Ablehnung Bewerbung wegen mangelnden Interesse meinerseits (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Hallo,
ich erhielt heut - per Einschreiben Rückschein - die Ablehnung für eine Bewerbung. Abweichend vom Standardisierten Text findet sich dort der Ablehnungsgrund, dass ich kein Interesse für den Beruf gezeigt hätte.

Anhand einer Bewerbung bekundet man doch eigentlich sein Interesse, ich habe mehrfach telefonisch nach dem Stand der Bearbeitung nachgefragt, wenn das kein Interesse ist, dann weiß ichs nu auch nicht.

Was denkt ihr zu diesem Grund?
 

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arbeitslos in holland

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das bezieht sich wohl auf art+umfang der bewerbungsunterlagen UND in relation zu denen, der konkurrenz

du bist-zwischen den zeilen-eine faule ***
 
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Die scheinen besonderen Wert aufs Bewerbungsanschreiben zu legen.

Und da scheiden sich wieder mal die Geister.
Die einen sagen, Anschreiben nicht zu überladen,
die anderen, wie wohl in diesem Fall ist es zu wenig.

Trotz allem finde ich es allerdings nicht gut, dass sie es extra in der Absage erwähnen.

Ich mache es so, bei Stellen die ich selber gerne haben möchte, gestalte ich das Anschreiben mit eigenen Worten und Sätzen. Nicht mit den Standartsätzen die man so auf Internetseiten findet.
 
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Naja hier ging es um eine öffentliche Stelle. Da habe ich mit Bedacht die Bewerbung kurz und nüchtern gehalten. Ich wollte halt meine Leistungen in den Vordergrund stellen und nicht zuviel Schöngerede. Zumal im öffentlichen Dienst ja der Grundsatz der Bestenauslese gilt. Die haben eigentlich nur objektivierbare Fakten zu berücksichtigen.
 
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Naja hier ging es um eine öffentliche Stelle. Da habe ich mit Bedacht die Bewerbung kurz und nüchtern gehalten. Ich wollte halt meine Leistungen in den Vordergrund stellen und nicht zuviel Schöngerede. Zumal im öffentlichen Dienst ja der Grundsatz der Bestenauslese gilt. Die haben eigentlich nur objektivierbare Fakten zu berücksichtigen.
Jeder Personaler tickt da leider anders, und entscheidet dementsprechend.
Dem einen gefallen schon blaue Bewerbungsmappen nicht, also werden sie direkt aussortiert.

Deinem Ansprechpartner scheinen kurze Anschreiben nicht zu gefallen.
Wie man es macht, macht man es eben falsch.
Abhaken und vergessen.
 

arbeitslos in holland

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Zumal im öffentlichen Dienst ja der Grundsatz der Bestenauslese gilt. Die haben eigentlich nur objektivierbare Fakten zu berücksichtigen.
ja, mit der bewerbung gibt es auch nicht gleich die zusage. die "bestenauslese" kommt dann mit dem einstellungstest. du bist schon negtiv aus dem rahmen gefallen.
normalerweise kommt die ablehnung ohne nennung von gründen(für anderen bewerber entschieden etc.)

das lesen muss für den entscheider schon frustrierend gewesen sein, sonst käme nicht diese deutliche ansage. da interessieren blaue oder rote bewerbungsmappen nicht :icon_evil:
 

koloss

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Das ist ja mal eine so schwammige Absage, die ja mal rein garnichts zum Ausdruck bringt.
Eine Frechheit, ehrlich, da hätte man wenigstens ein Paar Stichpunkte aufzählen können woran es jetzt lag, aber so ? :glaskugel::glaskugel::glaskugel:

Erst recht wenn es sich um eine Ausbildung geht, da hätte man dem jungen Menschen einen richtungsweisenden Weg bennen können woran das gescheitert ist, wenn man schon bemüht war dies in die Absage rein zu schreiben.

Also ehrlich, da fällt einem wirklich nichts ein.

Vergessen und gut ist......:wink:
 

Existenzminimum

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...

Anhand einer Bewerbung bekundet man doch eigentlich sein Interesse, ...

Das kommt auf die Bewerbung an (siehe Hinweis von hartzer z.B..). Da wir deine nicht kennen, kann man das schlecht beurteilen, ob in diesem Fall die Gründe in der Absage nachvollziehbar sein könnten.
 

koloss

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Das kommt auf die Bewerbung an (siehe Hinweis von hartzer z.B..). Da wir deine nicht kennen, kann man das schlecht beurteilen, ob in diesem Fall die Gründe in der Absage nachvollziehbar sein könnten.
Da hat er nicht unrecht, mein Beitrag war recht allgemein gehalten, daher wäre es vielleicht nicht verkehrt, das Du mal dein Anschreiben hier reinstellst, anonymisiert natürlich.

