Abmahnung für "Langzeitarbeitslosigkeit vermeiden" ohne Einladung oder EGV (1 Betrachter)

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BOP_

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Hallo liebes ELO-Forum, ich brauche mal wieder euren weisen Rat.

Im November 2016 wurde mir ein Gutschein ausgehändigt mit dem Ich mich bei einem MT melden musste um dann einen Staplerschein machen zu "dürfen". Der Sinn dahinter ist mir bis heute nicht klar :icon_neutral:, zumal die langfristigen Jobaussichten im Lager, Handicap bedingt, doch eher mau sind.
... und nein weder die IT (über 20 Jahre Erfahrung) noch der Einzelhandel (3 Jahre Erfahrung mit Verantwortung) ist für meine Arbeitsvermittlerin für mich im Gespräch ...
Abgesehen davon waren in meiner aktuell abgelaufenen EGV keine weiteren Vereinbarungen über Maßnahmen enthalten.


Zum eigentlichen Anliegen:
Bei meinem letzten Termin (im Februar) bei meiner Arbeitsvermittlerin ging es im Grunde nur darum, dass sie für mich eine großartige Maßnahme [JC Ausdruck angehängt] hätte die mir ja sicher weiterhelfen wird.
Auf meine Erwiderung das Ich so was schon einmal machen "durfte", bei einem anderem MT was mich aber nicht weiter brachte, da meinte sie nur – das bringt sie weiter. :doh:
Keine Antwort wieso gerade diese Maßnahme mir nun weiterhilft, was da anders sei oder Ähnliches.
Unfreundlich ging es dann weiter das sie mich da auf die Warteliste setzt und mich in so 4 Wochen dann „vor“ dem Kurs erneut einlädt um weiteres zu besprechen.

Am gestrigen Freitag bekam ich dann vom MT die "1. Abmahnung"?
Bis dato keine Einladung des MT.
Keinerlei schriftliche Aufforderung diesbezüglich vom JC.
Und auch keine weitere Einladung vom JC.

Gut Post verschwindet hier leider häufiger (je nach Zusteller und ob ganz eingeworfen wird), bei den Privaten ist es noch schlimmer (über die kommen gerne die JC Einladungen).


Soll, oder besser muss, ich kommende Woche bei dem MT erscheinen?
Oder muss zuerst das JC tätig werden, bevor der MT überhaupt rechte hat?
Wenn werde ich dort sicherlich nichts unterschreiben, ELO Forum sei dank. :wink:

PS: Unverschämt ist auch das der MT mich in ein 4 Wochen Praktikum steckten darf. Will ich einen anderen Job freiwillig probieren, um zu sehen ob er mir gefällt und ich diesen überhaupt hinbekomme, so darf das nicht länger wie 3 Tage dauern ...
 

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Sorata

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Der JC-Ausdruck ist nur Werbung.
Wenn du keine ordentliche Zuweisung für diese Maßnahme vom JC erhalten hast und, wie du gesagt hast, keine EGV oder VA gegenwärtig besteht, hast du nichts falsch gemacht. Der MT ist ein privates Unternehmen mit dem du in keinem Rechtsverhältnis stehst. Das Schreiben vom MT kannst du als gegenstandslos betrachten.
Sollte es zu einer Anhörung wegen einer Sanktion kommen, kannst du die fehlende Zuweisung als wichtigen Grund für dein Verhalten verwenden. Das JC ist in der Nachweispflicht, ob du wirklich eine Zuweisung erhalten hast.
 

PeterMM

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möglicherweise sind in der Jobbörse unter meine Daten/mein Protokoll oder Dokumente oder meine Termine Hinweise..
 

0zymandias

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Ich würde noch ein kurzes Fax an die Hauptstelle des MTs schicken mit der Aufforderung, Deine Daten entsprechend des Bundesdatenschutzgesetzes zu löschen und bis zum 17.05. die Löschung schriftlich zu bestätigen.
 

DonOs

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Intensive Aktivierung und gezielte Trainings und Kommunikation, Körpersprache und Outfit.
Stilberatung (Outfit) kommt überhaupt nicht in die Tüte. Weder über meine Kommunikation noch Körpersprache bin ich dem MT Rechenschaft schuldig zu der es auch keine "Intensive Aktivierung" Bedarf.

