Abmahnung von Zeitarbeit (2 Betrachter)

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Hartznase

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Hallo zusammen,

ich bin im Moment bei einer Zeitarbeit angestellt. Diese zahlt mir als gelerntem Arbeiter mit Gesellenbrief weniger als einer Hilfskraft.
Habe mit einem "Kollegen" geredet er sagte mir was er bekommt.

Da ich so oder so nicht scharf auf eine ZA bin sondern eine Festanstellung will habe ich es dementsprechend gemĂŒtlich angehen lassen...

Ich war bei einem Kunden, habe alles was mir gesagt wurde getan, jedoch kein bisschen mehr. Ich bemĂŒhte mich auch mich relativ dumm anzustellen, half leider nichts. Ich stand dummerweise als nichts zu tun war mit den HĂ€nden in der Tasche herum. (Damit wollen die mir nun eins reinwĂŒrgen)

Der Kunde hat mich abgemeldet, und heute kam mal eine Abmahnung von der ZA.

Was sagt ihr zu dieser? Eigentlich kann es mir ja recht sein, wegen langsamer Arbeit kann mich sowieso keiner drankriegen... oder seh ich das falsch?

Montag gehts zum nÀchsten Kunden, da wird dann eben mit Motivation alles falsch gemacht was man falsch machen kann...

Allein schon der letzte Satz in der Abmahnung... "durch Ihr Verhalten entstandene Fehlzeiten werden nicht bezahlt" klar muss er das oder?
Wird eh wieder so enden, das es vor das Gericht geht...
 

AnhÀnge:

F

FrankyBoy

Gast
Was fĂŒr ein Bullshit - ich meine, so bekommst du nie ne Festanstellung und das Zeitarbeit ein Sprungbrett dahin ist - tja, diese Illusion mussten schon so einige begraben.

Ich frage mich gerade, warum du ĂŒberhaupt bei einem Sklaventreiber angeheuert hast - ist dass nicht eigentlich Schizophren?

Tja, wie ein ehemaliger Ausbilder von mir einmal sagte, ist Arbeitsrecht Richterrecht und es stimmt zwar, dass es Urteile gab, nachdem ArbeitskrĂ€fte nicht zu Höchstleistungen heran gezogen werden dĂŒrfen aber dass du so keine Konsequenzen befĂŒrchten musst, bedeutet dieses nicht.

Ich weis schon, warum ich bisher nur ein einziges Mal bei einer Zeitarbeitsfirma war - als die mir 1.000,-- € brutto angeboten hatten mit der Chance, bereits nach einem Jahr 1.100,-- € brutto zu verdienen habe ich es aufgegeben.
 

Roter Bock

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Seh ich auch so das es vor Gericht endet. Hier gibt es folgende Gegenmittel.

1. Die Gegendarstellung deinerseits. Die wĂŒrde ich Dir raten weil das Ganze auf eine Verhaltensbedingte KĂŒndigung hinauslĂ€ĂŒft - was bedeuten kann das Du vom Amt sanktioniert wirst (...weil die denken das Du den Rausschniss provoziert hast - jetzt nicht akut, das kann es aber werden)

2. Eine Klage beim Arbeitsgericht das die Abmahnung zu entfernen ist (damit zĂŒndest Du meiner Meinung den Treibsatz der zur KĂŒndigung fĂŒhrt) Aber ...Klagen beim Arbeitsgericht kosten - vorher in der Rechtsstelle erkundigen oder Gewerkschaftsmitglied werden.

Roter Bock
 

Roter Bock

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Ich habe es grade noch mal gelesen - die Abmahnung ist etwas "unbestimmt" es fehlt:

Wann warst Du nicht motiviert? (WĂ€re wichtig wenn Du einige Zeit dort warst)
Was ist langsame Arbeitsweise? Welche Vorgaben hattest Du? (Der subjektive Eindruck langsamer Arbeit kann sich nur aus einen SOLL-IST Vergleich ergeben, der fehlt hier)

Nur ne Anmerkung dazu.

Roter Bock
 

Hartznase

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Seh ich auch so das es vor Gericht endet. Hier gibt es folgende Gegenmittel.