Wäre nur von Vorteil für dich und für uns besser nachvollziehbar, ob diese Passage die Schwammige Begründung ihre Berechtigung hat oder nicht.
 

rechtspfleger

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Naja hier ging es um eine öffentliche Stelle. Da habe ich mit Bedacht die Bewerbung kurz und nüchtern gehalten. Ich wollte halt meine Leistungen in den Vordergrund stellen und nicht zuviel Schöngerede. Zumal im öffentlichen Dienst ja der Grundsatz der Bestenauslese gilt. Die haben eigentlich nur objektivierbare Fakten zu berücksichtigen.
Kurze/Verkürzte Bewerbung geht im öffentlichen Dienst in bestimmten Fällen bei internen Bewerbungen aus einem bestehenden Angestellten-/Beamtenverhältnis heraus.

Beispiel 1: Beförderung auf derselben Stelle (wenn diese eine Bandbreite von mehreren Besoldungsgruppen umfasst), dafür reicht bei uns ein Ein- bis Zweizeiler.

Beispiel 2: Landesinterne Bewerbung auf eine andere Stelle, da braucht man nicht die ganze Lebensgeschichte darzubieten, sondern es reicht der Einstieg mit der jetzigen Stelle mit Verweis auf die Personalakte zum Rest des Werdeganges. Es ist dann aber natürlich auch die Motivation für die gewünschte Veränderung darzulegen.

Aber um überhaupt erst einmal hereinzukommen: no go.

Wenn das fehlt, tangiert es meiner Meinung nach durchaus das Kriterium "Eignung" (oder auch "Befähigung", ich kenne die Abgrenzung nicht), denn wenn jemand nicht darlegt, warum er eine bestimmte Stelle haben möchte, gibt das meines Erachtens Anlass zu Zweifeln zum Beispiel am zu erwartenden Einsatz.

Ich halte es ferner für denkbar, dass diese Passage in allen Absageschreiben erschien, die in diesem Stadium, also offenbar vor weiteren Tests und Gesprächen, verschickt wurden, um sich im Hinblick auf etwaige Beschwerden nach dem AGG abzusichern.
 
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Aber um überhaupt erst einmal hereinzukommen: no go.
Ich mag so ausführliches Romanschreiben generell nicht. Wobei das Wort Kurz natürlich definitionsabhängig ist. Es ist schon mehr als ein Zweizeiler gewesen. Etwa eine 3/4 A4 Seite. Wenn ich mich irgendwo bewerbe will ich nicht rumschleimen. Das ist eh etwas, was mir im allgemeinen nicht so sehr gefällt. Die meisten AG wollen sehen, dass man sich anschleimt. Das ist ein absolutes no go

Wenn das fehlt, tangiert es meiner Meinung nach durchaus das Kriterium "Eignung" (oder auch "Befähigung", ich kenne die Abgrenzung nicht), denn wenn jemand nicht darlegt, warum er eine bestimmte Stelle haben möchte, gibt das meines Erachtens Anlass zu Zweifeln zum Beispiel am zu erwartenden Einsatz.
Das kommt jetzt aber stark subjektiv. Gerade in Hinsicht auf Artikel 33 wird das interessant.

Ich halte es ferner für denkbar, dass diese Passage in allen Absageschreiben erschien, die in diesem Stadium, also offenbar vor weiteren Tests und Gesprächen, verschickt wurden, um sich im Hinblick auf etwaige Beschwerden nach dem AGG abzusichern.
Nein, die Gespräche waren schon. Die Ablehnungsschreiben wurden solang herausgezögert. Und die Beschwerde läuft schon in Gestalt einer Konkurentenklage bzw Bewerbungsanspruchsverfahrens vor dem Arbeitsgericht.
 
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Ich wäre manchmal froh, es käme ein Hinweis auf den Ablehnungsgrund, damit ich daran arbeiten könnte - auch wenn es weh tut.

Ich kann dieses ewige "Wir konnten Sie leider nicht berücksichtigen" nicht mehr lesen................
 

Existenzminimum

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Was hat das mit der Ablehnung und dem Ablehnungsgrund zu tun?

