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Abschlußbericht Fallmanagement

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Diakonisches Werk

Für mich ist das Diakonische Werk zuständig. Ich bin mit der Betreuung und Beratung sehr zufrieden. Meine Case-Managerin ist kompetent und ist in ihrer Beurteilung von Sachfragen objektiv.
 
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Gast
Abschlußgespräch mit meiner Case-Managerin

Bis zum 31.08.05 ist noch das Diakonische Werk für mich zuständig. Ab 01.09.05 übernimmt die ArGe.

Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Diakonie und meiner Case-Managerin gemacht. In einem Satz: Menschlich und kompetent!

Bei der ArGe werde ich wohl nicht als Mensch, sondern nur als Nummer unter vielen behandelt. Ich bin traurig und in Sorge.

Auch für meine Case-Managerin ist voraussichtlich zum 31.12.05 Schluß. Die ArGe hatte anfänglich große Schwierigkeiten Hartz IV in die Praxis umzusetzen. Deshalb wurde die Diakonie damit beauftragt einen gewissen Stamm an langzeitarbeitslosen Menschen zu betreuen. Nun ist es anscheinend nicht mehr notwendig - die ArGe übernimmt nun wieder alle Langzeitarbeitslosen der Diakonie zum 01.01.2006. Meine Case-Managerin fühlt sich quasi als Lückenbüsserin und kann die Vorgehensweise der ArGe in diesem Fall nicht nachvollziehen.

Sie schreibe mittlerweile schon fleißig Bewerbungen...

Für mich ist das alles ebenfalls unbegreiflich!
 
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Gast
Bewerbungen zu schreiben ist eh die beste Alternative um dem Sumpf zu entkommen !!!
 
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Gast
Einstein schrieb:
Bewerbungen zu schreiben ist eh die beste Alternative um dem Sumpf zu entkommen !!!
Wie Du siehst, besteht dieser Sumpf auf beiden Seiten!

Übrigens ist die Zusammenarbeit mit meiner Case-Managerin sehr herzlich und menschlich.

Was man von den Mitarbeitern der ArGe nicht gerade behaupten kann!
 
E

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Gast
1. Rahmendaten des Fallmanagementprozesses

Anzahl der Gespräche: 4 persönliche Gespräche, E-Mail Kontakt
Beteiligte Personen: 2 Fallmanagerinnen

2. Klientenbezogene Rahmendaten

Geboren am ........

Für das FM beruflich aussagekräftige Profil:

Verwaltungsausbildung mit Berufserfahrung
Industriekaufmann
Altenpflegehelfer

Für das FM relevante familiäre und persönliche Eckdaten:

Herr ......... ist verheiratet und lebt mit seiner Frau zusammen.

3. Beratungsverlauf

Herr ........ hat aufgrund der vielen Absagen auf seine Bewerbungsschreiben die Hoffnung auf eine Arbeitsstelle verloren. Durch die Arbeitslosigkeit hat er sich immer mehr zurückgezogen, meidet Kontakte zu alten Bekannten und fühlt sich sozial isoliert. Er ist in psychologischer Behandlung und wird von seiner Frau unterstützt.

Herr ........ war an einer Arbeitsgelegenheit im Bereich Altenpflege interessiert, in der er sich wieder langsam an die Arbeitswelt gewöhnen kann. Er hat im April 2005 eine AGH in einer Wohngemeinschaft für behinderte Menschen begonnen. Diese Maßnahme wurde aufgrund unpassender Arbeitsbedingungen abgebrochen. Herr ...... hat sich eigenständig eine neue AGH gesucht. Diese Arbeit hat er positiv beschrieben.

4. Prognose/Empfehlung

Durch die Arbeitsgelegenheit hat Herr ....... eine Aufgabe gefunden, die ihm Bestätigung gibt und ihn ausfüllt. Er ist aufgeschlossener, kommt wieder mit Menschen in Kontakt, was für seine psychische Stabilisierung sehr wichtig ist.

