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Ablehnungsbescheid nach 4 Monaten ???!!!

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budo

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#1
Hallo,
ich habe gestern meinen Ablehnungsbescheid "wegen fehlender Hilfebedürftigkeit" erhalten.

1.
Wie kann ich dagegen vorgehen.
Es kann ja wohl nicht wahr sein, dass ich 4 Monate hingehalten werde, immer wieder neue Unterlagen einreichen muss, Unterlagen verschwinden, Kontoauszüge die in den Akten sind, nicht beachtet werden und ich jetzt nach 4 Monaten eine Ablehnung erhalte.

Gibt es dafür denn keine Fristen?
DENN
Ablehnung bezieht sich auf Brief vom 10. März mit Frist zum 24.März
Wie kann es sein, das die Ablehnnug am 13.Juni geschrieben wurde
und am selben Tag ich von einem anderen SB dazu aufgefordert werde noch Unterlagen nachzureichen, da bei den Kontoauszügen anscheinend zu wenig für Lebensmittel ausgegeben wurde :icon_neutral:

2.
Begründet wurde die Ablehnung ja wegen fehlender Bedürftigkeit.

Weiter unten aber schreiben die, weil die Post nicht zugestellt werden konnte (ich hatte 3 postrückläufer habe aber 4 weitere briefe erhalten) und ich nicht die Frist eingehalten habe.

3.
Ist der Bescheid nicht allein deswegen schon unwirksam, weil der selbe SB
z.b. am 26.05.2009 einen Breif mit der Aufforderung nach weiteren Unterlagen mit Fristsetzung 18.06.2009 rausschickt um dann auf einmal kommt er auf die Idee, ach ich warte gar nicht bis fristende ich lehne mal einfach schon am 13.Juni ab. (Unterlagen habe ich am 15.06.2009 persönlich beim SB abgegeben, da hat er mir nichts vom Ablehnungbescheid gesagt)
 

Mario Nette

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#2
Wie du dagegen vorgehen kannst: Innerhalb eines Monats nach Erhalt des Bescheids Widerspruch einlegen.

Mario Nette
 

ethos07

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#3
Ich hatte, als ich die Hinhaltetaktik und die ganzen Ablehnungslügen endlich als das was sie waren durchschaut hatte, 'Erfolg', indem ich laufend hinmarschiert bin, meine Bedürftigkeit mit Konto auf (unter) Null vorgewiesen habe und Antrag auf Vorschuss gestellt habe und die Leute dort richtiggehend belagert habe. Du kannst auch mit dem Zaunpfahl Presse,Gewerkschaft usw. winken.

Wichtig: Und natürlich alles nur gegen Quittung auf Kopie abgeben!
Mit Begleitung, die durchblickt hingehen,und nicht die ARGE verlassen, solange kein Geld ausbezahlt wird!

Zusätzlich natürlich Widerspruch einlegen.
Man kommt nur mit umfassender Härte gegen diese Anfangsschikanen durch.
 

budo

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#4
Wie du dagegen vorgehen kannst: Innerhalb eines Monats nach Erhalt des Bescheids Widerspruch einlegen.

Mario Nette
Ja, danke!
Kannst Du mir denn noch sagen, ob die Ablehnung denn Fristgerecht war?
Darf denn eine so lange Zeit verstreichen bis zur Ablehnung? :icon_evil:
Muss die denn nicht zeitnah erfolgen?
Ich hätte ja dann sofort wieder einen Neuantrag stellen können, so wie die mir das jetzt Vorschlagen!
Komischer weise ist ja jetzt alles in Ordnung und ich würde ALG II Leistungen erhalten. :icon_eek:
 

budo

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#6
Hast du darüber einen Bescheid bekommen?
nein, aber der teamleiter hat mir das so gesagt. ich muss nur noch den neuen mietvertrag vom vermieter unterschreiben lassen. neue wohnung ist mündlich schon genehmigt. :icon_eek:
 

Til Gung

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#7
Die haben 6 Monate Zeit für die Bearbeitung deines Antrags und für Widersprüche 3 Monate.

Fehlende Bedürftigkeit heißt du besitzt entweder Vermögen oberhalb der Freibeträge oder bedarfsdeckendes Einkommen, oder sowohl als auch.

Was steht genau im Ablehungsbescheid?
 

budo

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#8
kein vermögen, kein einkommen. alles von mir ausreichend belegt und vom teamleiter ja jetzt auch anerkannt.

begründet wurde die ablehnung ja wie oben geschreiben mit der nichteinhaltung der frist im märz. ich habe aber das schreiben mit der fristsetzung erst 1,5 monate später erhlten, da die auf dem schreiben die falsche adresse geschreiben haben.
alles sehr crazy, ich weiss!
 
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