Recht viel, aber wenn ich das jetzt auch noch erklären muss, ist mir das zuviel Aufwand. Besser solltest du die Geschichte im Detail von Anfang an aufrollen und nicht mit immer neuen Infos konfrontieren, die relevant für den Sachverhalt sein könnten. Als erstes wüde ich mal die Bewerbungsunterlagen hochladen, anonymsiert, falls du eine halbwegs sinnvolle Aussage zum Ablehnungschreibenvon uns haben möchstest. Sonst können wir uns eine Stellungnahme bzw. Einschätzung dazu schenken.
 

arbeitslos in holland

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Nein, die Gespräche waren schon. Die Ablehnungsschreiben wurden solang herausgezögert. Und die Beschwerde läuft schon in Gestalt einer Konkurentenklage bzw Bewerbungsanspruchsverfahrens vor dem Arbeitsgericht.
die ablehnung bezieht aber auf das bewerbungsanschreiben. wahrscheinlich hat sich der eindruck des fehlenden interesses(schon im bewerbungsanschreiben), beim weiteren verlauf des bewerbungsprozesses dann bestätigt.
 
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Nagut, ich drösel das dann mal komplett auf .

Beworben habe ich mich Oktober letzten Jahres. Die Ausschreibung wurde im Januar diesen Jahres veröffentlicht. Bis auf ein Zwischenbescheid (Ja, wir habens erhalten und melden uns) ist nie ein Schriftstück gekommen. Dann habe ich mich vor ca 6 Wochen telefonisch nach dem Stand der Bearbeitung erkundigt und telefonisch erfahren, dass die Bewerbungsgespräche bereits gelaufen sind. Da ich nicht eingeladen war, sollte ich davon ausgehen, dass es eine Ablehnung wird. Ablehnungen verschickt man aber erst nach Abschluss des kompletten Verfahren. Daraufhin habe ich mich dort erst einmal über die Intransparenz beschwert. Ich wurde daraufhin telefonisch kontaktiert. Mein Antrag auf Akteneinsicht in die Bewerberdokumentation wurde ohne Begründung abgelehnt und darauf verwiesen, dass ich Akteneinsicht nur im Rahmen eines Gerichtsverfahrens erhalten würde. Man bat mich aber mehrfach inständig, kein Verfahren anzustrengen, ich solle doch auf die Einhaltung der Richtlinien vertrauen.
Da ich nun mal grad bei so einem Verhalten hellhörig werde habe ich vor dem Arbeitsgericht daraufhin Konkurrentenklage erhoben. Am Samstag kam dann per Einschreiben / Rückschein die Ablehnung.

Das Anschreiben sah so aus:

[Adresse Absender]

[Adresse Empfänger]

[Betreff] Bewerbung als Auszubildender zum Verwaltungsfachangestellten

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich mich auf Ihre ausgeschriebene Stelle für die Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bewerben.

Grundlegende und weiterführende Kenntnisse in den Bereichen Netzwerkaufbau, ViOP, Kundenbetreuung, verschiedene Betriebssysteme, Repartur und Wartung von Computern und Netzwerken konnte ich in meiner Ausbildung und zehnjährigen Berufspraxis sammeln.

Durch einen Arbeitsunfall Anfang 2014 bin ich nicht mehr in der Lage, in meinem gelernten Beruf zu arbeiten und möchte mich nun einem neuen Tätigkeitsfeld zuwenden. In meiner Berufslaufbahn habe ich bereits mehrfach erfolgreich Verwaltungsaufgaben mit Freude und Erfolg ausgeführt.

Ich arbeite selbstständig, zuverlässig und bin flexibel einsetzbar. An Fremdsprachen spreche ich Englisch und Französisch fließend.

Ein Führerschein ist vorhanden.

Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen und stehe Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

[Unterschrift]

Wobei ich hier immernoch die Angreifbarkeit der Entscheidung in Hinsicht auf Artikel 33 GG sehe, da hier definitiv keine Bestenauslese stattgefunden hat. Hier wurde nach Optik entschieden, nicht nach Qualifikation.

Zu dem Bewerbungsanschreiben muss ich noch sagen, dass ich seinerzeit in einer Maßnahme war (Thread existiert dazu) und die Bewerbungen erst von dort zugelassen haben nachdem die dort mit den Texten einverstanden waren.
 

arbeitslos in holland

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mit einem GdB hättest du sogar eingestellt werden müssen, wäre die begründung nicht zulässig. mit einem GdB hättest du auch zu einem gespräche eingeladen werden müssen.

