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Ablehnung Vorstellungsgespräch/ Bewerbung aus Eigeninitiative

Eagle7

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#1
Hallo Zusammen.

Ich benötige mal eure Hilfe bzw. Erfahrungen die ihr gemacht habt.

Ich bemühe mich intensiv um Arbeit. Habe grade in der letzten Woche einige Bewerbungen abgeschickt. Eine davon stammt aus der Auswahl der Stellenanzeigen aus der Jobbörse der Agentur für Arbeit (Jobportal). Ich wurde hier auf eine Stelle aufmerksam, die mir gefallen hat und habe mich letztlich beworben. Hier wurde ich jetzt auch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.
Haken an der Sache ist aber, dass man mich jetzt, innerhalb des Unternehmens, wo ich mich beworben habe, auf einer ganz anderen Position einsetzen will. Der Job für das Vorstellungsgespräch, hat also nur noch wenig mit der Bewerbung zu tun. Deshalb habe ich vor, dass Vorstellungsgespräch abzusagen.

Ein Vermittlungsvorschlag der Agentur für Arbeit lag hierfür nicht vor. Ich habe mich auch nicht über meinen Account in der Jobbörse beworben, sondern wie erwähnt aus Eigeninitiative via E-Mail. Selbst als Quelle habe ich mich bei meiner Bewerbung, nicht auf die Jobbörse bezogen, sondern auf ein andere Webseite "meinestadt.de", indem die Stelle ebenfalls inseriert war.

Wie sind da eure Erfahrungen? kann man da bedenkenlos ablehnen?
Bekommt die Agentur auch bei solchen Bewerbungen vom Arbeitgeber bescheid, obwohl kein Vermittlungsvorschlag vorliegt und ich mich aus Eigeninitiative beworben habe?
Muss ich Angst vor einer Sperre haben, weil der Arbeitgeber ja in der Jobbörse auch inseriert hat und womöglich in Kontakt mit der Agentur für Arbeit steht?
Mit welchen Konsequenzen bzw. Sperren hätte ich zu rechnen falls dies Infrage kommt?

Vielen Dank für eure Antworten.
 

silka

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#2
Ein Vermittlungsvorschlag der Agentur für Arbeit lag hierfür nicht vor. Ich habe mich auch nicht über meinen Account in der Jobbörse beworben, sondern wie erwähnt aus Eigeninitiative via E-Mail. Selbst als Quelle habe ich mich bei meiner Bewerbung, nicht auf die Jobbörse bezogen, sondern auf ein andere Webseite "meinestadt.de", indem die Stelle ebenfalls inseriert war.

Wie sind da eure Erfahrungen? kann man da bedenkenlos ablehnen?
Wenn es eine Eigenbemühung ist, dann kannst du keine Sperre bekommen.
Warum sollte der AG irgendetwas an die Agentur melden? Es besteht doch dazu überhaupt kein Anlass. Weil der AG nicht das Doppel eines VV von der Agentur bekommen hat.
Weil du dich ganz allein und initiativ beworben hast.
Keine Angst vor einer Sperre!
Ber warum willst du das V-Gespräch nicht trotzdem wahrnehmen? Wenn dich die Ausgeschriebene Stelle wirklich interessiert, kannst du evtl. im Gespräch noch dorthin rudern.
Woher weisst du, dass es jetzt doch was anderes als das Ausgeschriebene sein soll?
Ist das ne ZAF, die nur ihren Pool füllen will?
 

Eagle7

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#3
Wenn es eine Eigenbemühung ist, dann kannst du keine Sperre bekommen.
Warum sollte der AG irgendetwas an die Agentur melden? Es besteht doch dazu überhaupt kein Anlass. Weil der AG nicht das Doppel eines VV von der Agentur bekommen hat.
Weil du dich ganz allein und initiativ beworben hast.
Keine Angst vor einer Sperre!
Ber warum willst du das V-Gespräch nicht trotzdem wahrnehmen? Wenn dich die Ausgeschriebene Stelle wirklich interessiert, kannst du evtl. im Gespräch noch dorthin rudern.
Woher weisst du, dass es jetzt doch was anderes als das Ausgeschriebene sein soll?
Ist das ne ZAF, die nur ihren Pool füllen will?
Nein es handelt sich hier nicht um eine ZAF.

Dachte vllt es wäre möglich, dass der Arbeitgeber trotzdem das Amt informiert, was er so an Absagen erhalten hat, weil er ja auf der Webseite der Arbeitsagentur inseriert hat. Womöglich dann doch zu ängstlich von mir.

Ich bin mir dessen so sicher, weil es in der Einladungsmail drinsteht, um welche Position es sich handelt. Zudem hat man mir mitgeteilt, mit wem das Gespräch stattfindet. Hier handelt es sich um die Bereichsleiter eines Bereichs, der mir nicht gut passt.

