"Abschied von der Gerechtigkeit"

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ExitUser

Gast
Aus viel vorrangig verwirrendem Geschwätz möchte ich einmal einen Teil herausgreifen:
Der Befund, dass die soziale Herkunft in Deutschland mehr als in anderen Ländern über Bildungs- und damit Lebenschancen von Kindern bestimmt, ist offensichtlich richtig. Wir dürfen uns davon moralisch betroffen fühlen; besser noch: wir sollten politische Konsequenzen daraus ziehen.
Absolut.
Inzwischen erweckt die Debatte jedoch den Eindruck, als sei es überhaupt illegitim und ungerecht, dass die soziale Herkunft, also die Prägung des Elternhauses, Kindern Unterschiedliches mit auf den Weg gibt. Doch wäre es beschämend, wenn das anders wäre: wenn nämlich bildungsbürgerliche Eltern ihren Kindern nicht ihr „Mehr“ an Sprach- und Kulturkompetenz mit auf den Weg geben würden.
Auch absolut gerne - wäre es nicht, schon aufgrund steuerlicher und sozialrechtlicher Ungleichheit sowie neo-feudalistischer Privilegierung auch durchaus intellektuell minderbemittelter Kinder aus bildungsbürgerlichem Elternhause, auf Kosten der Entwicklung Anderer, denen kein Platz zur Entfaltung gelassen wird - im Gegenteil, diese wird oft genug von den Feudalvasallen vorsätzlich blockiert.

Im Übrigen betrachte ich, wie wohl viele Andere auch, Gerechtigkeit - im Sinne von Chancen-, Rechts- und sozialer Gerechtigkeit - und Freiheit als gleichwertige Werte. Bei Voraussetzung falscher Prämissen kann ein Artikel lang sein und möglichst viele mode-geprägte Begrifflichkeiten inkludieren - sinnreicher wird er dennoch nicht.


Emily
 
E

ExitUser

Gast
"Wir können also mit Recht daran zweifeln, ob die Gerechtigkeit der höchste Wert ist, dem wir nacheifern sollen. Nehmen wir in diesem Sinne also Abschied von der Gerechtigkeit."

Ich bin ja nur ein dummer Unterschichtenlemming und Arbeiter. Aber, Sorry. Ohne die Weltverbesserer die Gerechtigkeits"erträumer" hätten wir keine Chance auf eine bessere Welt. Nehmen wir also Abschied von derartigem Geschwätz. Sie haben sich selbst in die Krise geführt und scheißen sich jetzt in die Hose. Nahrung für Ratten. Sie werden immer mehr.

Grüße
Zid
 
D

dr.byrd

Gast
Paul Nolte ist ja auch nicht gerade als radikaler Reformer und Gerechtigkeitsfanatiker bekannt geworden. Der Artikel ist nur ein weiteres Zeichen für die große Verunsicherung, die nun auch in konservativen Kreisen um sich gegriffen hat. - Nicht nur Manager bekommen langsam Angst. :icon_party:
 
E

ExitUser

Gast
"Wir können also mit Recht daran zweifeln, ob die Gerechtigkeit der höchste Wert ist, dem wir nacheifern sollen. Nehmen wir in diesem Sinne also Abschied von der Gerechtigkeit."

Ich bin ja nur ein dummer Unterschichtenlemming und Arbeiter. Aber, Sorry. Ohne die Weltverbesserer die Gerechtigkeits"erträumer" hätten wir keine Chance auf eine bessere Welt. Nehmen wir also Abschied von derartigem Geschwätz. Sie haben sich selbst in die Krise geführt und scheißen sich jetzt in die Hose. Nahrung für Ratten. Sie werden immer mehr.

Grüße
Zid

Erstes Fettes stimmt ja gar ned :icon_razz: !

Letzteres dafür umso mehr :icon_pause: (<- wir können warten ...) !

Emily
 
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