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Abschläge Erwerbsminderungsrente, Brief an Frau Merkel

jupiter99

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#1
Hallo zusammen,
wir benötigen im forum "krank-ohne-rente" Eure Hilfe und bitten um zahlreiche Unterstützung!!!!
Bitte unterzeichnet den Brief um gegen die Ungerechtigkeit der Abschläge bei Erwerbsminderungsrente zu protestieren!!
Es kann jeden treffen!!

Gruss jupiter

Korrekter LINK befindet sich im #Post 2


Wenn das nicht funktioniert dann bitte ich einen admin, den link richtig einzustellen, damit man zum direkten Kontakt an Frau Merkel kommen kann.

Wir freuen uns über jede Unterschrift und teilt es fleissig!

DANKE
 

jupiter99

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#3
Hey,
ich danke Dir herzlich.

Lieber Gruss
jupiter
 

saurbier

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#4
Hallo jupiter99,

leider kann ich deinen Link nicht öffnen!

Aber mal am Rande, ich hab mich damals vor der Bundestagswahl an Frau Schwesig gewand, die war da ja schon Landesministerin für Soziales und erzählte in einem persönlichen Interview das man was an den geringen Renten für Erwerbsunfähigkeitsrentner unbedingt etwas verbessern müße. Dabei bezog sie sich mit ihren aktuellen Kenntnissen sogar auf ihren jetzt davon betroffenen Vater.

Na - was kam da wohl raus?

Na - natürlich nichts, noch nicht einmal eine Antwort in form einer Eingangsbestätigung.

Ich will dir deine Hoffnung nicht zerstören, aber unsere Volkvertreter interessieren sich nicht für uns. Denen ist es ausschließlich an ihrem persönlichen Vorteil gelegen.

Schau doch mal wieviel die Linken z.B. immer für bessere Sozialleistungen im Bundestag streiten. Nur komisch das dabei doch selbst in dem Bundesland sich nichts verbessert hat wo sie jetzt regieren, oder.

Seit 2000 ist der Politik - ganz gleich welche Partei - daran gelegen den Unternehmer ihre Gewinne weiter auszubauen, selbst wenn das im Umkehrschluß eine Abwendung vom bisherigen Sozialstaatsprinzip bedeutet.

Damit die 20 Mio. Rentner 2014 wieder Merkel ihre Stimme gaben, hat man diesen das Schmankerl der Mütterrente vorgeworfen. Da dies natürlich auch bezahlt werden muß, griff man in die Rentenkasse der Arbeiter - die für sowas überhaupt nicht zuständig ist -. Damit die SPD notgedrungen mitzieht, hat man dann den faulen Kompromiss dergestalt eingeführt, daß man die Berechnungsbasis der EMR von 60 auf 62 Jahre erhöhte (wohlgemerkt erstmals für Neurentner ab 07/2014) um im Gegenzug die Mütterrente gleich Rückwirkend zu erhöhen. Diese Milliarden hätten neben einer ansehnlichen Rentenerhöhung auch eine Rückwirkende Berücksichtigung bei den EMR zugelassen, nur das wollte man eben nicht.

Die Renten dürfen auch nicht höher ausfallen, denn ansonsten müßten die Beiträge ja erhöht werden und da die Arbeitgeber (davon eben viele Multimilliardenkonzerne und Aktionäre) ihren Paritätischen Anteil zahlen müßten, würden deren Gewinne geschmälert - das geht gar nicht -!

Was diese Mulitnationalen Konzerne mit der kapitalistischen Marktwirtschaft hier so verdienen, zeigen die Bilanzen unverholen. Auch wie diese Konzerne mit ihren Mitarbeitern ausbeuterisch umgehen um diese nach Ausbeutung auf den Haufen der zwischenzeitlichen Allmosen EMR zu schmeißen. Wie toll das brutal kapitalistische Rentensystem (private Altersvorsorge wie von den Amis gepredigt) funktioniert konnte man nach dem letzten Finanzcrash sehen, wo viele Arbeitnehmer in Amerika etc. ihre Rente verloren haben die auf dieses system setzten. Selbst hierzulande zählen nicht wenige zu den Verlierern weil die Lebensversicherung nur noch einen Bruchteil wert ist, obwohl doch Schröders Propaganda Experten (Raffelhüschen/Riester etc.) von den Versicherungskonzernen solch tolle Renten versprochen haben. Verdient haben nur die Experten daran, wie immer.

Willst du zurecht eine angemessene Rente, na dann sorge mit dafür das eine Partei an die Regierung kommt die für eine soziale Marktwirtschaft kämpft. Bisher ist das nur die Linke, denn die Grünen haben sich in den letzten 30 Jahren als Akademiker Partei zum Wohlstand gewandelt und folgt man deren neueste Idiologie, dann müssen wir hierzulande alle Flüchtlinge der Welt aufnehmen - mit der Konsequenz sie auch zu ernähren.


Gruß saurbier
 

jupiter99

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#5
Hallo saurbier,


Einen Beitrag untermeinem, von AndreasB, ist der link korrekt.
Ich hatte gehofft, dass ein admin meinen anscheinend nicht korrekten link ändert.
Bis jetzt nicht passiert.

Und in 2 Tagen 82 Unterzeichner find ich klasse!!
Ansonsten gebe ich Die in allen Punkten Recht.
Aber wenn wir gar nichts machen ist das auch nicht besser.

Deshalb hatte mich ein Mitglied vom krank-ohne-rente gebeten, den link hier einzustellen. Das elo-forum hat auch viel mehr Mitglieder und somit die Möglichkeit auf viele Stimmen!!!

Aber wo könnte man den link positionieren um an möglichst viele User ranzukommen?

Und unterzeichnen kann doch eigentlich jeder und wenns nur aus Solidarität ist. Wenns sowas noch gibt.

Lieber Gruss jupiter
PS.: schau mal rein bei krank-ohne-rente, da ist von einer sehr angagierten Frau schon
sehr viel gemacht worden, auch eine Pedition.
Wurde von SPD UND CDU leider abgelehnt. Findest Du unter jupiter
 

Atze Knorke

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#6

saurbier

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#7
Hallo jupiter99,

also ich bin natürlich jetzt auch dabei, denn auch ich bin von diesen unsäglichen 10,8% Abschlag betroffen und fragte mich schon damals wofür. Selbst das Urteil der div. Richter konnte da keine Erleuchtung bringen, denn wir sind ja wohl nicht freiwillig so krank geworden.

In meinem Fall haben in allen DRV-Häusern in welchen ich seit 1998 verweilen durfte, alle für die DRV (man überlege einmal DRV angestellte Ärzte) tätigen Ärzte einhellig die Beurteilung abgeben das ich in meinem Beruf (Maschinenbau) aus körperlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann/darf.

Wenn wundert es da, daß eben genau die DRV-Bürokraten dies ablehnten anzuerkennen und lieber auf einen externen Gerichtsgutachter setzten. Nur Pech - dieser sah das ganze noch viel schlimmer.

Aber ich schweife ab - zurück deshalb.

Ich sag es ungerne, denn ich hab wie bereits ausgeführt mich an eine SPD Ministerin (Schwesig) seinerzeit gewandt und das war der nicht einmal eine Antwort wert.

Dies zeigt mir mit welcher Arroganz man uns das gemeine Volk betrachtet. Schau nur mal Frau Nahles an, wenn diese von Reportern wie z.B. Report Mainz oder Frontal 21 (welche ja immer wieder solche Politik-Skandale aufdecken) angesprochen wird, na sie duckt sich weg, noch besser sie würdigt der/den fragenden keines blickes.

Ich sag es nochmals gerne, solchen Politikern die mitnichten gewillt sind die Stimme des Suverän zu vertreten darf man seine Stimme bei einer Wahl nicht mehr geben.

DA BLEIBT AKTUELL NUR DIE LINKSPARTEI

Und auch wer meint damit würde man gleich den Teufel aufwecken, der hat nicht verstanden was Demokratie bedeutet und warum man ja alle 4 Jahre die Bundesregierung neu wählen darf. Eine Partei alleine kann kein Grundgesetz ändern, den das geht nur mit der Mehrheit des Bundestages (also aller Parteien) aber sie kann mit einfacher Mehrheit sozialere Gesetze beschließen, wie eben damals die SPD unter Schröder Hartz IV beschloss und Merkel dies munter weiter ausbaute.

Schon heute werden nachweislich Millionen € anstatt für die Hartz IV Empfänger für Bildungsmaßnahmen bzw. anderen Förderungsinstrumenten auszugeben, in Verwaltungskosten umgeleitet. Also man nimmt es den Betroffenen um davon Personal in wer weiss was für öffentliche Behörden zu bezahlen.

ALSO STRAFT ENDLICH ROT/SCHWARZ FÜR SEINE UNSOZIALE POLITIK AB, WÄHLT DIE LINKSPARTEI.

Übrigens mal ganz am Rande, ich hätte in dem tollen Brief gerne gelesen, daß die liebe Frau Merkel unsere Rentenbeiträge allzugerne in die Mütterrente zu stecken bereit ist, anstatt sie den Beitragszahler zu gewähren. Die Mütterrente wäre nämlich eine gesamt staatliche Aufgabe und müßte aus dem Bundeshaushalt bezahlt werden und nicht aus der Rentenkasse die für dieses Risiko nie Beiträge erhoben hat.

Laßt es euch mal auf der Zunge zergehen - knapp 600.000 SPD Parteimitglieder haben seinerzeit Schröders Hartz IV und Rentenreform zugestimmt und weitere 650.000 CDU Parteimitglieder helfen heute beim erhalt mit.

Aber wie sagen unsere Politiker ja immer gerne im Fernsehen, 1,6 Mio. EMR sind doch nur Einzelfälle unter den insgesamt 20 Mio. Rentnern.

Ich frag mich da nur, warum nur der Beamtenbund (ca. 2 Mio.) sich nicht ins Rentensystem der DRV intergrieren will. Vielleicht weil dann die tollen Pensionen jenseits der Leistungshöchstgrenze der DRV (ca. 2.600,-€/mtl.) den Pensionen von Richtern Politkern etc. mit weit mehr als 5-stelligen Monatsrenten im Wege steht.

Man überlege sich mal, ein Bekannter von mir darf bald als General des Herres mit 13.000,-€/mtl. in Rente gehen, daß entspäche dem 5-fachen der max. möglichen DRV-Rente.

Ist sowas Gerecht, wenn hier z.B. mein ehemaliger Arbeitskollege nach 45 Berufsjahren mit echt körperlicher Arbeit heute mit 1.500,-€/mtl. Rente auskommen muß.


Gruß saurbier
 

jupiter99

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#8
Hallo saurbier,

Das Traurige an der ganzen Sache ist dass du In deinen Ausführungen mit allem Recht hast. Erst heute morgen hörte ich im Radio dass Frau Nahles eine weitere halbe Milliarde Euro für die Integration Von Flüchtlingen von Schäuble will.

Ich Dep* habe Jahrzehntelang die SPD gewahlt, wie blöd kann man nur sein, und ich sehe es genauso dass die einzige Möglichkeit Die Linke ist.

Auch mir ist schon aufgefallen dass Frau Nahles an Arroganz und Überheblichkeit nicht zu überbieten ist. Ignoranz, Gleichgültigkeit und zusätzlich noch in überheblicher Stolz für ihre sogenannten Wohltaten an Rentnern.(Mütterrente). Ich kann ihr Gesicht ehrlich gesagt nicht mehr sehen. Und so eine Frau ist Ministerin einer sozialen Partei Wobei man sagen muss dass eben das soziale fast gar nicht mehr vorhanden ist.

Und was mich auch aufregt ist dass die Mehrheit Des Volkes Dieses gar nicht interessiert weil die meisten Ihren Job haben Und Solidarität gegenüber den Schwachen fehlt.
Wir haben ca 1,6 Millionen Erwerbsminderungsrentner Und die Pedition von Frau Palkowski brachte knapp 8000 Stimmen.
Diese überaus ehrgeizige Frau hat alles unternommen was nur geht, und Ich kapiere es einfach nicht das nur knapp 8000 Menschen so eine wichtige Petition unterschrieben haben.
Was ist das? Gleichgültigkeit? Dummheit? Ich verstehe es nicht

Trotzdem sollten wir uns weiterhin wehren.

Lieber Gruss jupiter
 

jupiter99

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#9
Hey,
klasse, 254 Unterzeichner in 3 Tagen. Von Rang 112 auf Rang 5 in 3 Tagen!!!.
Bitte weiter so, die Initiatorin der Aktion, Frau Palkowski wird sich freuen.
Sendet den link bitte auch an Bekannte.

DANKESCHÖN
 

saurbier

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#10
Na ja, sowas sollte eigentlich an prominenter Stelle in solch einem Forum stehen, damit es allen sofort ins Auge fällt.

Ich wieß leider nicht ob sowas hier im Forum überhaupt vorgesehen ist bzw. sowas gibt. Interessant wäre es zumindest.

Eigentlich wäre sowas auch ein Grund für eine Rundmail, so wie wir sie ja zum Hartz IV Satz und der gegenwehr auch erhalten haben. Das aber müßte wohl dann vom Betreiber ausgehen.

Und ja jupiter99, die Menschen sind inzwischen bereits so abgestumpft das sie selbst an ihrem Handeln zweifeln. ich kenne da leider viel zu viele die bei den Wahlen nicht mehr hingehen weil sie glauben das es eh nichts bringt. Leider haben diese Menschen den Glauben an unserer Demokratie aufgegeben.

Hier noch ein kleiner Gedankengang: Lt. der Berechnung eines Prof. soll uns deutschen die aktuelle Asylpolitik - so sie denn so fortgeführt wird - gut 1 Billion € kosten. Was glaubst du wohl wo man die hernehmen wird.


Gruß saurbier
 

Muzel

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#11
Warum klagt nicht irgendjemand, wenn er er Em-Rente bekommt, weil er die Abzüge nicht haben will? Bei mir ist die Widerspruchsfrist verstrichen. Außerdem bekomme ich so wenig EM, dass die Abzüge überhaupt nicht ins Gewicht fallen.
Eine Unterschrift bei der Merkel, kann man bei mir vergessen. Diese Frau kann ich nicht leiden. Wenn aber einer klagen will oder den Petitionsausschuss anrufen will, unterstütze ich ihn.
 

saurbier

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#12
An eine Klage hab ich auch schon gedacht, aber wie willst du die jetzt begründen, wenn schon das BSG und das BvG diese Abstriche wegen dem Gleichheitsgrundsatz für rechtmäßig erklärt haben.