Nach Abschluß der AGH sollte die Betreuung durch FM fortgeführt werden und Herrn ...... in der Arbeitssuche zu unterstützen.


Soweit die Ausführungen meiner Fallmanagerin zu meiner Person. Dieses Schreiben wird übrigens an die zuständige Fallmanagerin der ArGe weitergeleitet.

Ich lass' diese "Beurteilung" zunächst einmal kommentarlos stehen. Nach Euren ersten Reaktionen werde ich dann meine Meinung dazu äußern.
 
E

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Gast
Meine Meinung ist, da wird zuviel Vertrauen wildfremden Personen geschenkt.

Es interessiert keinen meine familären Verhältnisse und in was für eine Behandlung ich stecke, es sei denn, ich will persönlich mit meinen Aussagen irgendwelche Vorteile schaffen.


Zur Beurteilung selbst?

Die Prognose muss ja so ausfallen, und sie wird auch bei den unwilligsten so oder ähnlich ausfallen damit
Nach Abschluß der AGH sollte die Betreuung durch FM fortgeführt werden und Herrn ...... in der Arbeitssuche zu unterstützen.
abschliessend weiterhin Geld "abgeluchst" werden kann.



Muss man dazu noch etwas schreiben?



Gruß Wolfgang



Nachtrag:
Herr ........ hat aufgrund der vielen Absagen auf seine Bewerbungsschreiben die Hoffnung auf eine Arbeitsstelle verloren. Durch die Arbeitslosigkeit hat er sich immer mehr zurückgezogen, meidet Kontakte zu alten Bekannten und fühlt sich sozial isoliert. Er ist in psychologischer Behandlung und wird von seiner Frau unterstützt.

Was folge ich daraus?
Geben sie diesen Menschen irgendeine Aufgabe (EEJ), und er ist "glücklich".


Ich hasse diese pseudo psychologischen Begutachtungen/Beurteilungen.
 
E

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Gast
Lieber Wolfgang,

ich fühle mich durch diese "Pseudo-Beurteilung" auf jeden Fall als Mensch erniedrigt. Ich werde darin als unselbständig und nicht handlungsfähig dargestellt.

Übrigens: In psychotherapeutischer Behandlung befinde ich mich seit April nicht mehr. Das ist auch meiner Fallmanagerin/Diakonie bekannt.
 
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Gast
Guten Morgen,

@Catweazle
das tut mir sehr leid.

Das habe ich auch vergessen gehabt zu schreiben, dass diese gemachten Aussagen eine Erniederung par excellence darstellen.

Jetzt hat man sozusagen auf Ewigkeit seinen Stempel aufgedrückt bekommen. :(


Die Frage ist, ob man dagegen angehen kann und ob das was bringt?


Das so stehen lassen würde ich, so glaube ich, nicht.


Liebe Grüße,

Wolfgang W.
 
E

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Moin Cat,

also dies liest sich fast wie die Unterlagen von der "Gauck Behörde" zu alten Zeiten. Mach dir nichts draus, ist Normalität in Deutschland geworden, dass der "eine" Mensch den anderen "Mensch" beurteilen möchte, wobei selbst eine Beurteilung angebracht wäre.

:)
 
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Gast
Janchen schrieb:
Moin Cat,

also dies liest sich fast wie die Unterlagen von der "Gauck Behörde" zu alten Zeiten. Mach dir nichts draus, ist Normalität in Deutschland geworden, dass der "eine" Mensch den anderen "Mensch" beurteilen möchte, wobei selbst eine Beurteilung angebracht wäre.

:)
Hallo Janchen,

ich würde mir ein solches "Urteil" über einen anderen Menschen nicht anmaßen.

Es fanden innerhalb eines halben Jahres vier persönliche Gespräche statt und dann maßt sich diese Fallmanagerin an: Mich, meine Sorgen, meine Stärken und Schwächen, also mein ganzes Leben zu kennen - was dann Niederschlag auf einem einzigen Blatt Papier findet?
 
