Abzocke bei Privat Vermittlern

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Elo-User*in
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Hier habe ich ein Video wo man sieht wie die Zeitarbeiter durch Werksverträge sorichtig verarscht werden.
Dazu werden die Zeitarbeiter nach Stückzahl bezahlt ( wenn sie in einen Warenlager Arbeiten und bekommen eine Tages aufgabe mit 3 Kartons haben sie 8 Stunden für nichts Gearbeitet)

Hier der Link zur Home Page dieser Vermitller.
Privater-Arbeitsmarkt.com private Arbeitsvermittlung - Gera - Thueringen Jan Fischer Ronald Hber

Hier der Link zum Video: YouTube - Sklavenarbeiter in deutschen Warenlagern - und nicht in Bangladesh
 

Jürgen3

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Der Glatzkopf im Video ist widerlich.
Passt aber zu dieser privaten Arbeitsvermittlung

- 3-10 Werktage unentgeltliches Probearbeiten/"Trainingsmaßnahme"
- Anreise auf eigene Kosten
- Unterbringung in "Wohnheimen" wie zu Bundeswehrzeiten
- 70 Euro Abzug monatlich für Nebenkosten
- Akkordlohn mit völlig unrealistischen Lohnangaben
- kein fester Mindestverdienst
- "rollende Woche", also auch am Wochenende und Feiertags

Und für die Vermittlung in diese Sklavenjobs verdienen diese Typen noch bis zu 2000 Euro.


Vielleicht möchte ja jemand Partner dieser noblen Herren werden? Die Fluktuation scheint recht groß zu sein?

"Wir haben den Job für die jenigen Bewerber von Ihnen, die eventuell sonst kein AG möchte und wir können genau von diesem Bewerberpotential jede Woche 100 Bewerber brauchen !" -
 

jockel

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Dieben wurde im Mittelalter beim ersten Mal ein Finger abgehakt, im Wiederholungsfall die Hand. Da die Scheißhaus-BRD christlich-abendländisch orientiert ist, ist sie geistig rückständig.

Ich sehe keinen Unterschied zwischen CDU geführter BRD und islamistischem Fundamentalterrorismus. In beiden herrschen mittelalterliche Machtstrukturen und Rechtsverhältnisse, beiden interessieren keine Menschenrechte.

Ich warte noch auf dem Moment, wo sich das Merkel als rechtsradikale Ku-Klux-Klan-Führerin entpuppt.

Neu an den Werkverträgen ist, daß AG sich nun völlig aus ihren Arbeitsvertragspflichten lösen. Nach dem Lohn- und Sozialdumping, kommt jetzt das Rechtsdumping. Hatte man zu Wendezeiten noch viel von Sozialpartnerschaft und Humanisierung der Arbeit rumgetönt, so interessiert jetzt nur noch die Profitmaximierung um jeden Preis. Auch ein Ergebnis des ständigen Desinteresses der SPD-geführten, kapitalhörigen Gewerkschaften. Jetzt nachdem sie massenhaft an Mitgliedern und Beitragsfinanzen verloren haben, völlig zahnlos sind, sagen sie mal zögernd aus der Deckung heraus - Dudu. Das war's dann aber auch.

Jahrelang waren SPD und Bündnisgrüne an der Macht und konnten flächenddeckend Mindestlöhne branchenübergreifend durchsetzen und ein bundeseinheitliches Arbeitsgesetzbuch einführen. Das hat beiden nicht gejuckt. Warum auch? Die Bündnisgrünen sind auch zur Partei von Besserverdienenden geworden, die sich von der Wirtschaft schmieren lassen.
 
R

Rounddancer

Gast
Nein, jockel,- so war das nicht. Denn während rot-grün war da nicht nur die wirtschaftsfreundliche Schröder-Clique an der Macht (ich habe damals selbst erlebt, wie Manager witzelten, daß eine CDU-Regierung niemals soviele arbeitgeberfreundliche Regelungen hätte durchkriegen können, wie Schröder & Co.), und die Gewerkschaften unter Sommer im Dornröschenschlaf/Vollnarkose lagen (währenddessen ihnen massenweise frustrierte Mitglieder wegbrachen),-
nein, es gab da auch noch eine CDU/CSU-Mehrheit im Bundesrat.
Und das bedeutete, daß das bißchen, was noch sozial hätte gemeint sein können, nach dem Bundesrat dann auch noch auf unsozial gedreht wurde.