Da fliegst du schon bei Start bei SG raus.

Sowas könnte man, wenn überhaupt nur in Verbindung mit der erheblichen Besserstellung von Pensionären neu aufbauen.

Wo ist denn die Anpassung der pensionen an die damaligen Kürzungen bei den Arbeitnehmerrenten geblieben, von der unser Altkanzler Schröder immer sprach.

Nix hat sich getan, die Pensionen werden jedes Jahr entsprechend den Einkommenserhöhungen der Beamten erhöht, da gibt es keine Anpassungen wie bei den Arbeitnehmer. Da gibt es auch keine Unterteilung der Renten wie bei Arbeitnehmer in Teil-EMR oder volle EMR. Beamte erhalten 72% des durchschnitts ihres Einkommen der letzten 3 Monate ohne Abschläge, Arbeitern zieht man bereits Teile ihrer Ausbildung ab und dann zum Schluss nochmals max. 10,8% wenn sie zu früh in die EMR müßen.

Die Beamten haben eben ihren starken Beamtenbund und die Rentner werden von einer Ex-Staatssekretärin (Beamte) im VdK echt toll vertreten. Lobbyarbeit sein dank.

Klagen könnte da nur jemand der jetzt eine Teil- bzw. volle EMR zugesprochen bekäme, nur der dürfte wohl zuerst froh sein das seine Rentenklage überhaupt durchgegangen ist.


Gruß saurbier
 

jupiter99

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#13
Hallo muzel,

"Eine Unterschrift bei der Merkel kann man bei mir vergessen"
schreibst Du.
Und genau das ist die fehlende Solidarität die bei uns In Deutschland vorherrscht.
Hast du irgendeinen Nachteil wenn du Den Brief unterzeichnest?

Nein, natürlich nicht. Aber genauso wie du denken die meisten und deshalb kommen bei dieser Aktion zu wenige Stimmen zusammen weil viele die gleiche Einstellung wie du haben.
Nach dem Motto: Was interessiert mich mein Nachbar, Hauptsache mir geht es gut.
Wobei ich natürlich weiß Dass es dir auch nicht gut geht, also nimms nicht persönlich
Wenn alle Mitglieder im Elo-forum unterzeichnen würden dann wären das Tausende an Unterzeichnung

Ich zum Beispiel würde Alles unterzeichnen was in irgendeiner Weise Menschen helfen könnte die benachteiligt sind, egal um was es geht.

Gruss jupiter
 

Muzel

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#14
Es mag mir an allem Möglichen mangeln, nur nicht an der Solidarität. Ich halte ein Brief mit meiner Unterschrift für völlig verfehlt. Diese Frau tut nämlich nur alles für sich und alles andere geht ihr am (...) vorbei. Gibt doch mal ins Internet ein Merkel Havemann, dann weißt du, was ich denke.
 

saurbier

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#15
Aber dennoch, auch bringt die Masse eine mediale Aufmerksamkeit. Irgendwann kann sich auch eine Frau Dr. Merkel nicht mehr wegducken und muß Farbe bekennen.

Deshalb macht mit, erst am Ende kann man beurteilen was das ganze gebracht hat.

Nicht umsonst sagt man doch auch - der Bär wird erst am Ende verteilt -.


Gruß saurbier
 

Muzel

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#16
So eine Frau ist 3 * chemisch gereinigt.
Hast du mal versucht einer Katze das Mausen abzugewöhnen?
 
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#17
Habe gerade mal wieder den Stand dieser Abstimmung angeschaut ...

421 stimmen dafür

75 stimmen dagegen ?????????????:confused:

.... das will mir nicht in den Kopf, warum die Leute dagegen stimmen.



Bin selber NOCH NICHT in der Situation - und hoffe dass mir das erspart bleibt - aber das kann doch wirklich jeden auch im Familienverbund treffen ...
Und finde es sozial einfach ungerecht wie Menschen die wegen Krankheit früher in Rente mussten bei den Behörden aufstocken ("betteln gehen") müssen, weil sie von der Rente nicht leben können.
 

jupiter99

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#18
Hallo Butter Blume,

Genau das will mir nicht in den Kopf. Warum stimmt jemand dagegen?
Welcher Nachteil entsteht demjenigen wenn der Brief tatsächlich Erfolg hätte?
Wenn jemand gar nicht unterzeichnet dann kann ich das noch Einigermaßen nachvollziehen, aber dagegen zustimmen Gibt für mich Überhaupt keinen Sinn
 
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#19
Hallo Jupiter,

genau wie du sagst, wenn jemand nicht "unterschreibt" kann ich auch verstehen.
Hatte selber ein komisches Gefühl als dort stand, dass die meine IP Adresse speichern (als Grund nicht zwei Mal abstimmen zu können).

Aber dass die dagegen stimmen finde ich unfassbar!
Auch wenn die Angst um ihre eigenen Renten haben- glaub die verstehen gar nicht worum es da geht ... aber es ist sowieso NICHT die Schuld der jetzigen Bezieher - und wer weiß ob sogar die, die jetzt dagegen gestimmt haben selber krankheitsbedingt Probleme mit der Arbeit haben und früher in Rente gehen müssen ... wie gesagt es kann jeden treffen.

PS: Würde mir auf jeden Fall wünschen, dass die Stimmen nach oben schnellen und in die zehntausende gehen, damit dieser Mißstand überhaupt zur Kenntnis genommen wird.
 

saurbier

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#20
Na ja, schon mal daran gedacht das es auch Menschen gibt die es anderen einfach nicht gönnen, weil sie Angst haben sie müßten dann einen Teil ihrer eigenen Rente noch abgeben (falsche Denkweise).

Bei den 10,8% ist es doch nach aktueller Rechtslage so, daß die nur bei uns Altrentner Gültigkeit haben. Neue EMR bekommen ja aktuell bereits 2 Jahre und damit 7,2% mehr, oder anders herum denen werden ja nur "noch" 3,6% von der EMR abgezogen.

Genau das ist aber die größte (ich sags im Klarstext, verzeit mir dafür) Schweinerei.

Wenn die Regierung schon der Meinung ist das solch ein Abzug nicht gerecht ist, na dann muß dies für alle gelten und nicht ausschließlich für Neurentner.

Aber da ging es eben wieder um Geld, denn die Rentenkasse hätte wohl nicht soviel hergegeben, daß man a) die 10,8% für alle ca. 1,6Mio. Frührentner zahlt und b) gleichzeitig die Milliarden Kosten für die Mütterrente aufbringt. 10,8% würde ja im Schnitt vielleicht um die 100,-€/mtl. mehr Kosten verursachen, schon wären wir bei 1,6 Milliarden, die aber brauchte Merkel für die Mütterrente, denn Schäuble hat ja gleich gesagt das er das Geld nicht aus dem Bundeshaushalt aufbringen wird.

Ach Leute, ich wundere mich immer wieder über den Bildungsgrad meiner Generation, die einfach nicht verstehen wollen (oder eben manche nicht verstehen können), daß man unser Sozialsystem vorsätzlich an die Wand fährt indem man aus unseren Arbeitnehmerversicherungen immer neue allgemeine Staatsausgaben bezahlt.

Wie sieht es denn jetzt mit den Asylanten/Flüchtlingen aus. Da werden Milliarden aus der Arbeitslosenversicherung und demnächst der Krankenversicherung für diese Menschen verpulvert. Schon jetzt hat ja die Ministerin Nahles 500Mio. extra von Schäuble gefordert. genauso ist es mit dem Krankensystem, wer bezahlt den bereits jetzt die ganzen Kosten, na die KK`s und die hoffen darauf das der Bund im das Geld zurück zahlt.

Ich hab hier mit "Doppeloma" die ich sehr schätze, eine nicht schöne Diskussion um die Mütterrente geführt. Ich sags gerne noch mal, ich gönne den Müttern eine zusätzliche Altersversorgung, meine Mama profitiert ja auch davon, nur darf diese nicht alleine zulasten der Arbeiter gehen, denn nicht nur Arbeitermütter erhalten jetzt die Rente, so wie das Konstrukt der CDU/CSU aussieht.

Alleine an diesem Konstrukt sieht man doch, wie dumm die Wählerschaft ist, denn Merkel ging mit der Mütterrente auf CDU-Stimmenfang. Wie sagt man da so schön - jeder ist sich selbst der nächste, mein Portmonai ist mir aber am liebsten weil am nächsten -. Haben diese Mütter denn nicht verstanden das der Rententopf der Arbeiterrentenversicherung deswegen nicht wächst. Die CDU/CSU will ja nicht ihre Clientel (Unternehmer/Selbstständige/Ärzte/Rechtsanwälte etc.) keinesfalls finanziell belasten aber dennoch was gutes tun. Also nimmt man aus der großen Versicherungskasse der Masse der Arbeiter das Geld für die Gattin des Arztes oder des Herrn Rechtsanwaltes ja zum Teil sogar die Politiker selbst als Unternehmer für ihre Frauen.

Wenn eine Kasse keine Leistung vorsieht, dann kann man als Regierungspartei zweierlei machen, 1.) man ändert das Leistungsgesetz und nimmt eine Mütterrente einfach auf, oder 2.) man zahlt einen Mütterrente aus dem Bundeshaushalt den man dann als Zuschuß in irgendein System einbindet. Das aber würde eine Steuererhöhung oder Sonderabgabe für alle Bevölkerungsschichten bedeuten, eben auch die welche man ja davon ausnehmen will und das mußte vermieden werden.

Übrigens hat dies schon Helmut Kohl seines Zeichens Altkanzler mit dem blühenden Aufbau Ost so betrieben. Alle ostdeutschen wurden in die Sozialkassen der Arbeitnehmer integriert (mit Milliardenbelastungen der Kassen ohne staatlichen Steuerausgleich) und zugleich wurde der Soli eingeführt den Mehrheitlich wieder die Arbeitnehmer (ost u. West) aufbringen müssen.

Und so wird das Volk von der Politik am Nasenring vorgeführt. Was aber machen die Wähler, sie vertrauen Mehrheitlich der CDU/CSU und wollen einfach nicht zur Kenntnis nehmen wie diese Parteien hierzulande unser schwer verdientes Geld mit offenen Händen in unter anderem der Welt verteilen (Griechenlandkrise ca. 75 Mlliarden/Bankenkrise ca. 30 Milliarden/Flüchtlingshilfe bis 2020 geschätzte 998 Milliarden wenn es so weiter geht/Mütterrente 7 Milliarden pro Jahr/Steuersubventionen für Konzerne ca. 30 Milliarden/Steuerverluste bei Reichen mangels Kontrolle ca. 20 Milliarden).

Aber für 1,6 Millionen Frührentner sind kein 1,6 Milliarden vorhanden?

So ist das eben, wenn man den großen in 60 Jahren Filz gewachsenen Parteien etwas glaubt.

Fürs deutsche Volk ist eben nicht da, ja selbst die Schlaglöcher können die Kommunen nicht mehr flicken, weil aktuell die Flüchtlinge und deren Unterbringung jeden Cent aufzerren. Merkel öffnet die Grenzen aber zahlen will der Bund keinen Cent.


Grüße saurbier
 

Muzel

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#21
Ob man nun die Merkel anschreibt oder den Papst, das ist Wurscht.
Der Vater der Merkel hat eine tolle Stelle in Hamburg gehabt, nachdem sich viele Pfarrer die 10 Finger geleckt hätten. Dieser Mann ist aber in die Uckermark mit seinen Kindern gezogen in dem Wissen, dass dort schlechtere Bildungschancen bestehen. Wie kann man das verstehen?
 

jupiter99

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#23
Hallo,
Inzwischen ist die Zahl der NEIN-STIMMEN auf 102 gestiegen.
Natürlich kann ich nicht beurteilen woher diese NEIN-STIMMEN kommen.
Wer aus dem elo-forum mit NEIN gestimmt hat, den bitte ich, sofern er den Mut hat, einfach in 2-3 Sätzen zu erklären, was ihn dazu bewegt hat.
Vielleicht sind es Gründe, die nachvollziehbar sind.

Einen Grund muss es ja geben.

Ich finde, das ist dasselbe wie wenn die Blinden in Deutschland 10 % mehr Blindengeld fordern und man stimmt dagegen.

Natürlich können diese NEIN-STIMMEN auch von irgendwelchen anderen Personen kommen, jeder hat ja Zugriff auf die Seite.
Aber innerhalb eines forums, in dem doch wirklich jeder in irgendeiner Notlage oder schwierigen Situation ist, kann man doch Solidarität erwarten.
Das ist jedenfalls meine Meinung.

Ich z.B. bin 55 Jahre, hab über 35 Jahre gearbeitet und nach einer schweren Krankheit wurde der Dickdarm entfernt mit Anlage eines Stoma.
2 Monate später links erblindet und noch einen Monat später ein Gesichtsfeldausfall rechtes Auge(nochmal ca 50% weniger Sehkraft).
Und nun werde ich so gestellt wie wenn ich freiwillig in die vorzeitige Rente gegangen wäre. Ist das in Ordnung ???

Warum? Erklärt es uns.

Lieber Gruss jupiter
 
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#24
Aus dem Forum stimmt sicher NIEMAND mit Nein - kann ich mir einfach nicht vorstellen.
Ich hab auch mit JA "unterschrieben"

Das sind sicher irgendwelche Leute denen es gesundheitlich gut geht, die selber gerade einen Job haben und wie hier saurbier schon geschrieben hat anderen nichts gönnen, oder/und Angst haben selber zu kurz zu kommen.
Wer weiß ob die überhaupt den ganzen Text gelesen haben, oder nur anhand der Überschrift des Briefes schon ihre Stimme abgegeben haben:

" Erwerbsminderungsrente -die ewige Benachtelligung durch die Sozialpolitik"


Bei solchen Aktionen muss ich immer an die Franzosen denken. Die faszinieren mich, weil DIE sich nichts gefallen lassen. Schon bei Kleinigkeiten gehen die dagegen an und gehen auf die Straße.
DIE lassen sich das nicht gefallen, wenn das Rentenalter hochgesetzt wird, oder man an deren Stundenwochen was ändern möchte. Und meist werden sie gehört ...
Und bei uns in Deutschland, nehmen wir es einfach als gegeben hin. :icon_frown:
Deshalb hoffe ich, dass noch mehr Leute aus dem Forum darauf aufmerksam werden, hier mitzuhelfen, denn nur gemeinsam kann man was bewirken.
 

jupiter99

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#25
Hallo miteinander,

erst mal vielen Dank fürs verschieben des Themas an die Rubrik WICHTIG!!
Tolle Sache.
Wir hoffen, dass dadurch die Aktion von noch mehr elos gelesen und unterzeichnet wird.
Gerne darf die betreffende Seite an Bekannte und Freunde geteilt werden, das habe ich
z.B. per mail getan.