E

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Gast
... später sind oder werden wir nur noch eine Nummer sein. :(
 
E

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Wolfgang W. schrieb:
Guten Morgen,

@Catweazle
das tut mir sehr leid.

Das habe ich auch vergessen gehabt zu schreiben, dass diese gemachten Aussagen eine Erniederung par excellence darstellen.

Jetzt hat man sozusagen auf Ewigkeit seinen Stempel aufgedrückt bekommen. :(


Die Frage ist, ob man dagegen angehen kann und ob das was bringt?


Das so stehen lassen würde ich, so glaube ich, nicht.


Liebe Grüße,

Wolfgang W.
Hallo Wolfgang,

ja - mit Hartz IV geschieht mit jedem Einzelnen von uns nur eines und das im ganz großen Stil: Stigmatisierung!
 

Silvia V

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Hallo Thomas,


diese Anmaßung Deiner FM ist schon ein starkes Stück.Anscheinend wird es immer mehr so,das sich die Mitarbeiter dieser Behörde als Allrounder sehen
und agieren,als wären sie kleine Götter,oder zumindestens deren Stellvertreter auf Erden.Es bereitet ihnen nicht die geringsten Skrupel mit einigen Sätzen das Leben ihres Gegenüber so zu verändern,das er ab sofort nicht mal mehr die geringste Chance hat.
Fachliche Inkompetenz gepaart mit Defiziten in der Persönlichkeitstruktur,das ist die Mischung welche uns immer öfter begegnen wird.

Du hattest zum Anfang dieser Geschichte sehr großes Vertrauen,ich denke mal,das wirst Du in Zukunft so nicht mehr haben.


Freundliche Grüße

Silvia
 
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Gast
Silvia V schrieb:
Hallo Thomas,

Du hattest zum Anfang dieser Geschichte sehr großes Vertrauen,ich denke mal,das wirst Du in Zukunft so nicht mehr haben.


Freundliche Grüße

Silvia
Hallo Silvia,

diese Geschichte hat schon viel früher begonnen:

2003/2004: Ehrenamtliche Tätigkeit bei einem Eishockeyclub der DEL. Ich hätte 2004 fest angestellt werden sollen. Diese Hoffnung erfüllte sich nicht.

2004: Mini-Job im Obst- und Gemüsehandel. Die Firma meldete im Herbst 04 Konkurs an.

2005: Ein-Euro-Job in einem Wohnheim für behinderte Menschen. MAE während der Nachtbereitschaft 25,-- Cent pro Stunde.

2005: Neue Arbeitsgelegenheit. Wiederum keine Aussicht auf Übernahme.

Ja - irgendwann hat bei mir das Vertrauen in die Menschen ein Ende!!!
 
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Bin ich eigentlich der Einzige mit einem derartigen "Abschlußbericht" des FM? Falls andere "Beurteilungen" existieren sollten, könnte man diese nicht sammeln und veröffentlichen?
 
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Janchen schrieb:
Mach dir nichts draus, ist Normalität in Deutschland geworden, dass der "eine" Mensch den anderen "Mensch" beurteilen möchte, wobei selbst eine Beurteilung angebracht wäre.
Mach Dir nichts draus? Darf ja wohl nicht wahr sein!! Dagegen muss man sich wehren!

@Cat:

Wieso schreibst Du eigentlich, dass der Bericht so an die FM geht. Hast Du selbst überhaupt kein Recht, Dich dazu zu äußern? Du bist doch kein Schaf, das sich zur Schlachtbank führen lässt.

Ich würde schriftlich niederlegen, dass ich mich in dem Bericht nicht entsprechend widergegeben sehe (mit Begründung). Das soll an den Bericht an die FM drangehängt werden.

Wer sich nicht wehrt, hat selbst Schuld. Mann, wo sind wir hingekommen!

LG
Luna
 
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Luna schrieb:
@Cat:

Wieso schreibst Du eigentlich, dass der Bericht so an die FM geht. Hast Du selbst überhaupt kein Recht, Dich dazu zu äußern? Du bist doch kein Schaf, das sich zur Schlachtbank führen lässt.

