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Ablehung Umzugskostenübernahme

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Berlinerin

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#1
Ablehnung Umzugskostenübernahme

Hallo werte Mit,- und Ohneglieder :icon_smile:

Ich bin schon eine Weile hier unterwegs, bisher stumm aber nun hab ich, im Auftrag meiner Ma, auch mal ein Problemchen zu schildern... mit nachfolgender Frage.

Folgende Situation:

Meine Mutter wohnt zZ in Neukölln. Sie möchte aus dieser Wohnung aber raus und nach Spandau ziehen.
Das hat einige Gründe - in erster Linie ziemliche Lärmbelästigung durch den Nachbarn unter ihr der weder von ihm noch von Seitens des Vermieters "beseitigt" wird.
Weiter kommt dazu, sie hätte in Spandau natürlich bessere Chancen eine Arbei zu finden als in NK, wo die Arbeitsmarktlage ja ein klitzekleines bissel anders ausschaut.
Vor kurzem hat sie sich den Fuss gebrochen und hat nun natürlich auch einige Schwierigkeiten die Treppen zu erklimmen.
Und natürlich weil ich in Spandau wohn :icon_smile:
Alles in allem ist die Wohnung incl Umgebung nicht wirklich optimal.

Nun hat sie einen Antrag gestellt auf Übernahme der Umzugskosten.
Wurde abgelehnt mit der Begründung:
mit ihrer augenblicklichen unterkunft in der *piep*str. * 12*** berlin verfügen sie über ausreichenden und angemessenen wohnraum. die vorgebrachten gründe, welche ausschließlich auf persönlichen belangen beruhen, sind verständlich, rechtfertigen aber nicht einen umzug auf kosten der allgemeinheit durchzuführen.
Meine Frage - besser gesagt ihre Frage- ist jetzt, gibt es eine Möglickeit, dass die Kosten doch übernommen werden können/müssen?
Ein Jobangebot hier in Spandau wäre wohl die beste Möglickeit, aber im Moment ist sie wegen ihrem Fuss, den sie sich ja unbedingt gleich 5-fach brechen musste, noch invalid ... und somit fällt das erstmal flach.

Ja - ich hab die Suchfunktion benutzt, aber jeder Fall ist ja anders und mein Mutterherz bestand auf diesen Thread! :icon_twisted:

Vielen dank schonmal im Voraus für Eure Antworten... mögen sie hilfreich sein :icon_daumen:
 

redfly

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#3
Lärm interessiert das Jobcenter nicht. Das muß man selber mit dem Vermieter regeln, ggf. die Miete kürzen. Und warum muß man in Berlin in einem bestimmten Stadtteil wohnen um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben? Ich denke ein Umzug ist hier nicht erforderlich.
 

Arania

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#4
Ich sehe das leider auch so, sie kann natürlich umziehen wenn sie die Kosten dafür alleine tragen kann
 
E

ExitUser

Gast
#5
Lies mal hier, was ich zum Thema Umzug und Umzugsgründe geschrieben habe.

www.elo-forum.org

Da ist bestimmt auch etwas für dich dabei.

Natürlich ist auch die Lärmbelästigung ein Grund, wenn sie der Vermieter nicht oder nicht in vertretbarer Zeit beseitigt.

Also nicht zu sehr auf die SeherInnen vertrauen, sondern auch mal die Suchfunktion benutzen.
 

Berlinerin

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#6
Lärm interessiert das Jobcenter nicht. Das muß man selber mit dem Vermieter regeln, ggf. die Miete kürzen. Und warum muß man in Berlin in einem bestimmten Stadtteil wohnen um bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben? Ich denke ein Umzug ist hier nicht erforderlich.
Wie schon gesagt - von Seiten des Vermieters passiert da nix.

Wer Berlin kennt der kennt auch den Unterschied zwischen den einzelnen Stadtteilen.
Zwischen Neukölln und Spandau liegen Welten.
 

redfly

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#7
Frist zur Beseitigung der Mängel setzen. Hilfe gibt es beim Mieterverein. Diese "Welten" gibt es in jeder Großstadt, wird aber niemals einen Umzug rechtfertigen den die ARGE bezahlt. Da müssen schon andere Gründe vorliegen.
 
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