Und ja, es gibt, wie überall und in allen Gruppen und Berufen, schwarze und weisse Schafe auch unter den privaten Arbeitsvermittlern.
Aber auch Arbeitsvermittlung ist Vertrauenssache. Wobei PAV halt das Problem haben, daß sie nur bei Erfolg etwas kriegen.
 

Ulle Bowski

Neu hier...
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Ich finde es wird langsam Zeit, das die Gesetze gerade in diesen Bereichen neu überdacht werden und Arbeitnehmerfreundliche Verträge ein Muß werden und Privatvermittler genauer geprüft werden und sicherlich nicht so hoch Entlohnt werden dürften.
 
R

Rounddancer

Gast
Tja, wer sollte das tun? In unserem krankhaft unterfinanzierten Staat gibts da niemanden. Zudem: Wer den privaten Vermittlern die erfolgsabhängige Entlohnung kürzen möchte, der muß m.E. dann diesen ein nicht-erfolgsabhängiges Fixum, also ein Gehalt gewähren.
 
E

ExitUser

Gast
Tja, wer sollte das tun? In unserem krankhaft unterfinanzierten Staat gibts da niemanden. Zudem: Wer den privaten Vermittlern die erfolgsabhängige Entlohnung kürzen möchte, der muß m.E. dann diesen ein nicht-erfolgsabhängiges Fixum, also ein Gehalt gewähren.

Nee, die sollen's mal mit ehrlicher Arbeit versuchen........
 

jockel

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Wie wärs mal mit 1-Euro-Bedingung für private Arbeitsvermittler plus KdU-Beantragung für seine Geschäftshütte?

Schön genauso beantragen wie wir bei der ARGE. Natürlich muß die Geschäftshutte auch "angemessen" sein.

Wie schnell landet dann die Geschäftshütte eines noblen privaten Arbeitsvermittler in einem nicht standesgemäßen Arbeitslosenghetto und hat täglich eingeschlagene Fensterscheiben?
 

QuitscheEnte

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Hm, ich finde die Klitsche und die Bezahlung absolut sittenwidrig ...

Warum macht denen keiner Feuer unter den Hintern oder noch besser, die Hütte dicht ..

Traurig das Deutsche Unternehmen mit Millarden - Umsätzen sich zu solchen dreckigen menschenverachten Geschäften hingeben und das auch noch fördern und tolerieren ...

Sollte man vielleicht beim nächsten Einkauf mal dran denken :icon_kinn:
 

Henrik55

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Wiglaf Dröste meinte:
Arbeitseinsatz.
Wenn ich aus meiner Haustür in einen neuen Tag falle, weist mich links um die Ecke ein Schild auf den Zustand der Welt hin: Arbeitseinsatz steht da schwarz auf weißem Leuchststoff, und eine rote Blinkschrift im darunterliegenden Schaufenster ergänzt:Bis fünf Uhr melden!
Ein Arbeitsvermittlungsbüro residiert hier, ein Sklavenhändler, der Knochenjobs wie Kohleschleppen für fünf bis sechs Mark in der Stunde vergibt und sich selbst dabei das Acht- bis Zehnfache eijnsteckt. Kommt man hier zwischen vier und fünf Uhr morgens vorbei, füllt regelmäßig ein gutes Dutzend grauer, verbrauchter, bekümmert und spritig aussehender Männer das Kontor, dessen Name nicht zufällig dem Jargon von KZ-Bürokraten entstammt: Auf den Arbeitseinsatz folgt die Sonderbehandlung, das heißt: der Tod.
.....
Vor dem Arbeitseinsatz ist die Polizei aufgefahren: die Sprache des Menschenschinders hat ihren-jetzt darüber empörten-Benutzer- verraten, zu unverhohlen macht das militärisch knappe Bis fünf Uhr melden! deutlich, daß Lohnarbeit Krieg ist: Jemand hat mit einem Pflasterstein die Fensterscheibe eingemissen, immerhin.
Wiglaf Droste - Kommunikaze - bei Edition Nautilus
 

april

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Habe mich letztens bei einem auf eine bestimmte Stelle beworben. Als ich nun heute in die Jobbörse schaue, war das plötzlich eine ganz andere Stelle mit Schicht, die ich nicht machen kann. Geht wohl los...
 