Unterstützung beim Abbau individueller Vermittlungshemmnisse, insbesondere Steigerung der Mobilität und Flexibilität.
Vermittlungshemmnisse können aber auch Krankendaten enthalten, wie Gebrechen oder sonstige Wehwehchen, was dem MT nichts angeht (Sozialdatenschutz). Wie mag man die Mobilität steigern, ich denke nicht, daß dort der Führerschein kostenlos erworben werden kann und man danach noch ein Auto geschenkt bekommt. Ich zum Beispiel habe eine schlechte persönliche Eigenschaft, ich bin unflexibel. Da bringt auch eine Steigerung der Flexibilität leider nichts. Es ist nicht schön aber ich habe gelernt damit zu Leben. :icon_hihi:

Persönliche Eigenschaften (Stärken/Schwächen) gehen dem MT zudem nichts an.

Bewerbungscoaching und Optimieren der Eigenbemühungen, effiziente Nutzung der Jobbörse und Optimieren der individuellen Stellensuche.
Die Optimierung der Eigenbemühungen obliegt dem mündigen Bürger selbst. Ebenso ist bereits alles Optimiert, schade aber auch. Zudem ist man dahingehend nur dem Amt Rechenschaft schuldig. Man kann aber ein fiktives Bewerbungsanschreiben vorzeigen, ob es dem MT gefällt oder nicht, tangiert dem Elo nicht. Die Jobbörse nutzt wer, der es möchte und nicht durch einen MT "aufgezwungen" wird. Die Benutzung der Jobbörse mit privaten Einlogdaten auf Fremd PC des MT, birgt mir zu viele Risiken.

Aufzeigen alternativer, realistischer Beschäftigungsmöglichkeiten
Kostenlose Praktika, ZAF-PAV-Klitschen, ohne Mindestlohn die ersten 6 Monate. :cheer2:

Durchführung von betrieblichen Phasen zum Feststellen und Erweitern/ Vermitteln berufspraktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten
Hört sich toll an, ist es aber nicht. Das riecht nach kostenloser Praktika unter deren Knute (Vermitteln).

Vermittlung und Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme inklusive Stellenakquise und Zusammenführen von Teilnehmer und Arbeitgeber.
Vermittlung in ZAF-PAV-Klitschen mit Nachbetreuungsvertrag vom MT, zur Stabilisierung der Beschäftigungsaufnahme. Stellenakquise, also Bewerbungsbemühungen obliegen dem mündigen Elo selbst. Die Ergebnisse sind dem Amt, nicht MT zu erläutern.


Abmahnung

Sie haben eine Anwesenheits- und Mitwirkungspflicht, bzw. Meldepflicht im Krankheitsfall oder bei wichtigen Terminen. Krankmeldungen und schr. Bescheinigungen über die Abwesenheit des Kurses sind unverzüglich bei uns vorzulegen.

Man hätte nach Zuweisung eine Anwesenheits- und Mitwirkungspflicht, mit Nichten aber eine Meldepflicht im Krankheitsfall die mit "beziehungsweise" einfach an die "Anwesenheits- und Mitwirkungspflicht" ran gehangen wurde. Unverzüglich sind Krankmeldungen dem Amt beizubringen und nicht einer dahergelaufenen privaten gewinnorientierten Firma.


Eine Kopie dieses Briefes geht dem Jobcenter xyz zu.
Schriftsatz an den MT:

Datenweitergabe und Datenspeicherung

Sehr geehrte Damen und Herren!

Ein außerhalb des Sozialrechtsverhältnis stehender Dritter (Name MT) kann nur mit Zustimmung des Leistungsberechtigten Daten erheben und verwerten (§ 4a BDSG).

Ich untersage Ihnen hiermit ausdrücklich die Speicherung und Weitergabe meiner personenbezogenen Daten.

Ich fordere Sie auf (§ 6 Abs.2, § 28 Abs. 4, § 34 Abs. 1-3 BDSG), mir Auskunft über die bereits gespeicherten Daten, außer meiner oben genannten Adresse, zu erteilen und bestehe auf sofortige Löschung dieser.

Des Weiteren untersage ich Ihnen eine Weitergabe meiner personenbezogenen Daten an Dritte. Für bereits an Dritte übermittelte Daten fordere ich eine umgehende Sperrung (§ 6 Abs. 2, § 28 Abs 4 BDSG) sowie eine schriftliche Bestätigung über diese Maßnahme.

Eine Kopie des Schriftsatzes geht der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit zu.

Mit der Ihnen und Ihrem Hause gebührenden Hochachtung
An das Schreiben zum BfDI würde ich auch gleich fragen, was einer gewinnorientierten Firma mein Krankenschein etwas angeht.
 

0zymandias

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[...]
PS: Unverschämt ist auch das der MT mich in ein 4 Wochen Praktikum steckten darf. [...]
Das ist nicht nur unverschämt, das darf er auch gar nicht. :wink:

Anbieten darf er, zwingen darf nur das JC und das muss dazu bestimmt, konkret und unmissverständlich werden, und zwar schriftlich.
 

Solanus

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....
Am gestrigen Freitag bekam ich dann vom MT die "1. Abmahnung"?
Bis dato keine Einladung des MT.
Keinerlei schriftliche Aufforderung diesbezüglich vom JC.
Und auch keine weitere Einladung vom JC.
.....
Hast Du dieses Schreiben per PZU (gelber Umschlag) bekommen?

Falls ja, würde ich provokativ beim SB nachfragen, wer diese Firma ist.

Falls nein, dann brauchst Du überhaupt nicht reagieren. Was wahrscheinlich sogar besser wäre.

Auch diese Firma müsste den Zugang der "Abmahnung", die nur möglich wäre, wenn Du in einem Rechtsverhältnis stehen würdest, beweisen. Kann diese Firma den Zugang nicht beweisen, deshalb auch keine Reaktion zeigen (!), wäre die "Abmahnung" als nie zugegangen hinfällig.

Da Du aber, nach Deinen Angaben, sowieso in keinem Rechtsverhältnis stehst, kann diese Firma jeden Tag tausende Abmahnungen an Dich schreiben, alle sind ohne Wirkung.
 

Zeitkind

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Soll, oder besser muss, ich kommende Woche bei dem MT erscheinen?
Solange Dir nicht nachweislich eine Zuweisung zugestellt wurde, auf keinen Fall. Nicht mal aus Neugierde.
Oder muss zuerst das JC tätig werden, bevor der MT überhaupt Rechte hat?
Sehr gut erkannt. Diese Abmahnung :icon_lol: ist nicht nur lächerlich, sondern auch unverschämt. Solch unternehmerisch unseriöses Verhalten ist Grund genug,
an dessen Qualifizierung zu zweifeln und vertragliche Beziehungen mit ihm zu meiden.
Wenn es im Getriebe der Maßnahmemafia knirscht, hast Du damit nichts am Hut.
Erst wenn Dir eine Zuweisung ins Haus flattert gilt es, diese eingehend auf Rechtmäßigkeit und Sinnhaftigkeit zu prüfen.
Das Schreiben würde ich abheften. Erst nach einer tatsächlichen Zuweisung würde ich MT und JC dann vorbereitend auf den Datenschutz verweisen.
Dafür kannst Du diese Vorlagen downloaden und anpassen:
Widerspruch - Datenweitergabe MT Fensterbrief
Widerspruch - Datenweitergabe JC Fensterbrief
 

0zymandias

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Ich würde jetzt schon zur Datenlöschung auffordern.

Es sind schon Daten zum MT geflossen und damit ist unter anderem der Sozialdatenschutz verletzt.
Der MT ist in der Vermittlung tätig und könnte den Bruch des Datenschutz routinemäßig multiplizieren.
Das Schreiben ist töricht, anmaßend und bedrohend.

Durch das Fehlen einer entsprechenden Befugnisnorm (keine Zuweisung) ist das Speichern der Daten unzulässig und die Bedrohung möglicherweise zivilrechtlich relevant.
Zumindest das Einfordern von Pflichten würde ich in der Nähe der Dümmlichkeit verorten müssen (Anwesenheit, Mitwirkung, Zuweisungsdauer im Netto-Verfahren, ...).

Ich wäre auch gallig genug, im entsprechenden Schreiben darauf hinzuweisen, dass "Zuweisungsdauer innerhalb der Maßnahme" weit hinter den Möglichkeiten des Schriftdeutschen
zurückbleibt und dass das doppelte Leerzeichen in "bisher unentschuldigt" besser in "Interesseam" aufgehoben wäre, was mich insgesamt an der Eignung zum Bildungsträger sehr zweifeln ließe. :biggrin:

Sollte sich aus Richtung des JCs etwas ergeben, wäre es auch schön, wenn der MT schon vorher ein wenig eingenordet ist.
Soll ihm ja nicht an einer verlässlichen Basis für seine Planungen mangeln, neech? :biggrin:

Nachtrag: Die Schlussformel von DonOs findet hier nach kurzwährender Überlegung meine volle Zustimmung. :icon_lol:
 