1. Die Gegendarstellung deinerseits. Die wĂŒrde ich Dir raten weil das Ganze auf eine Verhaltensbedingte KĂŒndigung hinauslĂ€ĂŒft - was bedeuten kann das Du vom Amt sanktioniert wirst (...weil die denken das Du den Rausschniss provoziert hast - jetzt nicht akut, das kann es aber werden)

2. Eine Klage beim Arbeitsgericht das die Abmahnung zu entfernen ist (damit zĂŒndest Du meiner Meinung den Treibsatz der zur KĂŒndigung fĂŒhrt) Aber ...Klagen beim Arbeitsgericht kosten - vorher in der Rechtsstelle erkundigen oder Gewerkschaftsmitglied werden.

Roter Bock
Heißt, wie sollte man so etwas formulieren? Einfach den Behauptungen widersprechen per Einschreiben?

Beim Persönlichen GesprĂ€ch war ich schon bei der ZA, ich meinte nur immer das ich mein bestes gegeben habe und nicht weiß, warum die mir eins reinwĂŒrgen wollen.

ZA Cheffe meinte dann es haben 3 Leute behauptet das ich nur rumgestanden bin mit den HĂ€nden in der Tasche, was aber nie so war...

Wie stehen aber die Chancen das so eine Abmahnung entfernt wird?

Ich bin bei ver.di Mitglied, da kann ich mir ja einen kostenlosen Rechtsbeistand holen...
 

Hartznase

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Was fĂŒr ein Bullshit - ich meine, so bekommst du nie ne Festanstellung und das Zeitarbeit ein Sprungbrett dahin ist - tja, diese Illusion mussten schon so einige begraben.

Ich frage mich gerade, warum du ĂŒberhaupt bei einem Sklaventreiber angeheuert hast - ist dass nicht eigentlich Schizophren?

Muss ich ja wenn die mir ne Stelle anbieten, sonst wird mein ALG2 ja gestrichen... nebenher laufen ja Bewerbungen fĂŒr "richtige" Firmen, aber schwer was zu finden...

Tja, wie ein ehemaliger Ausbilder von mir einmal sagte, ist Arbeitsrecht Richterrecht und es stimmt zwar, dass es Urteile gab, nachdem ArbeitskrĂ€fte nicht zu Höchstleistungen heran gezogen werden dĂŒrfen aber dass du so keine Konsequenzen befĂŒrchten musst, bedeutet dieses nicht.

Ich weis schon, warum ich bisher nur ein einziges Mal bei einer Zeitarbeitsfirma war - als die mir 1.000,-- € brutto angeboten hatten mit der Chance, bereits nach einem Jahr 1.100,-- € brutto zu verdienen habe ich es aufgegeben.
....
 

Holger01

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Der Abmahnung unbedingt entgegentreten!
Eine weitere Abmahnung vermeiden!
Rein RĂŒckfall in Alg2!

Und: Vielleicht lieber im BĂŒro der ZAF "langsam" bewegen,
und besser beim Kunden guten Eindruck machen!


Vorschlag: Antworte an die ZAF schriftlich und mit Empfangsstempel auf einer Kopie ungefÀhr wie folgt:

"Sehr geehrte ZAF,
ich bedauere, dass ich am Montag beim Kunden unmotiviert erschien.
TatsĂ€chlich fĂŒhlte ich mich gesundheitlich nicht wohl.
Dies erkannte ich allerdings erst im Tagesverlauf, weshalb mir eine eventuelle Krankmeldung nicht erforderlich schien.

Zu einer Abmahnung besteht ĂŒberhaupt kein sachlicher Grund.
Ich bitte um RĂŒcknahme Ihrer Abmahnung und BestĂ€tigung."