didihell

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Man sollte solche Leute wie im Mittelalter an den Pranger stellen.
Und das ganze habe ich in der Jobbörse gefunden da ist wirklich nur mist drin keine Ordentliche Arbeit. Link: https://jobboerse.arbeitsagentur.de...7IuzJtiSPgcDF5IXi33MQ308ifo0B+YYuHXpGIZ+FOA==

Habe jetzt zwar noch nicht das Video gesehen, dafür aber den Link. Wenn da schon steht "Gute Verdienstmöglichkeiten!" und "Branche: Vermittlung von Arbeitskräften" auf sowas würde ich mich doch gar nicht erst bewerben! Ich weiss selber wie schwer es heutzutage ist auf der Seite der Arbeitsagentur richtige Stellenausschreibungen von richtigen Firmen zu finden aber es gibt sie noch.

Also Leute macht nicht und auf gar keinen Fall den Fehler euch auf sowas zu bewerben! Jeder der einem gute Verdienstmöglichkeiten verspricht, zahlt entweder nur Provision oder er ist ein Abzocker! Und wenn da steht "Vermittlung von Arbeitskräften" sollte sowieso alles klar sein, mit wem man es da zu tun bekommt. :icon_idee:
 

ela1953

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bis 75% Beteiligung am Vermittlungsgutschein
Üblicherweise wird die Vermittlungsprovision zwischen 2 Arbeitsvermittlungen 50/50 geteilt. Nicht bei uns !
Unseren Partnern bieten wir von Beginn an eine Beteiligung von mind. 60%. Je nach lieferbarer Menge und Qualität erhalten unsere Partner sogar 75 %. Sprechen Sie mit uns !

nicht nur, dass sich zwei AV den Vermittlungsgutschein teilen - nein, die reduzieren den Menschen auch auf eine Ware

Je nach lieferbarer Menge und Qualität
 
E

ExitUser

Gast
nicht nur, dass sich zwei AV den Vermittlungsgutschein teilen - nein, die reduzieren den Menschen auch auf eine Ware

Je nach lieferbarer Menge und Qualität

Sowas gab's doch glaube ich... schon mal.

Da wurde errechnet, was ein Mensch tatsächlich "wert" ist, in barer Münze!

:icon_kotz:
 

jockel

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... Und ja, es gibt, wie überall und in allen Gruppen und Berufen, schwarze und weisse Schafe auch unter den privaten Arbeitsvermittlern.
Aber auch Arbeitsvermittlung ist Vertrauenssache. Wobei PAV halt das Problem haben, daß sie nur bei Erfolg etwas kriegen.

Falsch, PAV werden nicht nach Erfolg bezahlt.

YouTube - Investmentbanker Aktienanalyst Berufe die die Welt nicht braucht - Werden diese Berufe nach Erfolg bezahlt?

YouTube - Georg Schramm - Ästhetik der Vermögensverteilung

YouTube - Georg Schramm über Chancenungleichheit

Die machen es wie die Unternehmer, die Schmiergeld von der Arbeitsagentur oder ARGE erhalten. Das Schmiergeld nennt sich mal Vermittlungsprovision, Eingliederungsgeld, mal Eingliederungszuschuß, Lohnzuschuß oder man gibt dem Kind einen x-beliebig anderen Namen (Zuschußanteil im Kombilohn), was völlig nebensächlich bleibt. Wichtig allein ist die schmierende Wirkung so eines Zubrots an den Unternehmer oder Vermittler. Da diese Schmiergelder meist von Fristabläufen abhängig sind, kommt es nicht auf eine dauerhafte, sv-pflichtversicherte, tariflich bezahlte Vollerwerbsarbeit als nachzuweisender Erfolg an, sondern nur auf den Fristablauf. Ist die Frist abgespult, erhält der Arbeitsvermittler die Knete und gibt dem AG das Signal den Vermittelten wieder zu feuern oder beide haben sich die Knete geteilt. Dann geht das Spielchen von vorn los mit dem Abzocken und neuen Vermittlungskandidaten.

Erhalten Unternehmer bis zum Fristende Schmiergeld von der Arbeitsagentur oder ARGE, dann folgt danach auch die Kündigung und alles Geschmiere geht mit neuem Anwärter von vorn los. Kein Wunder, wenn so öffentliche Haushalte und Sozialkassen nicht saniert werden können, weil es zuviele Unternehmerschmarotzer gibt.

