Ablehung EU - Rente wegen zu kurzer Zeit

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Eulalia

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Hallo,

Ich habe bis 2003 gearbeitet, obwohl es mir schon damals gesundheitlich nicht sehr gut ging. Ich war seit 95 alleinerziehend und es gab viele Dinge in meinem Leben, die dann schliesslich zu einer psychischen Erkrankung führten. Seit 2002 war ich in psychologischer Behandlung. Da meine Eltern mich finanziell stützten brauchte ich kein Arbeislosengeld. 2004 starben sie und dank ihrer Hinterlassenschaft konnte ich bis gegen Ende 2008 einigermassen leben ohne staatliche Hilfe... Ich wollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen. Hätte ich geahnt, dass genau das jetzt mein Problem ist, hätte ich mir schon früher Hilfe geholt. Aber ich wusste es nicht. Dann fiel ich auf das Amt, direkt Alg 2 weil ich dazwischen nur 3 Monate gearbeitet habe, dann bekam ich eine Stress Kardiomyopathie und es ging wieder nichts. Nun kam das Jobcenter auf die Idee, mich zum Amtsarzt zu schicken, der Arbeitsunfähigkeit attestierte. Und nun wurde dank der nur 30 statt 36 Monate rückwirkenden Beiträge mein Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt. Begründung es sei nicht ersichtlich, dass ich schon vor 2013(Amtsarzt) nicht arbeitsfähig gewesen sei, ich bin mit den Nerven am Ende habe Angst dass der Terz mit dem JC wieder losgeht..... Wie kann ich das beweisen, dass ich seit viel längerer Zeit mit meinen psychischen Krankheiten kämpfe...ich bin für jeden Tipp dankbar!!! Ich habe nicht viel Kraft um wieder und wieder mit dem Jobcenter konfrontiert zu werden. Ich weiss nicht mehr weiter...:(
Danke und liebe Grüsse
Eulalia
 

Doppeloma

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Hallo Eulalia,

du solltest dir Hilfe bei einem Anwalt für Sozzialrecht holen, die bekommst du auch auf Beratungshilfeschein (vom Amtsgericht) ... diese ganzen EM-Rentengeschichten sind viel zu kompliziert geregelt, um das hier fristgerecht in einem Internet-Forum zu klären.

Ich habe bis 2003 gearbeitet, obwohl es mir schon damals gesundheitlich nicht sehr gut ging.

Warst du regelmäßig in Ärztlicher Behandlung deswegen, gibt es dazu noch Befund-Unterlagen oder Ärzte /Kliniken wo welche vorliegen könnten ???

Seit 2002 war ich in psychologischer Behandlung.

Gibt es dazu Nachweise /Unterlagen, kannst du dich an den Psychologen von damals wenden ???
Es gibt oft Möglichkeiten, dass ärztliche Unterlagen noch in Archiven zu finden sind, die DRV macht sich eher nicht die Mühe das zu erforschen ...

Da meine Eltern mich finanziell stützten brauchte ich kein Arbeislosengeld. 2004 starben sie und dank ihrer Hinterlassenschaft konnte ich bis gegen Ende 2008 einigermassen leben ohne staatliche Hilfe... Ich wollte dem Staat nicht auf der Tasche liegen. Hätte ich geahnt, dass genau das jetzt mein Problem ist, hätte ich mir schon früher Hilfe geholt. Aber ich wusste es nicht.

NaJa, Arbeitslosengeld ist ja eine Lohnersatzleistung für die du mal (aus deinem Lohn) Beiträge gezahlt hast, das hat "mit staatlicher Unterstützung" überhaupt nichts zu tun, daraus wären natürlich auch Beiträge für die Renten-Versicherung geflossen ...

Nützt dir jetzt allerdings wirklich nichts mehr das nachträglich zu wissen, was da an Ansprüchen verfallen ist, das "lebt nicht wieder auf" ...

Nun kam das Jobcenter auf die Idee, mich zum Amtsarzt zu schicken, der Arbeitsunfähigkeit attestierte.

Nun mal langsam, der Amtsarzt kann dir keine "Arbeits-Unfähigkeit" attestieren, dazu sind nur ambulant praktizierende Ärzte zuständig, die können dich natürlich AU-bescheinigt krank schreiben auch für das JC, so dass (zumindest vorerst) keine Vermittlung in Arbeit stattfinden kann.

Das bedeutet aber nicht, dass man direkt als Erwerbsgemindert (im Sinne der DRV) anzusehen ist, hat man dich denn vom JC schriftlich aufgefordert, den Antrag auf EM-Rente bei der DRV zu stellen ???

Und nun wurde dank der nur 30 statt 36 Monate rückwirkenden Beiträge mein Antrag auf Erwerbsminderungsrente abgelehnt.

