Ablehnung doppelter Miete für einen Monat, Renovierungskosten, Ummeldekosten und abweichende Umzugskosten

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Mappy

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
5 Juni 2018
Beiträge
23
Bewertungen
2
Hallo ich brauche mal bitte eure Hilfe.

Ich bin aufgrund eines guten Jobangebots von München nach Hamburg gezogen. Der neue Job beginnt im Januar. Bis 31.12.2018 beziehe ich ALG II

Nun habe ich folgende Kosten eingereicht und natürlich immer vorher angemeldet.

- Umzugkosten --> Genehmigt gem. Kostenvoranschlag
- Doppelte Miete Dezember und Januar
- Renovierungskosten
- Ummeldekosten
- Umzugskosten Telefonanschluss
- Kosten für die Fahrt meiner Person von München nach Hamburg

Nun wurden im ersten Schritt die Kosten für den Telefonanschluss und die Miete für den Januar abgelehnt mit per Email mit der Begründung,dass ich ja im Januar schon Geld verdiene und das Amt daher nicht dafür aufkommt.
(Das war dann noch soweit akzeptabel für mich)

Nun habe ich anstatt der 2 Umzugsangebote die angefordert wurden 5 eingereicht, weil die ersten 4 leider sehr teuer waren und ich es nicht eingesehen habe, dass es so teuer sein muss.
Das Amt hat sich dann für das billigste Entschieden, welches aber den Beisatz hatte, dass es ein Mindestpreisangebot ist. Nun hat das Ausladen länger gedauert und die Rechnung weicht ca.200€ von dem Kostenvoranschlag (3300) ab.
(Ist aber immer noch ca 800€ preiswerter als die anderen Angebote. Das Amt will nun die Differenz auf mich abwälzen mit der Information, dass es ja nur eine Zusage erteilt hat in Höhe des Kostenvoranschlags.

Ferner werden mir jetzt auch die Renovierungskosten abgelehnt mit dem gleichen Vermerk, wie die doppelte Miete für den Januar, da ich ja bald Geld verdiene und daher soll ich es selber zahlen. Gleiches gilt für die Ummeldekosten und die Kosten für meine Reise von München nach Hamburg.

Nun verdiene ich aber mein erstes Geld erst ende Januar und alleine die doppelte Miete beschert mir trotz meines Gehalts dann ein fettes Minus für den Monat.

Was soll ich nun machen ?
Wichtig sind insbesondere für mich die Positionen Umzugskosten und Renovierungskosten.


Ich danke für eure Hilfe...
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.132
Bewertungen
28.583
Vor allen Dingen brauchst du die Ablenkungen nicht nur als eMail, sondern als rechtsmittelfaehigen Bescheid.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
25.137
Bewertungen
18.308
@Mappy

du hast einen Antrag gestellt aus dem Vermittlungsbudget nach § 44 SGB III

Dieser Antrag muß dir per Bescheid beschieden werden und nicht per E-Mail!


Förderung aus dem Vermittlungsbudget
Bewerbungskosten pauschal
Bewerbungskosten Nachweis
Reisekosten zum Vorstellungsgespräch
Fahrkosten für Pendelfahrten
Kosten für getrennte Haushaltsführung
Kosten für den Umzug
Fahrkosten zum Antritt einer Arbeits- oder Ausbil-dungsstelle
Kosten für Arbeitsmittel
Kosten für Nachweise
Unterstützung der Persönlichkeit ( z.B. Kleidung)
Sonstige Kosten
Anforderung Unterlagen

Quelle:
arbeitsagentur/Vermittlungsbudget Seite 14

ist eine Kann-Leistung.

- Doppelte Miete Dezember und Januar

Wird leider nicht übernommen also auch keine Kaution für die neue Wohnung.

Hast du bei der alten Wohnung die Kaution selbst bezahlt ggf. abgezahlt?

Renovierungskosten
- Ummeldekosten
- Umzugskosten Telefonanschluss

Diese Postionen sind leider auch nicht dabei.Hier noch die Frage meinst du die Renovierungskosten für die alte Wohnung, wenn ja was steht in deinem Mietvertrag?

Denke bitte auch bei Aus-und Einzug an das Übergabeprotokoll
wichtig, weil Bestandteil vom Mietvertrag!

Vieleicht noch dieser Hinweis, du kannst wenn du willst noch einen Antrag auf ein Darlehn stellen nach § 42a SGB II i.V.m.
§ 24 Abs. 4 SGB II

welches aber den Beisatz hatte, dass es ein Mindestpreisangebot ist.

Hier meine Frage,stand da auch das dass Angebot bzw. der Endpreis um 10% höher ausfallen kann?

Bitte lies auch mal hier zum Thema überschreitung beim Angebot:

https://www.verbraucherrechtliches....-die-uberschreitung-eines-kostenvoranschlags/

Bestimmt hat noch jemand einen Gedanken oder Hinweis für dich.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten