Abwehr einer ungerechtfertigten Sanktion

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markus83

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Hallo ich habe ein problem mit einer Sanktion. Ich sollte mich bei der Firma Capita bewerben. Der Aufforderung, die per Einschreiben kam und mit rechtsfolgenbelehrung bin ich umgehend nachgekommen. kurz darauf habe ich einen Brief von capita erhalten Verfasst am 08.10.18 mit einem Termin für den 16.10.18 um 10 Uhr. Da ich an dem tag etwas anderes vor hatte bat ich telefonisch um die verlegung des termins. Da die Mitarbeiterin nicht am Platz war wurde mir geasgt das sie mich zurück rufen wird. Das tat sie aber nicht Monate später hat mich die Mitarbeiterin dann beim jobcenter angeschwärzt. In der Anhörung zur Sanktion und auch in dem Sanktionsschreiben steht folgendes drin. Ich hätte einen termin für den 15.10.18 bekommen danach angerufen und der termin wäre auf den 16.10.18 verschoben wurden (telefonisch). Da ich den Brief mit dem termin für den 16.10.18 noch habe kann ich nachweisen das das so nicht stimmen kann. Mein Problem ist aber das ich nicht weiss ob die dann die Daten einfach ändern und behaupten ich hätte einen termin für den 17.10.18 bekommen.
Wie soll ich jetzt vorgehen? In der Anhörung zur sanktion habe ich mich erstmal auf dumm gestellt mein PC funktioniet nicht richtig und ich komme nicht an meine Notizen zu der Bewerbung mit der bitte das sie mir doch mal die zustellnachweise für die Einladungen zum termin zuschicken sollen. Was natürlich nicht möglich ist da es nicht per Einschreiben verschickt wurde und auch mein Anruf lässt sich nicht nachweisen da ich immer ohne nummer anrufe. Im Sanktionsschreiben ist davon natürlich keine rede und es wurde nichtmal versucht einen Nachweis zu erbringen. Wie soll ich jetzt weiter vorghen hatte heute 19.01.18 das schreiben über den Eintritt einer sanktion im Briefkasten die Sanktion soll schon ab dem 01.02.19 greifen. Soll ich mich weiter dumm stellen und behaupten ich habe das schreiben nicht bekommen oder es riskieren und das schreiben von capita vorlegen damit evtl auch das Gericht sieht das hier irgendwas nicht stimmt. Bei der zweiten Variante frage ich mich aber ob das risiko besteht das sie dann behaupten der Termin wurde auf den 17. verschoben und gemeldet habe ich mich auch nicht nochmal. (wegen mitwirkungspflicht etc)
 

Stauer

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Du kannst doch nachweisen, dass Du am 16.10.2018 einen Termin hattest. Somit hast Du am 15.10.2018 nichts versäumt. Dann sanktioniert die Dich und dagegen klagst du dann, wenn die Sanktion mit dem 15.10.2018 begründet ist, sieht da jeder Aussicht auf Erfolg. Hab' Mut und klage. Die Klage muss binnen 1 Monat erfolgen.
 

TazD

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Dann sanktioniert die Dich und dagegen klagst du dann
Vorher ist noch das Widerspruchsverfahren beim JC anzustrengen, bevor geklagt werden kann.

sieht da jeder Aussicht auf Erfolg.
Dies wäre dann relevant, wenn PKH für das Klageverfahren beantragt wird. So weit sind wir hier aber noch gar nicht.

Die Klage muss binnen 1 Monat erfolgen.
Was du meinst, ist die Frist für den Widerspruch.

@markus83
Du musst dich jetzt entscheiden, wie du weiter vorgehen willst. Entweder du fährst die Strategie mit dem falschen Datum in der Sanktion und dass du keinen neuen Termin bekommen hast oder du beharrst darauf, dass du keine Einladung bekommen hast. Beides zusammen geht nicht.
 

Matt45

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Frage an TE: Du bekommst VV mit RFB per Einschreiben? Habe ich zumindest noch nie gehört.
Wann war der Brief bei dir? Warum konntest du nicht am 16.10? > Sollte aber ein wichtiger Grund sein.
Warum hast du nicht schriftlich den Termin verschoben? Warum hast du nicht ende Oktober dort nachgefragt?

Stelle dir die Fragen und viel Glück. Entweder kein Brief bekommen oder Datum ist falsch.
 

Stauer

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Stimmt, TazD hat bemerkt, dass ich da was übersprungen hatte. Ich bitte um Entschuldigung. Wenn Sanktion angekündigt wird, gibt es diese Anhörung. Dazu kann man Stellung nehmen. Es ist aber keine Pflicht. Ich hatte das gemacht und danach kam keine Sanktion. Ich hatte meinen Termin(Einladung zum JC) nicht wahrnehmen können, weil ich 3 Tage vorher einen grippalen Infekt hatte. Ich hatte eine AUB per Post hingeschickt( 2 Tage vor dem Termin). In meiner Stellungnahme wies ich darauf hin und merkte an, dass ich die SB nicht anstecken wollte. Sie nahm das wohl als wichtigen Grund an und verhängte keine Sanktion. Eine Benachrichtigung, dass sie Abstand nimmt bekam ich nicht. 2 Wochen später hatte ich mein volles Geld.
Es gibt nicht viele wichtige Gründe, die anerkannt werden. Diese mußt Du nachweisen können. Lege trotzdem Widerspruch ein, einen Versuch ist es wert. Bitte beherzige @markus 83' Vorschlag.
Viel Glück
 
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