Warst du bei einem Gutachter (DRV), seit wann bekommst du Leistungen aus dem SGB II /ALG 2, es fällt öfter mal auf, dass bei der Rentenkasse (merkwürdigerweise) nur ganz wenige Monate "fehlen sollen", dass eine Zahlung von EM-Rente nicht in Frage kommt ...

Hat man dir denn ansonsten eine Erwerbsminderung (Voll oder Teilweise) bescheinigt bei der DRV, das geht aus deinem Beitrag leider nicht hervor und auf welchen Zeitpunkt wurde da der Leistungsfall (Eintritt der Erwerbsminderung) festgelegt, auf 2013 ???

Begründung es sei nicht ersichtlich, dass ich schon vor 2013(Amtsarzt) nicht arbeitsfähig gewesen sei, ich bin mit den Nerven am Ende habe Angst dass der Terz mit dem JC wieder losgeht.....

Wer hat das begründet, bist du auch noch von anderen Ärzten untersucht worden, die DRV verläßt sich ja üblicherweise nicht nur auf den "Amtsarzt" vom JC, bist du denn sonst bei keinem anderen Arzt in regelmäßiger Behandlung ... :icon_kinn:

Das MUSS auch berücksichtigt werden, wenn es um die Feststellung von Erwerbsminderung geht und um den Zeitpunkt wann die eingetreten sein soll, der Amtsarzt ist doch nicht für Behandlungen zuständig ... der soll doch nur deine "Leistungsfähigkeit für die Arbeits-Vermittlung" feststellen.

Wie kann ich das beweisen, dass ich seit viel längerer Zeit mit meinen psychischen Krankheiten kämpfe...ich bin für jeden Tipp dankbar!!!

Du brauchst z.B. Nachweise zu Behandlungen /Therapien von deiner Krankenkasse /von deinen ambulanten Ärzten/ von Kliniken und Therapeuten bei denen du mal gewesen bist ... was der "Clown" vom Amt (JC) dazu festgestellt haben will, ist völlig wertlos, das wird nichtmal als offizielle AU-Zeit an die Krankenkasse gemeldet ...

Eigentlich müßte die DRV entsprechende Nachforschungen zu deinen Behandlungen /Therapien anstellen, wenn du einen Antrag auf EM-Rente gestellt hast, leider sind die da nur ungerne "besonders fleißig" ... die wollen gar nicht so viele "Beweise" dafür finden, dass sie EM-Rente an dich zahlen müßten ...

Ich habe nicht viel Kraft um wieder und wieder mit dem Jobcenter konfrontiert zu werden.

Das mag schon sein, aber wenn man dir keine EM-Rente zahlen will, weil deine Versicherungszeiten nicht komplett sind, dann wirst du sonst von Keinem Geld für deinen Lebensunterhalt bekommen ...

Ich frage auch nicht ohne Grund, nach der sonstigen Entscheidung der DRV zu deiner Erwerbsfähigkeit, denn auch ohne Anspruch auf eine Renten-Zahlung würde man dich mit (von der DRV) bestätigter EM an das Sozial-AMT (SGB XII) verweisen ... :confused:

Wann wurde denn die EM-Rente abgelehnt, kannst du noch Widerspruch einlegen (dafür hat man einen Monat Zeit), dann muss das alles bei der DRV erneut überprüft werden ... :icon_kinn:

Es ist sehr schwierig dir mit diesen paar Bruchstücken wirklich was Sinnvolles raten zu können, du solltest dir schnellstens einen (in EM-Rentensachen) erfahrenen Rechtsanwalt dafür an die Seite nehmen.

MfG Doppeloma
 

EMRK

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Du schreibst...

Seit 2002 war ich in psychologischer Behandlung...

Wenn dem so ist, muss es für den Zeitraum seit 2002 Nachweise (psychologische Gutachten, Befundberichte etc.) geben. Diese würde ich anfordern und damit dann über den VDK oder SoVD einen neuen Antrag auf EM-Rente stellen.

SoVD -Landesverbände

Landesverbände | Sozialverband VdK Deutschland e.V.

PS. Es kann auch nicht schaden, sich mal mit dem/der Versichertenältesten der DRV vor Ort über das Thema zu unterhalten. Die haben oftmals hilfreiche Tipps, wie in solchen und auch anderen Fällen zu verfahren ist.

Deutsche Rentenversicherung - Beratungsstellen finden
 

Eulalia

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Ja, es existieren zwei Gutachten seit damals. Ich bekomme gar keine Rente, die Drv hat mich nicht mal zur Begutachtung eingeladen, die haben einfach abgelehnt mit der Begründung, dass ich aufgrund zu kurzer Beitragszahlungen keinen Anspruch habe....ich wurde daher auch nicht als arbeitsfähig bezeichnet, wie es hier bei vielen der Fall ist....
Die berücksichtigen nur das Attest vom Doc des Jobcenters...die haben auch nichts sonst angefordert....wer ist bei sowasfür mich zuständig? Oder kann man nach Ablauf der fehlenden Monate einen neuen Antrag stellen?
Danke.:icon_mued:
 

Eulalia

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Achso, mir fällt noch ein, eine Bekannte wurde direkt zur Grundsicherung geschickt, da sie insgeaamt nur eine Ausbildung hatte und dann nur noch Hausfrau war und keine Ansprüche hatte...
Wie ist das bei Leuten, die nie gearbeitet haben? Wenn die nicht arbeiten können, "dümpeln" die dann bis 65 beim Jc herum? (Wobei dann ja theoretisch auch kein Anspruch auf Altersrente bestünde....:icon_rolleyes:
 

EMRK

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Achso, mir fällt noch ein, eine Bekannte wurde direkt zur Grundsicherung geschickt, da sie insgeaamt nur eine Ausbildung hatte und dann nur noch Hausfrau war und keine Ansprüche hatte...
Wie ist das bei Leuten, die nie gearbeitet haben? Wenn die nicht arbeiten können, "dümpeln" die dann bis 65 beim Jc herum? (Wobei dann ja theoretisch auch kein Anspruch auf Altersrente bestünde....:icon_rolleyes:

1. Wenn du erwerbsgemindert auf Zeit und/oder auf Dauer bist, ist das Sozialamt für dich zuständig, da du dem Arbeitsmarkt nicht/nicht mehr zur Verfügung stehst.

2. Bei einer "EM auf Zeit" beantragst du "HZL-Hilfe zum Lebensunterhalt".

3. Bei einer "EM auf Dauer" beantragst du "Grundsicherung"
 

Eulalia

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Hm...das würde heissen, dass ich, wenn ich arbeitsunfähig bin und ich keine Rentenansprüche habe, zur Grundsicherung komme? Ich hab mal hier im Forum mal bissl geschaut, die meisten wurden von der DRV als "gesund" erklärt, trotz teils schlimmer Krankheiten. Bei mir kam es ja nicht mal so weit....kein Anspruch wegen fehlender Beitragszeiten....
 

Eulalia

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Der Amtsarzt des JC hat vor knapp 3 Monaten befunden, für länger als 6 Monate unter 3 Stunden. Bei einer vorherigen Begutachtung befand man für genau 6 Monate und noch einmal überprüfen, was ja gemacht wurde...nur habe ich anscheinend keinen Rentenanspruch, ausser mir gelingt der Beweis, dass ich bereits 2002 arbeitsunfähig war...nur ob da ein Gutachten ausreicht um die zu überzeugen....mein anderer Psychiater ist leider vor einem Jahr in Rente und schon etwas dement...( hatte ihn vor kurzem getroffen und er wusste nicht mehr, dass er vor einem knappen Jahr mit meinem Hausarzt wegen meiner Medikamentendosierung heftigst diskutiert hatte...):icon_cry:
 

EMRK

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Der Amtsarzt des JC hat vor knapp 3 Monaten befunden, für länger als 6 Monate unter 3 Stunden.

In dem Fall ist "HzL" zu beantragen, da nicht auszuschließen ist, dass du mittelfristig bzw. langfristig wieder erwerbsfähig sein wirst.

PS. Bezüglich einer möglichen EM-Rente würde ich mal zum örtlichen Versichertenältesten der DRV Kontakt aufnehmen. Dann bekommst du auch eine definitive und endgültige Aussage.
 

Eulalia

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Ich bekomme keine, da ich ja die Monate nicht erfülle....
Mein Fall ist wohl selten, ich lese immer nur dass die Leute wegen deren Überprüfung keine Rente erhalten. Aber ich erfülle die Auflagen wegen ein paar Monaten nicht. Arbeitsfähig bin ich jedoch auch nicht....daher wollte ich wissen, wer jetzt zuständig ist...:danke:
 

Greene

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Das wird in Zukunft noch deutlich mehr Leute treffen, da erst seit 2011 Hartz4 nicht mehr als Pflichtbeitragszeit zählt.

Voher konnte man damit die 36 Monate "vollmachen". ALG1 zählt beispielsweise noch als Pflichtzeit. Für H4 hat man das damals klammheimlich geändert.

Ich würde eine Kontenklärung beantragen. Und mit dem Antrag zu einem versierten Anwalt gehen oder zum VDK oder SOVD.

Früher gab es auch mal regionale "Versichertenälteste". Weiß nicht, ob es sowas noch gibt. Aber die haben auch geholfen, kostenlos.

Wichtig ist, erstmal fristgerecht (inenrhalb 4 Wochen) Widerspruch gegen den Ablehnungsbescheid einzulegen.

Alles andere geht auch später.
 

Eulalia

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Ja, das werde ich auf jeden Fall. Ich habe mit meiner Psychologin gesprochen, sie hatte auch mal ähnliche Probleme, da sie MS hat. Sie meinte, dass wir auf jeden Fall versuchen, mit entsprechenden ärztlichen Gutachten zu belegen, dass die Erkrankung schon vorher bestand. Ist wohl meine einzige Chance.
Ich frage mich halt, wer jetzt zuständig ist....das JC kann mich ja nicht vermitteln, die Rentenkasse begutachtet mich gar nicht erst...ist das dann Grusi ohne Rente?
Was wurde eigentlich bezweckt, dass das ALG2 nicht mehr bei der DRV zählt? Was passiert mit all den Menschen, die wirklich nicht mehr können?
 

Doppeloma

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Hallo Greene,

Das wird in Zukunft noch deutlich mehr Leute treffen, da erst seit 2011 Hartz4 nicht mehr als Pflichtbeitragszeit zählt.

Das ist einfach nicht korrekt was du hier behauptest, Hartz 4 zählt sehr wohl als Anrechnungszeit für den Anspruch auf EM-Rente (Beitragszeit kann es natürlich ohne Beiträge nicht sein) ... habe selber die entsprechenden Jahresbescheinigungen zu Hause, wo die Meldungen (für den Leistungsbezug) an die DRV aufgeführt sind ...

Voher konnte man damit die 36 Monate "vollmachen". ALG1 zählt beispielsweise noch als Pflichtzeit. Für H4 hat man das damals klammheimlich geändert.

Das kann man noch immer, die bisherigen (bei der DRV anerkannten) 30 Monate müssen ja bei @Eulalia auch irgendwo hergekommen sein, wenn sie ALG I nie bezogen hat und man ab 2013 (angeblich lt. JC-Arzt ...) eine EM erkennen würde ... :icon_neutral:

Für Hartz 4 hat man die Beiträge an die DRV ab 2011 gestrichen und das ganz offiziell und nicht "klammheimlich" ... von den 2.50 € "mehr Rente im Jahr" pro Jahr Hartz 4, konnte vorher aber auch keiner "glücklich werden" ... :icon_dampf:

Ja, sie KANN (theoretisch) diese Monate abwarten und einen neuen Antrag auf EM-Rente stellen, dann wird man sich bei der DRV wieder was Anderes einfallen lassen, dass man keine EM-Rente zahlen braucht (wahrscheinlich ist sie dann "zu gesund dafür")...

Es wird ja seine Gründe haben, dass eine Feststellung zur EM bei ihr (von der DRV) gar nicht durchgeführt wurde ... das JC zahlt nicht weiter, wenn es nicht MUSS, offenbar muss es aber in diesem Falle ...

Die Grusi /HzL (SGB XII) verlangt einen schriftlichen Bescheid zur Feststellung einer Erwerbsminderung (und für wie lange) ausgestellt von der DRV (!!!), sonst gibt es dort kein Geld ...
Wer nicht lt. DRV-GA bescheinigt Erwerbsgemindert ist, der ist (mindestens für 3 Stunden) Erwerbsfähig und gehört zum JC ...

Ich würde eine Kontenklärung beantragen. Und mit dem Antrag zu einem versierten Anwalt gehen oder zum VDK oder SOVD.

Die Kontenklärung wurde ja bereits durchgeführt und dabei die (angeblich) fehlenden Versicherungs- / Anrechnungszeiten festgestellt ... den Rest hat man sich vorsichtshalber bei der DRV erstmal gespart.

Mit welchem "Antrag" soll sie also zu einem versierten Anwalt gehen, an ihrem "löchrigen Arbeits- und Beitragsleben" kann der auch nichts ändern ... :icon_evil:

Sie braucht einen Anwalt der mit ihr den Eintritt der EM für die Jahre vor /ab 2002 beweiskräftig machen kann, das dürfte deutlich schwieriger werden, so einen auf Beratungshilfe zu finden und die Sozialverbände kannst du bei komplizierten EM-Renten-Fällen auch vergessen ...

Außerdem muss man da erstmal mindestens für 1 volles Jahr den Beitrag zahlen, ehe die überhaupt was machen ... Widerspruch und Klage kosten allgemein extra ... so "sozial" wie die immer tun, sind die auch nicht ...

MfG Doppeloma
 

Hamilkar

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Hartz 4 zählt sehr wohl als Anrechnungszeit für den Anspruch auf EM-Rente (Beitragszeit kann es natürlich ohne Beiträge nicht sein) ... habe selber die entsprechenden Jahresbescheinigungen zu Hause, wo die Meldungen (für den Leistungsbezug) an die DRV aufgeführt sind ...

die Schreiberin meinte das vmtl. als Auswirkung auf die Pflichtbeiträge. das scheint ja hier das Dilemma zu sein. man benötigt 60 Monate Wartezeit und innerhalb der letzten 60 Monate 36 Pflichtbeiträge. *ALGII zählt seit 2011 in der Tat dafür nicht mehr mit*.

ALG-II zählt -wie du richtig schreibst- seitdem nur noch als Anrechnungszeit. d.h., ein bestehender Anspruch bleibt erhalten, es kann aber KEINER damit begründet werden.

vor 2011 war ALGII ebenfalls P-Beitrag, deshalb auch die 2 Euro Pillepalle Rentenerhöhung. das die seitdem wegfallen stört vmtl. keinen, dass die Zeiten nicht mehr als P-Beiträge gewertet werden, udn fehlende Monate für die 60/36er Regelung nicht mehr gefüllt werden können, wird für manche in der Tat noch ein Problem werden. weil diese Auswirkung auch kaum öffentlich dargestellt wurde und eben auch kaum einer mit den rentenrechtlichen Zeiten korrekt durchblickt.

"die in Berlin" wussten aber genau, was sie damit anrichten.
 

Hamilkar

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Was wurde eigentlich bezweckt, dass das ALG2 nicht mehr bei der DRV zählt? Was passiert mit all den Menschen, die wirklich nicht mehr können?

die "Kostenstelle" SGBII spart Geld, weil keine Beiträge mehr an die Rentenkasse abgeführt werden.

die Rentenkasse spart Geld, weil eben damit manche durchs Raster für eine Erwerbsminderungsrente fallen.

es gibt ja doch einige die vor ALGII brüchige Erwerbsbiografien haben, gerne auch Personen, die mal eine zeitlang selbständig waren. bei ungünstiger Konstellation gehen da richtige Werte flöten.

hier steht das ganz gut mit den Zeiten:

Arbeitslosengeld II - Wichtige Änderungen zum 01.01.2011 | Sozialrecht
 

Doppeloma

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Hallo Eulalia,

ich versuche mal zu deinen letzten Beiträgen nochmal das Eine oder Andere etwas klarzustellen ...

Hm...das würde heissen, dass ich, wenn ich arbeitsunfähig bin und ich keine Rentenansprüche habe, zur Grundsicherung komme?

Hier gibt es schon mehrere "Denkfehler", denn wer Arbeits-Unfähig ist (vom ambulanten Arzt bescheinigt krankgeschrieben), der bekommt noch lange keine EM-Rente, denn der ist eben "nur" zeitweise wegen Krankheit nicht fähig zu arbeiten und nicht automatisch direkt "Erwerbsgemindert" im Sinne des Rentenrechtes ...

Nur bei Erwerbsminderung (EM) stellt sich überhaupt die Frage nach einem Anspruch auf die dafür (zumindest theoretisch) vorgesehene Rente, diese Entscheidung dazu (ob die gesamten gesundheitlichen Einschränkungen dafür ausreichen) trifft aber nur die DRV (und deren Gutachter) und kein Amtsarzt vom JC ... :icon_neutral:

Was der feststellt, hat nicht mal Bedeutung für einen Vermerk bei der Krankenkasse, dass man zeitweise Arbeits-Unfähig war, das dient nur dem JC, um die Leute möglichst an andere Leistungsträger (DRV /SGB XII) "abschieben" zu können ... nur die Anderen wollen auch nicht zahlen, wenn sie nicht müssen ...

Ich hab mal hier im Forum mal bissl geschaut, die meisten wurden von der DRV als "gesund" erklärt, trotz teils schlimmer Krankheiten. Bei mir kam es ja nicht mal so weit....kein Anspruch wegen fehlender Beitragszeiten....

Dass man mit schlimmen Krankheiten oft auch keine EM-Rente bekommt, das kann ich nur bestätigen, jedenfalls nicht so besonders schnell, ich mußte fast 3 Jahre bis ans Gericht darum kämpfen.
Ja, mir wurde von den DRV-Gutachtern bescheinigt, dass ich "putzmunter" bin und gefälligst arbeiten gehen soll, was ich bis dahin schon fast 40 Jahre lang getan hatte ...

Der Amtsarzt des JC hat vor knapp 3 Monaten befunden, für länger als 6 Monate unter 3 Stunden. Bei einer vorherigen Begutachtung befand man für genau 6 Monate und noch einmal überprüfen, was ja gemacht wurde...nur habe ich anscheinend keinen Rentenanspruch,

Das hat doch nicht der Amtsarzt vom JC zu entscheiden ob du aus gesundheitlichen Gründen eine EM-Rente bekommen müßtest oder nicht, sowas prüft die DRV, wenn ein offizieller Antrag auf EM-Rente bei denen (schriftlich !!!) gestellt wurde ... hast du das gemacht ???

Es klingt irgendwie merkwürdig was du dazu schreibst, als ob ein offizieller Antrag gar nicht gestellt wurde, denn irgendwie ist nicht nachvollziehbar, dass deine Erwerbsfähigkeit in diesem Zusammenhang überhaupt nicht von der DRV geprüft wurde.

Davon wäre ja auch abhängig, ob eventuell Leistungen des SGB XII zu zahlen wären, weil du eben (leider) keinen Anspruch auf eine Rentenleistung erheben kannst ... das ist alles sehr "nebulös" und entspricht nicht den regulären Abläufen, wenn ein Antrag auf EM-Rente gestellt wurde.

Das wird nicht "intern" vom JC geregelt, ich frage mich auch warum du dann immer noch dort Geld bekommst, da KANN die DRV keine Entscheidung dazu getroffen haben, dass du EM sein sollst (wie es der JC-Arzt meint) ...

Das ist ja völlig unabhängig davon zu sehen, ob du einen Zahlungsanspruch auf Rente haben würdest ... es gibt genügend Leute die keinen Anspruch darauf haben und denen trotzdem die EM von der DRV bescheinigt wurde ...

Oft sogar deutlich "unkomplizierter" und direkt "auf Dauer" wenn sie KEINE Rente zu erwarten hatten ... :icon_kinn:
Wann hast du denn den (kompletten /schriftlichen) Antrag auf EM-Rente bei der DRV gestellt und was genau ist danach passiert, mir ist das ehrlich gesagt noch nicht so richtig klar geworden ...

ausser mir gelingt der Beweis, dass ich bereits 2002 arbeitsunfähig war...

Es geht NICHT darum ob du 2002 "Arbeits-Unfähig" warst ... das ist nur "Beiwerk" und sollte vielleicht sogar bei deiner Krankenkasse herauszufinden sein, das genügt aber nicht für eine Berentung wegen EM ...

nur ob da ein Gutachten ausreicht um die zu überzeugen....

Was für ein Gutachten meinst du denn jetzt ???
Ärztliche Befunde /Berichte von Kliniken und Therapeuten sind nicht generell "Gutachten", können aber viel zu Krankheitsverläufen über längere/auch frühere Zeiträume aussagen....

Die wären dann SEHR wichtig für einen Gutachter den die DRV dann beauftragt, um festzustellen ob und seit wann genau deine Leistungsfähigkeit (Erwerbsfähigkeit) für den Arbeitsmarkt bereits so beeinträchtigt war, dass es einen anderen Ausgangspunkt für die Berechnung der Versicherungszeiten geben würde /könnte.

Es ist wichtig Arbeits-Unfähigkeit und Erwerbsminderung auseinanderzuhalten, nur weil man mal eine Zeitlang AU geschrieben wird, bekommt man keine EM-Rente ...

mein anderer Psychiater ist leider vor einem Jahr in Rente und schon etwas dement...( hatte ihn vor kurzem getroffen und er wusste nicht mehr, dass er vor einem knappen Jahr mit meinem Hausarzt wegen meiner Medikamentendosierung heftigst diskutiert hatte...):icon_cry:

Das ist doch egal, ob der sich noch an dich erinnern kann, JEDER Arzt MUSS Patienten-Unterlagen mindestens 10 Jahre aufbewahren (lassen), wenn er seine Praxis schließt, übernimmt das entweder der Nachfolger oder die Sachen kommen ins Archiv ...

Frage bei der zuständigen Ärztekammer nach, wo diese Unterlagen von Dr. XXX eingelagert wurden und verlange Kopien aus deiner Krankenakte, das ist dein Recht ... da hast du Anspruch drauf oder lass das von deinem aktuellen Behandler anfordern.

Das ist doch nicht alles weg, nur weil der Doc langsam dement wird, das DARF gar nicht weg sein ... eigentlich müßte sich die DRV da im Zuge eines Antrages auf EM-Rente selber drum kümmern, aber dann könnte sich ja herausstellen, dass du doch ausreichende Beitragszeiten/Anspruchszeiten hast ... :icon_neutral:

Daran haben die gar kein Interesse und hoffen, dass du dich mit diesem aktuellen Ergebnis ohne Widerstand abfinden wirst ... wann hast du denn den Ablehnungs-Bescheid bekommen, zur Not kann man auch einen Überprüfungsantrag einreichen bei der DRV, falls die Frist (1 Monat) für den Widerspruch schon überschritten ist ...