Weiterer Vorschlag:

"Sehr geehrte ZAF,
Ihr Hinweis in der Abmahnung vom 17.7.12: "durch Ihr Verhalten entstandene Fehlzeiten werden nicht bezahlt" ist fĂŒr mich nicht nachvollziehbar.
Ich stelle fest: Ich habe keinerlei Verhalten zu vertreten, welches zu Fehlzeiten gefĂŒhrt haben kann.
Ich weise Ihren Hinweis zurĂŒck und bestehe auf volle und ordentliche Entlohnung.
Ich weise auf § xx (bitte einfĂŒgen) unseres Arbeitsvertrages (bzw. Tarifvertrages) hin, wonach ich Anspruch auf Entlohnung auch in einsatzfreien Zeiten habe. Eine eventuelle Hernahme von Stunden aus meinem Zeitkonte lehne ich ab."

Was haltet Ihr davon?
 
E

ExitUser

Gast
ich sehe eher das problem bei der zaf
schon allein die aussage dasman zu langsam arbeitet naja denen wĂŒrd ich was anderes erzĂ€hlen

aber die freheit ist zu behaubten man ist nicht motiviert^^

ich denke die wollen dich los werden und suchen grĂŒnde um dir noch eines reinzuwĂŒrgen
aufjeden fall die abmahnung gegen angehn
 

Holger01

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#1
Wird eh wieder so enden, das es vor das Gericht geht...
Scheint mir, du bist insgesamt wenig motiviert, oder?

Bedenke bitte: Wenn du dich beim Kunden dumm anstellst, schadest du dir selbst.
Wenn du dir MĂŒhe gibst, bleibt dir mehr Geld als bei Alg2 und du bist sozialversichert mit allen spĂ€teren möglichen AnsprĂŒchen (Alg1, Krankengeld, EM-Rente).

#8
ich denke die wollen dich los werden und suchen grĂŒnde um dir noch eines reinzuwĂŒrgen
Dass die ZAF den TE Hartznase loswerden will, provoziert er doch selbst. Ist ja auch ok, wenn man das so will.

Aber wenn ich mich schlecht fĂŒhle, und wenn ich mich selbst nicht mehr motivieren kann, dann bin ich schlapp, schlecht drauf, unkonzentriert, trĂ€ge, wenig belastbar, ausgelaugt, ...
ja, dann bin ich krank. Das könnte dann AU-wĂŒrdig sein. Oder nicht?
 

Konstabler

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Da ich so oder so nicht scharf auf eine ZA bin sondern eine Festanstellung will habe ich es dementsprechend gemĂŒtlich angehen lassen...

Ich war bei einem Kunden, habe alles was mir gesagt wurde getan, jedoch kein bisschen mehr. Ich bemĂŒhte mich auch mich relativ dumm anzustellen, half leider nichts. Ich stand dummerweise als nichts zu tun war mit den HĂ€nden in der Tasche herum. (Damit wollen die mir nun eins reinwĂŒrgen)

Der Kunde hat mich abgemeldet, und heute kam mal eine Abmahnung von der ZA.
Du hast dich entschieden, fĂŒr eine ZAF zu arbeiten und es gibt nichts DĂŒmmeres, als seinen Boss vor seinem Kunden blöd aussehen zu lassen.

Kein Wunder, dass dein Boss vor Wut schÀumt.

Ich schĂ€tze das so ein, dass eine gerichtliche Auseinandersetzung zu deinen Ungunsten ausgehen wĂŒrde, und es wĂ€re sicherlich nicht amĂŒsant, dass deine Schuld auch noch gerichtlich festgeschrieben wĂŒrde.

Ich sehe das auch so, dass du dich geschÀftsschÀdigend verhalten hast, andere Arbeitgeber hÀtten dich sicherlich geteert, gefedert und fristlos gefeuert, warum dein Arbeitgeber dies nicht getan hat, ist mir völlig schleierhaft.

Bring dich in Sicherheit, suche dir schleunigst einen neuen Job.

Bei deinem jetzigen Arbeitgeber gewinnst du keinen Blumentopf mehr.
 

Roter Bock

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Die Zeitarbeit will ihn eh loswerden - mein Eindruck!

...und nachtreten werden die sowieso.

Folgendes Schreiben:

GEGENDARSTELLUNG

Sehr geehrter Personaldingenskirchen,

Ihre Abmahnung vom XX.XX.XXXX weise ich entschieden zurĂŒck, weil diese in der Sache unbestimmt ist.

