Absehbares Ende des Krankengeldbezuges und eventuelle Anrechnung des Übergangsgeld bei Reha.

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Birt1959

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Moin, moin, liebes Forum,

hoffentlich bin ich hier richtig. Ein Unterforum "Krankenkasse" fand ich nicht.

Gestern Abend stand eine ehemalige Mitpatientin ganz aufgeregt vor der Wohnungstür und fragte, ob ich ihr weiterhelfen kann. Sie ist derzeitig im Krankengeldbezug und geht in den nächsten paar Wochen auf eine Reha der DRV. Ich kenne sie von meinem letzten langen Krankenhausaufenthalt Anfang des Jahres. Sie hatte dort wegen der Reha und auch wegen eines Problems mit ihrer KK mit der dortigen Sozialarbeiterin gesprochen.

Diese hatte ihr erklärt, dass im Falle einer Reha die DRV Übergangsgeld zahlen würde und das dies nicht auf die Dauer des Krankengeldgeldbezugs angerechnet würde. Nun stand sie da mit einem Schrieb der KK, in dem ein Passus steht, der der Auskunft der Sozialarbeiterin eventuell widerspricht. Ich habe den entsprechenden Passus mit Häkchen markiert, da mein PDF-Reader heute mal keine eingescannten Dokumente mit Gelb markieren mag.

Wird das Übergangsgeld nun auf die Dauer des Krankengeldbezugs angerechnet oder nicht? Ich steige da leider nicht durch und werde auch durchs Überfliegen von SGB V und VI auch nicht schlauer. Gestern Abend verstand ich diesbezüglich sowieso nur Bahnhof.

Ich wäre sehr dankbar, wenn mir das hier jemand erklären kann, da ich der Mitpatientin versprach, mich schlau zu machen und die hiesige Unibib gerade mal wegen Renovierung für ein paar Tage geschlossen ist. Dort kann ich das also nicht machen. Den ominösen Schrieb hänge ich an.

LG
Birt
 

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HermineL

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Der Anspruch auf Krankengeld ruht, wenn Übergangsgeld gezahlt wird (vgl. § 49 Abs. 1 Nr. 3 SGB V). Die entsprechende Zeit wird trotzdem auf den zeitlichen Höchstanspruch auf Krankengeld angerechnet (vgl. § 48 Abs. 3 Satz 1 SGB V).

Das heißt das sich der Krankengeldanspruch durch Zahlung von Übergangsgeld, anders als bei ALG 1, nicht über den 02.11.2019 hinaus verlängert.
 

Birt1959

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Vielen Dank Hermine. Die Mitpatientin war zwar enttäuscht, aber von der Sozialarbeiterin. Die hat das nämlich felsenfest behauptet, ist aber von der Agentur, wo sie wohl SBin war, erst kurz vor meinem Aufenthalt in den sozialen Dienst der Klinik gewechselt. Das erklärt wahrscheinlich, warum sie sich vertat.
 

Birt1959

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Sollte sie, auch nachdem sie in den Sozialdienst der Klinik wechselte. Es ist aber wohl so, dass das Überbrückungsgeld nicht auf das ALG 1 angerechnet wird, auf den Krankengeldbezug aber schon, da es sich bei beiden um Lohnersatzleistungen handelt. (Die Bekannte war heute um sicherzugehen, bei ihrer KK. Dort erklärte man ihr das so und von daher nehme ich an, dass sich die Sozialarbeiterin das einfach verwechselt hat.
 
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