Möglicherweise gehe ich trotzdem hin. Wie du schon sagst, kann es nicht schaden. Ablehnen kann ich ein mögliches Angebot dann ja immernoch. Bist dir ja ziemlich sicher, dass das keine Probleme bereitet. Gilt ja dann sicher vor oder nach dem Vorstellungsgespräch gleichermaßen.

Vielen Dank für deine Antwort.
 

silka

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#4
Nein es handelt sich hier nicht um eine ZAF.

Dachte vllt es wäre möglich, dass der Arbeitgeber trotzdem das Amt informiert, was er so an Absagen erhalten hat, weil er ja auf der Webseite der Arbeitsagentur inseriert hat. Womöglich dann doch zu ängstlich von mir.

Ich bin mir dessen so sicher, weil es in der Einladungsmail drinsteht, um welche Position es sich handelt. Zudem hat man mir mitgeteilt, mit wem das Gespräch stattfindet. Hier handelt es sich um die Bereichsleiter eines Bereichs, der mir nicht gut passt.

Möglicherweise gehe ich trotzdem hin. Wie du schon sagst, kann es nicht schaden. Ablehnen kann ich ein mögliches Angebot dann ja immernoch. Bist dir ja ziemlich sicher, dass das keine Probleme bereitet. Gilt ja dann sicher vor oder nach dem Vorstellungsgespräch gleichermaßen.

Vielen Dank für deine Antwort.
Ja, ich bin mir ziemlich sicher.
Und wenn das andere User anders sehen würden, hätten sie sich längst wie die Geier auf mich gestürzt und auf mir rumgehackt...:biggrin:
( Kann trotzdem noch kommen)

Überlegung:
Woher sollte ein AG, der auch über die BA Stellenangebote ausschreibt, denn wissen, dass ausgerechnet du und nicht Herr/Frau XY sich auf diese Stelle pflichtgemäss zu bewerben hätte ?
Nein, soweit geht die Vernetzung nun wirklich noch nicht.

Viel Glück auf jeden Fall!
 

HHPeterle

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#5
Überlegung:
Woher sollte ein AG, der auch über die BA Stellenangebote ausschreibt, denn wissen, dass ausgerechnet du und nicht Herr/Frau XY sich auf diese Stelle pflichtgemäss zu bewerben hätte ?
Nein, soweit geht die Vernetzung nun wirklich noch nicht.
Vielleicht über die Bewerbersuche im Arbeitgeberbereich nach Wohnort, Postleitzahl, , Alter und Beruf des Bewerbers? Dann kann er locker den Lebenslauf abgleichen... Also theoretisch wäre das möglich. Theoretisch...
 

silka

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#6
Vielleicht über die Bewerbersuche im Arbeitgeberbereich nach Wohnort, Postleitzahl, , Alter und Beruf des Bewerbers? Dann kann er locker den Lebenslauf abgleichen... Also theoretisch wäre das möglich. Theoretisch...
Ja, Stellenanbieter haben auch sonst nix zu tun, als Verschwörungstheorien nachzuhängen oder rauszufinden, ob der Mensch, der sich um den Job beworben hat, evtl. doch verpflichtet ist, sich um diese Stelle zu bewerben?
Obwohl weder der Bewerber noch der AG einen sog. VV vorliegen hat?
Und warum sollten sie das tun?

Meine Güte...deine Theorie.:icon_frown:
Es wurde doch gefragt, ob Sperrzeiten drohen.
Nein, da droht nichts. Deswegen NICHT.
 

HHPeterle

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#7
Habe ja nicht geschrieben, dass das ein AG macht. Nur die Vernetzung reicht schon dafür.
Deshalb am besten aus der Jobbörse löschen lassen. :smile:
 

Eagle7

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#8
Habe ja nicht geschrieben, dass das ein AG macht. Nur die Vernetzung reicht schon dafür.
Deshalb am besten aus der Jobbörse löschen lassen. :smile:
Das trifft aber nicht ganz meine Absicht. Unterm Strich will ich ja schnellstmöglich eine Arbeit finden. Dafür ist ein Profil in der Jobbörse nicht verkehrt. Ich habe ja auch nix gegen Vermittlungsangebote zu Stellen die mir zusagen. Aber es ging sowieso nicht um ein Vorschlag seitens der Agentur, sondern um ein handeln aus Eigeninitiative.

In diesem Fall hat sich leider im Bewerbungsprozess die Sachlage geändert. Das Vorstellungsgespräch zu der angebotenen Position, entspricht leider nicht mehr dem Inhalt der Stellenanzeige.

Und da ich ja scheinbar nichts zu befürchten habe, kann ich selbst entscheiden wie ich weiter verfahre, ohne etwas befürchten zu müssen.

Vielen Dank also für die Mithilfe.
 
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