LG
Luna
Hallo Luna,

ich zitiere aus dem Begleitschreiben:

Sehr geehrter Herr ........,

anbei erhalten Sie den Abschlußbericht zur Einsicht. Wir bitten Sie diesen innerhalb von 14 Tagen unterschrieben an uns zurück zusenden.

Falls der Abschlußbericht nicht innerhalb 14 Tagen unterschrieben bei uns eingegangen ist, gehen wir davon aus, daß Sie mit dem Inhalt übereinstimmen und wir diesen Bericht mit Ihrem Einverständnis an die zuständige ArGe weiterleiten können.


Diese o.g. Formulierungen sind nach meinem Dafürhalten sehr widersprüchlich.

Auf jeden Fall werde ich folgende Textpassage streichen: "Er ist in psychologischer Behandlung ..."

Zudem gibt es eine schriftliche Stellungnahme von mir. Ob diese nun gelesen oder geschweigedenn berücksichtigt wird, steht wiederum auf einem anderen Blatt.
 
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Falls der Abschlußbericht nicht innerhalb 14 Tagen unterschrieben bei uns eingegangen ist, gehen wir davon aus, daß Sie mit dem Inhalt übereinstimmen und wir diesen Bericht mit Ihrem Einverständnis an die zuständige ArGe weiterleiten können.
Teil denen mit, das du nicht mit dem Inhalt des Schreibens einverstanden bist und das sie das Schreiben nicht an die Arge weiterleiten dürfen!
 
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bschlimme schrieb:
Falls der Abschlußbericht nicht innerhalb 14 Tagen unterschrieben bei uns eingegangen ist, gehen wir davon aus, daß Sie mit dem Inhalt übereinstimmen und wir diesen Bericht mit Ihrem Einverständnis an die zuständige ArGe weiterleiten können.
Teil denen mit, das du nicht mit dem Inhalt des Schreibens einverstanden bist und das sie das Schreiben nicht an die Arge weiterleiten dürfen!
Ein Abschlußbericht wird wohl auf jeden Fall an die zuständige ArGe verschickt werden. So verstehe ich deren Aufforderung. Aber dann nur in einer abgeänderten Fassung - so wie ich es für richtig halte und nicht wie es die Fallmanagerin der Diakonie zu glauben scheint.
 

Linchen0307

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Hallo Thomas..
dieser Bericht zeigt wieder einmal wie Menschenverachtend dieses System inzwischen ist.
Wir müssen uns dagegen wehren, wer weiß, was denen sonst noch alles einfällt.
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass man das so nicht hinnehmen sollte.
Diese Beurteilung stünde einem Psychlogen zu, aber keiner/m Fallmanager/in.
NOCH haben wir in diesem Staat gewisse Rechte!!!
 
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Linchen0307 schrieb:
Hallo Thomas..
dieser Bericht zeigt wieder einmal wie Menschenverachtend dieses System inzwischen ist.
Wir müssen uns dagegen wehren, wer weiß, was denen sonst noch alles einfällt.
Auf jeden Fall bin ich der Meinung, dass man das so nicht hinnehmen sollte.
Diese Beurteilung stünde einem Psychlogen zu, aber keiner/m Fallmanager/in.
NOCH haben wir in diesem Staat gewisse Rechte!!!
Seit diesem Brief ist mir nur noch schlecht! :kotz:
 

Arania

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Diese Fallmanagerin oder wie immer sie sich schimpft kann nicht einfach ein psychologisches Gutachten erstellen, gib Deine eigene schriftliche Stellungnahme dazu ab, weise darauf hin das in dem Bericht Passagen stehen die nicht stimmen und andere, die Dich einfach schlicht falsch einschätzen und schick das per Einschreiben zur ARGE.