Ich bekomme keine, da ich ja die Monate nicht erfülle....
Mein Fall ist wohl selten,

Dein Fall ist nicht wirklich so selten, merkwürdig ist eher, dass man deine Erwerbsfähigkeit seitens der DRV überhaupt nicht durch ein Gutachten geprüft hat ... das ist nicht der übliche Weg, denn die Ämter KÖNNEN ja dann gar nicht entscheiden, wo du nun hingehörst ...

ich lese immer nur dass die Leute wegen deren Überprüfung keine Rente erhalten. Aber ich erfülle die Auflagen wegen ein paar Monaten nicht. Arbeitsfähig bin ich jedoch auch nicht....daher wollte ich wissen, wer jetzt zuständig ist

Naja, dass du nicht "arbeitsfähig" bist (dazu hast du doch nicht mal eine offizielle AU-Bescheinigung von deinem behandelnden Arzt ... :icon_kinn:), ist kein Renten-Kriterium :icon_evil: aber diese Prüfung erfolgte eben von der DRV auch nicht, ob du "Erwerbsfähig" bist oder nicht oder eingeschränkt /auf Zeit oder auf Dauer ... NUR DAS entscheidet letztlich darüber, wer jetzt und in Zukunft für dich zuständig ist /wäre ...

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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Hallo Hamilkar,

die Schreiberin meinte das vmtl. als Auswirkung auf die Pflichtbeiträge. das scheint ja hier das Dilemma zu sein. man benötigt 60 Monate Wartezeit und innerhalb der letzten 60 Monate 36 Pflichtbeiträge. *ALGII zählt seit 2011 in der Tat dafür nicht mehr mit*.

da kann ich dir schon folgen, aber es ist alles ziemlich verworren was die TE dazu schreibt ... man weiß ja nicht mal genau wer da nun was genau festgestellt haben will ...

Sie schreibt, dass sie seit längerem in Hartz 4 ist, leider aber nicht seit wann genau und dann, dass man ihr mitgeteilt habe es wären 6 von 36 Monaten zu wenig an Pflichtzeiten für eine EM-Rente ... :icon_kinn:

Wer das nun mitgeteilt hat und woher denn nun die erfüllten 30 Monate stammen, wann der Leistungsfall (Eintritt der EM) überhaupt angenommen wird und wer das nun festgestellt hat/festgestellt haben will (JC /DRV ???) ist nicht wirklich klar zu erkennen.

Anderseits wird geschrieben, dass die DRV keine Gesundheitsprüfungen vorgenommen habe, dann kann es auch keinen Zeitpunkt für einen (vermutlichen /verbindlichen) Leistungsfall geben, eine vorliegende EM wurde ja dann rentenrechtlich gar nicht geprüft ... ich blicke da ehrlich gesagt gerade nicht mehr durch ... die "Feststellung" von AU/EM des JC-Arztes für/ab 2013 ist ja nicht wirklich was wert dafür ...

Der hat weder das Eine noch das Andere verbindlich festzulegen ...

MfG Doppeloma
 

Eulalia

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Hallo Doppeloma,

mein Rentenantrag wurde ganz offiziell und normal bei unserer Stadtverwaltung ausgestellt. Es gibt da einen netten Herrn, der sehr nett und kompetent hilft.
Die DRV schrieb mir, ohne jede weitere Sache, dass man meinem Antrag nicht entsprechen könne, da ich nicht die erforderlichen Pflichtzeiten habe. Dazu hefteten sie mir den Kontenauszug. Das wars.....
:icon_cry::icon_cry::icon_cry::icon_cry:
Bei meinem Freund, der fast gar keine ärztlichen Bescheinigungen hatte, der jedoch die Pflichtzeiten nachweisen konnte, ging die Rente innerhalb 3 Monaten durch. Einmal angeschaut und das wars...vielleicht auch weil seine Rente so niedrig ist....seit über 10 Jahren habe ich es immer und immer wieder versucht, auf jedem Arbeitsplatz ging es gesundheitlich schief.
Was passiert mit Leuten, die noch nie arbeiten konnten? Die aber dauerhaft krank sind. Die sind doch nicht vermittelbar? Aber haben auch keinen Rentenanspruch?
Liebe Grüsse
Eulalia
 

Eulalia

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Noch ergänzend, das Schreiben kam von der DRV. Ich habe einige Zeit vom Erbe gelebt, daher die Lücke. Anspruch auf Hartz 4 hatte ich noch nicht, da ich erst das Erbe verleben musste. Daher die fehlenden Zeiten. Hartz 4 hatte ich dann ab 2009. Und da fehlen nun 6 Monate für einen Anspruch auf EU Rente.
 
R

Rübennase

Gast
Ich habe auch vorsorglich noch im Dezember 2012 einen Antrag auf EM-Rente gestellt, da mein Anspruch darauf am 01.01.2013 nicht mehr gegeben wäre. Und das betrifft wohl jetzt alle Leute die seit mehr als 5 Jahren in ALG2 sind. Eben diese 36 Monate Pflichbeiträge innerhalb der letzten 5 Jahre. Diese Leute haben alle seit 2013 keinen Anspruch mehr. Das hat die Bundesregierung wirklich gut hingekriegt...
 

Doppeloma

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Hallo Eulalia,

Die DRV schrieb mir, ohne jede weitere Sache, dass man meinem Antrag nicht entsprechen könne, da ich nicht die erforderlichen Pflichtzeiten habe. Dazu hefteten sie mir den Kontenauszug. Das wars.....

WANN war das, hatte dieser Bescheid einen Hinweis, dass du dagegen Widerspruch (bei der DRV) einlegen kannst ???

Es wäre sehr hilfreich, wenn du konkrete Fragen auch entsprechend beantworten würdest ...

Der Konto-Auszug listet ja die (rentenrechtlich) anerkannten Zeiten auf, dann sind diese 30 Monate ja offenbar aus dem Bezug von Hartz 4 entstanden oder beziehen die sich auf einen anderen (früheren) Zeitraum ???

Hast du dir diesen Konto-Auszug mal daraufhin genauer angesehen, bis wann (Datum /Jahr???) genau sind deine Bezüge aus dem SGB II dort aufgeführt / gemeldet worden ???

Das würde klar der allgemeinen Annahme /Angabe widersprechen, dass Hartz 4-Bezug (ohne andere Sozial-Leistungen vorher) keine Ansprüche mehr bewirken könne auf EM-Rente ... :icon_kinn:

Andererseits wird die Annahme, in dieser Information bestätigt ... das verstehe wer will... :icon_kinn:

Welche Auswirkungen hat die Streichung von Rentenbeiträgen im Zuge des Haushaltsbegleitgesetzes 2011 für Arbeitslosengeld-II-Bezieher?

Bei durchgehendem Bezug von Sozial-Leistungen bleibt der Anspruch aber erhalten, die "Torschlußpanik" für 2013 "schnell noch den Antrag zu stellen" ist völlig unnötig, wenn man ohne Unterbrechung im SGB II-Bezug gewesen ist (nach Bezug von KG und oder ALGI) ...

Den Antrag zu stellen, wenn man nicht ernsthaft EM sein könnte ist zum Schaden derer, die diese Rente wirklich benötigen würden, darum hat man ja oft die Schwierigkeiten seine gesundheitlichen Probleme dort anerkannt zu bekommen. :icon_dampf:

Auch die "wilde Antragstellerei" auf "Wunsch des JC", weil die keine Jobs für die (angeschlagenen /älteren) Leute haben und dann die EM-Rente "als Allheilmittel" betrachten, sorgt mit dafür, dass bei der DRV die Anträge auf EM-Rente immer weniger ernst genommen und meist erstmal pauschal abgelehnt werden ...

MfG Doppeloma
 

Eulalia

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Hallo Doppeloma,

ja, da hast du wohl Recht. Die Zeiten stammen aus einem knappen Jahr Arbeit, bzw. Ausbildung, die ich nicht zu Ende führen konnte. Der Rest aus Hartz 4. dieses wurde berücksichtigt bis 31.12.2012. Anschliessend 13 nicht mehr.
Widerspruch kann eingelegt werden, hat aber so wenig Aussicht auf Erfolg...
Für einen Anspruch fehlen 6Monate....:icon_cry:
Ich frage mich nur, wer denn nun auf Dauer zuständig ist. Ich kannte auch Leute, die in die Grusi ohne Rente kamen...oder muss ich nun dauerhaft zum JC und Atteste vorlegen? Das ist das, worum ich mir nen Kopf mache....
 

Muzel

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Liebe Doppeloma!
Man wird immer von allen möglichen Seiten besch... Ich weiß auch nicht was man gegen die raffinierten Tricks unternehmen kann. Meine Anwältin hat mit mir erklärt, dass sie ihren Fuß verletzt hat und deshalb zu meiner Verhandlung am 25. 10. nicht kommen kann. An meinen Vertretungsanwalt hat sie geschrieben, dass sie am selben Tag von Jena nach Berlin reisen kann. Ich bin völlig fertig. Ich habe davon eine Kopie erhalten. Meine Anwältin wohnt in Jena.
 
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