Abrufarbeitsvertrag kündigen (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

neroblue

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Hallo
ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Ich habe einen Abrufarbeitsvertrag auf Teilzeit abgeschlossen, im Vorstellungsgespräch und bei Vertragsunterzeichnung war noch die Rede von maximal 130h im Monat.
Leider wurde mir das nicht schriftlich im Vertrag verankert.
Der Vertrag ist befristet.
In der ersten Woche arbeitete ich ca 10h, in der zweiten Woche kam ich dann mal auf 13,25 h
In der dritten und vierten Woche kam garnichts, weil ich mich geweigert habe 100km wegen 2,5 h zu fahren zumal ich keine Fahrkosten erstattet bekomme, und zum anderen hätten sie momentan nicht so viel Arbeit das würde sich im April wieder ändern

Ich habe jetzt ein Angebot bekommen für 9.00€ unbefristet 80h im Monat. Ich könnte sofort anfangen.
Würde ich eine Sperre vom Alg2 bekommen, da ich ja mit diesen Gehalt nicht aus den Hartz 4 raus bin,aber diesen Abrufarbeitsvertrag wäre ich los.
 

Charlot

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Ich habe jetzt ein Angebot bekommen für 9.00€ unbefristet 80h im Monat. Ich könnte sofort anfangen.
Würde ich eine Sperre vom Alg2 bekommen, da ich ja mit diesen Gehalt nicht aus den Hartz 4 raus bin,aber diesen Abrufarbeitsvertrag wäre ich los.
Damit erringerst Du ja Deine Hilfebedürftigkeit, oder ?
Und somit darfst Du den Arbeitgeber wechseln.
 
E

ExitUser

Gast
Du kannst das neue Angebot annehmen, solange Du Deine Hilfsbedürftigkeit nicht erhöhst. Das wäre ja hier nicht gegeben. Also nix mit Sperre.

Man darf nur nicht von einem Job einfach in den anderen wechseln, wenn man dann weniger Geld hat.
 

Hainbuche

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bei Vertragsunterzeichnung war noch die Rede von maximal 130h im Monat. Leider wurde mir das nicht schriftlich im Vertrag verankert. (...) Ich habe jetzt ein Angebot bekommen für 9.00€ unbefristet 80h im Monat.
Wenn im Abrufarbeitsvertrag keine Arbeitszeit vereinbart ist - scheint bei dir nicht der Fall zu sein - dann gelten automatisch 10 Stunden wöchentlich als vereinbart. Das heißt, du hättest de facto aktuell einen Vertrag über 10 Stunden wöchentlich (entspricht ca. 43 Stunden monatlich). Wahrscheinlich steht, wie in fast allen Arbeitsverträgen, noch extra drin, daß mündliche Vereinbarungen nicht gelten bzw. für ihre Wirksamkeit der Schriftform bedürfen. Damit hättest du es quasi schriftlich, daß die Aussage über die 130 Stunden nichts zu bedeuten hat.

Damit ist der neue Vertrag eindeutig vorteilhafter (mit 80 h deutlich mehr Stunden).
 
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