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Abmahnung trotz AU

E

ExitUser

Gast
Ja, wenn dieser Verein mal sein Fax-Gerät auch anmachen würde! Aber vonunsereins ständige Erreichbarkeit verlangen...
"Dieser Verein" hat bestimmt irgendwo eine Zentrale.
"Ihre Niederlassung in ... ist seit (Tagen? Wochen? :biggrin:) per Fax nicht mehr erreichbar ... Mit Bitte um Weiterleitung ..."
 

gary66

Elo-User*in
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16 August 2010
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141
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Hallo,

warum macht Ihr Euch das Leben, teilweise, so schwer???

Die einfachste Lösung ist doch eine gewisse Gelassenheit.

Selbstverständlich muss man seinen Arbeitgeber / Massnahmeträger, etc. unverzüglich über seine Arbeitsunfähigkeit informieren. Dies kann in der Regel durchaus telefonisch geschehen.

Die entsprechende AU Bescheinigung muss selbstverständlich unverzüglich im Orginal vorgelegt werden.

Wenn der Arbeitgeber / Massnahmeträger, etc. eine Bescheinigung bereits am ersten Tag haben möchte, oder insgesamt Probleme macht, handhabe ich es in der Regel wie folgt:

Direkt nach Erhalt der AU Anruf und Info über AU. Danach in den Copy-Shop und ersteinmal kopieren. Zuhause angekommen in der Regel Übermittlung der AU per FAX. Evtl. schicke ich eine e-mail mit Anhang nach. Das Original schicke ich entweder mit normaler Post, oder in schwierigen Fällen per Einschreiben / Einwurf nach. (Hier bin ich der Meinung, es geht ja konkret um mein Geld, Einschreiben ist günstiger als gar kein Geld zu erhalten)

Selbstverständlich beweisst ein Einschreiben / Einwurf nichts. Genauso wenig wie ein normaler Brief oder ein Einschreiben mit Rückschein, etc. Es könnte ein leerer Umschlag sein. Ein gewisses Restrisiko besteht immer.

Zur e-mail Anschrift oder Telefonnummer:
Es ist grundsätzlich niemand verpflichtet auf eine e-mail oder Telefonanruf zu reagieren. (Wird täglich praktiziert, oder bekommt Ihr immer eine Antwort?)

Niemand ist in der Regel verpflichtet auf eine e-mail zu reagieren. Man kann reagieren... Je nachdem.

Selbst wenn eine Telefonnummer bekannt sein sollte, kann man reagieren, man muß aber nicht... Ich reagiere grundsätzlich auf angezeigte Nummern nicht. (Ich bin der Meinung, wer mich sprechen will, kann eine Nachricht hinterlassen)
Unangenehme und zur Zeit unpassende Anrufe kann man durchaus vorzeitig beenden. Bei einem Anruf vom Maßnahmeträger würde ich das Gespräch züggig beenden. (Keine Zeit, Auflegen, Bitte reichen Sie Anliegen schriftlich ein, Wie ist den Ihre Kundennummer, etc.)
Sorry, es gibt viele Möglichkeiten ungewünschte Gespräche zu beenden, Man muss nur üben....
Fakt, ist auch, Gespräche dürfen nicht aufgezeichnet werden. Inhalte von Telefongesprächen ??? Nachweisbar ??? In der Regel nicht; Selbst wenn es beleidigend wird. Du A... (hatte ich auch schon)

Zur Abmahnung:
Bei einer unberechtigten Abmahnung sollte man immer eine Gegendarstellung schreiben. Eine ausgesprochene Abmahnung steht in der Personalakte. Eine Gegendarstellung sollte ebenfalls beigefügt werden.
Ob es allerdings sinnvoll ist, eine Abmahnung immer rauszuklagen, bezweifele ich. Wenn z.B. eine ZAF eine Abmahnung schreibt, ist in der Regel immer Mühsam diese rauszuklagen. Eine Gegendarstellung sollte zumindest ebenfalls vorliegen. Wichtig ist natürlich eine Kopie, im Falle eines Rechtstreits, wichtig.

Ich lasse mir in der Regel auch nicht alles gefallen. Aber es gibt wichtigeres und schöneres im Leben als sich täglich mit Dingen zu beschäftigen, die sehr sehr mühsam sind....

Gruß
 

MrsNorris

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Mitglied seit
26 Juni 2007
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1.115
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Hallo,

warum macht Ihr Euch das Leben, teilweise, so schwer???

Die einfachste Lösung ist doch eine gewisse Gelassenheit.