Vidya

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.. zumal die langfristigen Jobaussichten im Lager, Handicap bedingt, doch eher mau sind.... und nein weder die IT (über 20 Jahre Erfahrung) noch der Einzelhandel (3 Jahre Erfahrung mit Verantwortung) ist für meine Arbeitsvermittlerin für mich im Gespräch ...Auf meine Erwiderung das Ich so was schon einmal machen "durfte", bei einem anderem MT was mich aber nicht weiter brachte, da meinte sie nur – das bringt sie weiter. :doh:Keine Antwort wieso gerade diese Maßnahme mir nun weiterhilft, was da anders sei oder Ähnliches. Am gestrigen Freitag bekam ich dann vom MT die "1. Abmahnung"?Bis dato keine Einladung des MT.Keinerlei schriftliche Aufforderung diesbezüglich vom JC...
Das Unternehmen betreut viele Maßnahmen mit ESF Förderung. Steht auch so auf dessen Homepage, allerdings ohne genaue Zuordnung oder Erwähnung welche dies sind. Es ist für mich durchaus denkbar, dass die Abmahnung nur dazu dienen soll, dass der Widerstand oder die Ablehnung dieser Maßnahme im Vorfeld mit einem solchen Schreiben im Keim erstickt werden soll und die SB dann leichteres Spiel hat. Möglicherweise, indem es die Drohkulisse weiter ausmalt. Damit die Kurse nahtlos besetzt bleiben bzw. werden. Mithin wird für jeden Teilnehmer eine monatliche Pauschale bezahlt (steht so in den ESF-Hinweisen zur Förderung in BW allgemein). Wenn der Träger Dich einfach mal so jetzt zuordnet, dann erhofft er sich davon vor allen Dingen noch für den Monat eine Pauschale abrechnen zu können und zu dürfen. So meine Einschätzung.


Die Förderung solcher Projekte hat Dein Landkreis wahrscheinlich in 2016 als Förderung in einem besonderen Problembereich beschlossen., Die Landkreise haben die Anbieter auch noch offensiv dazu aufgefordert ihre Angebote dazu mit einzureichen. Siehe Anlage.

Die eine Problemgruppe dort soll innerhalb von Maßnahmen einer Stabilisierung der Beschäftigungsfähigkeit unterzogen werden. Vieles weitere dort kann meiner Meinung nach auch aus Deinem Flyer herausgelesen werden. Kurzum: Das JC und der Träger wollen -meiner Meinung nach - Ihr Prestigeprojekt besetzen, egal ob das passt, da interessiert sich die SB natürlich nicht für Beweise, die Deine vorhandene Beschäftigungsfähigkeit schon jetzt belegen könnten. Wahrscheinlich hängt sich die SB an Deinem Handicap auf - welcher Art auch immer - und will dich passend für das Projekt machen bzw. so argumentieren. Das würde ich mir an Deiner Stelle nicht gefallen lassen. Lasse Dir am besten mal ausdrucken , welches Ermessen die SB dazu bei sich im System ausgeübt hat bzw. wie dort begründet.

Denn ESF -Projekte sind freiwillig. Daher ist das Schreiben des Trägers zwar unverschämt -aber vielleicht sind dem inzwischen zu viele Teilnehmer deswegen abhanden gekommen, so dass man jetzt eine neue "Tour " versucht.

Im Übrigen würde ich sowohl die SB als auch den Träger darauf hinweisen, dass Du nicht zu dieser Problemlage gehörst und die Zuordnung dazu fehlerhaft erfolgt ist.
 

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BOP_

Elo-User*in
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Zuerst einmal vielen Dank an euch alle!

möglicherweise sind in der Jobbörse unter meine Daten/mein Protokoll oder Dokumente oder meine Termine Hinweise..
Ich suche mir u.a. hierüber zwar Stellen, habe aber selbst bei der Jobbörse keinen Account.


Ich würde noch ein kurzes Fax an die Hauptstelle des MTs schicken mit der Aufforderung, Deine Daten entsprechend des Bundesdatenschutzgesetzes zu löschen und bis zum 17.05. die Löschung schriftlich zu bestätigen.
An das Schreiben zum BfDI würde ich auch gleich fragen, was einer gewinnorientierten Firma mein Krankenschein etwas angeht.
Faxe gingen gestern Abend raus. Ich bin mal gespannt was, besser gesagt ob, sich da was tut.


