :icon_kratz:Es sind aber doch nur 7,50 € für den AG.

- 33,08 € Gesamtbeitrag RV (18,9 % von 175 €)
- 07,50 € Arbeitgeberanteil pauschal (15 % von 50 € Einkommen; nicht von 175 €!)
-----------------------------------------
= 25,58 € Arbeitnehmeranteil
 
E

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Gast
So wie ich es verstehe, bezieht sich die Tatsache, dass der Rentenbeitrag aus einem Mindesteinkommen von 175 € zu berechnen ist, eben nicht auf den Arbeitgeberanteil, sondern auf den Teil, den der Arbeitnehmer zu übernehmen hat.

- 33,08 € Gesamtbeitrag RV (18,9 % von 175 €) = 33,08 €
- 07,50 € Arbeitgeberanteil pauschal (15 % von 50 € Einkommen; nicht von 175 €!)
-----------------------------------------
= 25,58 € Arbeitnehmeranteil

Richtig. Der Gesamtbeitrag wird mindestens auf der Basis von 175 € monatlich berechnet, der Arbeitgeberanteil hingegen immer nur vom tatsächlich gezahlten Lohn. Das ist klar gesetzlich geregelt (§§ 163 und 168 SGB VI).

Der Arbeitgeber zahlt den Gesamtbeitrag "zunächst" in dem Sinne, daß er gegenüber der Einzugsstelle den gesamten Beitrag schuldet. Er zieht den verauslagten Arbeitnehmeranteil aber in der Lohnabrechnung wieder ab.

Wenn man ALG/ALG II-Empfänger ist und der abgezogene RV-Eigenanteil wieder durch entsprechende ALG/ALG II-Mehrleistungen kompensiert wird, kann das einem freilich egal sein. Das war aber, so wie ich die Ursprungsfrage verstanden habe, gar nicht das eigentliche Problem. Es sind von dieser Regelung ja auch viele betroffen, die gar kein ALG/ALG II beziehen.
 

Holger01

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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Es könnte sein, dass ich mich irre. :icon_kratz:

Aber sicher ist das noch nicht.

Ich muss noch ein wenig recherchieren.

Auf jeden Fall ein interessantes Thema...

...
 

Holger01

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So, es hat jetzt tatsächlich den Anschein, dass uns der Staat mal wieder reinlegt.

Auch wenn in der Threaderöffnung die Rechtsquellen fehlen,
so haben @Biddy und €Gurkenaugust die richtigen Verweise geliefert.

Und ich revidiere meine Meinung, dass die Aufstockung für Alg1- und Alg2-Empfänger stets empfehlenswert wäre. Denn dies stimmt leider nicht. Zumindest nicht bei Minijob-Verdiensten < € 175,00.

Im Kern ist es so, dass der AG seinen RV-Anteil ausschließlich aus
dem Verdienst berechnet.
Und der Minijobber erwirbt durch sein Aufstocken mit 3,9 % volle Rentenansprüche.

Doch der Minijobber wird bei Verdiensten bis € 175,00 beim Aufstocken gewaltig zur Kasse gebeten, indem er nicht nur seinen Anteil von 3,9 % aus dem Verdienst zu zahlen hat, sondern zusätzlich die Differenz zum vollen Rentenbeitrag von 19,9 % aus € 175,00.
Und das wird tatsächlich derart teuer, dass bei Minijobeinkünften von weniger als € 28,76 nicht nur kein Barlohn mehr ausgezahlt wird, sondern der Minijobber aus eigenem Geld noch was d'rauflegen darf.

Habe hier einen Minijob-Rechner gefunden, der einfach nur schreckliche Zahlen liefert, Stand 2013, mit Berücksichtigung des Aufstockens:
Minijob-Rechner - Geringfügig entlohnte Beschäftigungen (450-Euro-Jobs)

Selten, dass ich einen solchen Begriff wähle, aber das ist mal wieder ein schlimmes Beispiel für die zunehmende Volksverarxxxung durch die Politik.
 

MIMMI

Neu hier...
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Konsequenzen aus der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht
Geringfügig entlohnte Beschäftigte, die die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht beantragen, verzichten freiwillig auf die
oben genannten Vorteile. Durch die Befreiung zahlt lediglich der Arbeitgeber den Pauschalbeitrag in Höhe von 15 Prozent (bzw. 5 Prozent
bei Beschäftigungen in Privathaushalten) des Arbeitsentgelts. Die Zahlung eines Eigenanteils durch den Arbeitnehmer entfällt
hierbei. Dies hat zur Folge, dass der Arbeitnehmer nur anteilig Monate für die Erfüllung der verschiedenen Wartezeiten erwirbt und
auch das erzielte Arbeitsentgelt bei der Berechnung der Rente nur anteilig berücksichtigt wird.

Der AN kann sich doch von der Rentenversicherungpflicht befreien lassen.

Minijob-Zentrale - Download-Center - Formulare und Anträge zu Minijobs im gewerblichen Bereich
 
E

ExitUser

Gast
Viele wissen's nicht. Ich habe das heute mal in der Mittagspause angesprochen. Meine Kollegin, die seit Jahren eine Tagesmutter auf 400 €-Basis beschäftigt, wußte es nicht.

Hat ja aber auch noch Bestandsschutz.
 

saida25

Elo-User*in
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Ich danke allen für Eure Meinungen und die entsprechenden Links
zum Thema.

Denn viele Arbeitgeber wissen selbst noch nicht,
dass sie ihre zukünftigen Mini-Jobber, sofern diese weniger als
175,-- Euro verdienen, auf die Rentenversicherungsfreiheit
dringend aufmerksam machen bzw. informieren müssen.

Auch ist wohl ein neuer Antrag zu stellen (auszufüllen) laut Link von Minima,
falls Minijobber jetzt mehr als 400,01 Euro bis max 450,00 Euro
verdienen.

Habe dies soeben auch meinem Mini-Job Arbeitgeber geschrieben.

Ist halt auch nachteilig, nicht in die Rentenversicherung ein zu zahlen.

Aber bei einem Verdienst von sagen wir mal 50 -100 Euro im
Monat lohnt sich das wirklich nicht. (Meine Meinung)

Danke Dir Biddy, dass Du diesen Thread nach oben geschubst
hast.;-)

Ich selber hatte über dieses Thema eine Mail bekommen und
darum hier diesen Thread aufgemacht.
 
Status

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