Schönen Sonntag Euch Allen
 
E

ExitUser

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#26
Hallo,
Inzwischen ist die Zahl der NEIN-STIMMEN auf 102 gestiegen.
Natürlich kann ich nicht beurteilen woher diese NEIN-STIMMEN kommen.
Wer aus dem elo-forum mit NEIN gestimmt hat, den bitte ich, sofern er den Mut hat, einfach in 2-3 Sätzen zu erklären, was ihn dazu bewegt hat.
Vielleicht sind es Gründe, die nachvollziehbar sind.

Einen Grund muss es ja geben.

das dürfte Neid, Unwissenheit und Dummheit sein.

meine Exschwiegereltern redeten vor fast 30 Jahren auch immer schlecht über Leute, der EU-Rente bekamen ala "der Alki bekommt Rente und ich muss schuften..." oder "bei Adi hätte es das nicht gegeben".
und dann überleg dir mal, wieviele solche Leute es gibt, die so reden und denken.
und dann gönnt man ja armen, kranken, behinderten Menschen ungern was. und solche Neider brauchen ja immer ein Feindbild und treten die, die eh schon angeschlagen sind.
übrigens Exschwiegervater war Beamter und wurde früh pensioniert. und als der älteste Sohn dann mit 28 in EU-Rente ging, ja, das war natürlich was anders. aber leise sind sie danach geworden mit "der faule Sack bekommt schon Rente".
 

jupiter99

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#27
Hallo zusammen,

Die Aktion ist seit kurzem auf Platz 1 !!!!!
DANKE AN ALLE!
An die Gegenstimmen sage ich: SCHÄMT EUCH!!

Ich bitte trotzdem alle nochmals den Artikel an Freunde und Bekannte weiterzuleiten.

Wenn unsere Kanzlerin nur noch ein kleines bisschen Anstand und Charakter hat dann liest sie sich den Beitrag durch und macht sich vielleicht ein bisschen Gedanken.

Wenn nicht ist die entsprechende Seite nur noch eine farce.

Gruss jupiter
 

Muzel

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#28
Ihr glaubt doch nicht, dass sie den Brief persönlich liest?
 
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#29
Hallo Muzel,

finde es grade nicht ...
aber hatte auf der Seite gestöbert und einen Brief gesehen wo genau das gefragt wurde.

Antwort war, dass ihr Team das liest und beantwortet, weil es der Kanzlerin wegen ihrer eigentlichen Tätigkeiten zeitlich nicht möglich ist das alles zu lesen.

PS: Meine Annahme:
ABER wenn so eine Aktion genug Aufmerksamkeit bekommt durch VIELE Stimmen, wird ihr das sicher vorgelegt. Nur reichen dazu ein paar hundert (im Hinblick auf die gesamt Bevölkerung) wohl nicht aus, leider.
Und dennoch, wer es nicht zumindest versucht, hat schon vorher verloren.


Aktueller Stand:
-121 / +503
 

saurbier

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#30
Hallo Butterblume,

ja es mag Ihr Team lesen, ha ihr Team. Da fliegt ein Staatssäckel drüber und das war es.

Wir sind lediglich das deutsche Volk, die unterpriviligierten. Würden wir zur sogenannten Oberschicht - ja nicht mal Mittelschicht gehören, dann dürften wir uns schon auf eine Antwort freuen.

Gerstern abend kam im ZDFoder war es die ARD - ein wunderschöner schöner Beitrag über die soziale Verschiebung in Deutschland. Schaut euch das ganze mal in der Mediatek an, dann werdet ihr vielleicht verstehen was hier inzwischen abgeht.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, aber sterben wird sie auf jedenfall.


Grüße saurbier
 

Muzel

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#31
Die Merkel liest noch nicht einmal, was ihr Team antwortet.
 

Atze Knorke

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#32
An die Forumsrunde,

schubs - Bitte um weitere Beteiligung. Danke.

Einen, wie ich finde, nicht unwichtigen Kommentar #22 verlinke ich daraus:
Direkt zur Kanzlerin! - Erwerbsminderungsrente -die ewige Benachtelligung durch die Sozialpolitik

Professor Hans-Peter Schwintowski -Abschaffung der Berufsunfähigkeitsrente war Verfassungsbruch:n einem Sozialstaat wie der Bundesrepublik Deutschland gilt der Grundsatz, dass der Staat für eine hinreichende Grundversorgung im Bereich der Kranken-, Renten-, Berufsunfall- und Pflegeversicherung zu sorgen hat. Teil der Rentenversicherung war und ist das Risiko berufsunfähig zu werden. Genau gesehen ist Berufsunfähigkeit eine langanhaltende, dauerhafte Erkrankung eines Menschen, sodass er seinen Beruf nicht oder zu einem erheblichen Teil nicht ausüben kann.
Für diesen Fall, den niemand von uns vorhersehen oder ausschließen kann, trifft den Staat eine Gewährleistungsverantwortung. Er ist zwar nicht verpflichtet, eine Vollversorgung vorzuhalten, aber eine Grundversorgung muss sein.
Genauso handhaben wir das im Bereich der Pflege, der allgemeinen Rentenversicherung und der Krankenversicherung. Wir bräuchten also – wie früher – zumindest eine Grundversorgung für den Fall der Berufsunfähigkeit als Teil der Kranken- respektive Rentenversicherung. Wer oberhalb der Grundabsicherung eine bessere Rente haben möchte, müsste dies dann privat ergänzend versichern.
Welche Rechtsgrundlagen wurden hier denn genau verletzt? Und wodurch?
Verletzt wurde das Sozialstaatsprinzip, das in Artikel 20 des Grundgesetzes verankert ist. Außerdem hat der Staat als Rechtstaat auch seine – ebenfalls aus Artikel 20 resultierende – Gewährleistungsverantwortung verletzt.Was wäre denn zu tun, um diesen Verfassungsbruch rückabzuwickeln? Muss jetzt irgendwer irgendwen verklagen – oder wird die Bundesregierung diese Streichung nun selbsttätig.zurücknehmen müssen?
Nach meiner Meinung müsste eine Grundabsicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit wieder Teil der gesetzlichen Renten- respektive Krankenversicherung werden. Wenn der Staat dieses auf Dauer unterlässt, so sollte geprüft werden, ob im Wege einer Verfassungsbeschwerde eines berufsunfähig gewordenen Menschen, der nun keine Sozialleistung bekommt, der Staat zum Handeln verpflichtet werden kann. Das gleiche Ziel wäre zudem auch durch eine Petition erreichbar.
dazu bitte diese Quellen:
Armutsrisiko Berufsunfähigkeit: REPORT MAINZ fragt Hans-Peter Schwintowski | Startseite | REPORT MAINZ | SWR.de

?Abschaffung der Berufsunfähigkeitsrente war Verfassungsbruch? ? Seniorenaufstand

Nicht das Wort zum Sonntag, das Wort des Alltages!
 

DJL-HH

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#33
So, hab grad auch unterzeichnet, sollte selbstverständlich sein, dass jeder hier im Forum unterzeichnet, der Abschläge ungewollt in Kauf nehmen muss.

Was mir allerdings auffällt und vielleicht deshalb die völlig unbegründeten und völlig unerklärlichen "Nein"-Stimmen zustande kommen, ist, dass bei der Abstimmung unten steht " Stimme dagegen" bzw. "Stimme dafür".
Das mag wahrscheinlich für den ein oder anderen verwirrend sein... stimme ich gegen die Abschläge... dann mit Nein stimmen...
Stimme ich dafür... dann könnte es so ausgelegt sein, dass man für die Abschläge ist...

Ein Schelm, der sich Böses bei der Gestaltung der Page der Frau Bundeskanzlerin dabei denkt...

Oder rechnet/spekuliert man mit der Einfälltigkeit, mit der puren Dummheit der Leute, um sie bei der Abstimmung so zu verwirren, dass nicht ein 100%iges "Ich Stimme dafür-dass die Abschläge zurück genommen werden" Ergebnis zustande kommt, um sich dann später zu rechtfertigen/zu erklären, dass wohl keine eindeutige Mehrheit für die Abschaffung der Abschläge vorliege...und somit kein dringender Handlungsbedarf vorherrscht...

Jedenfalls... besten Dank an die Initiatorin und Autorin dieser Abstimmung!
 

saurbier

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#34
Hallo Atze Knorke,

na ja das mit den Abschlägen ist eh eine Frage der Rechtmäßigkeit, im besonderen bei dem Kreis der Berufsunfähigkeitsrentner.

Die Berufsunfähigkeitsrentner gehören ja nicht zu den (heutigen) EMR, da es bei ihnen ausschließlich um die Unmöglichkeit der weiteren Ausführung ihres ehemals erlernten Berufes geht.

Aber auch diesem Personenkeis haben die lieben Richter des BVerG im selbigen Topf versenkt.

Eine Beufsunfähigkeit bedeutet letzten Endes jedoch nur, daß ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Als 30jähriger (falls einen das Schiksal traf) könnte man aber ohne weiteres einen neuen Beruf erlehrnen, welcher einem dann die Existenz sichern würde. Falls dann auch nicht voll ausreichend, wäre immer noch ein Rückgriff auf einen Teil der Rente (Hinzuverdienstgrenze) möglich.

Und ich gebe zu, damals aus für uns sicherlich nachvollziehbaren Gründen (gesundheitliche Umstände/Medikamente) ist mir eine passende Begründung für die Abschläge entfallen um eine passende Klage aufzubauen.

Denn ein Unfall ist letzten Endes kein planbares Ereignis. Aber auf ein planbares Ereignis baut die ganze Urteilsbegründung der BVerG und im Anschluß BSG Richter auf.

Das ganze war und ist letzten Endes ein geplantes Spiel um die "Attraktivität" und die Prozeßwelle zu kontakarieren als auch dem Staat die Möglichkeit einzuräumen die Beiträge senken zu können damit die Abgabenlast der Arbeitgeber gesenkt werden konnte. Gleichfalls hat sich Herr Riester und der mathematische Rechner der Versicherungswirtschaft Bernd Raffelhüschen dabei dann ausgedacht wie die nachlassende Nachfrae nach Lebensversicherungen das Geschäft kräftig ankurbeln kann.

Hier ging und geht es ums Geld, daß der des kleinen Mannes um den Wohlstand der oberen Zehntausend zu verbessern.


Grüß saurbier
 

Muzel

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#35
https://www.bundesverfassungsgerich...idungen/DE/2011/01/rs20110111_1bvr358808.html

Habt ihr mal diese Entscheidung gelesen? Das hört sich für mich wie in Stein gemeißelt an. Es müssen lausige Anwälte gewesen sein, die nicht besser argumentieren konnten.
Ich kann nur hoffen, dass irgendeinem , den sie die Rente kürzen einen gescheiteren Anwalt hat. Bei mir ist die Rente so mager, dass sich ein Volksaufstand nicht lohnt und wenn man die Dauerrente durch hat, will man auch nicht, dass einer daran rührt. Oder ging es jemand anders?
 

Doppeloma

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#36
Hallo saurbier,

Bei den 10,8% ist es doch nach aktueller Rechtslage so, daß die nur bei uns Altrentner Gültigkeit haben. Neue EMR bekommen ja aktuell bereits 2 Jahre und damit 7,2% mehr, oder anders herum denen werden ja nur "noch" 3,6% von der EMR abgezogen.
Jetzt mal ganz langsam, ich glaube hinter die neuen Berechnungen ab dem 01.07.2014 blickt eigentlich erst recht kein "Normalbürger" mehr durch, deine Rechnung geht (wahrscheinlich) auch von falschen Voraussetzungen aus, denn man rechnet zwar 2 Jahre mehr an (als Zurechnungszeit mit dem Einkommen X) aber DANACH werden diese (bis zu) 10,8 % auf den Endbetrag abgezogen ...

Und entsprechend der Rentenreform (Rente ab 67) fehlen ja dann immer noch (bis zu) 5 Jahre Einkommen, ehe man das (persönliche ) Altersrenten-Alter erreicht haben wird.
In der Hinsicht blicke ich ehrlich durch meinen eigenen EM-Rentenbescheid nicht durch, denn ich war ja schon nahe dran an der (da noch gültigen) 60 Jahre - Grenze, wo kann ich also erkennen, wie viel % weniger ich deswegen noch bekommen habe ???

Wo beginnt diese entscheidende Berechnung der "bis zu 10,8 %" (bei EM-Rente) vor Erreichen des 60. Lebensjahres oder nun eben vor dem 62. Lebensjahr, davon dass auch dieser Bereich wirklich geändert /angepasst wurde konnte ich noch nichts lesen ... aber auch nicht davon, dass auf die Abschläge über 60 / 62 dann verzichtet wird ... :icon_kinn:

Es ist vermutlich auch gar nicht gewollt, dass der EM-Rentner das nachvollziehen kann ... zumal man ja auch oft schon aus Krankheitsgründen gar nicht mehr so besonders "Mathematikbegeistert" ist, ich persönlich war es noch nie ... ich kann besser mit Buchstaben umgehen als mit Zahlen ... :biggrin:

Genau das ist aber die größte (ich sags im Klarstext, verzeit mir dafür) Schweinerei.
Das meine ich ist aber (vermutlich) ein Denkfehler bei dir, der Abschlag wird nicht geringer, nur weil man mehr "fiktive" Arbeits-Zeit angerechnet bekommt, letztlich ist mir aber bei längerer Überlegung dazu tatsächlich nicht klar wie da eine "Staffelung" aussehen soll (es heißt ja immer "bis" 10,8 %), wird das wie bei den vorzeitigen Altersrenten gemacht oder wie bei der Rente für Schwerbehinderte = pro Monat VOR dem persönlich möglichen regulären Rentenbeginn = 0,3 % Abschlag ... oder eben (bei EM-Rente) vor dem 60. / 62. Lebensjahr ... :confused:

Bei dieser Überlegung fällt mir dann auf, dass auch die Rente bei Schwerbehinderung danach zu hinterfragen wäre "ob das gerecht ist", denn das sucht sich auch keiner freiwillig aus Schwerbehindert zu sein ... aber da hat man eben wieder "die (angebliche) Wahl" diese Rente früher (mit Abschlägen) oder auch später (aber früher als die reguläre Altersrente) ohne Abschläge in Anspruch zu nehmen.