Der entleihende Betrieb XXXXX bzw. dessen Mitarbeiter haben keine Vorgaben ĂŒber die zu erwartende Arbeitsmenge, ArbeitsqualitĂ€t und das Arbeitstempo gemacht. Ich konnte daher nicht erkennen das meine Arbeitsleistung als unterdurchschnittlich gesehen wird.

Was meine Arbeitsmotivation betrifft so kann diese kaum Gegenstand einer Abmahnung sein. Sie bewegen sich hier im Bereich unbewiesener Vermutungen.

Unbenommen der Tatsache, das der entleihende Betrieb meinen Eimsatz aufgekĂŒndigt hat, ist Ihr Unternehmen nach dem AÜG verpflichtet auch bei einem Wechsel des mich entleihenden Betriebes in der Zwischenzeit meinen Lohn voll und ohne Unterbrechung zu zahlen.

Mit besten GrĂŒĂŸen

Das kann natĂŒrlich so aufstossen das Du den Job los bist.

@Holger01...Zeitarbeit ist keine Chance - da landet er sowieso in H4. Der sogenannte DrehtĂŒreffekt ist bekannt. 60% aller Zeitarbeiter ĂŒberleben die Probezeit nicht - das muss nichts mit Ihren FĂ€higkeiten zu tun haben.

Roter Bock
 
F

FrankyBoy

Gast
Muss ich ja wenn die mir ne Stelle anbieten, sonst wird mein ALG2 ja gestrichen... nebenher laufen ja Bewerbungen fĂŒr "richtige" Firmen, aber schwer was zu finden...
Hier im Forum gibt es etliche gute Hinweise dazu, wie man genau so eine Stelle wirksam entgehen kann, leider wissen das die wenigsten.

Fragen nach der FahrkostenĂŒbernahme zum BewerbungsgesprĂ€ch, fragen nach einem Betriebsrat usw. usw.
 

Roter Bock

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@konstabler

Nein glaube ich nicht das er vor Gericht unterliegt. Aber meiner Meinung nach darf er es nicht unwidersprochen billigen. Die Gegendarstellung wird wichtig wenn Ihm SBchen eine reinwĂŒrgen will. Außerdem ist eines der best gepflegten GerĂŒchte das man ĂŒber Zeitarbeit an regulĂ€re BeschĂ€ftigung kommt.

Laut IAB macht der Klebeeffekt 15 % aus - lachhaft! Nen neuen Job sollte er sich sowieso suchen. Zeitarbeit ist nur "Durchlauferhitzer"

Roter Bock
 
E

ExitUser

Gast
Aber bitte fehlerfrei!

Folgendes Schreiben:

GEGENDARSTELLUNG

Sehr geehrter Personaldingenskirchen,

Ihre Abmahnung vom XX.XX.XXXX weise ich entschieden zurĂŒck, weil diese in der Sache unbestimmt ist.

Der entleihende Betrieb XXXXX bzw. dessen Mitarbeiter haben mir keine Vorgaben ĂŒber die zu erwartende Arbeitsmenge, ArbeitsqualitĂ€t und das Arbeitstempo gemacht. Ich konnte daher nicht erkennen, dass meine Arbeitsleistung als unterdurchschnittlich gesehen wird.

Was meine Arbeitsmotivation betrifft, so kann diese kaum Gegenstand einer Abmahnung sein. Sie bewegen sich hier im Bereich unbewiesener Vermutungen.

Unbenommen der Tatsache, dass der entleihende Betrieb meinen Eimsatz aufgekĂŒndigt hat, ist Ihr Unternehmen nach dem AÜG verpflichtet, auch bei einem Wechsel des mich entleihenden Betriebes in der Zwischenzeit meinen Lohn voll und ohne Unterbrechung zu zahlen.

Mit besten GrĂŒĂŸen


Roter Bock
 

Roter Bock

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oh sorry - hier fehlt mir der Thesaurus und seid der dÀmlichen Rechtschreibreform bin ich eh nicht gut dabei.

Roter Bock
 

Holger01

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Aber bitte fehlerfrei!
@ Bethany: Das "mir" bei Roter Bock muss aber nicht unbedingt sein; es ist auch so verstÀndlich und macht Sinn.