Ich würde das auf keinen Fall so stehenlassen, da sind weiteren Repressalien Tür und Tor mit geöffnet
 
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Catweazle schrieb:
Falls der Abschlußbericht nicht innerhalb 14 Tagen unterschrieben bei uns eingegangen ist, gehen wir davon aus, daß Sie mit dem Inhalt übereinstimmen und wir diesen Bericht mit Ihrem Einverständnis an die zuständige ArGe weiterleiten können.
Das zeigt ja schon mal, dass Du Dich zumindest zum Inhalt äußern musst, wenn der Bericht nicht so an die ArGe weitergeleitet werden soll.

Catweazle schrieb:
Auf jeden Fall werde ich folgende Textpassage streichen: "Er ist in psychologischer Behandlung ..."

Zudem gibt es eine schriftliche Stellungnahme von mir. Ob diese nun gelesen oder geschweigedenn berücksichtigt wird, steht wiederum auf einem anderen Blatt.
:daumen: :daumen: Super!

In so einer Stellungnahme sollte auch stehen, inwiefern dieser EEJ für Dich persönlich dazu beigetragen hat, in den ersten Arbeitsmarkt zu gelangen (dazu sind diese Maßnahmen ja da) - nämlich gar nicht - und auch, inwieweit der Job Deiner Ansicht nach zusätzlich und gemeinnützig ist/war. Vielleicht auch mit Briefkopf vom ELO-Forum oder ALH-Forum, damit die gleich wissen, dass Du auch ´ne Organisation im Rücken hast.

LG
Luna
 
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Gast
Meine schriftliche Stellungnahme:

Hartz IV – Abschlußbericht FM


Sehr geehrte Frau …………..,

anbei erhalten Sie den Abschlußbericht FM unterschrieben zurück. Leiten Sie bitte nur die von mir abgeänderte Fassung an die Arbeitsgemeinschaft …………………………… weiter.

Im Übrigen ist das Konstrukt „Ein-Euro-Job“ ein völlig ungeeignetes Werkzeug um einen arbeitslosen Menschen wieder in den 1. Arbeitsmarkt zu integrieren. Denn es gibt weder die Möglichkeit einer Verlängerung der Arbeitsgelegenheit, noch eine andere arbeitsrechtliche Übernahme bei der …………………….. für mich.

Ich habe zwar durch die AGH eine vorübergehende Aufgabe gefunden, die mir aber für meine persönliche und berufliche Zukunft keinerlei Grundlage bietet.

Des Weiteren vertrete ich die Ansicht, daß es nicht möglich ist, einen Menschen nach nur vier persönlichen Gesprächen abschließend zu beurteilen.

Mit freundlichen Grüßen


Klaus Muster


Anlage
Abschlußbericht FM


Siehe auch hochgeladenes Word-Dokument:
 
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Luna schrieb:
Welche Qualifikation hat die Beurteilerin? Wenn sie nicht zumindest Diplom-Psychologin ist, mit entsprechender Erfahrung in Diagnostik, würde ich sie als Beurteilerin abqualifizieren.
Es handelt sich hierbei sogar um zwei Sachbearbeiterinnen. Beide sind Diplom-Pädagoginnen. Die eine nennt sich "Fall-Managerin" und die andere bezeichnet sich als "Case-Managerin" - welch' hochtrabende Angelegenheit? Ich habe als erwachsener Mann quasi zwei hochgebildete, weibliche "Anstands-Wau-Wau's!" Das kann nicht jeder von sich behaupten!
 
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Catweazle schrieb:
Beide sind Diplom-Pädagoginnen. Die eine nennt sich "Fall-Managerin" und die andere bezeichnet sich als "Case-Managerin" - welch' hochtrabende Angelegenheit?
Hast Du Deine Darstellung schon abgeschickt? Ich schick Dir ´ne PN!

LG
Luna
 
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Mit einem Abstand von ein paar Tagen betrachtet, sind die Ausführungen der Fallmanagerin über meine Person nicht unbedingt falsch. Ganz nüchtern betrachtet: Ich bin ein einsamer Mensch!