Es bleibt also immer noch die (wenigstens theoretische) Möglichkeit, Rentenabschläge "auf Dauer" zu vermeiden ... oder wenigstens zu minimieren.
Was dabei in allen Fällen komplett "übersehen" wird ist die Tatsache, dass eine vorzeitige Berentung in JEDEM Falle eine geringere Rente bringen wird, als wenn man bis zum regulären (persönlichen) Rentenalter Arbeitseinkommen erzielen und die entsprechenden Beiträge zahlen würde / könnte ...

Dieser Einkommensverlust wird gerne "vernachlässigt", wenn man sich die schönen Hochrechnungen in den Renten-Informationen ansieht und sich teilweise noch "irgendwelche" Anerkennungszeiten" sichern möchte, weil man ja dann eine "ungekürzte Rente" bekommen wird ...

Selbst die vielgepriesene Rente für "besonders langjährig Versicherte" nach wenigstens 45 Arbeitsjahren mit 63 (inzwischen auch schon wieder + X) in eine angeblich "ungekürzte" Rente gehen zu dürfen, ist eine "Mogelpackung" ... denn da gibt es KEINE Zurechnungszeiten für die fehlenden (rund 2 Jahre) Arbeitsjahre bis zum regulären Renten-Alter (mit 65 +X) ... :icon_evil:

Wenn die Regierung schon der Meinung ist das solch ein Abzug nicht gerecht ist, na dann muß dies für alle gelten und nicht ausschließlich für Neurentner.
Die Regierung meint doch gar nicht, dass es "ungerecht" sei, in allen Fällen nicht, bei der EM-Rente wird es nur laut ausgesprochen (warum man meint, dass die Abschläge hinnehmen müssen) und steht sogar im Gesetz, die anderen mit vorzeitiger Rente (welcher auch immer) werden alle stillschweigend besch**en ... aber die haben sich das ja so auch selber ausgesucht ...

Jedenfalls wenn sie nicht gerade schon im Bezug von Hartz 4 sind wegen Langzeitarbeitslosigkeit, da gibt es ja dann noch § 12a SGB II ...

§ 12a SGB II Vorrangige Leistungen

Einerseits wird betont, dass man mit den Abschlägen auf die EM-Renten eine "Flucht in die Frührente" vermeiden wolle, als ob man nur zum Arzt kommen braucht und um den Rentenbescheid bitten ... ich und mancher andere hier war da auch ziemlich lange "auf der Flucht" vor der Erwerbsfähigkeit ... bis das auch die DRV akzeptieren musste. :icon_dampf:

Wenn man aber (bei der "Arbeitsvermittlung" des SGB II) nicht mehr weiß, wo man mit den älteren Arbeitslosen hin soll, ist es sogar gesetzlich geregelt, dass man die ruhig in eine auch (lebenslang) gekürzte Altersrente schicken darf ... und sei es nur zu dem Zweck, dass dann ein anderer Sozial-Leister die notwendigen Zuschüsse (SGB XII) für den Lebensunterhalt zahlen muss ...

Die müssen dann in "Frührente" ob sie wollen oder nicht ... so stinkt es nicht nur im Bereich EM-Rente gewaltig ...

Wer das mal ändern soll, ich weiß es nicht auch wenn ich mich an der Abstimmung beteiligt habe, bin ich nicht davon überzeugt, dass es irgendwas bringen wird ... :icon_cry:

Gegen die Abschläge Widerspruch einlegen / Klagen bei Ablehnung ... dafür haben vermutlich viele Betroffene gar nicht mehr die Kraft wenn sie den Bescheid irgendwann mal in den Händen halten ... man darf ja nicht ganz außer Acht lassen, dass die 1,2 Millionen EM-Rentner, diese Rente nicht bekommen weil es ihnen gesundheitlich "zu gut geht", Viele sind sicher froh wenn sie einfach endlich ihre RUHE haben, besonders wenn es massive Probleme gab bis zur Bewilligung.

Meine EM-Rente war dann ein Vergleich vor Gericht, natürlich nur damit die DRV da "sauber" ohne Urteil herauskommt, zudem war das auch noch befristet und ich hatte schon den Antrag auf Verlängerung "vor Augen" ... da war es wirklich nicht mein Ziel, nun gegen die Abschläge zu widersprechen und gleich das nächste Verfahren einzuleiten ... ich möchte mein Restleben nicht nur noch vor Gerichten verbringen ... :icon_evil:

Wir haben zusammen fast 8 Jahre gekämpft, es hat uns oft schon fast "den Rest gegeben", was das betrifft bin ich einfach nur noch müde, weil ich da aktuell (und vorerst) auch KEINEN sehe in der Politiklandschaft, der da das Ruder herum reißen könnte und möchte ...

Was nützt es denn wenn ich Parteien / Personen wähle (seit JAHREN) denen ich das (vielleicht) zutrauen würde, was für die Normalbevölkerung zu tun und es kommen doch immer wieder die "Anderen" an die Macht ... mit denen ich noch nie "was am Hut hatte" ... nein ich nenne keine Namen, ich wahre auch hier mein "Wahlgeheimnis", "die Rechten Parteien" sind es ganz bestimmt auch nicht ... noch sehe ich aber leider auch bei der nächsten Bundestagswahl "kein Licht am Ende des Tunnels" ... :icon_evil:

Ich wünsche der Initiatorin trotzdem Erfolg in der Sache und zolle ihr meinen Respekt !!!

MfG Doppeloma
 

saurbier

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#37
Hallo Doppeloma,

Jetzt mal ganz langsam, ich glaube hinter die neuen Berechnungen ab dem 01.07.2014 blickt eigentlich erst recht kein "Normalbürger" mehr durch, deine Rechnung geht (wahrscheinlich) auch von falschen Voraussetzungen aus, denn man rechnet zwar 2 Jahre mehr an (als Zurechnungszeit mit dem Einkommen X) aber DANACH werden diese (bis zu) 10,8 % auf den Endbetrag abgezogen ...
Nun ja, die meisten werden da sicher nicht durchblicken und will auch nicht behaupten das ich diese Rentenformel zu 100% durchschaue.

Ja das ist bei den perviden spielen in den Ministerien ja auch so gewollt, daß alles so kompliziert verschachtelt wird das der normale Bürger da nicht durchblickt, sondern eher die Prof. die sich täglich mit der Materie befassen. ich mag auch in gewissen Rahmen glauben das selbst unsere Politiker das nicht durchschauen, sondern sich eher über das Ergebnis freuen das am Ende weniger aus der Gemeinschaftskasse ausgezahlt werden muß.

Aber dennoch, wenn du ehemals deine Rente bis 60 Jahre Hochgerechnet bekommen hast - ist ja nicht das fiktive Jahreseinkommen, sondern lediglich die Entgeldpunkte -, dann dürfte man unschwer erkennen was eine Ausweitung auf 62 Jahre bringt. So haben es ja auch die Verfassungsrichter gegenüber gestellt, als wenn ein Rentenantragssteller anstatt bis 63 zu arbeiten, nun plötzlich schon mit 60 in Rente gehen möchte um eben mehr vom Ruhestand zu haben. Dieser Person werden dann eben 0,3 Punkte/mtl. die er früher geht von der mit 63 Jahren zu erwartenden Rente abgezogen.

Und entsprechend der Rentenreform (Rente ab 67) fehlen ja dann immer noch (bis zu) 5 Jahre Einkommen, ehe man das (persönliche ) Altersrenten-Alter erreicht haben wird.
In der Hinsicht blicke ich ehrlich durch meinen eigenen EM-Rentenbescheid nicht durch, denn ich war ja schon nahe dran an der (da noch gültigen) 60 Jahre - Grenze, wo kann ich also erkennen, wie viel % weniger ich deswegen noch bekommen habe ???
Nun ja, wie gesagt der Bürger soll den Besch... ja nicht sofort merken. Bei den jetzigen 63gern mit 45 Berufsjahren ist es eben so, das die auch einen Rentenverlust hinnehmen müssen, bei einem Arbeitskollegen von mir waren das nach seinen eigenen Worten um die 50,-€/mtl.. Aber auf die konnte und wollte er gerne verzichten (er war eh etwas Vermögend und auch seine Frau wird in kürze eine gute Altersversorgung als Mitarbeiterin im Kinderhilfswerk erhalten). Sein Kredo war da eben, wozu soll ich mir jetzt noch den Arbeitsstreß antun, wenn ich da mit meinem Hof doch viel ruhiger beschäftigen kann.

Klar fehlen den vorzeitigen Rentner mindestens die 2 Bezugspunkte/Entgeldpunkte bis 65 Jahre und ab einem gewissen Alter (Stichwort Rente bis 67) eben die weiteren Rentenjahre.

Aber machen wir uns Ehrlich, wer als gelernter Facharbeiter/Fachkraft immer durch gearbeitet hat, der bekommt eine weit bessere Rente als z.B. EMR bzw. Hilfskräfte die öffters mal bei der AfA gemeldet waren, oder in den Jahren seit 2000 wohlmöglich in der Zeitarbeit tätig waren.

Wenn du jetzt kurz vor dem 60igsten deine EMR erhalten hast, ja dann wurden bei dir auch die 10,8% abgezogen, denn das ist der Maximalwert der lt. BVerG bzw. BSG in Abzug gebracht werden darf. Ab 60 wird er dann pro Monat zusätzlichem Alter um 0,3% reduziert.

Wo beginnt diese entscheidende Berechnung der "bis zu 10,8 %" (bei EM-Rente) vor Erreichen des 60. Lebensjahres oder nun eben vor dem 62. Lebensjahr, davon dass auch dieser Bereich wirklich geändert /angepasst wurde konnte ich noch nichts lesen ... aber auch nicht davon, dass auf die Abschläge über 60 / 62 dann verzichtet wird ...
Na das steht doch im Gesetz und fließt so in die Rentenformel mit ein, oder.

Es ist vermutlich auch gar nicht gewollt, dass der EM-Rentner das nachvollziehen kann ... zumal man ja auch oft schon aus Krankheitsgründen gar nicht mehr so besonders "Mathematikbegeistert" ist, ich persönlich war es noch nie ... ich kann besser mit Buchstaben umgehen als mit Zahlen ...
Richtig, es ist gar nicht gewollt das ein Rentner sowas versteht. Aber auch ein Arbeitnehmer soll die Zusammenhänge erst nicht begreifen. Ist das Kind dann einmal in den Brunnen gefallen, nun ja dann wachen die Betroffenen auf und wundern sich. Das kennen wir doch zuhauf von den Neuzugängen mit ihren Fragen.

Das meine ich ist aber (vermutlich) ein Denkfehler bei dir, der Abschlag wird nicht geringer, nur weil man mehr "fiktive" Arbeits-Zeit angerechnet bekommt, letztlich ist mir aber bei längerer Überlegung dazu tatsächlich nicht klar wie da eine "Staffelung" aussehen soll (es heißt ja immer "bis" 10,8 %), wird das wie bei den vorzeitigen Altersrenten gemacht oder wie bei der Rente für Schwerbehinderte = pro Monat VOR dem persönlich möglichen regulären Rentenbeginn = 0,3 % Abschlag ... oder eben (bei EM-Rente) vor dem 60. / 62. Lebensjahr ...
Und eben doch.

Schau dir mal unsere alte EMR an. Wir bekommen 10,8% Rentenabzug, weil wir wie oben schon gesagt vor dem 60igsten in EMR mußten und eben nicht zum frühest möglichen Zeitpunkt für Schwerbehinderte (63igsten) Regulär gehen konnten (63 - 60 = 3 Jahre, oder eben 0,3% x 36 Monate = 10,8%). Das Spiel fängt an deinem 60igsten Geburtstag an zu laufen.

Nach der neuen Rentenreform hat man nun den EMR eine Verbesserung zugesprochen, eben die 2 Jahre plus bei der Anrechnungzeit (von ehemals 60 auf jetzt 62Jahre) was dann genau 7,2% ausmacht.

Da kannst du jetzt mal ausrechnen, was dir 7,2% mtl. mehr Rente bringen würden, denn um diese stehen alle EMR ab 07/2014 jetzt besser da (Stichtagregelung).

Eben genau dagegen müßte man jetzt eine Verfassungsklage anstreben, denn das ganze wird ja letzten Endes ad adsurdum geführt, wel die Begründung der Gleichstellung für eine freiwillige vorzeitige Rente jetzt nicht mehr vollends gegeben ist. Aber auch weil mit dieser Politischen Endscheidung gleichzeitig die Verbesserung der Mütterrente ausschließlich aus der Rentenkasse (Zweckendfremdung mangels Beitragszahlung) eingeführt wurde. Mit letzterem lieg nach meiner Auffassung eine Verfassungsverstoß vor, da hier in eine Beitragskasse politisch eingegriffen wird ohne das diese Leistung jemals in dem Leistungsprotfolio der Beitragskasse vorgesehen ist und war. Die Mütterrente wird demzufolge ausschließlich von den Beiträgen der Arbeitnehmer bezahlt. Lustig nicht wahr, eine allgemeine staatliche Leistung (Besserstellung der Mütter für Kindererziehung) wird nicht von der Allgemeinheit bezahlt sondern nur von Arbeitnehmer. Dazu kommt dann, daß man die schlechten Renten auch noch mit den geringen Beiträgen begründet, weil angeblich Beitragszahler/Kinder fehlen. Aber auch hier verfällt die Politik in ihre allgemeine Polemik, denn die Beitragskasse füllt sich nicht wegen mehr oder weniger Kinder, sondern ausschließlich durch die Masse der Beitragszahler (Arbeitnehmer) und wir hatten in Deutschland noch nie soviele wie aktuell. Zu dem nachwuchs sein mal am Rande angemerkt, niemand weiß heute was aus den kindern morgen wird. Die einen Studieren und kommen dann in Einkommengefilde welche ihnen eine Befreiung aus dem Solidärsystem ermöglichen, die anderen werden Unternehmer (wie auch immer) und haben die selbigen Möglichkeiten wie zuvor, die anderen werden eben Arbeiter/Facharbeiter etc.. Auch kommen jedes Jahr Menschen aus dem Ausland zu uns - siehe nur mal aktuell die Flüchtlingswelle). Allesamt füllen hier einen Arbeitsmarkt, der immer weiter modernisiert letzten Endes immer weniger menschen benötigt. Schau mal bei den Automobilwerken wie dort ehemalige Facharbeiter durch Roboter ersetzt werden. In den 70er wollte die IGM mit der SPD eben wegen der Verdrängung der Menschen durch solche Roboter eine Maschinensteuer für die Sozialkassen einführen - wer war da wohl strikt dagegen.

