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Ablauf von befristeter Erwerbsminderungsrente - Hilfe

Keros

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#1
Hallo liebe Forum- Mitglieder,

seit dem 01.03.2014 erhalte ich eine volle Erwerbsminderungsrente auf Zeit. Diese läuft zum 28.02.2017 aus. Soll ich mir die Formulare bei der DRV runterladen (Welche brauche ich?) oder bekomme ich die automatisch kurz vor Ablauf zugeschickt? Ich würde das gerne schon Anfang September eintüten wollen. Wer weis wie lange die DRV braucht um zu entscheiden und im Dezember sind viele Feiertage wo wahrscheinlich nicht viel passiert. Eine Entscheidung kommt hoffentlich vor Ablauf meiner Rente.

Im Bescheid steht folgendes:

Ihre Rente wegen voller Erwerbsminderung:
Sie haben Anspruch auf eine Rente wegen voller Erwerbsminderung auf Zeit. Der Rentenanspruch ist zeitlich begrenzt, weil es nach den medizinischen Untersuchungsbefunden nicht unwahrscheinlich ist, dass die volle Erwerbsminderung behoben werden kann.

Laut Gutachten (2014) ist eine Besserung unwahrscheinlich. Danach bin ich weiterhin zu keiner Arbeit von wirtschaftlichen Wert in der Lage. Wieso glaubt die DRV das die Erwerbsminderung aufgehoben werden kann?

Ende Ihrer Rente:
Die Rente endet mit dem 28.02.2017, ohne dass wir einen weiteren Bescheid erteilen.
Die Rente kann auf Antrag weitergezahlt werden, wenn eine Minderung der Erwerbsfähigkeit weiterhin vorliegt.

Es ist keine Besserung aufgetreten. Habe Angst, dass man mir die Rente nicht verlängert! Hat jemand positive Erfahrungen bei Verlängerung?

Beste Grüße,
Keros
 

saurbier

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#2
Im allgemeinen schickt die DRV 3 Monate vor Ablauf einen Weiterbewilligungs-Antrag und schreibt auch die behandelnden Ärzte hinsichtlich einer Stellungnahme an. So war es bei mir zumindest beim letzten mal.

Laut Gutachten (2014) ist eine Besserung unwahrscheinlich. Danach bin ich weiterhin zu keiner Arbeit von wirtschaftlichen Wert in der Lage. Wieso glaubt die DRV das die Erwerbsminderung aufgehoben werden kann?
Na weil man hofft die Rentenzahlung einsparen zu können und da interessiert sich die DRV einen Teufel um den wirtschaftlichen Wert deiner Arbeit.

Wir wollen auch nicht unterschlagen, daß für manche Krankheiten einschließlich der Behandlung mitunter eine längere Zeit notwendig ist, als das die Behandlung über den kG Zeitraum hinaus geht und eben mit so einer Rente der Lebensunterhalt gesichert wird.

Dann erfolgt eben eine Prüfung der Sachlage. Kommen deine behandelnden Ärzte zum Ergebnis das eine Heilung nicht stattgefunden hat werden sie dies hoffentlich auch so der DRV mitteilen und man wird deine Rente nochmals verlängern.

Sollte der begutachtende Arzt der DRV allerdings zu einem anderen Ergebnis als deine Ärzte kommen, bliebe eben lt. deiner Schilderung (zum Gesundheitszustand) nur der Weg des Widerspruches mit anschließender Klage.

Übrigens bei mir erfolgte die Verlängerung der Rente lediglich 1 Woche, allerdings beziehe ich eine Arbeitsmarktrente und bin bereits über 58. Da sinken mit jedem weiteren Jahr auch die Möglichkeiten einen SchwerB erfolgreich wieder in Arbeit zu vermitteln - insbesondere in eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeit.


Grüße saurbier
 

Keros

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#3
Danke an Saurbier!!

Kann mir jemand sagen, ob ich nochmal zu einem Gutachter geschickt werde? Oder reichen die Aussagen meiner Hausärztin und meines Neurologen? Hat jemand Erfahrung?

Danke,
Keros
 
E

ExitUser

Gast
#4
Laut Gutachten (2014) ist eine Besserung unwahrscheinlich. Danach bin ich weiterhin zu keiner Arbeit von wirtschaftlichen Wert in der Lage. Wieso glaubt die DRV das die Erwerbsminderung aufgehoben werden kann?

Es ist keine Besserung aufgetreten. Habe Angst, dass man mir die Rente nicht verlängert! Hat jemand positive Erfahrungen bei Verlängerung?

Weil lt. Gesetz Erwerbsminderungsrenten nur Befristet gewährt werden sollen. Erst bei einer durchgehenden Gewährung/Verlängerung von 9 Jahren ist davon auszugehen das selbige nicht mehr behoben werden kann und dann muss sogar die bisher befristete in eine unbefristete Rente umgewandelt werden bei weiter bestehenden gesundheitlichen Einschränkungen welche zur Rente führten.

Allerdings kommt es durchaus auch vor das vor Ablauf der 9 Jahren eine befristete Rente bei der Beantragung/Bewilligung der Weitergewährung als eine unbefristete gewährt wird.

Ich würde etwa 5 Monate vor Ende der Befristung den Antrag auf Weitergewährung stellen.

Unterschiedlich ist dann die Vorgehensweise der DRV, manchmal schreibt sie die behandelnden Ärzte selber an, oder es wird dann der sogenannte Befundbericht zugeschickt welchen du dann zum Ausfüllen an deinen Arzt/Ärzte weiterreichen musst und dann an die DRV zurückgeschickt werden meistens von den Ärzten selber.

Dann entscheidet die DRV ob selbige aussagekräftig/ausreichend für eine Weitergewährung sind oder du nochmals zu einem Gutachter musst. Manche müssen jedesmal zum Gutachter, andere wiederum gar nicht mehr....

Hast du denn schon das Gutachten vom sozialmedizinischen Dienst zur Gewährung deiner Rente von der DRV angefordert? Dort steht nämlich u.a. auch drin ob eine erneute Vorstellung bei einem Gutachter bei Verlängerung empfohlen/angesagt wurde...


Und Angst vor einer nicht - Verlängerung hat hier jeder...da kannst du nur abwarten und versuchen starke Nerven zu behalten....:wink:



liesa
 

gelibeh

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#5
Allerdings kommt es durchaus auch vor das vor Ablauf der 9 Jahren eine befristete Rente bei der Beantragung/Bewilligung der Weitergewährung als eine unbefristete gewährt wird.
Ich habe die beim ersten Verlängerungsantrag dann auch unbefristet bekommen. Zum Gutachter musste ich nicht mehr. Kommt aber eben auch darauf an, weswegen man die Rente bekommt. Bei mir waren das die Spätfolgen einer Krebserkrankung und fehlende Wegefähigkeit durch Arteriosklerose.
 

Muzel

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#6
Bevor ich unbefristet EM Rente haben konnte, durfte ich noch einmal beim Gutachter in Solingen antanzen. Ich wohne in Düsseldorf.
Der Gutachter wollte mich schon nach einem Jahr wiedersehen. Die DRV hat mich aber dauerhaft EM geschrieben.
 

timilu

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#7
Hallo, es wird dir hier niemand sicher sagen können, ob du zu einem Gutachter muss.
Wenn die aktuellen Arztbriefe aussagekräftig genug sind, dann sparen sie sich gewiss den Gutachter.

Man weiß halt bei der DRV nie, aber wenn sich an deinem gesundheitlichen Zustand nichts geändert hat, wird es bei der Verlängerung bestimmt keine Probleme geben.

Ich wünsche dir alles gute.
 

Keros

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#8
Zitat Liesa:

Hast du denn schon das Gutachten vom sozialmedizinischen Dienst zur Gewährung deiner Rente von der DRV angefordert? Dort steht nämlich u.a. auch drin ob eine erneute Vorstellung bei einem Gutachter bei Verlängerung empfohlen/angesagt wurde...