Diese Formulierungen, dann noch schwarz auf weiss, sind natürlich sehr niederschmetternd für mich...
 

dagmar

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Hallo Thomas,

Du bist nicht einsam, höchstens oft allein. Das ist ein großer Unterschied. Was ist denn mit Deiner Frau?

Gruß

Dagmar
 
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dagmar schrieb:
Hallo Thomas,

Du bist nicht einsam, höchstens oft allein. Das ist ein großer Unterschied. Was ist denn mit Deiner Frau?

Gruß

Dagmar
Hallo Dagmar,

vielen Dank für Deine moralische Unterstützung.

Aber zur Zeit bricht zu viel über mich herein: Ehekrise, Abschlußbericht FM, Probleme mit Ein-Euro-Job, Autounfall, Einsamkeit...

Ich finde einfach keine geeigneten Lösungen mehr.
 

dagmar

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Hallo Thomas,

mach wieder Therapie oder geh zu irgendeiner Beratungsstelle und wenn es nur darum geht, daß Du jemanden hast dem Du wöchentlich eine Stunde lang den Kopf volllabern kannst. Es gibt auch noch entsprechende Internet-Foren.

Ehebaratung ist wichtig, mit Deiner Frau zusammen!!!!!

Ansonsten übe etwas Gelassenheit. Vertraue darauf, daß es auch wieder besser wird.

Wenn es mir schlecht geht und mir niemand hilft, gehe ich davon aus, daß ich mir noch selber helfen kann. Es war immer (!!!!) Hilfe da, wenn ich sie wirklich gebraucht habe.

Gruß

Dagmar
 

dagmar

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Hallo Thomas,

mach wieder Therapie oder geh zu irgendeiner Beratungsstelle und wenn es nur darum geht, daß Du jemanden hast dem Du wöchentlich eine Stunde lang den Kopf volllabern kannst. Es gibt auch noch entsprechende Internet-Foren.

Ehebaratung ist wichtig, mit Deiner Frau zusammen!!!!!

Ansonsten übe etwas Gelassenheit. Vertraue darauf, daß es auch wieder besser wird.

Wenn es mir schlecht geht und mir niemand hilft, gehe ich davon aus, daß ich mir noch selber helfen kann. Es war immer (!!!!) Hilfe da, wenn ich sie wirklich gebraucht habe.

Gruß

Dagmar
 
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Hallo Dagmar,

an einer Gesprächstherapie werde ich nicht mehr teilnehmen. Das führt zu nichts. Denn ich fühle mich ohne genauso gut oder genauso schlecht.
 

Koschka

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Hallo Thomas,
ich verstehe eine Sache nicht. Du hast Deine FM gebeten diese Beurteilung nicht oder nur in der veränderten Form an die ARGE weiterzuleiten. Zu welcher Institution gehört denn diese FM ?
Ich dachte immer man wird einer ARGE oder einem Jobcenter zugeteilt und dort wäre ein/e FM für einem zuständig. Kannst Du mich aufklären ?
Gruß Koschka
 
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Case- manager bedeutet nix anders als Fallmanger auf neudeutsch ( also einge- englischt sozusagen). Bezeichnenderweise bedeutet " Case- history" auch Krankengeschichte. Vieleicht fühlen sich deshalb einige abgebrochene Abiturientinnen, die vor 15 Jahren mal mit 4,0 er Realschuldurchschnitt beim Amt die Lehre angefangen haben und heut noch dort ihren A.. platt sitzen, bzw. schon zwangsversetzt wurden zu ner ARGE/ Jobcenter wegen mangelnder Kompetenz, dazu berufen andere fremde Menschen psychologisch zu beurteilen.Diverse Privatgespräche mit Kollegen beim Käffchen , die ich durch geschlossene Türen mit verfolgen durfte als wartende Bittstellerin, haben in mir das Gefühl aufkommen lassen, dass ich vielleicht besser dran bin- mit weniger Geld. :twisted:
Anders kann ich es mir nicht erklären.
 
