Abschließende EKS eingereicht - Jetzt will Sachbearbeiter lückenlose Kontoauszüge u.a., um über den endgültigen Leistungsanspruch zu entscheiden das sonst Erstattung der vorläufig bewilligten Leistungen erfolgt. Wie soll ich darauf reagieren ? (1 Betrachter)

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Maggie1978

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Hallo in die Runde,

ich versuche kurz die Situation zu schildern: Ich bin seit 2010 immer mal wieder Tagesmutter/Kinderbetreuerin von verschiedenen Kindern gewesen aber immer im Haushalt der Eltern, weil unsere Wohnung dazu nicht augestattet ist. Anfangs lief es noch unter Selbständigkeit, ab 2014 meinte die Minijobzentrale, dass es ein Minijob ist. Das teilte ich auch dem Jobcenter so mit aber ich laufe bei denen unter selbständig, weil mein Lohn fast ausschließlich vom JA kommt. Ich hatte in der Zwischenzeit auch mal auf Honorarbasis z.B. auch im Sommer diesen Jahres gearbeitet.

Ich habe immer die Abrechnungen vom Jugendamt abgegeben und denen ihre Gutschriften per Kontoauszug nachgewiesen. Und jetzt möchte die SB, die ich auch nicht kenne. Die war noch nie da, wenn ich mal in der Leistungsabteilung etwas persönlich abgegeben habe:
-Kontoauszüge vom Nov - April haben (also vom gesamten Bewilligungszeitraum)
-eine Honorarabrechnung (habe ich im Sommer nicht erhalten sondern nach Eingabe meiner Arbeitszeiten direkt eine Gutschrift auf mein Konto)
-Nachweis über betriebliche Fahrten mit dem privaten Kfz (mir wurde gesagt, dass ich die in der Anlage EKS angeben kann als betriebliche Ausgaben, weil ich ca. 10 Kilometer Arbeitsweg habe)
-Nachweis über geleistete Beiträge zur Riester-Rente in dem o.g. Zeitraum

Bisher habe ich wie gesagt Kontoauszüge eingereicht mit den Gutschriften und das war es. Nachweise über die Riester-Rente gab es ab und zu mal aber da hat es denen gereicht, wenn ich mal einen Kontoauszug gezeigt habe.

Wie soll ich eurer Meinung darauf reagieren? Und wie soll ich denn nachweisen, dass ich zur Arbeit gefahren bin?
Ich weiß, dass es wohl in Ordnung sein soll bei einem WBA Kontoauszüge vorzulegen, um die aktuelle Bedürftigkeit nachzuweisen aber das absolut nichts mit dem zu tun, was die SB jetzt verlangt.

Freundliche Grüße
Maggie
 

HermineL

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Hallo @Maggie1978

Bitte überlege dir noch eine aussagekräftige Überschrift, am besten verbunden mit einer Frage und ohne Abkürzungen. Ich verweise dazu auf Forenregel 11. Du kannst deinen Beitrag insgesamt eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten.

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel 11.
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu auch den Hinweis von unserem Admin:
Bitte den Themeninhalt kurz umreisen
Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:
 

Spanky112

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Hallo,

erstmal muss ja festgestellt werden ob du selbstständig warst in diesem Zeitraum. Wie wurde dein Einkommen denn versteuert? Hast du eine Gewerbeanmeldung?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
Wegen der Honorarabrechnung musst du am Ball bleiben, es genügt nicht zu sagen "hab ich nicht erhalten". Das kann dir u. U. später nochmal auf die Füße fallen.

Vorlage der Kto.auszüge bei Abgabe abschl. EKS ist nicht ungewöhnlich.
 

Maggie1978

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Hallo Spanky,

nein, ich habe keine Gewerbeanmeldung. Ich wäre, wenn Freiberufler aber mein Einkommen war immer im Minijobbereich. Daher ist es zumindest in der Zeit, wenn ich im Haushalt der Eltern Kinder betreut habe, ein Minijob. Das Jobcenter hat aber, weil sie es anscheinend nicht anders einordnen können und/oder wollen mich als selbständig deklariert. Weil mein Gehalt vom Jugendamt kommt und nicht von den Eltern.
 

Spanky112

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nein, ich habe keine Gewerbeanmeldung. Ich wäre, wenn Freiberufler
Gut, aber im SGB II gilbst du leider als selbstständig, auch wenn es im Steuerrecht anders ist.
Somit musst du die EKS ausfüllen und die geforderten Nachweise bringen, zudem wird man dich vermutlich wegen der gefahrenen betriebsbedingten KM um ein Fahrtenbuch bitten.

Die Honorarrechnung soltest du recht einfach vom Jugendamt bekommen da diese ja auch 10 Jahre aufbewahren müssen.
Falls du eine Riester Rente hast einfach den letzten Auszug davon abgeben.
 
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