Aber du könntest meinen Text ja auch mal checken:

#7
"Sehr geehrte ZAF,
ich bedauere, dass ich am Montag beim Kunden unmotiviert erschien.
TatsĂ€chlich fĂŒhlte ich mich gesundheitlich nicht wohl.
Dies erkannte ich allerdings erst im Tagesverlauf, weshalb mir eine eventuelle Krankmeldung nicht erforderlich schien.

Zu einer Abmahnung besteht ĂŒberhaupt kein sachlicher Grund.
Ich bitte um RĂŒcknahme Ihrer Abmahnung und BestĂ€tigung."


Weiterer Vorschlag:

"Sehr geehrte ZAF,
Ihr Hinweis in der Abmahnung vom 17.7.12: "durch Ihr Verhalten entstandene Fehlzeiten werden nicht bezahlt" ist fĂŒr mich nicht nachvollziehbar.
Ich stelle fest: Ich habe keinerlei Verhalten zu vertreten, welches zu Fehlzeiten gefĂŒhrt haben kann.
Ich weise Ihren Hinweis zurĂŒck und bestehe auf volle und ordentliche Entlohnung.
Ich weise auf § xx (bitte einfĂŒgen) unseres Arbeitsvertrages (bzw. Tarifvertrages) hin, wonach ich Anspruch auf Entlohnung auch in einsatzfreien Zeiten habe. Eine eventuelle Hernahme von Stunden aus meinem Zeitkonte lehne ich ab."
Naja, schon fast offtopic... ;-))
 
E

ExitUser

Gast
@ Bethany: Das "mir" bei Roter Bock muss aber nicht unbedingt sein; es ist auch so verstÀndlich und macht Sinn.

Aber du könntest meinen Text ja auch mal checken:

#7


Naja, schon fast offtopic... ;-))
Das MIR ist IMO wichtig! Es bezieht sich ja auf dich.

Unbedingt der Abmahnung widersprechen und die Sache klarstellen.
 

Couchhartzer

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Unbedingt der Abmahnung widersprechen und die Sache klarstellen.
Widersprechen = ja, da die Abmahnung zu unbestimmt ist in der BegrĂŒndung in Satz 2.

Klarstellen = nein, da man damit dem Arbeitgeber nur die Möglichkeit in die Hand gibt, sich im Bezug auf die Unbestimmtheit neu auszurichten und eventuell mit einer Umkonstruktion der GrĂŒnde nachzulegen.


Widerspruch wie folgt (nicht mehr!):
"Hiermit widerspreche ich ausdrĂŒcklich der Abmahnung vom xx.xx.xxxx, da diese Abmahnung lediglich auf einer Pauschalbehauptungen ohne nĂ€her definierte Angaben beruht.
Derartige PauschalbegrĂŒndungen sind gem. Bundesarbeitsgericht unter Az.: 2 AZR 603/07 vom 19.02.2009 unzureichend und machen die Abmahnung unwirksam.
Aus diesem Grund werden Sie unmißverstĂ€ndlich aufgefordert, bei Meidung arbeitsrechtlicher Konsequenzen, die o.g. Abmahnung unverzĂŒglich aus der Personalakte zu entfernen und mir die Entfernung schriftlich zu bestĂ€tigen."


Hier Zitatauszug aus vorgenanntem Urteil:
"Die Abmahnung muss inhaltlich klar und eindeutig formuliert sein sowie sĂ€mtliche relevanten Tatsachen genau bezeichnen. Das beanstandete Fehlverhalten ist konkret darzustellen und darzulegen, wie der Arbeitgeber dieses Fehlverhalten festgestellt hat. Allgemeine Formulierungen reichen hierzu nicht aus. Vielmehr muss dem Arbeitnehmer nachprĂŒfbar mitgeteilt werden, wer wann was wie festgestellt hat. Nur wenn klar und eindeutig aus der Abmahnung hervorgeht, welches (Fehl-)Verhalten dem Arbeitnehmer vorgeworfen wird, kann eine solche Abmahnung Wirksamkeit entfalten."
Quelle: Abmahnung im Arbeitsrecht
 
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