Selbstverständlich muss man seinen Arbeitgeber / Massnahmeträger, etc. unverzüglich über seine Arbeitsunfähigkeit informieren. Dies kann in der Regel durchaus telefonisch geschehen.

Die entsprechende AU Bescheinigung muss selbstverständlich unverzüglich im Orginal vorgelegt werden.

Wenn der Arbeitgeber / Massnahmeträger, etc. eine Bescheinigung bereits am ersten Tag haben möchte, oder insgesamt Probleme macht, handhabe ich es in der Regel wie folgt:

Direkt nach Erhalt der AU Anruf und Info über AU. Danach in den Copy-Shop und ersteinmal kopieren. Zuhause angekommen in der Regel Übermittlung der AU per FAX. Evtl. schicke ich eine e-mail mit Anhang nach. Das Original schicke ich entweder mit normaler Post, oder in schwierigen Fällen per Einschreiben / Einwurf nach. (Hier bin ich der Meinung, es geht ja konkret um mein Geld, Einschreiben ist günstiger als gar kein Geld zu erhalten)

Selbstverständlich beweisst ein Einschreiben / Einwurf nichts. Genauso wenig wie ein normaler Brief oder ein Einschreiben mit Rückschein, etc. Es könnte ein leerer Umschlag sein. Ein gewisses Restrisiko besteht immer.

Zur e-mail Anschrift oder Telefonnummer:
Es ist grundsätzlich niemand verpflichtet auf eine e-mail oder Telefonanruf zu reagieren. (Wird täglich praktiziert, oder bekommt Ihr immer eine Antwort?)

Niemand ist in der Regel verpflichtet auf eine e-mail zu reagieren. Man kann reagieren... Je nachdem.

Selbst wenn eine Telefonnummer bekannt sein sollte, kann man reagieren, man muß aber nicht... Ich reagiere grundsätzlich auf angezeigte Nummern nicht. (Ich bin der Meinung, wer mich sprechen will, kann eine Nachricht hinterlassen)
Unangenehme und zur Zeit unpassende Anrufe kann man durchaus vorzeitig beenden. Bei einem Anruf vom Maßnahmeträger würde ich das Gespräch züggig beenden. (Keine Zeit, Auflegen, Bitte reichen Sie Anliegen schriftlich ein, Wie ist den Ihre Kundennummer, etc.)
Sorry, es gibt viele Möglichkeiten ungewünschte Gespräche zu beenden, Man muss nur üben....
Fakt, ist auch, Gespräche dürfen nicht aufgezeichnet werden. Inhalte von Telefongesprächen ??? Nachweisbar ??? In der Regel nicht; Selbst wenn es beleidigend wird. Du A... (hatte ich auch schon)

Zur Abmahnung:
Bei einer unberechtigten Abmahnung sollte man immer eine Gegendarstellung schreiben. Eine ausgesprochene Abmahnung steht in der Personalakte. Eine Gegendarstellung sollte ebenfalls beigefügt werden.
Ob es allerdings sinnvoll ist, eine Abmahnung immer rauszuklagen, bezweifele ich. Wenn z.B. eine ZAF eine Abmahnung schreibt, ist in der Regel immer Mühsam diese rauszuklagen. Eine Gegendarstellung sollte zumindest ebenfalls vorliegen. Wichtig ist natürlich eine Kopie, im Falle eines Rechtstreits, wichtig.

Ich lasse mir in der Regel auch nicht alles gefallen. Aber es gibt wichtigeres und schöneres im Leben als sich täglich mit Dingen zu beschäftigen, die sehr sehr mühsam sind....

Gruß
Es ging bei den Daten nicht nur um meine Telefonnummer und Mail, sondern auch um Lebenslauf, Zeugnisse etc. Ich habe selbst gesehen, wie uns von ehemaligen Teilnehmern Anschreiben und Lebensläufe ohne Schwärzung der Daten präsentiert wurden.
 

MrsNorris

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So, heute Enschreiben vom MnT bekommen. Abmahnung ist zurück genommen :icon_pfeiff:
Jedoch weigern sie sich, mene Daten zu löschen, da eine weitere Kursteilnahme ohne Verwendung meiner Daten keinerlei Zusammenarbeit mit dem JC oder meinem Praktikumsbetrieb möglich wäre. Dabei habe ich nur noch eine Woche Schule und danach beginnt mein Praktikum, welches ich schon habe (von wegen, man könne dann keine weiteren Bewerbungen schreiben).
Ich solle mir also überlegen, meinen Datenschutz-Widerspruch zu revidieren.
Wie geh ich nun am besten weiter vor?
 
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