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Koschka schrieb:
Hallo Thomas,
ich verstehe eine Sache nicht. Du hast Deine FM gebeten diese Beurteilung nicht oder nur in der veränderten Form an die ARGE weiterzuleiten. Zu welcher Institution gehört denn diese FM ?
Ich dachte immer man wird einer ARGE oder einem Jobcenter zugeteilt und dort wäre ein/e FM für einem zuständig. Kannst Du mich aufklären ?
Gruß Koschka
Hallo Koschka,

es handelt sich hierbei um den Abschlußbericht der Diakonie. Bis zum 31.08.05 war das Fallmanagement des Diakonischen Werks für mich zuständig. Zum 01.09.05 hat die ArGe wieder das FM übernommen.
 

Arania

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Fallmanagement , wenn ich das schon höre, hier handelt es sich um Menschen :cry:
 

listche

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Fallmanager sollen "soziales Geflecht" erfragen

Nach einem Bericht der Bild am Sonntag sollen künftig Langzeitarbeitslose einer intensiven Befragung unterzogen werden, wenn sie als Problemfälle (Krankheit, Suchtgefahr etc.) eingestuft werden. Von der BA wurde der Bericht bestätigt, allerdings dahingehend relativiert, dass es dabei nur um Langzeitarbeitslose mit massiven Problemen (beispielsweise Suchtgefahr) ginge, und außerdem sei die Beantwortung dieser Befragung freiwillig.
Hier kann man zwei Dinge gleich vorweg schicken:

1. Nach allen Erfahrungen, die bereits mit dem Verhalten von Fallmanagern vorliegen, liegt es in ihrem Ermessen, zu entscheiden, ob ein Problemfall vorliegt oder nicht
2. Eine Vielzahl der Langzeitarbeitslosen ist wegen der eingetretenen Resignation nicht mehr fähig, sich einer solchen Befragung zu widersetzen

Der Sinn dieser Befragung, so wie ihn die Pressestelle der BA verlautbart, läge darin, dann bessere Hilfe leisten zu können.

Wer mit den Behörden der BA oder der ARGE zu tun hat, konnte nur sehr selten feststellen, dass das Motiv der Hilfsbereitschaft das Leitmotiv der Fallmanager war. Willkür und Schikane sind wesentlich häufiger anzutreffen.

Aber völlig losgelöst von diesen Erfahrungen muss man sich die Frage stellen, was der wirkliche Hintergrund einer solchen Befragung sein könnte. Die vordergründige Behauptung der BA kann ich in dieser Form aus mehreren Gründen nicht akzeptieren:

* Um Daten dieser Art auszuwerten, Lösungsansätze zu finden und wirkliche Hilfestellung zu leisten, müsste jeder Fallmanager ein abgeschlossenes Psychologie-Studium haben
* Um relativ objektive Ergebnisse dieser Befragung zu erzielen, bedarf es geschulter und erfahrener Psychologen, die fähig sind, aus der subjektiven Darstellung der Betroffenen ein halbwegs objektives Profil zu erstellen.
* Nur sehr wenige Menschen sind in der Lage, Auskunft über ihr Frustrationsverhalten, ihre Belastbarkeit zu geben, ebenso wenig, wie sie wirklich fähig sind, soziale Kontakte zu Nachbarn, Freunden, ja selbst innerhalb der Familie zu analysieren.
* Welchen Sinn sollten Angaben über Krankenhausaufenthalte, die Zahl der Arztbesuche oder die Einschätzung des eigenen Gesundheitszustandes haben? Wer kann schon objektive Angaben über seinen Gesundheitszustand machen, wenn er kein Arzt ist?

