Ablehung, Sperre von ALG I

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Jessi89

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Ein Bekannt ist seit April Arbeitslos/Arbeitssuchen

Jetzt wurde er in eine Maßnahme gesteckt und hat fast zeitgleich ein Jobangebot erhalten. Noch vor Antritt oder zumindest nach ganz kurzer Zeit war es dann doch nichts mit dem Job. Jetzt bekommt er kein ALG weil er die Maßnahme nicht wahrgenommen hat. Können wird dagegen vorgehen.

Mir geht es erstmal nur daurm, ob man dagegen Widerspruch einlegen kann oder nicht!

Weitere Nachfragen kann ich leider im Moment nicht stellen. Eine kurze Antwort wäre super:smile:
 

Fritz Fleißig

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Ein bloßes Stellenangebot bewirkt gar nichts. Die Maßnahme und dieses Angebot sind zwei verschiedene Dinge. Von daher müßte er auch nach Erhalt dieses Angebots weiterhin an der Maßnahme teilnehmen.

Wenn er dieses Angebot aber angenommen und der Arbeitsvertrag begonnen hat, wird er vermutlich (sofern das nicht nur eine Nebenbeschäftigung war) gar nicht mehr arbeitslos gewesen sein. Von daher müßte die Zuweisung zur Maßnahme eigentlich automatisch enden. Bei einer kleinen Nebenbeschäftigung könnte die Maßnahmenteilnahme alternativ mit dieser zeitlich unvereinbar und damit unzumutbar gewesen sein.

Falls er kurz nach dem tatsächlichen Stellenantritt erneut arbeitslos geworden ist, müßte erst einmal eine neue Zuweisung erfolgen.

Kommt also darauf an, wie sich alles abgespielt hat und was unter dem "Stellenangebot" genau zu verstehen ist.
 

Onkel Melker

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Fritz Fleißig hat wie immer sehr kompetent geantwortet, dem kann ich mich nur anschließen. Ergänzend dazu wäre zu sagen, dass das ALG aufgrund eines Maßnahmeabbruchs nicht komplett entzogen werden kann, sondern beim erstmaligen Vorkommen eines Maßnahmeabbruchs eine Sperre von drei Wochen verhängt wird.
 

Fragezeichen

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Hilfreich wäre sicherlich eine schriftliche Bestätigung, dass aus dem Angebot zur Arbeit ein tatsächliches Vertragsverhältnis (im Sinne einer StellenZUSAGE) erwachsen soll. Falls eine Stelle in diesem Fall im Nachhinein abgesagt wird, könnte Dein Bekannter sogar Ansprüche gegen das Unternehmen stellen (so er denn den Aufwand und Ärger nicht scheut). Bereits eine mündliche ZUSAGE zu einer Stelle reicht zwar aus, wenn diese jedoch nicht vor Zeugen getätigt wurde und nicht schriftlich bestätigt wurde, sieht es sicher weniger gut aus.

Eine solche schriftliche ZUSAGE müsste doch auch für das Arbeitsamt ausreichend sein, was meint ihr?
 

Jessi89

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Kurze Rückmeldung :)

Also, er hat die Stelle bekommen, das habe ich falsch erzählt bekommen. Wir haben den Widerspruch damit begründet, dass eine Zusage schon vor Beginn der Maßnahme bestand. Er bezieht auch keine weiteren Leistungen mehr. Ich hoffe, dass es so funktioniert und die Sperre aufgehoben wird.

Eure Beiträge haben mir bei der Formulierung übrigens sehr geholfen.

:danke:
 
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