Ablehnung Übernahme der Kosten für einen Tagesausflug

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Schnauzevoll

Elo-User*in
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Hallo @ all,

ich habe einen Antrag auf Übernahme der Kosten für einen Tagesausflug gestellt. Dieser wurde natülich abgelehnt.

Dabei habe ich in meinem Antrag das Schreiben der Schule mit eingereicht in dem u.a. folgender Satz enthalten ist:

"Wir möchten an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass diese Veranstaltung eine Schulveranstaltung ist und somit jeder zur Teilnahme verpflichtet ist."

Dieser Tagesausflug kostet 23,00 € und soll im Regelsatz enthalten sein?

Ist dies rechtens oder hat vielleicht jemand einen passenden § zur Hand? Ich habe leider nicht´s derartiges gefunden.

Wenn Ihr den Ablehnungsbescheid braucht kann ich den gern hochladen.

Vielen Dank schon mal vorab.
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Lt. SGB II sind nur Kosten für mehrtägige Ausflüge gesondert von ARGE zu erbringen.
Bleibt nur, Dein Kind zu Hause zu lassen. Teilnahme ist verpflichtend?? Wenn das so sein sollte, wird die Schule auch die Kosten zu tragen haben.
 

Schnauzevoll

Elo-User*in
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Vielen Dank für eure Antworten.
Ich hatte mir das schon fast gedacht das dieser Tagesausflug nicht bewilligt wird.
Es hätte ja sein können das es in diesem Fall durch die verpflichtende Teilnahme möglich gewesen wäre.

Ich denke allerdings auch nicht das die Schule dafür aufkommen muß selbst wenn es eine Pflichtveranstaltung ist.
 
R

Rounddancer

Gast
Jede Schule hat normal einen kleinen Topf für solche Fälle,- nur leider melden sich die Eltern, denen die Bezahlung schwerfällt, sich nicht beim Rektor, bzw. beim Elternbeirat (schließlich gilt Armut als Schande).
Und auch der lokale Kinderschutzbund hat oft ein Budget für solche und ähnliche Fälle.
Die meisten der Eltern, die das Geld nicht aufbringen können, gehen nicht in die Offensive, fragen nicht nach einem Fördertopf,- sondern schweigen, und am Tac der Abfahrt fehlt das Kind und bringt tags drauf eine Entschuldigung wegen Durchfall/Erbrechen o.ä. mit.
 
E

ExitUser

Gast
Das mag ja alles sein. Und ja, Armut Ist eine Schande in unserem armen reichen Deutschland.

Die Allgemeinheit kommt für Kosten auf, die eigentlich Sache des Staates sind. Ein Tagesausflug mit der Schule, wenn er Pflicht ist erst recht, gehört auch zur Bildung. Der Staat schreit doch ständig...Wir müssen mehr für Bildung machen. Meinen die damit sich? Ne, sollte wohl eher heissen...Die Leute müssen mehr für Bildung machen. Alles schön privatisieren.
 
R

Rounddancer

Gast
Hm, man sagt doch zurecht: "Der Staat ist ein Esel, der Staat sind WIR!"

Und so ist es: Die Allgemeinheit ist der Staat.

Aber ich verstehe, wie Du es meinst: Man kann den Staat nicht dauernd mit erzwungenen Steuersenkungen schlanker und schlanker machen,- das ist mit der Verschlankung des Staates so, wie mit dem Abnehmen: Erst geht die gute Laune weg, dann wird man kraftlos, kann nichts mehr leisten. Dann wird der Kopf betroffen (beim Staat laufen spätestens dann die klugen Köpfe davon). Und wenn das dann noch weiter geht, dann kann man nimmer aufhören, abzunehmen, man wird magersüchtig, bricht spätestens dann zusammen.

Klar kommen Privatunternehmer eher auf Gedanken, wie man etwas effektiver und/oder effizienter machen kann, aber im Alltag kochen auch Privatunternehmen nur mit Wasser,- und da ist dann nur einer mehr, der an jeder Leistung verdienen will. Der Staat hingegen könnte genug daran haben, kostendeckend zu arbeiten, er muß nicht verdienen.

Immerhin gab es ja wenigstens mal Ansätze, wo Lehrer, z.T. auch mit der Schule und dem Elternbeirat abgesprochen, vorbeugen wollten, daß auf einem Ausflug die einen Kinder sich Essen, Souvenirs, etc. kaufen konnten, und andere mangels Geld traurig in der Ecke standen. Und wo dann im Vorfeld den Eltern vorgebetet wurde, den Kindern bitte nicht mehr als soundsoviel (einstelliger Betrag) Mark Taschengeld auf die Tour
mitzugeben.
Geklappt hat es nie ganz wirklich,- aber man hatte es wenigstens versucht.
(Meine Kinder wuchsen auch in dem Dilemma auf, hier in der Straße ist die Schule, auf der linken Straßenseite lauter Einfamilienhäuser mit gutverdienenden Familien mit max. 2 Kindern, auf der andern Straßenseite eine Siedlung (sozialer Wohnungsbau, kinderreiche Familien, Arme, Alte, Arbeitslose, Ausländer) ...)
 
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