Angefordert habe ich die gemachten Gutachten der DRV. Gibt es da noch andere als die der Gutachter? Was meinst du mit Sozialmedizinischen Dienst?

Grüße,
Keros
 
E

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#9
Zitat Liesa:

Hast du denn schon das Gutachten vom sozialmedizinischen Dienst zur Gewährung deiner Rente von der DRV angefordert? Dort steht nämlich u.a. auch drin ob eine erneute Vorstellung bei einem Gutachter bei Verlängerung empfohlen/angesagt wurde...

Angefordert habe ich die gemachten Gutachten der DRV. Gibt es da noch andere als die der Gutachter? Was meinst du mit Sozialmedizinischen Dienst?

Grüße,
Keros

Da hast du sicherlich die/das Gutachten vom Gutachter der von der DRV beauftragt wurde dich zu begutachten angefordert...

Dieses geht dann zusammen mit den Befundberichten deiner Ärzte etc. zum sogenannten sozialmedizinischen Dienst der DRV.

Und dann entscheidet dieser Dienst (das sind mehrere Ärzte bei der DRV) ob du Rente bekommst! Und nur der sozialmedizinische Dienst trifft die abschließende Entscheidung! Nicht wie so viele annehmen der Gutachter! Dieser gibt nur eine Einschätzung/Empfehlung deiner Leistungsfähigkeit/Erwerbsfähigkeit in Verbindung/Berücksichtigung deiner gesundheitlichen Einschränkungen ab.

Im allgemeinen schließt sich der sozialmedizinische Dienst diesem Gutachten an, muss er aber nicht.

Und in diesem Gutachten vom obengenannten Dienst welches du wie auch das andere Gutachten bei der DRV anfordern kannst steht dann auch ob bzw. wann du wieder eventuell zu einem Gutachter musst.



liesa
 

Muzel

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#10
Was ist das interne Gutachten von der DRV Dieses Gutachten kann gewaltig vom externen Gutachten abweichen. Bei mir mir war das so. Der externe Gutachter wollte mich nach eine Jahr wieder sehe. Ich habe aber Dauerrente bekommen wegen des internen Gutachters. Also ist es wichtig beide Gutachten zu haben.
 

timilu

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#11
Dann fehlt mit eindeutig das interne Gutachten. Vielleicht fordere ich das irgendwann einmal an. Vielen Dank für den Hinweis Muzel.
 
E

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#12
Dann fehlt mit eindeutig das interne Gutachten. Vielleicht fordere ich das irgendwann einmal an. Vielen Dank für den Hinweis Muzel.

Irgendwann....??? Das würde ich jetzt anfordern denn dann weißt du gleich ob ein neuerlicher Gutachtertermin geplant/fällig ist wegen deiner Verlängerung...:wink:



liesa
 

alarm

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#13
Hallo Zusammen,

auch für mich stellt sich die Frage ob ich das interne Gutachten anfordern soll? Ich bin seit 10 Monaten voll Erwerbsgemindert und befristet für knapp 3 Jahre. Das Gutachten (wo ich vorstellig war) habe ich. Dieses besagt das ich voll erwerbsgemindert bin, aber bei einer möglichen OP eine Besserung eintreten könnte und Sie wäre Gedudungspflichtig. Würde mir jetzt das interne Gutachten etwas bringen? Und was schreibe ich da genau?
Danke.
Grüße
 

Atze Knorke

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#14
Was ist das interne Gutachten von der DRV Dieses Gutachten kann gewaltig vom externen Gutachten abweichen. Bei mir mir war das so. Der externe Gutachter wollte mich nach eine Jahr wieder sehe. Ich habe aber Dauerrente bekommen wegen des internen Gutachters. Also ist es wichtig beide Gutachten zu haben.
Hallo Muzel,

zum Verständnis bitte, was meinst du mit "externen Gutachten/Gutachtern"? Danke.
 

bla47

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#15
Hilfreich zur Weiterbewilligung wäre es, wenn du noch einen Schwerbehindertenausweis beantragst, weil im WB Antrag danach gefragt wird. Der Schwerbehindertenausweis bekommst du übrigens auch einfacher, weil in diesem Antrag auch nach EU Rente gefragt wird. Der Ausweis ist zwar überwiegend für Nachteilsausgleich im Privatleben, aber es geht ja ebenfalls um Gesundheitsstörungen.
 