Stilberatung (Outfit) kommt überhaupt nicht in die Tüte. Weder über meine Kommunikation noch Körpersprache bin ich dem MT Rechenschaft schuldig zu der es auch keine "Intensive Aktivierung" Bedarf.
Stilberatung durfte ich bei einem anderen MT schon mal erleben.
Witzig wenn neben Dir ein Jüngerer Herr mit zerzausten Haaren, kunterbuntem Hawaii Hemd, und zerrissener Jeans sitz.
Der mich beraten wollte, dass man keine einfarbigen Hemden trägt (darüber hatte der fast schon ein Referat gehalten). Stattdessen geht „Mann“ nur in ein bestimmtes Geschäft, wo ein Hemd bei 50 Euronen anfängt. :icon_neutral:


Vermittlungshemmnisse können aber auch Krankendaten enthalten, wie Gebrechen oder sonstige Wehwehchen, was dem MT nichts angeht (Sozialdatenschutz).
[...]
Persönliche Eigenschaften (Stärken/Schwächen) gehen dem MT zudem nichts an.
Interessant!
Was macht ein MT wenn man dort aufschlägt und diesem rein gar nichts diesbezüglich mitteilt. :icon_lol:


Hast Du dieses Schreiben per PZU (gelber Umschlag) bekommen?
Nein ein stinknormaler weißer DIN-Umschlag mit Briefmarke.


Das Schreiben würde ich abheften. Erst nach einer tatsächlichen Zuweisung würde ich MT und JC dann vorbereitend auf den Datenschutz verweisen.
Na hoffentlich war es dann klug dem MT vorher ein Fax wegen „Datenweitergabe und Datenspeicherung“ zuschicken. Allerdings ist das Schreiben selbst schon eine riesen unverschämt, da hast Du und 0zymandias vollkommen recht.


Es ist für mich durchaus denkbar, dass die Abmahnung nur dazu dienen soll, dass der Widerstand oder die Ablehnung dieser Maßnahme im Vorfeld mit einem solchen Schreiben im Keim erstickt werden soll und die SB dann leichteres Spiel hat.
Interessante Informationen von Dir.
Solche Maßnahmen sind sowieso Geldverschwendung, und genauso nützlich wie Fußpilz :icon_tonne:, mit dem Sinn dem MT dasselbige in den allerwertesten zu schieben und der SB muss in der Zeit an nichts denken ...
Will man wirklich eine (ich wollte in eine um meinen Kaufmann IHK nachzuholen) wird es abgelehnt, aber so etwas immer wieder und wieder.


Wahrscheinlich hängt sich die SB an Deinem Handicap auf - welcher Art auch immer - und will dich passend für das Projekt machen bzw. so argumentieren.
Große Liste an Allergien ist das größte Problem. Dadurch vieles, was ich meiden soll und nicht machen darf. Darum ist auch der Staplerschein und das gewünschte Betätigungsfeld der SB hirnrissig.

Mittlerweile so viele Wochen im Jahr, wo ich nicht mal mehr richtig klar sehe:icon_kotz2:, da auf einem Stapler sitzen und eine Gefahr für andere darstellen ist lebensgefährlich. Jede Firma die mich so einstellt, donnert mich genauso schnell wieder raus ...


Wird Zeit das Ich mich gegen solche Maßnahmen wehre, vielen Dank dafür für eure Hilfe.
Ich werde euch auf dem Laufenden halten, was dabei rauskommt und wie es weitergeht.
 

Zeitkind

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Was macht ein MT wenn man dort aufschlägt und diesem rein gar nichts diesbezüglich mitteilt.
Da gibt es unterschiedliche Reaktionen. Von Androhungen, Süßholz raspeln, Überredungstricks, Isolation, Ausspielen gegen andere Teilnehmer bis hin zum Rausschmiß ist alles möglich. Ist auch nicht ungewöhnlich, denn es geht dem MT nicht um Dein Wohl, sondern in erster Linie um das Abgreifen von Fördergeldern mit möglichst geringem Einsatz.
Nicht vergessen, private Unternehmen arbeiten i.d.R. profitorientiert. Selbst oder gerade wenn sie sich "Verein" nennen.
Na hoffentlich war es dann klug dem MT vorher ein Fax wegen „Datenweitergabe und Datenspeicherung“ zuschicken.
Begründet ist es auf jeden Fall. Das hat @Ozymandias ja hier sehr schön argumentiert und meine Haltung dazu widerlegt. :wink:
 
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