Bei dieser Überlegung fällt mir dann auf, dass auch die Rente bei Schwerbehinderung danach zu hinterfragen wäre "ob das gerecht ist", denn das sucht sich auch keiner freiwillig aus Schwerbehindert zu sein ... aber da hat man eben wieder "die (angebliche) Wahl" diese Rente früher (mit Abschlägen) oder auch später (aber früher als die reguläre Altersrente) ohne Abschläge in Anspruch zu nehmen.
Tja, daß ist ja das Dilema. Da hat man schon versucht gegen zu wirken, nur hat sich da ja das BSG dem BVerG angeschlossen. Man beruft sich eben auf den Gleichheitsgrundsatz. Man will einfach keinen Unterschied zwischen freiwillig und durch höhere Gewalt sehen.

Auch ist es ja ein Witz, daß man sich bei den Pensionen auf uraltes Recht aus dem 18.Jahrhundert beruft, hingegen die Rentenkasse der Arbeiter sich seitens der Politik stets neu erfindet und der Situation anpassen muß.

Verstehen muß man das nicht, denn das ist rein Politisch gewollt. Da hilft eben nur eine soziale/sozialere partei zu wählen.

Mal ganz am Rande, all die welche auf die AfD hoffen, werden sich noch kräftig wundern. Im ehemaligen Positionspapier der Partei stand nämlich drin das die Arbeitsmarktpolitik weiter zugunsten der Unternehmensgewinne und Profite der Reichen gestärkt werden soll. Ist doch klar bei den damaligen Profs. und Hernn Henkel als ehemaligen BDI-Präsidenten. Die heutige AfD schiebt die Flüchtlinge lediglich vor um an Regierungsposten zu gelangen damit die eigene Altersversorgung paßt, für das Volk interessieren die sich nicht im geringsten, oder hast du da was von Rentenerhöhungen oder Verbesserungen bei der Pflege oder Steuererleichterungen für Familien gehört - ich nicht.


Grüße saurbier
 

AndreasB

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#38
Schau dir mal unsere alte EMR an. Wir bekommen 10,8% Rentenabzug, weil wir wie oben schon gesagt vor dem 60igsten in EMR mußten und eben nicht zum frühest möglichen Zeitpunkt für Schwerbehinderte (63igsten) Regulär gehen konnten (63 - 60 = 3 Jahre, oder eben 0,3% x 36 Monate = 10,8%). Das Spiel fängt an deinem 60igsten Geburtstag an zu laufen.

Nach der neuen Rentenreform hat man nun den EMR eine Verbesserung zugesprochen, eben die 2 Jahre plus bei der Anrechnungzeit (von ehemals 60 auf jetzt 62Jahre) was dann genau 7,2% ausmacht.
Ich glaube Du verwechselst da etwas. Wer neu EMR bekommt hat zwar 2 Jahre mehr Anrechnungszeit, muss aber einen Abschlag von 0,3 % für jeden Monat in Kauf nehmen, den er die Rente vor dem 65. Geburtstag in Anspruch nimmt, begrenzt auf 10,8 %. Die Erhöhung der Anrechnungszeit verringert also nicht die Abschläge.

§ 77 SGB VI:
(2) Der Zugangsfaktor ist für Entgeltpunkte, die noch nicht Grundlage von persönlichen Entgeltpunkten einer Rente waren,
...
3. bei Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit und bei Erziehungsrenten für jeden Kalendermonat, für den eine Rente vor Ablauf des Kalendermonats der Vollendung des 65. Lebensjahres in Anspruch genommen wird, um 0,003 niedriger als 1,0,
 

saurbier

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#39
Hallo AndreasB,

na ja hast du dir denn auch mal anschaut von wann der Gesetzestext so ist.

Um da echt durchzublicken müßtest du dir mal das Bundesgesetzblatt zur Rentenreform anschauen. Ich fpge das mal als PDF unten an.

Die Ändung der Daten von 63 auf 65 Jahre sind ja nichts neues im Gesetz.

Es ändert sich auch nicht der Zugangsfaktor mit der Rentenänderung von 2014, sondern die Zurechnungszeit (§ 59 SGB VI). Der von dir hier zittierte Zugangsfaktor wurde mit der Neufassung vom 01.01.2008 bereits geändert (siehe hierzu auch den direkten Vergleich zwischen alter Fassung und neuer Fassung Fassung § 77 SGB VI a.F. bis 01.01.2008 (geändert durch Artikel 1 G. v. 20.04.2007 BGBl. I S. 554)).

Maßgeblich ist für alle alt EMR jedoch der Umstand, daß die Schwarz/Rote Regierung mit der Rentenreform 2014 (zum 01.07.2014) erstmals die Zurechnungszeit von ehemals 60 Jahren auf nunmehr 62 Jahre erhöht hat, was ja immerhin 2 Jahre mehr fiktive Arbeitzeit mit den Durchschnittlichen Entgeltpunkten bedeutet.

Das mag bei einem "Hilfsarbeiter" lediglich wenige Euro ausmachen, was für ihn natürlich auch Geld ist, aber bei einem gut verdienenden ggf. an der Befreiungsgrenze verdienenden schon ein erheblich Betrag sein kann.

Ja die 10,8% werden auch dem 62. jährigen abgezogen, nur ist es doch ein erheblicher Unterschied ob z.B. ein vor dem 01.07.2014 berenteter als nur bis 60 gearbeitet bewertet wird und ein am 01.08.2014 berenteter plötzlich als bis 62 bewertet wird.

Beim Durchschnittsendgeldpunkt (1,0) kommen aktuell immerhin West 28,61 € und Ost 26,39 € mtl. Rente zustande und mit 2 Jahren mehr multipliziert also 2 * X somit bis zu 57,22 €/mtl. mehr in der Haushaltskasse.

Bei Durchschnittrenten um die 900,-€/mtl. macht das schon einiges aus um welche Alt EMR vor dem 01.07.2014 benachteiligt werden.

Und noch eins, da gibt es noch so einiges womit man uns im nachhinein das Geld gestrichen hat.

Nun gut, es mag richtig sein, daß man die 10,8% für eine Frühzeitige Rente nicht so ohne weiteres mit in den Topf werfen sollte - ich sag ausdrücklich "sollte" -, aber wer von uns wird denn mit Ablauf von 63 bzw. jetzt 65 wieder pumpel Gesund, ich glaub mal keiner. Von daher spielt eine nach hinten verschobene Zurechnung auch keine größere Rolle. Letzten Endes hat man damit lediglich eine Anpassung an die Regelaltersrente von 65 auf 67) vorgenommen.

Nichts desto trotz kann/könnte man sich als mindestens 50% SchwerB ja auch heute noch mit 60 Jahren und eben 10,8% Rentenabzug bzw. mit 63 Jahren ohne Abzug vorzeitig berenten lassen.


Gruß saurbier
 

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AndreasB

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#40
Nichts desto trotz kann/könnte man sich als mindestens 50% SchwerB ja auch heute noch mit 60 Jahren und eben 10,8% Rentenabzug bzw. mit 63 Jahren ohne Abzug vorzeitig berenten lassen.
Nein, das ist nicht mehr möglich. Letztmalig ging das für Schwerbehinderte bis Jahrgang 1951. Mit Erhöhung der Regelaltersgrenze für normale Altersrenten wurde auch die Altersgrenze für die Rente für Schwerbehinderte erhöht. Ab Geburtsjahr 1964 geht das nur noch ab 62 Jahren mit 10.8% Abzügen bzw. mit 65 Jahren ohne Abzüge. Steht übrigens auch in Deinem PDF ...

Auch darfst Du nicht außer acht lassen, dass die Besteuerung der Renten zunimmt. Das dürfte bei Renten, die etwas über dem Minimum liegen mehr und mehr den Vorteil durch die 2 Jahre mehr Anrechnung aufheben.
 

Muzel

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#41
Ob es gute oder schlechte Gründe gibt für die Abschläge an der EM Rente gibt, kann den Betroffenen ziemlich Wurscht sein, denn machen kann man nichts und graue Haare bekommt man mit dem Alter sowieso, vorher muss man sie für nichts und wieder nichts nicht haben.
Über das BVerfG ziehen nur die Wolken.
 

saurbier

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#42
Hallo AndreasB,

Nein, das ist nicht mehr möglich. Letztmalig ging das für Schwerbehinderte bis Jahrgang 1951. Mit Erhöhung der Regelaltersgrenze für normale Altersrenten wurde auch die Altersgrenze für die Rente für Schwerbehinderte erhöht. Ab Geburtsjahr 1964 geht das nur noch ab 62 Jahren mit 10.8% Abzügen bzw. mit 65 Jahren ohne Abzüge. Steht übrigens auch in Deinem PDF ...
Nun ich beziehe mich auf eine aktuelle Mitteilung der DRV im Netz und da steht eindeutig drin, daß man mit 60 und mindestens 50% SchwerB sehr wohl noch in die sogenannte "SchwerB-Rente" gehen kann. Im übrigen dürften wohl die vor 1964 geborenen also aktuell 52 jährigen ja noch länger in den Genuss kommen können, oder. Ob ich jetzt mit 60 oder 62 in eine solche Rente gehe, daß dürfte den Kohl eh nicht Fett machen, denn die meisten dürften als EMR bis dahin sowieso so gut wie am Rande des Existenzminmum angekommen. Unter den Arbeitnehmern dürften wohl die wenigsten eine so tolle Rente genießen können die jenseits der 1.600,-€/mtl. liegt.

Es geht ums grundsätzliche.

Und ja, ich hab ja wohl deutlich genug ausgeführt das man wegen der Altersanhebung beim grundsätzlichen Rentenbezug die Sache eben um besagte 2 Jahre nach hinten verschoben hat.

Das mit den 10,8% dürfte doch eindeutig geklärt sein.

Im übrigen ist es wohl mit deinem jetzigen Abgleiten in eventuelle Steuerzahlungen auch nicht weit her. Du solltest schon wissen, daß es grundsätzlich mal einen Grundfreibetrag bei der Steuer gibt und eine EMR immer auf den Rentenbeginn ausgelegt wird wonach dann eine prozentuale Anrechnung hinsichtlich des Entrittsalters ergibt. Bei mir z.B. werden lediglich 50% angerechnet womit ich dann weit weg von einer Steuerzahlung bin. Das dürfte sich bei Ehepartnern dann sogar noch besser darstellen. Käme sowas bei einem Top-Verdiener (am Rande der Bemessungsgrundlage) könnte das natürlich unweigerlich zu einer erheblichen Steuerzahlung führen. Nur wer von uns EMR bekommt den schon solch eine Rente?


Gruß saurbier
 

AndreasB

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#43
Nun ich beziehe mich auf eine aktuelle Mitteilung der DRV im Netz und da steht eindeutig drin, daß man mit 60 und mindestens 50% SchwerB sehr wohl noch in die sogenannte "SchwerB-Rente" gehen kann.
Du hast selbst die aktuelle Gesetzeslage als Anlage bei Deinem vorherigen Posting. Da ist die Tabelle mit der schrittweisen Erhöhung sogar drin. Da gibt es nur wenige Ausnahmen als Vertrauensschutz für Menschen die zum Zeitpunkt der Gesetzesänderung bereits schwerbehindert waren. Auf Grund der weiteren Einschränkungen dürfte das mittlerweile nur noch eine Minderheit betreffen.

Es geht ums grundsätzliche.

Und ja, ich hab ja wohl deutlich genug ausgeführt das man wegen der Altersanhebung beim grundsätzlichen Rentenbezug die Sache eben um besagte 2 Jahre nach hinten verschoben hat.
Nicht nur deswegen. Einer der Gründe war auch, dass der durchschnittliche Zahlbetrag bei EM-Renten in den letzten 10 Jahren davor deutlich gesunken war.

Das mit den 10,8% dürfte doch eindeutig geklärt sein.
Genau, die gelten sowohl für alte als auch neue EM-Rentner die die Rente mehr als 3 Jahre vor dem 65. Lebensjahr in Anspruch nehmen.

Im übrigen ist es wohl mit deinem jetzigen Abgleiten in eventuelle Steuerzahlungen auch nicht weit her. Du solltest schon wissen, daß es grundsätzlich mal einen Grundfreibetrag bei der Steuer gibt und eine EMR immer auf den Rentenbeginn ausgelegt wird wonach dann eine prozentuale Anrechnung hinsichtlich des Entrittsalters ergibt. Bei mir z.B. werden lediglich 50% angerechnet womit ich dann weit weg von einer Steuerzahlung bin. Das dürfte sich bei Ehepartnern dann sogar noch besser darstellen. Käme sowas bei einem Top-Verdiener (am Rande der Bemessungsgrundlage) könnte das natürlich unweigerlich zu einer erheblichen Steuerzahlung führen. Nur wer von uns EMR bekommt den schon solch eine Rente?
Im Jahr 2016 muss man als "Neurentner" schon ab einer Rente von ca. 1200 € Steuern zahlen. Im Jahr 2020 geht es schon bei ca. 1070 € mit den Steuern los, im Jahr 2030 dann bei ca. 930 €. Das mögen zwar Zahlen sein, die über dem Durchschnitt bei EM-Renten liegen, aber mit "Top-Verdiener" hat das meiner Meinung nach wenig zu tun.
 

Muzel

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#44
Man zwingt sogar Schwerbehinderte mit Abschlag in Rente zu gehen, weil sie Zuschüsse vom Landschaftsverband in den Werkstätten beziehen.
 

Muzel

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#46
Natürlich hast du recht. Aber dafür kann sich niemand etwas kaufen .
 
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#47
Mit wem redest du ? Ich habe doch nur einen Link zu einer Abstimmung/Vote bei Frau Merkel geposted.
 

Atze Knorke

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#48
An die Forumsrunde,

und die (Sozialraub)Wolken ziehen weiter ... "im Auftrag der Bundeskanzlerin" - "Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung" ...