ohne GdB muss deine bewerbung gegen deren anderer, geeigneter kandidaten standhalten. in deinem anschreiben gibt es rechtschreibefehler und auch "eigenartige" formulierungen. du solltest nicht nur sprachen sprechen, sondern sie beherrschen

ich schreibe zb: ich beherrsche English und Niederländisch in wort und schrift, Deutsch ist meine muttersprache
ausserdem merkwürdig: du schreibst, dein arbeitsunfall hindert dich an der ausübung deiner bisherigen tätigkeit. ob wohl du die bisherige tätigkeit als einstiegsqualifikation darstellst ? was hast du denn dort für schwerstarbeiten geleistet ?
was hast du seit 2014(2 jahre) gemacht? in der nase gebohrt ?

gerade in den ÖD drängen leute, aus bisherigen, ungekündigten beschäftigungen
 
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mit einem GdB hättest du sogar eingestellt werden müssen, wäre die begründung nicht zulässig. mit einem GdB hättest du auch zu einem gespräche eingeladen werden müssen.
Ob man bei 10% jetzt so großartig von GdB reden kann weiß ich nu auch nicht. Ich lass es meist untern Tisch fallen. Nachweis schick ich trotzdem immer mit.

anschreiben gibt es rechtschreibefehler und auch "eigenartige" formulieren. du solltest nicht nur sprachen sprechen, sondern sie beherrschen
Gut, ich setze einiges als selbstverständlich voraus, was andere gern betont sehen. Bestes Beispiel Vorstellungsgespräch bei einer Stadtverwaltung. Da kam die Frage, welche besondere Verpflichtung ich als Azubi hätte. Fiel mir pauschal nichts ein. Die waren hingegen auf den Besuch der Berufsschule aus. Das gehört für mich allerdings zur Ausbildung dazu und muss nicht gesondert erwähnt werden.

ich schreibe zb: ich beherrsche English und Niederländisch in wort und schrift, Deutsch ist meine muttersprache
Hört sich so nicht schlecht an. Ich glaub das werd ich mal frei kopieren :biggrin:

ausserdem merkwürdig: du schreibst, dein arbeitsunfall hindert dich an der ausübung deiner bisherigen tätigkeit. ob wohl du die bisherige tätigkeit als einstiegsqualifikation darstellst ? was hast du denn dort für schwerstarbeiten geleistet ?
Warum sollte das merkwürdig sein. Du kannst den Beruf nicht mehr ausüben, die Quali bleibt trotzdem.

was hast du seit 2014(2 jahre) gemacht? in der nase gebohrt ?
1 Jahr im Krankenstand, davon 8 Monate liegend. Danach 6 Monate Reha. Das schreib ich nu nicht unbedingt in eine Bewerbung. Außerdem steht das im Lebenslauf und muss nu nicht noch extra ins Anschreiben.
 

Pixelschieberin

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d[...] du bist-zwischen den zeilen-eine faule ***
Ach was... :icon_wink:
Der Satz kann auch etwas wertfreier interpretiert werden: "Der Kandidat ist für die Entscheider nicht als Bürohengst vorstellbar."

Daß heutzutage Bewerbungen unter der Drohung "dein Existenzminimum wird geschmälert" abgesetzt werden, muß zu Entscheidern auch erst durchdringen.
Wenn ein hochdotierter aus der freien Wirtschaft deren Vorsortier-Job selbst erledigen mußte, war das meist das erste und letzte Mal, beim Amt für Arbeitsvermittlung vorstellig zu werden.

Der Kommentar kann durchaus ein Seitenhieb für die faule S** von SB sein, der ihm den Schreibtisch von Bewerbern hat zumüllen lassen, deren Talente ganz woanders angesiedelt sind - und bei der Ausschreibung NICHT abgefragt waren.
Wen wundert's, wenn dort vorwiegend suspekte Firmen anbieten...

Das ist auch kein neues Phänomen.
Wurde den 80ern in der Gilde ruchbar, Betrieb soundso rekrutiert neuerdings übers Arbeitsamt, war der Grund auch ohne www klar:
Die eigene Innung vermittelte diese Firma nicht mehr intern.
 

arbeitslos in holland

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Ob man bei 10% jetzt so großartig von GdB reden kann weiß ich nu auch nicht. Ich lass es meist untern Tisch fallen. Nachweis schick ich trotzdem immer mit.
ab 50 GdB lohnt es sich :biggrin:



Da kam die Frage, welche besondere Verpflichtung ich als Azubi hätte. Fiel mir pauschal nichts ein. Die waren hingegen auf den Besuch der Berufsschule aus. Das gehört für mich allerdings zur Ausbildung dazu und muss nicht gesondert erwähnt werden.
da wäre mir mehr eingefallen, gerade im ÖD. damit wird abgeprüft, ob du dich mit dem berufsbild beschäftigt hat.