Das sind nur einige Fragen eines ganzen Katalogs, die zu stellen wären. Festhalten kann man allerdings:

* Kein Fallmanager ist für eine solche Befragung befähigt oder geeignet
* Keine dieser Fragen kann eine Hilfestellung bieten, eine bessere Vermittlung des Langzeitarbeitslosen zu erreichen.
* Die Art der Befragung verletzt die Würde des Menschen in einer Art und Weise, wie wir sie zuletzt während er Nazizeit hatten

Ein Modellversuch, sagt die BA. Doch trotz aller Schönrederei der Arbeitsagentur kann das Ziel nur eines sein, die Betroffenen auf ein Abstellgleis zu schieben, sie intern von jeglicher Vermittlungstätigkeit auszuschließen. Im Gegenteil, der schlampige, oft unsachgemäße Umgang der Behörden mit vertraulichen, dem Datenschutz unterliegenden Daten lässt vermuten, dass die Ergebnisse der Befragung auch außerhalb der zuständigen Behörde zur Verwendung gelangen.

Ich kann nur jedem Betroffenen raten: Weigern Sie sich strikt, an einer solchen Befragung teil zu nehmen. Es kann nur zu Ihrem Nachteil sein, denn die gesamte Behörde besitzt nicht Fähigkeit, solche Daten zu Ihrem Nutzen zu verwenden. Aber Schaden für Sie kann quasi jeder Fallmanager damit anrichten.

OWT

Gruß Listche

http://www.flegel-g.de/index.htm
 
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Hallo Listche,

zu Deinem Bericht: Nichts anderes ist mir widerfahren.

Das Diakonische Werk unterteilt die jeweilige Befragung folgendermaßen:

1. Für das FM beruflich aussagekräftige Profil

2. Für das FM relevante familiäre und persönliche Eckdaten

Zu 2.: Befragung nach Verwandten, Freunden und Bekannten. Besitze ich überhaupt noch die Fähigkeit soziale Kontakte herzustellen und sie zu pflegen. Befragung nach Arztbesuchen, Krankheiten, Befindlichkeiten und Krankenhausaufenthalten.

Diese Art von FM soll aber nur bei sog. Problemfällen durchgeführt werden. Aber wer schlußendlich ein "Problemfall" ist, liegt im Ermessensspielraum des Sachbearbeiters. Suchtkranke wären beispielsweise ein derartiger Personenkreis. Aber ich bin nicht suchtkrank.

Ich befürchte sogar, dass sich diese erhobenen Daten für mich bei der Suche nach einer neuen Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt sehr nachteilig auswirken werden.
 
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Re: Diakonisches Werk

Catweazle schrieb:
Für mich ist das Diakonische Werk zuständig. Ich bin mit der Betreuung und Beratung sehr zufrieden. Meine Case-Managerin ist kompetent und ist in ihrer Beurteilung von Sachfragen objektiv.
Diese Meinung vertrete ich nicht mehr. Könnte man dieses Thema bitte löschen?
 
E

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Re: Abschlußgespräch mit meiner Case-Managerin

Catweazle schrieb:
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit der Diakonie und meiner Case-Managerin gemacht. In einem Satz: Menschlich und kompetent!
Ich sehe das mittlerweile völlig anders. Auch dieses Thema könnte man durchaus löschen.
 
E

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BITTE KEINE WEITEREN FOREN ZUM SELBEN THEMA UND HIER FORTFÜHREN :!: :!: :!:
 
E

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Hallo Janchen!

Du hattest mir heute das Thema: Abschlußbericht Fallmanagement unter der Rubrik Afa/ArGe/Optionskommunen gelöscht. Dabei handelt es sich sicherlich um einen Irrtum, denn das war nicht mein Wunsch.

Die Themen Diakonie und Abschlußgespräch Fallmanagerin wollte ich aus dem Forum entfernt haben. Kannst Du bitte den Thread Abschlußbericht Fallmanagement wieder herstellen? Vielen Dank!

PS: Ich habe heute schon mehrmals versucht Dich per PN zu erreichen - das hat aber nicht geklappt.
 
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Janchen schrieb:
habe es nur ins Archiv geschoben, weil es so unten drunter stand. Schiebe ihn wieder rein ins Forum - ;) wir löschen nix :hug:
Janchen, hab' vielen Dank! :klatsch:

Denn dieses Thema ist mir wichtig.
 
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