Man stelle sich mal vor, daß Amt, PAV und Unternehmer tatsächlich die feste Absicht haben, dauerhaft Arbeitslosigkeit zu beseitigen. Irgendwann gäbe es keine Arbeitslosen mehr - dann müßten Arbeitsagenturen, ARGEn, Jobcenter, PAVs ihre Buden dicht machen und ihre Beschäftigten entlassen oder für andere Jobs, die gebraucht werden, umschulen. Unternehmer könnten dann nicht mehr Löhne weiter drücken, weil man nicht mehr mit der Not der Arbeitslosen die eigene Belegschaft zu schlechteren Arbeitsbedingungen pressen könnte und der Extrateil an den Gewinnen und Profiten verschwinden würde. Wenn denn diese salbungsvollen Versprechen dieser Leute mit der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit praktisch in die Tat umgesetzt wären, dann braucht man auch nicht mehr auf Privatwirtschaft und private Aneignung der Erträge gesellschaftlich durch Belegschaften produzierter Waren und Leistungen zu pochen. Das wäre die Selbstbeseitigung des Kapitalismus, wenn man denn an das Gute im Unternehmer, PAV und Beamten glaubt. Die Realität sind anders aus und straft diesen Gaunern Lügen. Die müssten allesamt lange Nasen bekommen, sobald sie ihre Lügenmäuler aufmachen - wie Pinnocchios oder Buratinos.

Angeblich sollen wir Geförderten dem deutschen Steuerzahler dankbar sein, nur wer zahlt denn noch Steuern und Sozialabganben und wer drückt sich davor.

Das Zahlen besorgen vornehmlich

- die noch Erwerbstätigen,
- die prekär Beschäftigten
- wir selbst mit der Bezahlung indirekter Steuern, Gebühren, Beiträgen und anderen Abgaben, z.B. beim Einkaufen mit der MwSt. und
- immer weniger die wegen zu hoher Lohnnebenkosten jammernden Unternehmer.

Also wenn Erwerbslose und prekär Beschäftigte vornehmlich die finanzielle Seite der Arbeitsförderung besorgen, dann sehe ich keine Notwendigkeit mich zu bedanken und erst recht nicht bei den Unternehmerschmarotzern. Erwerbslose und prekär Beschäftigte werden die Einsicht und Verständnis aufbringen, weil wir allesamt der gleichen sozialen Klasse entstammen.

Unternehmer und PAV sind unsere natürlichen Feinde, weil sie von der sozialen Not und dem Elend der Arbeitslosen profitieren (Lohne drücken, Fördermittel und Zuschüsse abstauben, Extragewinne und -profite einsacken). Sie sind dafür verantwortlich, wenn ein Staat und seine Ämter die kommunalen Pflichtaufgabewn nicht mehr erfüllen können.
 
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Nein. Sie vermitteln, bzw. geben Arbeit und Brot.

Arbeitsvermittler wird es immer geben, auch private.
Jedenfalls die erfolgreichen.
 

jockel

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Nein. Sie vermitteln, bzw. geben Arbeit und Brot.

Arbeitsvermittler wird es immer geben, auch private.
Jedenfalls die erfolgreichen.

Sie vermitteln nicht, sondern zocken gnadenlos ab. Die wissen ja nicht mal wie schwer es ist, mit der eigenen Geisteskraft oder Hände Arbeit ehrlich seinen Lohn zu verdienen.
 
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Rounddancer

Gast
Nein, sie vermitteln. Das heißt, sie bringen Menschen in sozialversicherungspflichtige Arbeit.
Geld kriegen sie nur, wenn das vermittelte Arbeitsverhältnis zustande kommt und mindestens eine gewisse Weile besteht.