Hört sich so nicht schlecht an. Ich glaub das werd ich mal frei kopieren :biggrin:
ich weiss nicht was man heute als formulierung verwendet. in den NL ist das allerdings sehr gern gesehen, wenn man mindestens in zwei, drei sprachen "sattelfest" ist

Warum sollte das merkwürdig sein. Du kannst den Beruf nicht mehr ausüben, die Quali bleibt trotzdem.
du schreibst, dass das "verwalten" teil deiner tätigkeit war. es liest sich, als wenn du auch diesen teil nicht mehr ausüben könntest, für den du dich bewirbst. wäre besser, wenn du da ins detail gehen würdest, welchen teil du nicht mehr machen kannst. damit wird klar(er) das du noch "verwalten" kannst

1 Jahr im Krankenstand, davon 8 Monate liegend. Danach 6 Monate Reha. Das schreib ich nu nicht unbedingt in eine Bewerbung. Außerdem steht das im Lebenslauf und muss nu nicht noch extra ins Anschreiben.
stimmt. es würde aber nix schaden, wenn du dich während dieser zeit weiter informiert/qualifiziert hättest, weil gerade im MINT bereich das wissen sehr schnell veraltet. jedes 1/2 jahr neue entwicklungen etc.
 
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Ich hab heut die Stellungnahme des Amts zu meiner Klage bekommen. Die schreiben darin, dass sie nicht zur Ausbildung verpflichtet sind und eine Ausbildung bei denen daher ein privatrechtlicher Vertrag ist. Kann das hinkommen? Ich mein ein Bundesamt ist ein öffentlicher Arbeitgeber und kein privater Tante Emma Laden.
 

geis1919

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Hallo ThorKonnat,

ich habe da noch ein paar Tipps für Dich. Du schreibst dass Du Dich bewerben "möchtest". Das ist eigentlich klar, sonst würdest Du Dich ja nicht bewerben. Für mich klingt das auch ein wenig halbherzig. Also schreibe beim nächsten Mal diesen Satz ohne dass Du das "möchtest". Und ebenfalls ist klar, dass Du Dich über eine Einladung zum Bewerbungsgespräch "freuen würdest", deshalb brauchst Du das nicht erwähnen. Ich habe da z. B. als Schlusssatz geschrieben: Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit! Laß also den Satz dass Du Dich "freuen würdest" lieber weg. Wenn Deine Bewerbung gefällt, wird man Dich sowieso zum Gespräch einladen, dann kannst Du Dich real darüber freuen! ...

LG geis1919
 

rechtspfleger

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Zu dem Bewerbungsanschreiben muss ich noch sagen, dass ich seinerzeit in einer Maßnahme war (Thread existiert dazu) und die Bewerbungen erst von dort zugelassen haben nachdem die dort mit den Texten einverstanden waren.
Bei der Sachlage kann ich nur sagen, dass Du dann meiner Meinung nach in erster Linie ein Opfer der Inkompetenz des Maßnahmeträgers geworden bist: Sorry, aber das Anschreiben geht gar nicht.

Es fehlen die zusammengefasste Darstellung der bisherigen beruflichen Entwicklung und die Motivation für die Bewerbung für die Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter. Schon am Anfang gibt es einen unvermittelten Sprung zu den IT-Kenntnissen, bisherige Verwaltungstätigkeiten werden nicht näher spezifiziert, bei der Angabe subjektiver Eigenschaften fehlt jede Erläuterung, woran Du diese festmachst, Fremdsprachen und Führerschein dürften für diese Tätigkeit nicht von Bedeutung sein.

Erweist Du Dir einen Gefallen, wenn Du versuchst, das über das Gericht geradebiegen zu lassen?

Ich hab heut die Stellungnahme des Amts zu meiner Klage bekommen. Die schreiben darin, dass sie nicht zur Ausbildung verpflichtet sind und eine Ausbildung bei denen daher ein privatrechtlicher Vertrag ist. Kann das hinkommen?
Im Ergebnis ja, siehe § 10 Abs. 2 BBiG.
 

Surfing

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Meine Meinung dazu: Ein Anschreiben für einen Ausbildungsplatz, also eine Bewerbung für eine Berufsausbildung, ist mit einer Bewerbung auf einen regulären Arbeitsplatz mit Ausbildung + Berufserfahrung nicht 1 zu 1 vergleichbar. Bei einem Anschreiben auf so eine Ausbildungsstelle sind die Motivation, Vorkenntnisse (z.B. EDV & PC Kenntnisse), persönliche Eignung und nicht zuletzt das Schulabschlusszeugnis wichtige Kritierien. Ich gehe davon aus dass die einen guten Realschulabschluss bzw. eine gute mittlere Reife erwarten.
 
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