Muzel

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#16
Die DRV schickt mich beispielsweise nach Solingen zum Gutachter. Das ist ein externer Gutachter, weil er keinen festen Vertrag mit der DRV hat, er wird nach Honorar bezahlt. Dieses Gutachten bekommt die DRV. Dann hat die DRV einen sozialmedizinischen Dienst, wo Ärzte beschäftigt sind und fest angestellt sind. Die geben die letzte und meist endgültige Entscheidung ab. Entscheiden tun die SB von der DRV.
 
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#17
Entscheiden tun die SB von der DRV.


Stimmt nicht...! Die Sachbearbeiter der DRV setzen nur die Entscheidung des Sozialmedizinischen Dienstes
um in Form eines Rentenbescheides je nach dem wie die Ärzte entscheiden über die Gewährung oder Ablehnung einer Erwerbsminderungsrente!

Alles andere wäre ja Nonsens wenn sich ein SB ohne medizinische Sach/Fachkenntnis letztendlich über eine Entscheidung von den Ärzten hinwegsetzen könnte und zB. trotz Befürwortung eine Ablehnung oder bei Ablehnung eine Befürwortung bescheiden könnte...:biggrin:




liesa
 

Klausi111

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#18
Hallo Keros,
warum Deine Sorgen ?
Ich sehe da keine Probleme. Wenn sich Dein Gesundheitszustand nicht geändert hat, wird die Rente verlängert.
Wenn die Rente nicht verlängert wird, Widerspruch einlegen. Man kann in den SoVD oder den VDK eintreten.
Die regeln dann alles weitere.
 

AndreasB

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#19
Hallo Keros,
warum Deine Sorgen ?
Ich sehe da keine Probleme.
Sorry, aber nach Deiner hier im Forum geschilderten Geschichte sollte Dir eigentlich klar sein, woher die Sorgen stammen. Es ist mitunter eine enorme psychische Beanspruchung, im Zweifelsfall den Rechtsweg gegen die Rentenversicherung bestreiten zu müssen.

Da die Rentenversicherung das auch weiß, ist es vermutlich auch deren Kalkül, im Zweifel gegen den Betroffenen zu entscheiden.
 
E

ExitUser

Gast
#20
evtl. ist es noch nicht aufgefallen, aber:


TE schreibt am 14.06.2016
seit dem 01.03.2014 erhalte ich eine volle Erwerbsminderungsrente auf Zeit. Diese läuft zum 28.02.2017 aus.
und in seinem Thread vom 26.04.2016 : Aktueller EMR-Bescheid - Frage dazu schreibt er folgendes:
Es war nun an der Zeit, einen Antrag auf Weitergewährung der Rente zu stellen. Heute kam der Bescheid der DRV mit dem Inhalt, dass ich für weitere 3 Jahre Rente wegen voller Erwerbsminderung erhalte.

Allerdings ist folgender Abschnitt im Bescheid enthalten, der mir nach ersten Recherchen gar nicht gefällt:

X Die Rente fällt mit Ablauf des Monats 9/2019 weg,
ja was denn nun? das sind zwei Fragen zum selben Thema und im Thread vom April steht auch noch, das bereits die Weiterbewilligung der EM-Rente bis 9/2019 da ist. das eine mal wärs eine volle EM-Rente, das andere mal eine Arbeitsmarktrente.
 

nelli52134

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#21
@Marion63

schau mal genau es sind 2 verschiedene TE einmal Keros und einmal kerosin:icon_hihi:
 

timilu

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#23
Irgendwann....??? Das würde ich jetzt anfordern denn dann weißt du gleich ob ein neuerlicher Gutachtertermin geplant/fällig ist wegen deiner Verlängerung...:wink:



liesa
Huhu Liesa, ich habe die Rente unbefristet genehmigt bekommen. :smile:interessieren würde es mich schon. Nennt sich das "internes Gutachten"?
 

