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Absage ohne Begründung

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Gast
  Th.Starter/in  
#1
Ich habe diese Woche eine Absage von einer Firma bekommen, bei der ich mich als Küchenhilfe beworben habe. Dachte eigentlich, dass das nicht so schwer werden würde, da was zu finden. Jetzt habe ich aber eine Absage bekommen, wobei das Anschreiben rausgenommen wurde. Die haben das entweder behalten oder in den Papierkorb geworfen.
Ich bekam meine Mappe, inklusive Foto und Lebenslauf zurück, allerdings ohne die kleinste Begründung, weshalb man mich nicht will!
Ich finde das einfach eine riesen Sauerei, weil die Firmen verhalten sich wie die letzten Idioten und von den Bewerbern verlangen sie genau das Gegenteil.
Was ist denn daran so schwer, wenigstens zu schreiben, dass man schon anderweitig Leute gefunden hat?? Ist das normal, dass die Firmen einem einfach so die Unterlagen ohne Begründung zurückschicken? :icon_neutral:
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#2
Kein seriöser Arbeitgeber wird Dir irgendwelche stichhaltigen Gründe für eine Absage nennen, weil das seit Einführung des AGG mit zu vielen Risiken für sie verbunden ist. Wenn man eine Absage mit Begründung bekommt, dann ist das die absolute Ausnahme.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#3
Ja, klar, aber die hätten dann doch wenigstens so was in der Art schreiben können, wie: " Sehr geehrter Herr XY, leider können wir Ihnen keinen Arbeitsplatz anbieten, da die Stelle schon anderweitig vergeben wurde. Wir wünschen Ihnen bla bla bla..."

Aber nicht mal was kam zurück! Dadurch hätten die sich doch auch kein Bein gestellt.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#4
Du kannst noch froh sein, daß Du Deine Bewerbungsunterlagen, also Foto usw. zurückbekommen hast.
Es ist leider oft so, daß man selbst die nicht, oder nur in absolut desolatem Zustand wiederbekommt.
Aber mal ehrlich: Von uns verlangen die Arbeitgeber ständig uns den ***** für sie aufzureißen, 1A Bewerbungsmappen, am besten mit Goldrand auf Hochglanzpapier, und sie selber gehen absolut schluderig mit den Unterlagen um, knicken sie um, machen Risse ins Papier, behalten die teuren Fotos ein, usw...
Da wird doch mit zweierlei Maß gemessen, oder nicht?
 

nightangel

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#5
Das ist garnicht so ungewöhnlich, habe selber auch schon welche zurück bekommen wo kein Schreiben dabei war. Einmal sogar klebte nur ein kleiner, gelber Postit Zettel auf der Mappe wo handschriftlich drauf stand das die Unterlagen zu deren Entlastung zurück gehen.

Einfach nicht drüber aufregen, da kann man nur noch den Kopf schütteln und es beiseite legen.
 
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Gast
  Th.Starter/in  
#6
@onyx_08

1) Das Anschreiben darf der Arbeitgeber behalten (gehört zur Geschäftskorresponenz), die Unterlagen muß er dir zurücksenden, da dein Eigentum. Wenn das heute öfters nicht erfolgt, ist das sehr bedauerlich. In der Regel wirst du die Unterlagen wegen der Behandlung durch die Post meist sowieso nicht ein zweites Mal verwenden können.

Ich würde an deiner Stelle künftig nur Kurzbewerbungen mit Anschreiben und Lebenslauf schicken, sofern nicht ausdrücklich vollständige Bewerbungsunterlagen verlangt werden - natürlich mit dem Angebot, auf Wunsch unverzüglich vollständige Unterlagen nachzureichen. Das ist heute durchaus üblich und auch sinnvoll.

2) Eine wirklich ehrliche Erklärung für die Absage wirst du kaum jemals bekommen. Aus gutem Grunde. Der Arbeitgeber kann sich mit so einer offenen Erklärung leicht selbst ein Problem schaffen (Diskriminierung bestimmter Personenkreise etc.).

Deswegen bleibt es meist bei höflichen Floskeln und Satzbausteinen. Hättest du gerne eine Absage, wo offen und ehrlich drin steht: "wir haben Ihnen abgesagt, weil wir Ihr Auftreten beim Vorstellungsgespräch nicht ausstehen konnten" oder "wir stellen Leute mit dem Merkmal ... grundsätzlich nicht ein"?

Zu einem höflichen Standardbrief mit ein paar unverbindlichen Freundlichkeiten sollte es aber schon reichen. Wenn nicht, einfach abhaken und vergessen.
 
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