Beantwortet Autor Elvira Palkowski am 08. Februar 2016

Die Kanzlerin direkt
Erwerbsminderungsrente -die ewige Benachtelligung durch die Sozialpolitik

Antwort im Auftrag der Bundeskanzlerin am 26. Februar 2016


Sehr geehrter Frau Palkowski,

vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Es sind unvorhersehbare Ereignisse, die Erwerbsminderung nach sich ziehen. Natürlich hat ein Versicherter nicht selber in der Hand, ob er eines Tages gezwungen ist, vorzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Passiert das leider doch, hilft in diesem Fall die Erwerbsminderungsrente, das vorher erzielte Einkommen zu ersetzen.

Wer nach einem Unfall oder einer Krankheit nichts mehr an seiner Erwerbssituation ändern kann, ist in besonderem Maße auf die Solidarität der Versichertengemeinschaft angewiesen. Deswegen wurden Rentenansprüche von Erwerbsgeminderten spürbar verbessert. Dafür hat die Bundesregierung mit dem Rentenpaket gesorgt.

So wurde die Zurechnungszeit ab dem 1. Juli 2014 um zwei Jahre vom 60. auf das 62. Lebensjahr angehoben. Wer krank ist, nicht mehr arbeiten kann und in Erwerbsminderungsrente gehen muss, bekommt danach aktuell eine Rente, als hätte er bis zum vollendeten 62. Lebensjahr weitergearbeitet.
Außerdem ist für die Höhe der Erwerbsminderungsrente der bisherige Verdienst entscheidend. Er wird im Durchschnitt für die Zurechnungszeit zugrunde gelegt. Auch hier sind die Regeln seit Juli 2014 spürbar verbessert worden. Seither wird geprüft, ob die letzten vier Jahre bis zum Eintritt der Erwerbsminderung möglicherweise den durchschnittlichen Verdienst negativ beeinflussen – etwa weil bereits Einkommenseinbußen zu verzeichnen waren. Das ist häufig der Fall, da manche Menschen krankheitsbedingt weniger oder gar nicht mehr arbeiten konnten.

Mindern die letzten vier Jahre bis zum Eintritt der Erwerbsminderung die Ansprüche, fallen sie künftig aus der Berechnung heraus. Diese sogenannte „Günstigerprüfung“ führt die Deutsche Rentenversicherung durch. Für die Berechnung der Erwerbsminderungsrente zählt immer das Ergebnis, das für den Rentner besser ist.
Abschläge für erwerbsgeminderte Menschen gelten, wenn die Rentenleistung vor der regulären Altersrente beginnt. Sie tragen aber der besonderen Situation der Erwerbsminderung Rechnung und sind auf maximal 10,8 Prozent begrenzt. Für Versicherte, die freiwillig früher in Rente gehen, beträgt der Abschlag maximal 18 Prozent.


Die Grundversorgung garantiert jedem Bürger ein Leben in Würde. Sollten Rentenleistungen nicht ausreichen, ist es möglich, soziale Unterstützung zu beantragen. Jeder hat das Recht, seinen Anspruch auf weitere Hilfen bei der zuständigen Sozialbehörde prüfen zu lassen.

Weitere Informationen in der Broschüre der Deutschen Rentenversicherung: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/In...

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
:icon_arrow: Und wie ist die Bedeutung des Rentenbescheides *der (persönlichen) Entgeltpunkte, *des Zugangsfaktors etc. für einen Betroffenen überprüfbar und nachvollziehbar z. B. in der "Günstigerprüfung"?
... ein unabhängiger Erklärbär ist von Nöten. :icon_kratz:
 

ikarus

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#49
Ich bin Schwerbehindert und konnte nicht bis 63 Jahre durchhalten! Meine Erwerbsbiografie endete mit 44Jahren durchgängige Arbeit! Das Ergebnis 9% Abzug! Gerecht?
Lebensleistung wird belohnt?
Alles nur Schwätzer in der Politik! Wer die soziale Kälte in unserem Land spüren will der bekommt Hartz IV, EM-Rente, SchwebiRente, Altenheim usw., usw...
Das nennt sich Sozialstaat? Pah!
Wie ist das mit EM-Rentner die schon Rente beziehen? Bekommen die ne Nachzahlung weil ja jetzt bis 62Jahre hochgerechnet wird? Nö!
Mir braucht keiner mehr was sagen! Und meine Lebenserwartung wird auch nicht die Statistische sein! Hat der Staat wieder gespart! Und der Steuerfreibetrag für Schwerbehinderte ist seit Jahrzehnten nicht mehr erhöht worden!
Ach was reg uch mich auf!
 

saurbier

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#50
Man braucht nur die Antwort von Frau Dr. Merkel bzw. dessen mit dem Schreiben beauftragten zu lesen und schon versteht man, daß es nur unwissendes Gerede ist.

Man hat die Rente aufgebessert - na klar für alle ab 2014 - aber was ist mit den tausenden von Altrentnern?

Die Erwerbsunfähigkeitsrente soll das bisherige Einkommen absichern. Na sowas kann nur ein Beamter schreiben, der von der Rente der Arbeitnehmer nicht die geringste Ahnung hat. Z.B. hab ich vor Eintritt in meine Berufsunfähigkeit fast 5.000,-DM verdient, was glaubt ihr wohl wie hoch meine Rente war. Na knapp über 1.100,-DM, wo ist das eine den bisherigen Verdienst ausgleichende Rente und selbst wenn ich noch die Möglichkeit bis zur Hinzuverdienstgrenze in Anspruch genommen habe (1.047,-DM) kam ich nie mehr an meinen ehemaligen Verdienst.

Diese ganze Rechnung wird der Politik jedoch in absehbarer Zeit zurück auf die Füße fallen, nämlich genau dann wenn die Sozialbehörden die mikrigen Renten aus Steuermitteln aufstocken müßen. Da unter Schröder der Billiglohnpolitik Tür und Tor weit geöffnet wurden, werden sich die Fälle massiv erhöhen.

Merkel hat sich letztendlich doch heimlich ins Fäustchen gelacht, daß die SPD ihren eigenen Untergang mit dieser Bastapolitik eingeläutet hat (von mal 35% der Wählergunst auf 21% abgefallen) und kann die Lorbeeren bei den Arbeitgebern durch dicke Spendenschecks ernten. Dank der Politik wachsen die Unternehmensgewinne ins unermessliche genauso wie die Sozialausgaben der Kommunen.

Und Merkel redet sich dann bei jeder Podiumsdiskussion damit heraus, das der Staat doch bereits soviel wie nie in die Rentenkasse aus Steuergeldern einzahlt (letztmals ca. 80 Milliarden). Nur vergessen die tollen Rendenschwinger, daß die Sozialkassen insbesondere die Rentenkasse in den 80er Jahren hundert tausende von Exildeutschen (Russen etc.) ohne je einen Cent Beitrag haben aufnehmen müssen (die Heimkehrer waren zumeist ja alte mit ihrem Familienanhang die nie etwas zahlten und nach der Wende alle Ostrentner ebenso in die Westdeutsche Rentenversicherung integriert wurden. Genauso wenig sagen diese Herrschaften das unsere Rentenkasse nunmehr für die Mütterrente (ist zwar grundsätzlich zu begrüßen, nur nicht das nur die Arbeitnehmer alleine dafür aufkommen müßen) aufkommen muß, von denen alle anderen zwar ihren Nutzen haben aber nie etwas dafür zahlen mußten (Beamte, Selbstständige, Ärzte, Anwälte etc.).

Und welche verbesseerung bringt uns Frührentner die 2 jahre mehr Anrechnungszeit (60 auf 62Jahre), wenn wir gleichzeitig eh 2 Jahre länger arbeiten müßen für die selbe Rente. Sowas nennt man Nullsummenspiel in der Finanzwelt.

Die gleich Methode wendet die Politik dann bei der "jährlichen" Rentenerhöhung an, wo der deutsche Durchschnittslohn zugrunde gelegt wird, während bei der eigenen Versorgung immer nur die Lohnabschlüsse des öffentlichen Dienstes herhalten dürfen. Also beim Arbeiter jeder - ja sogar die Einkünfte aus Behindertenwerkstätten - bei den Beamten nur die Einkünfte des öffentlichen Dienstes.

So kann man sein Volk auch bes....... , aber was solls, daß Volk macht es ja auch freiwillig mit.

Jetzt kommt ein neuer Player mächtig (bis 21%) in der Politik auf und schon wird an die 20 Millionen Rentner/Frührentner - fast 7 Millionen Hartz IV Empfänger und Aufstocker - und gut 1,2 Millionen Minijobber gedacht, denn diese Leute dürften wohl der Konkurrenz ihre Stimme aus Protest gegeben haben.

Na wie will man sie jetzt zurück holen, na klar mit leeren Wahlversprechen - vor allem die SPD unter Gabriel. Dort glaubt man echt man können die damals Betrogenen Arbeiter wieder zurück gewinnen wenn man eine Verbesserung der Renten etc. verspricht - etwas das man in den letzten 10 Jahren nicht im geringsten als Notwendig betrachtete und dank der jetzt aufkommenden Flüchtlingswelle in Zukunft sogar noch an Verschärfung hinzu gewinnen dürfte.

Glaubt hier einer ensthaft, daß die Flüchtlingswelle ein Ende gefunden hat? ich wage das zu bezweifeln und behaupte sogar, das wie bald wieder weitere tausende von Flüchtlingen an unserer Grenze stehen haben werden. Einige als wirkliche Kriegsflüchtlinge aber viele viele mehr als Wirtschaftsflüchtlinge.

Wiw sagte Heiko Maas gestern abend bei Anne Will so schön, 2025-2035 benötigt unsere Wirtschaft 13,5Millionen Fachkräfte. Ein toller Spruch - nur frag ich mich woher er diese Zahlen hat - vielleicht vom Daimler-Vorstand der immer auf der Suche nach billigen Lohnempfängern ist um die Gewinne zu steigern? - denn was ist mit den 2,6 Millionen hier registrierten Arbeitssuchenden. Als Krönung meinte der Justizminister dann auch noch darauf hinweisen zu müssen, daß das Geld für eine Sprach-/ und Berufausbildung bei diesen Menschen sehr gut angelegt ist, denn so kann man sie besser Integrieren. Aber schön, warum nimmt er dann nicht zuerst die Arbeitssuchenden die bereits die Sprache beherrschen und bildet sie passend um. Und warum nehmen sich die Kommunen aus dem Hartz IV Budget dreist 1,5Milliarden für eigene Personalkosten anstatt damit sinnvolle Maßnahmen zu bezahlen. Warum läßt man Menschen die von einer Erwerbsminderung gefährdet sind bereits ab 40Jahre fallen und bietet keine Umschulung etc. mehr an.

Lügen über Lügen für ein Volk das diesen Herrschaften ernsthaft noch Glauben schenkt.

Ist einer hier, der Merkel und Co. tatsächlich noch glaubt, na dann überlegt mal, warum man z.B. bei der Erbschaftssteuer nur mit max. 3% kommt und dazu erst ab einem Vermögen oberhalb 21Millionen zuschlagen will, wohlgemerkt nur Privatvermögen. Das betriebliche Vermögen soll ja nicht berücksichtigt werden, wenn der Betrieb 10 Jahre im Besitz weitergeführt wird. Und warum macht diese Regierung nichts gegen die Briefkastenfirmen, wenn doch angeblich in Europa gut 3 Billionen € am Fiskus vorbei verschoben wird. Warum unternimmt Schäuble (Finazminister) nichts gegen die Steuerminimierungen der ausländischen Konzerne (IKEA, Amazon, etc.) die hier auf ihre mit Billiglöhnen erwirtschafteten Gewinne sogut wie NULL Steuern zahlen.


Grüße saurbier
 
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#51
Diese Regierung hat alle Betroffenen des Sozialsystems kalt gestellt. Heißt, kein Geld keine Beteiligung für Änderungen, keine Beteiligung am öffentlichen Leben mehr, kein Widerstand mehr möglich,
außer der Wahlstimme alle 5 Jahre, aber selbst diese Aktionen werden durch die Presse und die Landesrundfunkanstalten gesteuert. Und die Menschen glaube noch diesen Mist der Ihnen verzapft wird.

Solange die Prozentzahl der Betroffenen noch bei unter 15% liegt, trägt das Problem anscheinend unser Wirtschaftssystem.
 

Hamilkar

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#52
Man braucht nur die Antwort von Frau Dr. Merkel bzw. dessen mit dem Schreiben beauftragten zu lesen und schon versteht man, daß es nur unwissendes Gerede ist.

Man hat die Rente aufgebessert - na klar für alle ab 2014 - aber was ist mit den tausenden von Altrentnern?
ist zwar schon alt der Beitrag, aber so ist es.

aber in einem Punkt irrst du, das ist nicht Unwissenheit, das ist klares Kalkül.

es wäre ein leichtes gewesen, auch für bestehende Renten wenigstens die verlängerte Zurechnunsgzeit zu berücksichtigen, zumindest für diejenigen, die seit 2001 von den satten 10,8% Abschlägen betroffen sind.
und nur der Form halber, die gelten lebenslang, auch bei Bezug/Umwandlung in Altersrente.
 

saurbier

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#53
Hallo Hamilkar,

aber in einem Punkt irrst du, das ist nicht Unwissenheit, das ist klares Kalkül.
Aus Sicht des Wahlvolkes ist es sehr wohl Unwissenheit oder desinteresse. Ja manche glauben doch echt das der deutsche Bundestag alle 5 Jahre zur Wahl steht. Soviel mal zum Demokratie Verständnis.

Andererseits ist es natürlich aus Sicht der politischen Eliten ein klares Kalkül.

es wäre ein leichtes gewesen, auch für bestehende Renten wenigstens die verlängerte Zurechnunsgzeit zu berücksichtigen, zumindest für diejenigen, die seit 2001 von den satten 10,8% Abschlägen betroffen sind.
Eben nicht, denn das würde unseren Finanzminister ein Milliardenloch in seine Bilanz reißen, eben das was er für seinen ausgeglichenen Bundeshaushalt überhaupt nicht gebrauchen kann.

Und nur der Form halber, die gelten lebenslang, auch bei Bezug/Umwandlung in Altersrente.
Vollkommen richtig erkannt, diese Rentenkürzung gilt ein leben lang.

Und wenn hier jetzt weiter spinnen, dann schauen wir uns nur die Aussagen vom neuen Kanzlerkanidaten der SPD so an. Der liebe Herr Schulz (befürworter der Hartz IV Agenda) glaubt doch ernsthaft das er sich beim Wahlvolk einen Vertrauensvorschuss nur für seine schönen Worte holen kann.

Klare Fakten nennt er nicht, da redet er gekonnt herum, aber vom ist sich auch nicht zu schade zu sagen, dass ihm die Wähler schon etwas Vertrauen müssen, denn ohne diesen Vertrauensvorschuss könne er ja vielleicht auch nicht Frau Merkel im Amt als Bundeskanzlerin ablösen.

Es ist eben wie es immer ist/kam.

Wie lautet doch das Motto von Politikern so schön: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, heute ist heute und morgen ist morgen.

Wer Schulz glaubt das er etwas für besserer Renten unternimmt, oder den Millionären tiefer in die Tasche greift, der glaubt mit Sicherheit auch noch an den Wheinachtsmann, ich zumindest bin aus dem Alter heraus und glaube nur noch nackten Fakten.

Lieber Herr Schulz, zeigen sie mir zuerst einmal, dass sie zu ihrem Wort stehen, dann aber erst dann können sie mit einer Stimme beim Bundestagswahlkamp rechnen, vorausgesetzt ihre Politik entspricht meinen Erwartungen.


Gruß saurbier

Gruß saurbier
 

Hamilkar

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#54
Hallo Hamilkar,


Andererseits ist es natürlich aus Sicht der politischen Eliten ein klares Kalkül.
schreibe überweigend aus Sicht der politischen Elite bzw. der Lobbyvertreter, nur dann sind viele Entscheidungen als "richtig" zu erkennen.

gibt hier ja auch genügend, die der Meinung sind, HartzIV wäre ein Fehlschuss gewesen. für die Gewinner halt nicht...

Eben nicht, denn das würde unseren Finanzminister ein Milliardenloch in seine Bilanz reißen, eben das was er für seinen ausgeglichenen Bundeshaushalt überhaupt nicht gebrauchen kann..
sachlich wäre das ein Leichtes gewesen, ging bei der Mütterrente ja auch.

aber man streut ja lieber ein paar Sozialkrümel um das Volk zu beruhigen. ist ja bald Wahl. und hintenrum wird der Dolch in den Rücken gestochen.



Lieber Herr Schulz, zeigen sie mir zuerst einmal, dass sie zu ihrem Wort stehen, dann aber erst dann können sie mit einer Stimme beim Bundestagswahlkamp rechnen, vorausgesetzt ihre Politik entspricht meinen Erwartungen.

Gruß saurbier
ich will dich nicht entmutigen, aber was soll dabei rauskommen? nenne mal beispielhaft was positives für alle von der fetten Nahles als Ministerin. was hat die getan außer Krümel für wenige? oder siehe rot/grün 1998-2005; größte Heuchler ever, größter Sozialkahlschlag seit Bismarck.

nee mit denen bin ich komplett durch und hoffentlich lassen sich viele andere von dem Schulz auch nicht blenden..
 

saurbier

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#55
Lieber Hamilkar,

sachlich wäre das ein Leichtes gewesen, ging bei der Mütterrente ja auch.
Nun ja, ganz so einfach geht/ging es bei der großen Koalition zwischen der SPD/CDU-CSU nun auch wieder nicht. Wir wollen ja nicht vergessen das sich hier schon Parteien mit unterschiedlicher Sichtweise irgendwie annähern müssen - das ist nunmal Demokratie -.

Die CSU bestand auf die Mütterrente (nicht die CDU) und die SPD wollte dafür eben einen passenden sozialen Ausgleich.

Da der Finanzminister eben kein weiteres Geld für irgendwelche Sozialausgaben (außer seinen Parteifreunden) auf den Tisch legen wollte, mußte man irgendwo ja einen Kompromis finden. Also gab es die Mütterrente und eben die fast kostenneutrale Rente nach 45Beitragsjahren mit 63 und als kleines schmankerl zur Beruhigung der Frührentner (es stand ja im Wahlprogramm der SPD die Frührentner besser zustellen) kam man zu dem Entschluss den Frührentner 2 Jahre mehr Anrechnungszeit zu gewähren. Der Witz dabei ist eben bei letzterem, daß dies lediglich Augenwischerei ist, da der Altersrentenbeginn ja fortlaufend weiter nach hinten gesetzt wird (bis aktuell 67 Jahre erreicht sind). Also werden bei den Frührentnern über kurz oder lang eh wieder dauerhaft 10,8% abgezogen. Man hat also nur vorübergehend die Frührentner etwas besser gestellt. Ha Ha, die Mütterrente hingegen bleibt dauerhaft und alle besser verdienenden sind die waren Nutzniesser dieses Geldsegens (besser Verdienende-/, Reiche eh, Ärzte-/, Beamte-/, Anwälte-/, Richter-Gattinen etc.), denn die zahlen nicht in die Rentenkasse der Arbeiter ein, bekommen aber aus ihr ihre Mütterrente gezahlt.

Alleine diese Milliarden wäre mehr als Ausreichend den Frührentnern ihre 10,8% zu erlassen und dazu noch die Frührente angemessen zu erhöhen.

Aber hier haben ja die Verfassungsrichter (von der Regierung dazu aufgestellt nach Parteibuch) eben auf die 10,8% Rentenkürzung bestanden, weil man angeblich als freiwilliger Frührentner ja auch bis zu 10,8% weniger bekäme. Eine Logik die nur ein Verfassungsrichter mit Parteibuch nachvollziehen kann.

ich will dich nicht entmutigen, aber was soll dabei rauskommen? nenne mal beispielhaft was positives für alle von der fetten Nahles als Ministerin.
Na natürlich nichts, denn sie führt das aus was ihr die Partei/Parteibosse so vorgeben. Ist wohl logisch, oder.

oder siehe rot/grün 1998-2005; größte Heuchler ever, größter Sozialkahlschlag seit Bismarck.
Nun damals hatte Nahles wohl nichts zu sagen, sie war keine Ministerin. In der Zeit regierte ein Herr Schröder - auch Boss der Bosse genannt - und der wollte dank seiner engen Beziehungen zu diversen Wirtschaftsbossen eben mit denen mithalten, mehr will ich hierzu mal nicht sagen. Es gibt inzwischen genügend interessante Berichte über seine Tätigkeiten nach dem Abgang aus der aktiven Politik die man sich ruhig mal anschauen sollte. So z.B. eine Fernsehbericht über die Treuka mit Rußland, oder auch über seine Tätigkeit als Berater im Gremium von Herrn N. Berggruen (Spekulant) wo diverse Finanzspekulanten über die Wirtschaftszukunft beraten (im besonderen über die Steigerungsmöglichkeiten von Unternehmensgewinnen und wie man sowas umsetzen kann in Deutschland) und und ... .

Denke nur mal daran an was für aus P. Hartz geworden ist, oder wie der damalgen Arbeitsminster Riester (Riesterrente) sein jetziges Fortkommen bestreitet oder welche Geschäfte die Politik Schröders mit Hartz IV Herrn C. Maschmeyer eröffnete. Übrigens alles Herrschaften aus dem Freundeskreis von Herrn Schröder (Niedersachsen).

Und zu guter letzt noch ein kleiner Beitrag zu den von der lieben Fr. Dr. Merkel immer so schön in ihren publizierten sonnigen Reden gelobten Massenbeschäftigung dank der Hartz IV Gesetze mit jetzt so niedriger Arbeitslosigkeit. Letzten Donnerstag in der Sendung von Maybrit Illner sagte der Hochgelobte seit Jahren für die Regierung tätige Wirtschaftsweise Herr Prof. P. Bofinger - die Zahl der Arbeitslosen und die heute damit im Zusammenhang stehende Reduzierung durch neue Arbeitsplätze stimmen überhaupt nicht, denn die damalige Massenarbeitslosigkeit basierte lediglich auf die Zerschlagung der Ostbetriebe mit den dadurch frei werdenden Menschen die inzwischen überwiegend in Rente gegangen sind. Heute bräuchte es gar kein Hartz IV mehr, denn man sieht die BA hat inzwischen gut 11 Milliarden auf der hohen Kante und das gleichwohl die Beiträge in den letzten jahren sogar noch erheblich abgesenkt wurden. Heute bräuchte es wieder eine Arbeitslosenhilfe die viel Zielgenauer und gerechter wäre. - Die Antwort vom anwesenden Prof. Hüther (Institut d. Deutschen Wirtschaft) dürfte klar sein und auch die Aussagen von J. Spahn (CDU). Leider kam die liebe Frau Hannemann mit ihrer Berufserfahrung nur leidlich zum Reden und wurde von Herrn Hüther als auch J. Spahn sogar verbal als nicht ausreichend qualifiziert beleidigt.

Und wenn man die bisherigen Aussagen von NRW Ministerpräsidentin zur Kenntnis nimmt, dann wird sich beim Hartz IV System oder den Renten (ganz gleich ob Frühverrentung oder Altersrente) nicht viel unter M. Schulz bewegen. Die kleine Korrektur hier oder da wird keiner großartig bemerken.

Eins wollen wir mal nicht verkennen, wer ein solch behüttetes Leben wie unsere Politiker führen kann/darf, der wird sich mit dem einfachen Volk nicht mehr abgeben wollen. Dessen Bestreben ist es eher zu denen welche sich es leisten können im erlesenen Kreis zu agieren.

Erstaunlich ist dabei nur, daß z.B. Fr. Nahles als Kind eines Maueres oder auch Fr. Schwesig den Bezug zu einfachen Menschen so leicht über Bord werfen können. Wir denken mal an G. Schröder zurück, der erst nach massiven Vorwürfen in der Presse seiner Mutter ein etwas besseres Leben zu geben bereit war. Wie sagte er damals noch, meine Mutter will kein anderes Leben führen. Ach ne sag ich dazu nur, meine Mutter hat sich immer gewünscht den Groschen nicht zweimal umdrehen zu müssen, da soll Schröders Mutter anders gewesen sein (beide Mütter sind ja Kriegskinder).

Soviel mal dazu.

Dir noch einen schönen Sonntag,


Grüße saurbier
 

Muzel

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#56
Jetzt ist doch Sozialwahl. Ist einer von den Kandidaten für die abschlagsfreie EM-Rente?
 

AsbachUralt

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#57
Jetzt ist doch Sozialwahl. Ist einer von den Kandidaten für die abschlagsfreie EM-Rente?
Und was soll das bringen, entschieden würde darüber in Berlin und nicht bei der DRV.

Die Sozialwahl beschränkt sich auf die Mitbestimmung über die Arbeit der Sozialversicherungsträger.
 

Muzel

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#59
Ich habe den Wahlschein in die blaue Tonne gedrückt, hatte aber gedacht er wäre doch noch zu etwas nütze und ich kann ihn wieder herausholen. Gestern habe ich Papa Google um Rat bezüglich der Kandidaten gefragt bezüglich meiner Wahlentscheidung. Ich konnte lediglich finden, dass man die Fiktion der Lebensarbeitszeit für EM-ler von 62 auf 65 Jahren anhebt aber auch nur für Leute die seit 2014 die Rente bekommen, Bestandsrentner schauen komplett in die Röhre.
 

Muzel

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#60
Ich habe heute dem Ratsherrn der Stadt Düsseldorf für das Ressort Schwerbehinderte eine E-Mail geschickt mit der Frage, warum Schwerbehinderte und EM- Rente bei den Eintrittspreisen in den öffentlichen Schwimmbädern keine Ermäßigung bekommen. Nun warte ich auf Antwort.
Heute habe ich ich einen interessanten Beitrag zu Frau Merkel alias IM Erika gefunden:




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Vergleich der Diplomarbeit mit der Doktorarbeit von Angela Merkel

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Forum: Übersicht > Vergleich der Diplomarbeit mit der Doktorarbeit von Angela Merkel


Schreibe deinen ersten Abschnitt hier. Ich habe die Uni Leipzig ( ehemalige Karl-Marx-Universität Leipzig) angeschrieben und nachgefragt, ob die Diplomarbeit von Angela Merkel aus dem Jahre 1978 verfügbar oder gar online abrufbar ist.
Nur so lassen sich Übereinstimmungen mit der Dissertation nachweisen.


???
HW: Ich kenne nur die Dissertation, habe sie aber nur oberflächlich gelesen, nicht die Diplomarbeit. Aber: Weshalb sollten relevante Resultate einer eigenen Diplomarbeit nicht in die eigene Doktorarbeit einfließen? Übereinstimmungen wären kein Problem. Das wäre doch niemals ein Plagiat, (falls nicht schon die Diplomarbeit eines wäre...), sondern eigene geistige Arbeit! Übrigens: Gibt es Software zum simplen Vergleich von Merkels Dissertation im Netz? Das ist keine juristische Arbeit, sondern voller mathematischer Notation. Ihre Literaturhinweise im Text sind vorbildlich, genau dort, wo sie hingehören.
Doktorarbeit von Angela Merkel wirft kritische Fragen auf Die Doktorarbeit von Angela Merkel wirft doch einige kritische Fragen auf. Es handelt sich zwar um eine naturwissenschaftliche Arbeit aber laut Promotionsordnung der DDR war eine Arbeit über Marxismus-Leninismus untrennbarer Bestandteil dieser Dissertation.
Diese Arbeit über Marxismus-Leninismus wurde von Professor Rittershaus begleitet, der sich an Angela Merkel nicht mehr erinnern kann und der die Arbeit angeblich mit "ausreichend" bewertet haben soll, was für Naturwissenschaftler eine durchaus übliche Bewertung der Kommunismusarbeit war.
Die Kommunismusarbeit von Angela Merkel selber ist verschollen oder wurde zur Seite geschafft.
Abgesehen von dieser Bewertung ihrer Kommunismusarbeit, die ähnlich wie bei Gysi die Klassenfrage problematisierte und die Frage der Produktivkräfte in der DDR beleuchtete, wirft auch der Titel der Doktorarbeit Fragen auf.

  • Edit: Welche?


Außerdem müssen wir prüfen, ob es sich bei ihrer Doktorarbeit um ein Plagiat handelt, da Diplomarbeit und Doktorarbeit einen ähnlichen Titel haben.
Forum:Vergleich der Diplomarbeit mit der Doktorarbeit von Angela Merkel | GuttenPlag Wiki | Fandom powered by Wikia
"Titel der Doktorarbeit
„Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden“
Titel der Diplomarbeit in Ilmenau, wo ihr mit dem Diplom auch eine Stasi-IM-Verpflichtungserklärung im Jahre 1978 vorgelegt wurde und woraufhin sie an die Akademie nach Berlin in die Hauptstadt der DDR befördert wurde.
Angela Merkels Diplomarbeit aus dem Juni 1978 mit dem Titel "Der Einfluß der räumlichen Korrelation auf die Reaktionsgeschwindigkeit bei bimolekularen Elementarreaktionen in dichten Medien" hat eine n sehr ähnlichen Titel."