Atze Knorke

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#25
Die DRV schickt mich beispielsweise nach Solingen zum Gutachter. Das ist ein externer Gutachter, weil er keinen festen Vertrag mit der DRV hat, er wird nach Honorar bezahlt. Dieses Gutachten bekommt die DRV. Dann hat die DRV einen sozialmedizinischen Dienst, wo Ärzte beschäftigt sind und fest angestellt sind. Die geben die letzte und meist endgültige Entscheidung ab. Entscheiden tun die SB von der DRV.
Hallo Muzel,

so ist JEDER Fall halt anders gelagert. Nach Solingen zum externen Gutachter? Ist man dazu gesundheitlich in der Lage, weite Wege in Kauf zu nehmen, von den Fahrkosten ganz abgesehen? Und ist das jedesmal der gleiche externe Gutachter?

Also im Klageverfahren gegen die DRV wird man lt. Sozialgericht (Beweisanordnung) zu einem Gutachter bestellt. Dieser Gutachter führt lt. Gespräch & Untersuchung alles zusammen und fertigt das Gutachten. Ist auch so eine Art "externer Gutachter".

Nach diesem Gutachten entscheidet das Sozialgericht mit der DRV, wo die Reise hingeht. Und hier ist der facettenreiche Knackpunkt für alles weitere. Meistens ergeht ein "Vergleich".

Alles Gute für dich. :icon_smile:
 

AndreasB

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#26
Nach Solingen zum externen Gutachter? Ist man dazu gesundheitlich in der Lage, weite Wege in Kauf zu nehmen, von den Fahrkosten ganz abgesehen? Und ist das jedesmal der gleiche externe Gutachter?
Solingen liegt im Nahverkehrsbereich von Düsseldorf, mit der S-Bahn benötigt man etwas über 20 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen. Für Menschen, die im Süden von Düsseldorf wohnen, ist ein Gutachter in Solingen mitunter schneller zu erreichen, als einer in der City ...
 

Atze Knorke

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#27
@AndreasB. - bitte, @Muzel wird wohl selbst in der Lage sein, um mir noch zu antworten.
 

Kerstin_K

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#28
Stimmt nicht...! Die Sachbearbeiter der DRV setzen nur die Entscheidung des Sozialmedizinischen Dienstes
um in Form eines Rentenbescheides je nach dem wie die Ärzte entscheiden über die Gewährung oder Ablehnung einer Erwerbsminderungsrente!
liesa
Der sozialmedizinische Dienst der DRV scheint tatsächlich eine Menge Macht zu haben. Ich kloppe mich noch mit denen wegen Kraftfahrzeughilfe. Das auto hab ich schon seit 2014, aber es geht noch um die Kostenübernahme für brhinderungsbbedingte Zusatzausstattung.

Nach 2 Jahren habe ich jetzt endlich die Stellungnahme des medizinischen Dienstes der DRV bekommen, wenn auch noch immer nicht vollständig, weil die zu blöd zum Kopieren sind. (Achtung, auf den Vordrucken gibt es jeweil eine Seite 1 und die Rückseite heisst dann nicht 2, sondern 1 RS, dann 2, 2 RS usw.).

Bei mir hben die kurzerhand mal einiges an Sonderausstattung des Fahrzeugs zur Serienausstattung gemacht, den Rechnung lesen ist ja auch nicht so einfach. Das konnte ich ausräumen. Jetzt gib es eine neue Stellungnaheme und was steht da: "Reifendruckkontrolle ist gesetztlich vorgeschrieben, deshalb serienmäßig." Tja, pech gehabt, das gilt erst für Fahrzeuge mit Erstzulassung ab November 2014, mein Wagen wurde schon im Augist zugelassen....Auf einer Seite stand sogar unten drunter in der Handschrift des Arztes: Bitte widerspruchsbescheid mit Rechtsfolgebelehrung erlassen." Schon interessant, für was sich der sozialmedizinische Dienst der DRV so zuständig fühlt.
 
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