Übrigens ist die Nachfrage bei Arbeitgebern derzeit besonders nach Mitarbeitern, die aktuell irgendwo in Arbeit stehen,- also wechseln sollen. In eine besser bezahlte Stelle.
In den Fällen zahlt aber das Amt nichts, wer solche Mitarbeiter haben will, der muß als Arbeitgeber schon selbst den Vermittler bezahlen,- bei Erfolg.
Übrigens waren etliche PAV zuvor selbst entweder wo Personalchefs, oder selbst erwerbslos.
 

jockel

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Die Zukunft ab dem Tag der Arbeit, dem 01. Mai 2011:

Da fallen die letzten sozialen Sicherungen. Da fliegen deutsche Leih- und Zeritarbeiter auf die Straße, erhalten die blauen Briefe von ihren deutschen Leih- und Zeitarbeitsbuden, die ihren Stammsitz in Ostpolen, Ukraine, Weißrussland, Moldawien oder Rumänien aufgemacht haben.

Deutsche PAV und Chefs von Leih- und Zeitarbeitsbuden erhalten jetzt schon Einladungen zu Weiterbildungen wie man auf EU-Kosten dort seine dreckigen Geschäfte weiter organisiert.

Dafür kommen die armen EU-Neubürger aus diesen Ländern und buckeln sich als "Gastarbeiter" in Westeuropa für 0,50 bis 3 Euro-Stundenlohn den Rücken krumm und die Arbeitslosenzahlen der Westeuropäer vor einheimischen Arbeitsämtern werden förmlich explodieren. Dann kann der bundesdeutsche Sozialstaat völlig einpacken und wir bekommen den sozialen Mißstand, den die USA schon lange haben - keins der deutschen Sozialsysteme wird mehr funktionieren.

Eins wird's aber funktionieren - die braune Nazi-Pest des Kapitals.

Die Seeleute, die Beschäftigten der Luftfahrt, der Bahn, der Speditionen hatten es Jahrzehnte schon vor uns durch: Ausflaggen nannte man das, wenn z.B. deutsche Seeleute gefeuert wurden und die Schiffe deutscher Reeder mit den Flaggen Panamas, Liberias, Philippiniens, Maltas steuervergünstigt und ohne die europäischen technischen Sicherheits-, Umwelt-, Zulassungs- oder Arbeitsschutzbestimmungen weiterliefen.

Ausflaggung

Jetzt wiederholt sich das mit dem kontinentalen EU-Arbeitskräftemarkt in Gestalt europäischer Wanderarbeiter und Tagelöhner. Tolle Erfolge des Euro-Einheitskanzlers Kohl und Bundesfinanzministers Waigel.

Deshalb braucht er auch sein goldenes Denkmal vor der Dresdner Frauenkirche auf Empfehlung der sächsischen CDU und FDP im Rahmen der Europäischen Einheit für Unternehmergauner.

Niedriglohn Made in Germany « report MÜNCHEN-Blog

Serndemanuskript im PDF-Format

Video: Die Zeitarbeitsbranche unter Druck | report MÜNCHEN | Das Erste | BR

Im Online-Video von Report München fragt der Reporter den FDP-Bundestagsabgeordneten Kolb (Ausschuß für Arbeit und Soziales) und das Merkel, ob man dringend dagegen Schutzvorkehrungen für deutsche AN und jobsuchende Arbeitslose treffen müsse. Antwort: Von beiden - kein Handlungsbedarf. Man will erst mal sehen wie das Kind in den Brunnen reinfliegt und vielleicht!!!! wird man später was richten.
 

Sean

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Nein. Sie vermitteln, bzw. geben Arbeit und Brot.

Sie geben gar nichts, denn das ist letztendlich Sache des Arbeitgebers.

Und wenn ich sehe, wie sich so manche private Arbeitsvermittlung öffentlich darstellt, mit welchen Kompetenzen (und Referenzen) man sich da selbst über den grünen Klee lobt, dann kann einem wirklich übel werden. Insbesondere dann, wenn man selbst einschlägige Erfahrungen mit ihnen gemacht hat.

Von einem kompetenten Arbeitsvermittler sollte man m.E. jedenfalls mehr erwarten dürfen, als dass er lediglich von Zeitarbeitsfirma zu Zeitarbeitsfirma läuft, Klinkenputzen betreibt und letztendlich versucht die Dumpinglohn- Stellen, die diese Firmen selbst nicht besetzt bekommen, irgendwelchen armen Irren aufzuschwatzen.

Zumindest scheint diese Vorgehensweise mittlerweile Usus in der "Arbeitsvermittlungsszene" zu sein.
 

JederMann

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na denne: spendiere dir gerne eine woche urlaub in "schwarze pumpe" bzw. bautzen zwo!
 
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