Ich bin Stasi-Opfer und habe einen GdS von 50. Der Gedanke von einer Stasi- Frau regiert zu werden, ist einfach unerträglich für mich.
 

saurbier

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#61
Hat aber leider nichts mit der Überschrift zu tun.

Sorry - egal wie gerne oder eben nicht du als ehemaliges Opfer des Systems etwas gegen Frau Merkel hast, man sollte sicherlich nicht zu weit vom Thema abschweifen.


Grüße saurbier
 

Muzel

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#62
Frau Merkel ist die Adressatin. Man kann die Person und die Sache nicht trennen.
 

Muzel

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#63
Die Em- Rente soll bis 2024 erhöht werden. Das nützt mir aber nichts, denn was mir die eine Rente gewährt, zieht die andere Rente ab. Ich bekomme 2 Renten (zum Glück, denn von der EM Rente könnte ich keine arme Kirchenmaus satt füttern). Da ich aber die Abzüge bei der EM Rente ungerecht finde, würde ich mich gern engagieren mit eine öffentliche Petition beim Bundestag, das hätte etwas. Muss es denn unbedingt ein Schreiben an die IM Erika sein?. Wenn ihr mir nicht glaubt recherchiere ich gern. Ich habe die Info aus dem "Stacheldraht".
Höhere Erwerbsminderungsrente ab 2018: Änderung mit Wermutstropfen
 

Hamilkar

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#64
Lieber Hamilkar,


Und zu guter letzt noch ein kleiner Beitrag zu den von der lieben Fr. Dr. Merkel immer so schön in ihren publizierten sonnigen Reden gelobten Massenbeschäftigung dank der Hartz IV Gesetze mit jetzt so niedriger Arbeitslosigkeit. Letzten Donnerstag in der Sendung von Maybrit Illner sagte der Hochgelobte seit Jahren für die Regierung tätige Wirtschaftsweise Herr Prof. P. Bofinger - die Zahl der Arbeitslosen und die heute damit im Zusammenhang stehende Reduzierung durch neue Arbeitsplätze stimmen überhaupt nicht, denn die damalige Massenarbeitslosigkeit basierte lediglich auf die Zerschlagung der Ostbetriebe mit den dadurch frei werdenden Menschen die inzwischen überwiegend in Rente gegangen sind. Heute bräuchte es gar kein Hartz IV mehr, denn man sieht die BA hat inzwischen gut 11 Milliarden auf der hohen Kante und das gleichwohl die Beiträge in den letzten jahren sogar noch erheblich abgesenkt wurden. Heute bräuchte es wieder eine Arbeitslosenhilfe die viel Zielgenauer und gerechter wäre .

die Arbeitslosenhilfe wurde von rot/grün damals bewusst abgeschafft um mehr Druck auf die Arbeitslosen auszuüben.

viele der "normalen" Arbeitslosen hätten mit der Arbeitslosenhilfe auch mehr Geld, bis zu 300 Euro mtl. nur die Dauernichtstuer, für die wars egal.

hat ja auch funktioniert. seit 2005 bist du nach 30 Arbeitssjahren und 1 Jahr Alo auf der selben Stufe wie ein Migrant, der 8.000 USD für eine Überfahrt locker machen kann. bzw. ich korrigiere, der Migrant muss sein Vermögen nicht nachweisen bzw. behauptet einfach hat nichts. überprüft ja keiner.

sozial ist dem Land hier nur noch was für Zugereiste. die vielen heimlichen Enteignungen der hier jahrelangen Zahler der Sozialsysteme begreift leider kaum einer.
 
E

ExitUser

Gast
#65
hat ja auch funktioniert. seit 2005 bist du nach 30 Arbeitssjahren und 1 Jahr Alo auf der selben Stufe wie ein Migrant, der 8.000 USD für eine Überfahrt locker machen kann. bzw. ich korrigiere, der Migrant muss sein Vermögen nicht nachweisen bzw. behauptet einfach hat nichts. überprüft ja keiner.
Die rechte Hetze lassen wir mal am Stammtisch.

Ihr vergesst bei der Befürwortung der Arbeitslosenhilfe, dass es auch Menschen gibt, die von Geburt an krank oder behindert sind oder es werden, bevor sie hinreichend in die RV einzahlen konnten.
Soweit geht die Empathie dann wohl doch nicht. Das war damals eine Kastengesellschaft unten den Leistungsbeziehern.

Wenn ihr euch für eine gerechtere Rentenversicherung interessiert, dann führt euch vor der nächsten Wahl die Wahlprogramme der Parteien und das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten in der Vergangenheit zu Gemüte.
 

Muzel

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#66
Kann mich endlich einer über den Sachstand aufklären? Es macht doch keinen Sinn einen Brief zu planen und ihn nie abzuschicken?
 

saurbier

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#67
Tja da müßte man sich an der Thread eröffner wenden, nur der läßt nichts mehr von sich hören. Geschieht leider meist in den Foren, daß keine abschließende Meldung mehr erfolgt - leider.

Zum Thema Rente können wor ja in den letzten Tagen immer wieder viel hören, Merkel brüstet sich damit das man die EMR ja verbessert hat und Schulz will mehr machen ohne konkret etwas zu sagen. Ist eben typisches Wahlkampfgeplänker.

Einzig wahr ist bei Merkels Sprüchen lediglich, daß sie für die zukünftigen EMR eine mehr als winzige Verbesserung geschaffen hat, den was bringen 2 (in Worten zwei) Jahre mehr (ca. 60,-€/mtl.) wenn man berücksichtigt um wieviel die Rente weiterhin noch reduziert wird bis sie auf ihre 43% gesunken ist.

Sorry - aber ich nenne sowas von Verar.... an Kranke u. kaputte Frührentnern, die sich ihre Krankheit garantiert nicht freiwillig ausgesucht haben. Vielleicht sollte man Merkel und ihre Parteigenossen mal daran erinnern wofür die EMR ehemals stand - zur Absicherung des letzten Einkommens, um den Lebenstandart zu erhalten - und nicht um in Grundsicherung abzufallen.

Was ich überhaupt nicht verstehen kann, ist wie ein Großteil der ca. 20 Mio. Rentner und erst recht der Frührentner (ca. 1,2 Mio. ohne Rentenverbessung weil ja Altrenter) zu solch einer Partei überhaupt noch stehen können bzw. ihr Vertrauen aussprechen können.

Diese lassen es zu, daß man selbst ihren Kindern/zukünftigen Kindern als ggf. zukünftige Leidensgenosssen unwürdig in Armut abschiebt.

Mein Wahlendschluss steht zumindest mal fest und da gehören die Schwarzen/Gelben garatiert nicht dazu.


Grüße saurbier
 

Muzel

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#68
Hallo Saubier,
du hast mich auf eine gute Idee gebracht. Ich habe den ersten Treat von Jupiter99 angeschaut und festgestellt, dass er selbst an die Kanzlerin geschrieben hat und zwar ohne Unterstützung von uns. Frau Merkel hat auch geantwortet. Ob du die Antwort liest oder das Wort zum Sonntag hörst, ist egal. Der Treatstarter und Frau Merkel veräppeln uns nur.
 

saurbier

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#69
Na dann kann er sich zumindest mal glücklich schätzen das Fr. Merkel ihm überhaupt geantwortet hat.

Ich hab mal an Fr. Schwesig geschrieben, wegen meiner Rentenrückforderung - da gab es überhaupt keine Reaktion.

Das Merkel von uns kleinen nichts hält hat sie doch gestern Abend erst wieder deutlich in der ZDF Wahlarena gezeigt, als sie unter anderem nach der Rente gefragt wurde. Nur dumme ausflüchte, ohne Substanz.

Wie sagt die CDU/CSU doch immer so schön - Sozial ist was Arbeit schafft -, aber ja doch - im Alter brauchen wir nichts, da reicht die dreckige Luft hierzulande zum überleben.

Wer dieser Partei seine Stimme gibt, ist sein Schicksal doch selber schuld.


Grüße saurbier
 

Muzel

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#70
Lieber Saubier!
Mutti Merkel werde ich ganz sicher nicht wählen. Ich habe die Stasiheinis auch nicht gewählt und riskiert nicht zum Abi zugelassen zu werden. Wen soll man überhaupt noch wählen?
 

AsbachUralt

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#71
Frau Merkel hat auch geantwortet.
Frau Merkel liest solche Briefe nicht und die Antworten erledigen die zuständigen Referenten nach Schema F.
Man kann sich das Porto sparen, denn Zugang zu den Regierenden per Post gibt und gab es nicht.
Ist auch logisch, denn auf die Idee einmal einen Brief zu schicken kommen täglich Hunderte.
 

Muzel

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#72
Petitionen sind grundsätzlich mit den bösen 3 fs behaftet und genauso erfolgreich wie Verfassungsbeschwerden. Soll man nicht auch manchmal eine kleine Chance nutzen? Es gibt ja auch Lottospieler, die gewinnen. An die Mutti hätte ich niemals geschrieben. Das steht fest.
 

jupiter99

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#73
Hallo muzel, hallo saurbier,
Ist schon ne Weile her aber trotzdem.
Eure Kritik am threadstarter (das bin ich) kann ich nicht verstehen. Ja, ich war schon lange nicht mehr hier, aber nicht weil ich keinen Bock habe sondern weil es mir gesundheitlich meist nicht so toll geht.
Am Anfang des threads im 2.Beitrag ist ein Link zum Forum krank-ohne-rente.
Dort wurde der Brief an Frau Merkel von Frau Palkowski verfasst und freundlicherweise auf meinen Wunsch von doppeloma hier ins Forum gestellt . In der Hoffnung auf viele Unterstützer was auch erfolgreich war.
Die Antwort von Frau Merkel bzw.einem Mitarbeiter kann jeder dort lesen.
Also macht Euch bitte die Mühe und kritisiert mich deswegen nicht.
Und muzel, warum sollte ich dich veräppeln???
Also nee, ich verstehe euch nicht.

Gruß jupiter
 

jupiter99

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#74
AW: Abschläge Erwerbsminderungsrente, Brief an Frau Merkel

Antwort
im Auftrag der Bundeskanzlerin am 26. Februar 2016
Angela Merkel
Sehr geehrter Frau Palkowski,

vielen Dank für Ihre Frage, die wir im Auftrag der Bundeskanzlerin beantworten.

Es sind unvorhersehbare Ereignisse, die Erwerbsminderung nach sich ziehen. Natürlich hat ein Versicherter nicht selber in der Hand, ob er eines Tages gezwungen ist, vorzeitig aus dem Arbeitsleben auszuscheiden. Passiert das leider doch, hilft in diesem Fall die Erwerbsminderungsrente, das vorher erzielte Einkommen zu ersetzen.

Wer nach einem Unfall oder einer Krankheit nichts mehr an seiner Erwerbssituation ändern kann, ist in besonderem Maße auf die Solidarität der Versichertengemeinschaft angewiesen. Deswegen wurden Rentenansprüche von Erwerbsgeminderten spürbar verbessert. Dafür hat die Bundesregierung mit dem Rentenpaket gesorgt.

So wurde die Zurechnungszeit ab dem 1. Juli 2014 um zwei Jahre vom 60. auf das 62. Lebensjahr angehoben. Wer krank ist, nicht mehr arbeiten kann und in Erwerbsminderungsrente gehen muss, bekommt danach aktuell eine Rente, als hätte er bis zum vollendeten 62. Lebensjahr weitergearbeitet.

Außerdem ist für die Höhe der Erwerbsminderungsrente der bisherige Verdienst entscheidend. Er wird im Durchschnitt für die Zurechnungszeit zugrunde gelegt. Auch hier sind die Regeln seit Juli 2014 spürbar verbessert worden. Seither wird geprüft, ob die letzten vier Jahre bis zum Eintritt der Erwerbsminderung möglicherweise den durchschnittlichen Verdienst negativ beeinflussen – etwa weil bereits Einkommenseinbußen zu verzeichnen waren. Das ist häufig der Fall, da manche Menschen krankheitsbedingt weniger oder gar nicht mehr arbeiten konnten. Mindern die letzten vier Jahre bis zum Eintritt der Erwerbsminderung die Ansprüche, fallen sie künftig aus der Berechnung heraus. Diese sogenannte „Günstigerprüfung“ führt die Deutsche Rentenversicherung durch. Für die Berechnung der Erwerbsminderungsrente zählt immer das Ergebnis, das für den Rentner besser ist.

Abschläge für erwerbsgeminderte Menschen gelten, wenn die Rentenleistung vor der regulären Altersrente beginnt. Sie tragen aber der besonderen Situation der Erwerbsminderung Rechnung und sind auf maximal 10,8 Prozent begrenzt. Für Versicherte, die freiwillig früher in Rente gehen, beträgt der Abschlag maximal 18 Prozent.

Die Grundversorgung garantiert jedem Bürger ein Leben in Würde. Sollten Rentenleistungen nicht ausreichen, ist es möglich, soziale Unterstützung zu beantragen. Jeder hat das Recht, seinen Anspruch auf weitere Hilfen bei der zuständigen Sozialbehörde prüfen zu lassen.

Weitere Informationen in der Broschüre der Deutschen Rentenversicherung: DRVM2012 - Startseite -...

Mit freundlichen Grüßen
 

doppelhexe

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#75
das sind ja ganz neue erkenntnisse... :icon_hihi:

für wie blöd hält man dort oben eigentlich die verfasser/unterstützer dieser anfrage an "die muddi" ?

wie was funktioniert bei der berechnung der EM-rente wissen ja wohl die meisten, die es betrifft...

eine erklärung für die abschläge oder über geplante verbesserungen der EM fehlt vollständig... in der schule stände unter diesem aufasatz glatt "thema verfehlt"

wenn man denen dort oben nur auch folgenbewehrt noten geben könnte... oh mann ... :icon_neutral::icon_laber:
 

AsbachUralt

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#76
Was erwartet ihr denn für eine Antwort?

Man hat sich dabei teilweise wörtlich an den Text der Urteilsbegründung des BVerG gehalten. Mehr ist da als Antwort von politischer Seite nicht möglich.
 
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